Hochschulweite News

„Sehr gute Forschungsbedingungen“

Erster Tag der Forschungsförderung

Erstmals hat die Europa-Universität Flensburg einen Tag der Forschungsförderung organisiert. Die interne Veranstaltung richtete sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der EUF und stieß auf reges Interesse. "Wir haben an dieser Universität bereits sehr gute Unterstützungsstrukturen etabliert", sagte Prof. Dr. Jürgen Budde, Vizepräsident für Forschung. "Mit dem heutigen Tag wollen wir diese Strukturen allgemein bekannt und zugänglich machen und die Angebote des Forschungsreferats vorstellen." Mit Europa, Bildung und Transformation/Nachhaltigkeit besitze die EUF drei Forschungsschwerpunkte zu gesellschaftlich relevanten Herausforderungen, so Budde. "Diese Forschungsschwerpunkte wollen wir stärken und ausbauen und dabei die Forschungsvielfalt an der EUF erhalten."

Unterstützungsangebote des Forschungs- und des Europareferats sowie der beiden profilgebenden Zentren der EUF, dem "Zentrum für Bildungs-, Unterrichts-, Schul- und Sozialisationsforschung" (ZeBUSS) und dem "Interdisciplinary Centre for European Studies" (ICES) standen ebenso auf dem Programm wie die Vorstellung des Lektoratsservice oder internationaler Kooperationsmöglichkeiten., etwa mit der Universität Limerick.

Langfristiges Ziel: DFG-Mitgliedschaft

Haben den 1. Tag der Forschungsförderung organisiert: Dr. Simone Onur, Koordinatorin „ZeBUSS“, Dr. Kerstin Neubarth, Europa-Referentin, Prof. Dr. Jürgen Budde, Vizepräsident für Forschung, Martina Kattein, Forschungs-Referentin. (Kathrin Fischer)

Langfristiges Ziel des Ausbaus der Forschung an der EUF sei eine Mitgliedschaft in der "Deutschen Forschungsgemeinschaft" (DFG), skizzierte Budde. Die DFG ist die zentrale Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland. Sie fördert herausragende Forschungsvorhaben, berät Politik und Öffentlichkeit in wissenschaftlichen Fragen und erarbeitet und kontrolliert Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. "Die Kriterien für die Mitgliedschaft sind recht konkret", erklärte Budde, "und beziehen sich auf Forschungsschwerpunkte, die Höhe der Drittmittel, die Anzahl von Veröffentlichungen, Promotionen und Habilitationen, Tagungen, Gastprofessuren, Stipendiaten etc."

Steigendes Drittmittelvolumen

Der Ausbau des Forschungsprofils sowie eine generelle Steigerung der Forschungsleistungen sind Voraussetzungen für den geplanten Antrag auf DFG-Mitgliedschaft, der laut Budde frühestens 2024 gestellt werden könne. "Dabei sind wir auf einem guten Weg", sagte der Vizepräsident für Forschung, "wir verzeichnen bereits ein steigendes Drittmittelvolumen, vor allen Dingen aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung." Ausgebaut werden sollen die Grundlagenforschung, die EU-Förderungen und die inneruniversitären Forschungskooperationen.

Dem ersten Tag der Forschungsförderung sollen weitere folgen. "Das Format hat sich bewährt", zog Prof. Dr. Jürgen Budde Bilanz. "Wir konnten interne und externe Fördermöglichkeiten vorstellen und kritisch diskutieren."

Reges Interesse am ersten Tag der Forschungsförderung. (Kathrin Fischer)