Öffentlicher Kalender der Europa-Universität Flensburg


Aufgrund der aktuellen Lage sind an der EUF viele Tagungen, Konferenzen und extracurriculäre Veranstaltungen abgesagt. - Einige Veranstaltungen werden jetzt digital angeboten, die Informationen dazu finden sie bei den jeweiligen Terminen.

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Inclusive Masculinity and the Declining Significance of Homophobia: How Teenage Boys are Redefining Masculinity and Heterosexuality

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Kategorien

  • Ringvorlesungen und Kolloquien

Details

Der erste Vortrag in der Reihe der Flensburger Campusgespräche " What about Masculinity?" wird von Mark McCormack aus London präsentiert:

In seinem Vortrag geht es um Folgendes (der Vortrag ist in englischer Sprache)

"Inclusive Masculinities and the Declining Significance of Homophobia: How Teenage Boys are Redefining Masculinity and Heterosexuality"

The 21st century is witness to radical transformations in the social dynamics of masculinities among young men in the West. My research has documented these changes in British schools and universities, where the erosion of homophobia has resulted in boys and men having more social freedom to engage in once feminised behaviours. In this presentation, drawing on multiple ethnographic and interview-based studies, I discuss how young men have become more inclusive of lesbian, gay and bisexual people and this has benefited their own gender expression: being more emotionally literate and physically tactile; distancing themselves from machismo and fighting; and understanding masculinity along a horizontal rather than vertical stratification. I draw upon inclusive masculinity theory, and its organizing concept homohysteria, to explain these changes, and discuss various conceptual tools that can help understand the range of boys behaviors, including: heterosexual recuperation, homosexually themed language, and heterosexism. I finish by highlighting contemporary issues that are under-theorised and in need of further empirical study. 

Seit fast 40 Jahren gibt es ein kultur- und sozialwissenschaftliches Forschungsfeld, das sich mit Jungen, Männern und Männlichkeiten beschäftigt. Die hier verhandelten Themen sind vielfältig und differenziert – es geht um Gewaltausübung und Gewaltbetroffenheit, Vaterschaft und Berufstätigkeit, männliche Identität und Inszenierung, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, hierarchische und egalitäre Beziehungen, geschlechtertheoretische
Fundierungen und vieles mehr.
Die theoretischen Bezüge der Männlichkeitsforschung umfassen das ganze sozial- und kulturwissenschaftliche Feld, so etwa die Hegemonietheorie Gramcsis, die Habitustheorie Bourdieus, Butlers Theorien zu Subjektivation und Performativität oder psychoanalytische Entwicklungstheorie.
Doch während es inzwischen eine gesellschaftliche Aufmerksamkeit für Männlichkeit gibt, sind die Diskussionen und Erkenntnisse der Männlichkeitsforschung nur teilweise bekannt. Zusätzlich ist die theoretische Substanz ausbaufähig. Besonders in populärwissenschaftlichen Diskursen dominiert eine verkürzte Perspektive
auf Jungen als Bildungsverlierer, Ausdifferenzierungen werden kaum zur Kenntnis genommen.
Die Campusgespräche im Herbst 2018 widmen sich daher den Erträgen der Männlichkeitsforschung und lädt zur Diskussion aktueller theoretischer und empirischer Beiträge ein. Jeder Vortrag widmet sich dabei einem spezifischen Phänomen und geht der Frage nach, in welcher Weise dieses männlichkeitstheoretisch erhellt
werden kann. Die Reihe schließt mit einem Resümee aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive.

Veranstaltungsort

Name
Europa-Universität Flensburg, Gebäude Helsinki, Raum 064
Adresse
Auf dem Campus 1a
PLZ / Stadt
24943 Flensburg
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