Verantwortlich

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Laufzeit

01.06.2013 - 31.08.2017

Partnerinnen und Partner

Institution der EUF

Abteilung für Physik und ihre Didaktik

Vergleichende Studie zu den Alltagskonzepte über Energieeffizienz in Deutschland (Schleswig Holstein) und Honduras

Zielsetzung der Untersuchungen ist die Erhebung und Analyse der Alltagsvorstellungen zum Thema ‚Energieeffizienz im Haushalt’. Im Zentrum der Analyse wird ein interkultureller Vergleich zwischen Deutschland und Honduras stehen. Es werden sowohl die Vorstellungen und Einstellungen von SchülerInnen als auch die von Studierenden erhoben. In der Analyse werden diese untereinander und im internationalen Vergleich analysiert. Dieses Vorgehen soll einerseits potentiell existierende Problemstellungen im länderspezifischen Alltag identifizieren und andererseits zu einem perspektivischen und sehr breitem Verständnis des Themenkomplexes Energieeffizienz beitragen. Hiermit soll eine Grundlage für entsprechende Bildungsprozesse auch für heterogenere Gruppen geschaffen werden.

Stichworte

Energieeffizienz; Honduras; Schleswig Holstein; Haushalt

Beschreibung

Der Forschungsvorhaben soll daher folgende Fragen vorrangig klären:

•    Interessieren sich Schülerinnen und Studierende verschiedener Fächer in Deutschland für dieses Thema?
•    Sind ihnen die Probleme der aktuellen konventionellen und regenerativen Energiewirtschaft bewusst.
•     Welche individuellen Verhaltensmaßnahmen und Perspektiven sehen sie für sich selbst, um die ihnen zur Verfügung stehende Energie effizient zu nutzen?

Gleichzeitig soll aber auch gefragt werden, welche Assoziationen entsprechende Begrifflichkeiten bei diesen Studierenden wecken (Unbequemlichkeit, Zukunftssicherung, etc.). Im Zentrum der Untersuchung stehen dabei die Nutzung von Energie in privaten Haushalten, die zugehörigen Alltagskonzepte über energieeffizientes Handeln, sowie deren mögliche Ursprünge und Ausprägungen. Außerdem soll die individuelle Akzeptanz von politisch oder wirtschaftlich initiierten Energiesparmaßnahmen, wie z.B. das Glühlampenverbot, Energiepässe für öffentliche Gebäude oder Energieeffizienzklassen für elektrische Geräte im Haushalt, erhoben werden.
Die Ergebnisse meines Forschungsvorhabens sollen dazu beitragen, dass zukünftig Bildungsprogramme und andere Maßnahmen zur Unterstützung des individuellen Beitrags im Hinblick auf eine Steigerung der Energieeffizienz zielgerichtet auf die SchülerInnen und deren interessengesteuerte Wahrnehmung ausgerichtet werden können. Anhand der erfassten Antworten der teilnehmenden ProbandInnen werden universelle Vorschläge für eine passgenauere Ausrichtung von Bildungsprogrammen zu energieeffizientem Handeln auf Basis der individuellen Befragungen gemacht werden können.