Öffentlicher Kalender der Europa-Universität Flensburg


Aufgrund der aktuellen Lage werden an der EUF viele Tagungen, Konferenzen und extracurriculäre Veranstaltungen jetzt digital angeboten, die Informationen dazu finden sie bei den jeweiligen Terminen.

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Ungesagtes – Unerhörtes oder: Wenn Daten nicht sprechen

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  • Digitale Ringvorlesungen und Kolloquien

Details

Prof. Dr. Susann Fegter (Technische Universität Berlin) spricht heute gemeinsam mit Prof. Dr. Beatrix Niemeyer-Jensen und Prof. Dr. Anke Wischmann (beide Europa-Universität Flensburg) in den Campusgesprächen zu dem Thema "Ungesagtes – Unerhörtes oder: Wenn Daten nicht sprechen".

Zu den Campusgesprächen ist eine Anmeldung erforderlich: Die Zugangsdaten und den Webexlink zu den Campusgesprächen bekommen Sie über eine kurze E-Mail an lisa-rosa.leibold-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@studierende.uni-flensburg.de

Organisation der Campusgespräche: Marina Dangelat, Christine Thon und Anke Wischmann

Erziehungswissenschaftliche Heterogenitätsdiskurse richten sich schwerpunktmäßig darauf, die Herstellung von Differenzen und die (Re-)Produktion von sozialer Ungleichheit empirisch nachvollziehbar zu machen. Insbesondere im Zusammenhang des Anliegens, pädagogische Handlungsansätze für eine Reduktion von Bildungsungleichheit zu finden, besteht jedoch die Gefahr, Differenz nur noch als Gegenstand einer pädagogischen ‚Heterogenitätsbearbeitung‘ zu verstehen.

Auch entsteht in der Verknüpfung von wissenschaftlichem Erkenntnisanspruch, Identifizierung von Problematiken sozialer Ungleichheit und dem Anspruch, zu pädagogischer und bildungspolitischer Handlungsfähigkeit im Sinne von mehr Chancengleichheit zu kommen, eine forschungsmethodologisch schwer zu bewältigende Gemengelage.

Für eine empirische erziehungswissenschaftliche Forschung bringt dies nicht nur die Problematik einer Reifizierung von Differenzen mit sich. Das Arbeiten mit Kategorisierungen, um Ungleichheit sichtbar zu machen, und die damit verbundenen Reproduktionen von Differenzen werfen auch Fragen auf wie: Was wird eigentlich auf welche Weise (nicht) zeigbar oder sichtbar? Was wird auf welche Weise (nicht) sagbar oder hörbar? Wer "gibt" wem "eine Stimme"? Wer ist unter welchen Bedingungen aus welcher Position heraus wie repräsentiert? Welchen Platz können die Beforschten in dem Bild, das der Blick der Forscher_innen konstituiert, einnehmen? Wer macht wen sichtbar? Welche Machtverhältnisse kommen darin zum Tragen? (Wie) lassen sich ausgehend vom methodologischen Paradigma der Re-Konstuktion subtile Machtkonstellationen in den Blick nehmen und benennen?

Dateien

Programm Campusgespräche...

Datum:
30.04.2021
Datei:
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