Aufgaben des Erweiterten Senats

Dem Erweiterten Senat (ES) gehören 48 Vertreterinnen oder Vertreter der Mitgliedergruppen der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer (16 Mitglieder), des wissenschaftlichen Dienstes (acht Mitglieder), des nichtwissenschaftlichen Dienstes (acht Mitglieder) und der Studierenden (16 Mitglieder) sowie deren Stellvertreterinnen und Stellvertretern an.

Der Erweiterte Senat steht in der Verantwortung einer umsichtigen und konstruktiven Machtkontrolle und der Mitwirkung an der Entfaltung der Universität. Die Senatorinnen und Senatoren sehen sich in der Rolle, die Hochschule jenseits ihrer persönlichen und fachlichen Interessen mit zu gestalten und sich einem übergeordneten Gesamtinteresse zu unterstellen.

Das Hochschulgesetz des Landes Schlaswig-Holstein beschreibt die Aufgaben des Erweiterten Senats wie folgt:

(1) Der Erweiterte Senat ist, soweit durch dieses Gesetz nichts anderes bestimmt ist, zuständig für:

1.

Nominierung der Mitglieder des Erweiterten Senats in den Findungskommissionen nach § 23 Absatz 6 und § 25 Absatz 2 durch die jeweiligen Mitgliedergruppen,

2.

Stellungnahme zu einem Geschäftsbericht der Hochschule,

3.

die Wahl der Gleichstellungsbeauftragten nach § 27 ,

4.

die Wahl der oder des Beauftragten für Diversität nach § 27a ,

5.

Entscheidungen über Würden und Ehrungen; die Zuständigkeit für die Ehrenpromotion bleibt unberührt,

6.

Zustimmung zu Regelungen in einem Verhaltenskodex zu den Beschäftigungsbedingungen des Hochschulpersonals.

Der Senat kann dem Erweiterten Senat weitere Zuständigkeiten zuweisen, sofern diese nicht die Freiheit von Forschung und Lehre gemäß Artikel 5 Absatz 3 Satz 1 Grundgesetz betreffen. Eine solche Entscheidung bedarf der Mehrheit der Mitglieder des Senats sowie der Mehrheit der Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedergruppe nach § 13 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1. Das Präsidium sowie die anderen Organe und Gremien der Hochschule erteilen dem Erweiterten Senat alle Informationen, die er zur Wahrnehmung seiner Aufgaben benötigt.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Hochschulgesetz des Landes Schleswig-Holstein:

www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/

Aufgaben des Sentats

Dem Senat (S) gehören 23 gewählte Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedergruppen der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer (12 Mitglieder), des wissenschaftlichen Dienstes (vier Mitglieder), des nichtwissenschaftlichen Dienstes (drei Mitglieder) und der Studierenden (vier Mitglieder) sowie deren Stellvertreterinnen und Stellvertretern an. Die Mitglieder des Erweiterten Senats mit den entsprechend der Zahl der Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedergruppen jewiels höchsten Stimmenzahlen sind Mitglieder des Senats.

Der Senat berät in Angelegenheiten von Forschung, Lehre und Studium, die die gesamte Hochschule betreffen oder von grundsätzlicher Bedeutung sind.

Der Senat steht in der Verantwortung einer umsichtigen und konstruktiven Machtkontrolle und der Mitwirkung an der Entfaltung der Universität. Die Senatorinnen und Senatoren sehen sich in der Rolle, die Hochschule jenseits ihrer persönlichen und fachlichen Interessen mit zu gestalten und sich einem übergeordneten Gesamtinteresse zu unterstellen.

Zur Vorbereitung seiner Beschlüsse kann der Senat zentrale Senatsausschüsse bilden. Zur Durchführung spezieller Aufgaben benennt der Senat besondere, ihm verantwortliche Senatsbeauftragte.

Das Hochschulgesetz des Landes Schlaswig-Holstein beschreibt die Aufgaben des Senats wie folgt:

(1) Der Senat berät in Angelegenheiten von Forschung, Lehre und Studium, die die gesamte Hochschule betreffen oder von grundsätzlicher Bedeutung sind. Er überwacht die Geschäftsführung des Präsidiums, soweit dies nicht Aufgabe des Hochschulrats ist. Der Senat ist, soweit durch dieses Gesetz nichts anderes bestimmt ist, zuständig für:

1.

Beschlussfassung über die Verfassung,

2.

Beschlussfassungen über die sonstigen von der Hochschule zu erlassenden Satzungen, soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt,

3.

(gestrichen),

4.

Wahl und Abwahl der Präsidentin oder des Präsidenten, der Vizepräsidentinnen und der Vizepräsidenten sowie der Kanzlerin oder des Kanzlers,

5.

Entscheidung über Forschungsschwerpunkte der Hochschule, den Erlass von Hinweisen und Regeln zum verantwortungsvollen Umgang mit der Freiheit der Forschung und zur Bildung von Ethikkommissionen,

6.

Zustimmung zu einem Forschungsbericht der Hochschule,

7.

(gestrichen),

8.

Beschlussfassung über den Haushaltsplan,

9.

Beschlussfassung über den Struktur- und Entwicklungsplan der Hochschule,

10.

Stellungnahme vor Abschluss von Ziel- und Leistungsvereinbarungen,

11.

Stellungnahmen und Vorschläge zur Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen,

12.

Stellungnahmen zu Berufungsvorschlägen der Fachbereiche; § 18 Absatz 2 Satz 3 bleibt unberührt,

13.

Entscheidungen über die Einrichtung, Änderung oder Aufhebung von Einrichtungen der Fachbereiche oder von gemeinsamen Einrichtungen und Außenstellen nach § 18 Absatz 3 nach Maßgabe der Verfassung und nach Anhörung der betroffenen Fachbereiche; § 18 Absatz 2 bleibt unberührt,

14.

Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung in Fragen der Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses,

15.

Stellungnahme zu Prüfungsordnungen der Fachbereiche vor deren Genehmigung durch das Präsidium, den Erlass der Prüfungsverfahrensordnung, den Erlass fachübergreifender Bestimmungen für Prüfungen, soweit einheitliche Studien- und Prüfungsbestimmungen erforderlich sind, und den Erlass von Grundsätzen für Habilitations- und Promotionsordnungen,

16.

Stellungnahme zu besonderen Forschungsprojekten,

17.

(gestrichen),

18.

Beschlussfassung über die Grundsätze für die Verteilung der Finanz- und Sachmittel sowie der Personalausstattung einschließlich zugehöriger Satzungen, insbesondere zu den Grundsätzen über die Vergütung der Professorinnen und Professoren und den Abschluss der Vergütungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Präsidiums mit Ausnahme der Präsidentin oder des Präsidenten.

Das Präsidium sowie die anderen Organe und Gremien der Hochschule erteilen dem Senat alle Informationen, die er zur Wahrnehmung seiner Aufgaben benötigt.

(2) Der Senat kann zur Vorbereitung seiner Beschlüsse beratende Ausschüsse bilden; die Mitgliedergruppen nach § 13 Absatz 1 Nummer 1 bis 4 müssen darin angemessen vertreten sein. Er muss als zentrale Ausschüsse einen Studienausschuss, einen Ausschuss für Forschungs- und Wissenstransfer, einen Haushalts- und Planungsausschuss sowie einen Gleichstellungsausschuss bilden. Über die Einsetzung weiterer Ausschüsse entscheidet der Senat mit der Mehrheit seiner Mitglieder. Die Mitglieder der Ausschüsse werden vom Senat gewählt. Es können auch Mitglieder der Hochschule gewählt werden, die nicht Mitglied des Senats sind. Das Nähere regelt die Hochschule durch Satzung.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Hochschulgesetz des Landes Schleswig-Holstein:

www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/