Ihre Ansprechpersonen

Verschiedene Ansprechpartnerinnen und -partner stehen für Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung:

Die Zentrale Studienberatung berät Sie zu:

  • allgemeinen Fragen und Überlegungen zum Promovieren
  • Fragen der Finanzierung

Die Geschäftsführung des Promotionsausschusses, Frau Dr. Feiler-Kramer, berät Sie zu:

  • allen Fragen der Zulassung zum Promotionsverfahren
  • allen rechtlichen Aspekten

Der Vorsitzende des Promotionsausschusses, Herr Prof. Dr. Heering, berät Sie zu:

  • komplexen inhaltlichen Fragestellungen zum Promovieren
  • Kriseninterventionen

Kontakt:

E-Mail: promotionsausschussvorsitz-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de

Telefon: +49 461 805-2301

Der  Leiter des Studierendensekretariats, Herr Dierk Hansen, berät Sie zu:

  • der Einschreibung

Das interdisziplinäre Netzwerk für Doktorandinnen und Doktoranden (D[ok]Net) dient

  • dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung
  • der gemeinsamen Entwicklung von Fortbildungen

Promovieren an der Europa-Universität Flensburg

Mit einer Promotion wird die besondere Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit nachgewiesen. Die Dissertation muss eine die Wissenschaft fördernde, wesentliche Erkenntnisse liefernde und eigenständige Abhandlung sein.

Im Folgenden wollen wir einige in diesem Zusammenhang wichtige Fragen kurz erörtern. Sie können auch als erste Hilfestellung für eine Entscheidungsfindung dienen.

biografisch: Promotion als Lebensabschnitt

Die Dissertation stellt ein langfristiges eigenes Forschungsprojekt dar, das minimal zwei Jahre, in der Regel aber deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Daher sollte der Zeitraum nicht zu knapp geplant werden. In dieser Phase bestimmen Forschung und Verfassen der Dissertationsschrift den Alltag. Folglich handelt es sich um einen arbeitsintensiven Lebensabschnitt. Eine auf Dauer angelegte Konzentration auf eine wissenschaftliche Fragestellung stellt eine große Chance dar, die eigene Urteils- und Analysefähigkeit auf dem entsprechenden Gebiet weiter auszubilden. Diese spezifische Art der (oft einsamen) Arbeit  sollte einem allerdings auch Freude bereiten – gleichzeitig bedeutet wissenschaftliches Arbeiten aber auch Diskurs, d.h. Austausch und kritische inhaltliche Auseinandersetzung mit Forschenden in gleichen oder verwandten Arbeitsfeldern. – Wem es nur um den Titel geht, sollte sich gut überlegen, ob der Aufwand gerechtfertigt ist.

Wer eine Promotion als Lebensabschnitt begreift, wird im Anschluss frei genug für biografische Entwicklung bleiben, beispielsweise auch als Lehrkraft oder in der Wirtschaft tätig werden. 

klar: Profil der Europa-Universität Flensburg

Die Europa-Universität Flensburg weist in ihren Bachelor- und Master-Studiengängen die Schwerpunkte Bildungswissenschaften mit dem kompletten schulischen Fächerspektrum, Europawissenschaften, international ausgerichtete Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie einige Spezialbereiche auf. Eine hier entstehende Dissertation muss nach Gegenstand und Methode einem der an der Europa-Universität Flensburg vertretenen wissenschaftlichen Bereiche zuzuordnen sein.

Die Europa-Universität Flensburg verleiht folgende Grade:

  • Doktor/in der Philosophie (Dr. phil.)
  • Doktor/in der Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.).

Doctor of Philosophy (PhD) An der Europa-Universität Flensburg existieren verschiedene Angebote der Begleitung und Unterstützung für Doktorandinnen und Doktoranden: fächerübergreifende und fachbezogene Kolloquien, spezielle Fortbildungsmaßnahmen, allgemeine Beratungen.

Die Europa-Universität Flensburg kooperiert in Promotionsverfahren gern und intensiv mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anderer Universitäten und Fachhochschulen, die als externe Gutachterinnen und Gutachter in die Verfahren einbezogen werden. 

zentral: Wissenschaftliche Betreuung

Promotionsverfahren an der Europa-Universität Flensburg werden ausnahmslos von einer Professorin oder einem Professor betreut. Am Beginn der Promotion steht also die Vereinbarung einer Betreuung.

Die Betreuung einer Doktorarbeit wird der deutschen Universitätstradition gemäß als intensiv und gekennzeichnet von wissenschaftlichem Austausch begriffen. Wissenschaftliche Kooperation und intensive Auseinandersetzung mit dem Dissertationsvorhaben sind der Normalfall, sodass – unabhängig von der selbstverständlich eigenen Forschungsleistung der Promovenden – in der Regel gemeinsam darüber entschieden wird, ob die Arbeit so weit entwickelt ist, dass sie eingereicht werden kann. Entsprechend ist das Betreuungsverhältnis auf das ganze Verfahren angelegt, im Konfliktfall ist allerdings ein Betreuungswechsel möglich.

Betreuungsleistungen im Rahmen von Promotionsverfahren sind Aufgaben, die zum Hauptamt der Professorinnen und Professoren gehören. Betreuungsleistungen oder Gutachtertätigkeiten, die im Rahmen der gesamten Dauer eines Promotionsverfahrens anfallen, werden deshalb ohne Ausnahme kostenlos erbracht.

Dazu siehe auch: Senatsbeschluss: Teilnahme an der "flensburg school" schließt Zulassung zur Promotion an der Universität Flensburg aus.

möglich: Publizierte Teilergebnisse

Auf der Basis der geltenden Promotionsordnung bestehen keine Bedenken, dass Abschnitte einer Dissertationsschrift auf - etwa im Rahmen von Forschungsprojekten - bereits publizierten Aufsätzen basieren, sofern damit völlig transparent umgegangen wird und eine derart intensive redaktionelle Überarbeitung und gegebenenfalls auch inhaltliche Fortentwicklung respektive Aktualisierung stattgefunden hat, dass die Dissertationsschrift als eigenständiges und ,in einem Guss' verfertigtes Buch - und nicht als republizierte Aufsatzsammlung mit Einführung und Zusammenfassung - anzusehen ist.

Daneben ist prinzipiell auch eine kumulative Promotion möglich, dies wird von den einzelnen Fächern bzw. Fachdisziplinen geregelt. 

notwendig: Formalitäten

Alle entsprechenden Regelungen finden sich in der Promotionsordnung in der (aktuellen) Fassung vom 30.01. 2017.

Es sollte, sobald ein Arbeitsthema und ein Betreuungsverhältnis existieren, die Zulassung beantragt werden. Zugelassen zum Promotionsverfahren werden können Absolventinnen und Absolventen von Universitäten, wissenschaftlichen Hochschulen oder Fachhochschulen, die einen der folgenden Abschlüsse vorweisen: Master, Magister, Diplom oder Staatsexamen.

Eine Einschreibung als Doktorandin oder Doktorand an der Europa-Universität Flensburg ist die Regel, Ausnahmen sind aber möglich.

Mit der Abgabe der Arbeit wird die Zulassung zur Promotionsprüfung beantragt; hierbei werden auch die Gutachtenden vorgeschlagen. Nach Beschluss über die Eröffnung der Promotionsprüfung werden die Gutachten angefordert; diese liegen in der Regel nach ca. acht Wochen vor.

Die Europa-Universität Flensburg hat sich entschieden, im abschließenden mündlichen Prüfungsverfahren mit der Disputation ausschließlich das traditionelle Verfahren der Verteidigung der Dissertationsschrift vorzusehen. Hierbei wird hochschulöffentlich zunächst die Arbeit in einem Vortrag vorgestellt, anschließend wird diese diskutiert. 

wichtig: Finanzierung

Die Finanzierung ist für ein Promotionsvorhaben von substanzieller Bedeutung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die auch Einfluss auf die Dauer des Promotionsprojektes haben: In sehr begrenztem Umfang verfügt die Europa-Universität Flensburg über – aus dem Haupthaushalt oder aus so genannten Drittmitteln finanzierte – wissenschaftliche Mitarbeiterstellen, die eine hervorragende Basis darstellen. In ebenfalls sehr begrenzter Zahl vergibt die Europa-Universität Flensburg Landesstipendien zur Promotionsförderung. Darüber hinaus sind quasi alle großen Stiftungen der Begabtenförderung an der Europa-Universität Flensburg durch so genannte Vertrauensdozenten und -dozentinnen vertreten. Auch über Kontaktaufnahmen hinaus lohnt es sich, nach geeigneten Fördermöglichkeiten zu recherchieren.

Hilfestellung hinsichtlich aller Fördermöglichkeiten leistet die Zentrale Studienberatung.

Promotionsverfahren können, wenn vorhanden, selbst finanziert werden. Es ist grundsätzlich auch möglich, neben der Berufstätigkeit zu promovieren. Aber: Diese Doppelbelastung will wohlüberlegt sein!

Die Europa-Universität Flensburg hat zusätzlich zu allen Förderprogrammen und mit ganz niedriger Antragsschwelle einen Härtefallfond eingerichtet, der sich speziell an jene richtet, deren Vorhaben in der Schlussphase durch mangelnde Finanzierung gefährdet ist. Die Idee ist, Doktoranden und Doktorandinnen in der Endphase für einen Zeitraum von circa drei Monaten von finanziellen Sorgen zu befreien, um den Abschluss des Verfahrens zu ermöglichen. Verbunden ist damit die Erwartung, dass diese Mittel später einmal zurück erstattet werden. Anträge sind direkt an den Promotionsausschuss zu richten.

Download

Promovieren in Flensburg

Datum:
21.07.2017

Datei:
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Promotionsordnung 2017

Stand 01/2017

Kategorie:
Promotionsordnungen

Datum:
01.06.2017

Datei:
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