Erfolg im Tenure-Track-Programm: Die Europa-Universität Flensburg gewinnt Förderung für Nachwuchsprofessuren

EUF erhält rund 2,8 Millionen aus dem Bund-Länder-Programm

Die Europa-Universität Flensburg bekommt vier neue Professuren aus dem Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Sie war im offenen, bundesweiten Wettbewerb um insgesamt 532 Tenure-Track-Professuren erfolgreich und ist eine von 57 Hochschulen, deren Konzepte gefördert werden. Mit der Bewilligung erhält die EUF eine Fördersumme von etwa 2,8 Millionen Euro für die nächsten sechs bis max. dreizehn Jahre. Tenure-Track-Professuren sind Juniorprofessuren, die nach einer befristeten Bewährungszeit in eine Lebenszeitprofessur überführt werden

Besser planbare Karrierewege

"Wir freuen uns riesig über diese Bewilligung", sagte Prof. Dr. Jürgen Budde, Vizepräsident für Forschung. "Diese vier Professuren bestärken unser Vorhaben, die Tenure-Track-Professuren als zusätzlichen Karriereweg an unserer Universität zu etablieren und so den wissenschaftlichen Nachwuchs durch besser planbare Karrierewege stärker fördern zu können."

Familienservice, Coachingangebote und ein einsemestriger Aufenthalt an einer inetrnationalen Hochschule

Der bewilligte Antrag der EUF "Förderung von Qualität und Internationalisierung von Tenure-Track-Professuren" beinhaltet u.a. einen einsemestrigen Forschungs-und Lehr-Aufenthalt an einer internationalen Hochschule als Regelanforderung an Juniorprofessuren, einen erweiterten Familien- und Welcome-Service, Fortbildungsangebote in Lehre und Forschung, Coaching-Angebote sowie die Verantwortung für eigene Lehreinheiten (Module).

Unterstützung und Internationalsierung

"Wir möchten mit dem Programm einerseits die Juniorprofessorinnen und -professoren beim Aufbau eines eigenen Arbeitsbereiches unterstützen und andererseits die Internationalisierung dieses Karrierewegs an der EUF befördern", fasst Vizepräsident Jürgen Budde die Ziele des Antrags zusammen.

Das Tenure-Track-Programm

Die EUF hat Tenure-Track-Professuren bereits 2010 eingeführt. Bund und Länder haben 2016 das Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses beschlossen, mit dem die Karrierewege des wissenschaftlichen Nachwuchses an Universitäten besser planbar gemacht und transparenter gestaltet werden sollen. Das Programm setzt den Schwerpunkt darauf, die Tenure-Track-Professur als eigenständigen Karriereweg neben den herkömmlichen Qualifizierungsformen hin zur Professur an deutschen Universitäten stärker zu verankern und dauerhaft in Deutschland zu etablieren.

Das Team Hinter dem Antrag (v.l.): Prof. Dr. Jürgen Budde, Vizepräsident für Forschung, Dr. Maria Schwab, Wiss. Koordinatorin (z.Zt. in Elternzeit) des „Interdisciplinary Centre for European Studies“ (ICES), Dr. Simone Onur, Wiss. Koordinatorin des „Zentrums für Bildungs-, Unterrichts-, Schul- und Sozialisationsforschung“ (ZeBUSS) und Dr. Martina Kattein, Forschungsreferentin. (Foto: Christina Kloodt