Informationen für Beschäftigte

Verhaltenshinweise: Quarantäneanordnung und Corona-Infektion

Sollte Ihnen Quarantäne angeordnet oder bei Ihnen eine Corona-Infektion nachgewiesen worden sein, dürfen Sie die EUF nicht betreten.

Quarantäne-Regelungen

Regelungen bei nachgewiesener Corona-Infektion

Regelungen bei Quarantäne und positiver Corona-Infektion

Die Quarantäneverordnung des Landes hat vorerst Gültigkeit bis zum 1.11.2020. In dieser sind auch bestimmte Gebiete im Inland zu Risikogebieten erklärt worden. Alle Informationen dazu finden Sie auf den Webseiten des Landes. Bitte beachten Sie, dass Sie bei einer Einreise nach Schleswig-Holstein, wenn Sie aus den zusätzlich benannten inländischen Risikogebieten kommen, einer Quarantänepflicht unterliegen. Ein Verstoß hiergegen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld belegt werden. Sollten Sie einer Quarantänepflicht nach dieser Verordnung unterliegen, dürfen Sie nicht zur Präsenzarbeit erscheinen.

Wenn Sie aus einem Risikogebiet nach Schleswig-Holstein kommen, gilt nur dann eine Ausnahme von der Quarantänepflicht, wenn sie täglich oder für bis zu 48 Stunden "zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst" einreisen. Bitte beachten Sie diese Regeln insbesondere, wenn Sie in einem Risikogebiet einen Wohnsitz haben, und stellen Sie ihre Arbeitsplanung darauf ein. Sollte Ihre Präsenz auf dem Campus länger als 48 Stunden erforderlich sein, müssen Sie so rechtzeitig anreisen, dass Sie die Quarantänepflicht erfüllen können.

Die Quarantänepflicht besteht grundsätzlich für 14 Tage ab der Einreise nach Schleswig-Holstein. Sie kann durch Corona-Tests auf 5 Tage verkürzt werden. Die EUF kann und wird grundsätzlich keine Kosten für diese Corona-Tests tragen, weil sie im absoluten Regelfall nicht dienstlich veranlasst sind.

 

Was gilt bei angeordneter Quarantäne?

Sofern Sie nicht selbst erkrankt sind, liegt keine Arbeitsunfähigkeit vor. Die Quarantäne und ihre voraussichtliche Dauer ist umgehend der*dem Fachvorgesetzten (telefonisch oder per E-Mail), der Personalabteilung (abwesenheit-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de) und an die Adresse coronavirus-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de zu melden. Die entsprechende behördliche Anordnung ist in Kopie nachzureichen, sobald sie vorliegt und sobald dies unter Quarantänebedingungen faktisch möglich ist. Bitte verlassen Sie nicht für den Weg zur Post das Haus.

Im Fall einer Quarantäne ist, soweit dies möglich ist, im Homeoffice zu arbeiten. Soweit dies nach der Art der Tätigkeit nicht möglich ist, wird im Regelfall dennoch die Vergütung fortgezahlt. Eine Rückforderung bleibt vorbehalten, soweit die Quarantäne durch Eigenverschulden, insbesondere durch Reisen in Risikogebiete, ausgelöst worden sein sollte.

Was gilt bei Erkrankung bzw. positiver Testung?

Bei einer Erkrankung gilt ab dem dritten Tag der Arbeitsunfähigkeit die Attestpflicht. Die Vorlage einer "Negativbescheinigung" bei Gesundung ist gesetzlich grundsätzlich nicht vorgesehen. Sollten Sie bei der Rückkehr zum (Präsenz-)Dienst aber die im "Schnupfenschema" aufgeführten Corona-Symptome zeigen, müssen Sie damit rechnen, vom Campus verwiesen zu werden. Im Zweifelsfall kann es daher ratsam sein, ein Negativattest beizubringen, wenn "corona-ähnliche" Symptome bei Ihnen vorliegen.

Was gilt bei Erkrankung oder Quarantäne von (Haushalts-)Angehörigen?

Sie selbst sind in diesen Fällen nicht krank. Eine Quarantäne besteht nur, wenn sie vom Gesundheitsamt angeordnet wird, was nach unserer Erfahrung sehr unterschiedlich gehandhabt wird. Damit besteht grundsätzlich in diesen Fällen eine Arbeitspflicht. Sie sollten mit Ihrer*Ihrem Fachvorgesetzten klären, ob mobiles Arbeiten möglich ist. Sollte dies nicht möglich sein, müssen Sie zur Arbeit erscheinen.

Was gilt bei der Kinderbetreuung?

Die Arbeitspflicht gilt grundsätzlich auch bei der Erkrankung oder Quarantäne von Kindern von Beschäftigten bzw. beim Ausfall von Betreuungsmöglichkeiten (Schul- oder Kitaschließung). Falls Kinder erkrankt sind, besteht die Möglichkeit der Inanspruchnahme von "kindkrank"-Tagen. Erforderlich ist, dass das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und der Arzt eine entsprechende "kindkrank"-Bescheinigung ausstellt. Diese ist der Personalabteilung umgehend zu übersenden. Sollte die "kindkrank"-Option im Einzelfall nicht bestehen, kommt die Inanspruchnahme von Gleitzeit (tap-Bereich) in Betracht. Betreuungsmöglichkeiten bietet auch die Betreuungsbörse "FLummi".

Dienstbetrieb in der Verwaltung

  • Oberstes Gebot ist die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes unter den gegenwärtigen besonderen Bedingungen der Eindämmung des aktuellen Infektionsgeschehens.
  • Gemäß dem Erlass des Chefs der Staatskanzlei (siehe Anlage) besteht weiterhin für alle Beschäftigten bis zum 30.06.2021 die Möglichkeit, das Homeoffice zu nutzen. Wer jedoch in Präsenz arbeiten möchte, kann dies ab sofort wieder tun. In Einzelbüros gilt dies uneingeschränkt; in Büros mit Mehrfachbelegung ist der Dienstvorgesetzte zuständig, einen entsprechenden Schichtbetrieb zu organisieren. Es gilt: Die Arbeit im Homeoffice ist ausschließlich oder auch nur anteilig möglich.

Zugang zu den Gebäuden der EUF und Erfassung der Personen

Die Gebäude der EUF bleiben auch weiterhin und bis auf Weiteres für Publikumsverkehr geschlossen. Sie erhalten Zugang mit einem gültigen Transponder. Entsprechend der Hygiene- und Gefährdungsplanung werden zudem die Personen, die in den Gebäuden der EUF anwesend sind, erfasst:

  • Die Erfassung aller Beschäftigten wird über die Schließanlagensoftware gewährleistet. Die Daten werden nicht routinemäßig ausgewertet und nur für den Bedarfsfall zum Zweck der Nachverfolgung von möglichen Corona-Krankheitsfällen für sechs Wochen hinterlegt.
  • Alle weiteren Personen, die z.B. zu Besprechungen die Gebäude betreten, müssen im Vorfeld der Veranstaltung schriftlich erfasst werden. Verantwortlich dafür ist der*die jeweilige Organisator*in der Besprechung. Dafür ist das Formular zur Dokumentation der Besprechungsteilnehmer*innen zu nutzen. Sie finden es hier. Die Daten müssen für sechs Wochen zum Zweck der Nachverfolgung von möglichen Corona-Krankheitsfällen an der EUF durch den*die Organisator*in archiviert werden. Bei Stellenbesetzungsverfahren und Berufungsvorträgen werden die Daten der eingeladenen Bewerber*innen zum Zweck der Nachverfolgung von möglichen Corona-Krankheitsfällen zentral durch die Personalabteilung für sechs Wochen archiviert.

Hinweise zu Gremiensitzungen und Beschlüssen

Gremiensitzungen und Beschlüsse

 

Ähnlich wie extracurriculare Veranstaltungen dürfen auch ab sofort Gremiensitzungen in Präsenz stattfinden. Es gelten die Maßgaben zur Durchführung von extracurricularen Veranstaltungen. Bei der digitalen Durchführung solcher Sitzungen ist die Software WebEx einzusetzen.

Beschlüsse können in Videokonferenzen grundsätzlich per Handzeichen gefasst werden. Entscheidungen in geheimen Abstimmungen erfolgen in einem gesicherten elektronischen Verfahren, hierfür ist die Software evasys einzusetzen, welche die Universität zu diesem Zwecke zur Verfügung stellt.

Finanzen

In der Finanzabteilung finden die Sach- und Rechnungsbearbeitung unverändert statt. 

Um die Begleichung von Rechnungen sicherzustellen, wird die eingehende Post in der Poststelle geöffnet, sofern sie nicht als persönlich gekennzeichnet ist. Eingehende Rechnungen werden an die Finanzabteilung geschickt, die die Originalrechnungen einscannt und zur rechnerischen und sachlichen Prüfung an die Adressat*in per Mail verschickt. Er oder sie zeichnet die Rechnung per Mail und die Finanzabteilung weist die Bezahlung an. Bitte geben Sie daher künftig als Rechnungsadresse folgendes an:

  • Europa-Universität Flensburg
  • z.Hd. NAME DES BESTELLERS/DER BESTELLERIN
  • Auf dem Campus 1
  • 24943 Flensburg.

Die Zahlstelle ist geschlossen. Nach telefonischer Absprache sind Ein- bzw. Auszahlungen im Einzelfall unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen möglich.

Die Diensttelefone in der Finanzabteilung werden auf die mobilen Arbeitsplätze umgeleitet. Außerhalb der üblichen Bürozeiten kontaktieren Sie die Abteilung bitte per E-Mail.

Gebäudeservices

Die Gebäude der Universität werden ge-, aber nicht verschlossen, der Zugang ist mit einem gültigen Transponder gewährleistet

Die Poststelle wird montags bis freitags zwischen 10:00-12:00 Uhr geöffnet, um Paketpost, Abschlussarbeiten oder alles, was zu groß für den Briefkasten ist, entgegenzunehmen.

Die Poststelle verfügt aufgrund der geschlossenen Zahlstelle nicht über die Möglichkeit, Pakete ins außereuropäische Ausland zu versenden. Beschäftigte, die Pakete ins außereuropäische Ausland versenden möchten, werden gebeten, diese selbst postalisch aufzugeben und die Kosten mit Quittung in der Abteilung Finanzen abzurechnen. Briefe ins außereuropäische Ausland sind auch weiterhin über die Poststelle versendbar.

Menschen ohne Zugangsberechtigung zu den Gebäuden müssen die Post zentral im Briefkasten am Gebäude OSLO oder in der dortigen Poststelle während der eingeschränkten Öffnungszeiten abgeben.

Die hausinterne Postverteilung findet weiterhin statt.

Die Gebäudereinigung findet statt. Die Toiletten werden täglich gereinigt.

Die Ausleihe von Dienstfahrzeugen ist eingestellt.

Sollte Ihnen etwas Ungewöhnliches in den Gebäuden auffallen, wenden Sie sich bitte an die E-Mail-Adresse Gebaeudeservices@uni-flensburg.de oder an die Firma "Sicherheit Nord" unter der Telefonnummer 0461/90-2000.

Personal

Vorstellungsgespräche und Dienstbesprechungen

  • Ab dem 01.06.2021 sind Vorstellungsgespräche in Präsenz gestattet. Sie können aber auch weiterhin via WebEx durchgeführt werden.
  • Bei der Durchführung von Vorstellungsgesprächen ist zu beachten: Im Kontext der Terminabstimmung ist abzuklären, ob die Bewerber*innen dazu bereit sind, in Präsenz teilzunehmen, oder ob sie auf einem Online-Format bestehen. Sollte eine Person das Online-Format bevorzugen, werden alle Vorstellungsgespräche für eine Stelle digital durchgeführt, um ein homogenes Verfahren sicherzustellen.
  • Dienstgespräche dürfen ebenfalls wieder in Präsenz stattfinden.
  • Es gelten jeweils die Maßgaben zur Durchführung von Präsenzveranstaltungen.

Arbeitsverträge

  • Arbeitsverträge werden per Post zugestellt.

Urlaub

Es besteht die Möglichkeit der Übertragung des Resturlaubs aus dem Jahr 2020 bis zum 31.10.2021.

Aufgrund der geänderten Vorlesungs- und Prüfungszeiten ergeben sich folgende Regelungen für die Beschäftigten im Bereich der Lehre:

  • Für Tarifbeschäftigte im "w"-Bereich gilt: Urlaub, der bereits beantragt und genehmigt wurde, darf angetreten werden. Tarifbeschäftigtes wissenschaftliches Personal, das jetzt noch Urlaub in der neuen Vorlesungs- und Prüfungszeit beantragen möchte, benötigt die Zustimmung des Vorgesetzten. Der Lehrbetrieb muss sichergestellt sein. 
  • Für die Beamt*innen im "w"-Bereich gilt: Beamte, die ihren Urlaub bereits beantragt und genehmigt bekommen hatten, dürfen ihn grundsätzlich auch weiterhin antreten, sofern er nicht im Einzelfall widerrufen wird. Ein Widerruf kann insbesondere bei Beamten mit Lehraufgaben erfolgen, wenn die Lehre sonst nicht sichergestellt werden kann. Ein neuer Urlaubsantrag von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Lehrverpflichtung kann und darf wegen § 11 Abs. 2 der Erholungsurlaubsverordnung (EUVO) nur dann genehmigt werden, wenn der beantragte Urlaub innerhalb der vorlesungsfreien Zeit liegt. Wird dem Urlaubsantrag ein Schreiben des Vorgesetzten beigefügt, in dem ausführlich begründet und bescheinigt wird, dass der Urlaub aus dienstlichen Gründen nicht während der vorlesungsfreien Zeit genommen werden kann, kann der Urlaub ausnahmsweise auch genehmigt werden, wenn er in die Vorlesungszeit fällt. 

Dienstreisen

Dienstreisen sind in Zeiten des weltweit verbreiteten Coronavirus mit zusätzlichen Risiken behaftet. Gemäß dem weiterhin gültigen Beschluss des Präsidiums vom 07.07.2020 können Dienstreisen grundsätzlich nach Abwägung der Risikolage beantragt und genehmigt werden. Bitte beachten Sie die entsprechende Regelung zu Dienstreisen an der EUF.

Hinweise zum WissZeitVG

Gemäß Verordnung der Bundesregierung wurde die Verlängerung der Höchstbefristungsdauer nach dem WissZeitVG um ein weiteres halbes Jahr verlängert. Damit besteht die Möglichkeit der Verlängerung

  • für WissZeitVG-Verträge, die im Zeitraum 1.3. – 30.9.20 bestanden haben um bis zu 2 x 6 Monate und
  • für WissZeitVG-Verträge, die im Zeitraum 1.10.20 – 31.3.21 begründet werden, um bis zu 1 x 6 Monate.

Diese Verlängerung tritt nicht automatisch in Kraft und es besteht auch kein Rechtsanspruch darauf. Erforderlich ist ein entsprechend geänderter Arbeitsvertrag. Dies setzt einen entsprechenden Antrag der*des Fachvorgesetzten an die Personalabteilung voraus, der mindestens 6 Wochen vor Ablauf der bisherigen Befristung gestellt sein muss.

Präsidium

  • Vertragsunterzeichnungen durch den Präsidenten sind gewährleistet.
  • Präsidiumsbeschlüsse können gefasst werden.
  • Zeitlich kritische Verfahren werden berücksichtigt. 
  • Derzeit werden keine Beglaubigungen ausgestellt. 

ZIMT