Andreas Junk

Dr. Andreas Junk

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Aktuelle Forschung

Entwicklungsgeschichte der Stereoskopie und stereoskopischer Anwendungen

Die Erforschung der Effekte des beidäugigen Sehens in der Physik begann spätestens 1838 mit der Entwicklung des ersten Spiegelstereoskops von Wheatstone. Das Bewusstsein um die Raumwahrnehmung bedingt durch das beidäugige Sehen des Menschen war auch schon in vorhergehenden Jahrhunderten bekannt und unter anderem durch Maler verbalisiert worden. Mit der Entwicklung eines Apparates, der mit zwei gleichzeitig betrachteten statischen Bildern einen Raumeindruck zu vermitteln vermochte gab es für die experimentell arbeitenden Physiker eine Möglichkeit, die Randbedingungen des räumlichen Sehens zu erforschen. Nach einer sehr dynamischen Entwicklungsphase, in der der Stereobetrachter (nach Brewsterschem Vorbild) auch schnell einen Weg in die nicht-wissenschaftliche Öffentlichkeit fand, wurden bis in das 20. Jahrhundert hinein diverse Technologien entwickelt, die das Gebiet wieder zurück in wissenschftlich-technische Labore brachten.

Weitere Forschungsinteressen

Geschichte der neuesten Physik
Narrative Methoden in der Wissenschaftsgeschichte
Physik lernen am außerschulischen Bildungsort

Ausgewählte Publikationen

"From an idea to a vision: there's plenty of room at the bottom", American Journal of Physics, vol. 74, iss. 9, (2006). gemeinsam mit Falk Rieß

"Mikroskopie an der Universitätssternwarte Göttingen." In K. Hentschel (Hg.), Unsichtbare Hände – Zur Rolle von Laborassistenten, Mechanikern, Zeichnern und Amanuenses in der physikalischen Forschungs- und Entwicklungsarbeit. GNT-Verlag. Bielefeld, 2008

Entwicklung des Transmittierenden Röntgenmikroskops an der Universitätssternwarte Göttingen, Dissertationsschrift, Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, 2009

"Historical Background: Nutrition", Online-Beitrag zum Projekt Storytelling @ Teaching Model, 2012, abrufbar unter: https://www.uni-flensburg.de/fileadmin/content/projekte/satm/backgrounds/historical-background-nutrition.pdf

"Inkludieren? Differenzieren? Thematisch zentrieren?", in L. Schulze Heuling (Hg.), Inklusive Lehr-Lernprozesse gestalten, Flensburg University Press, Flensburg, 2018, akzeptiert, gemeinsam mit Stefan Brackertz und Lydia Schulze Heuling

"Plenty of Room?", in P.Heering, C. Michelsen (Hgg.), Science as Culture in the European Context: Historical, Philosophical and Educational Perspectives, Flensburg University Press, Flensburg, vorr. 2019, akzeptiert

Mitglied in folgenden Gesellschaften

Deutsche Gesellschaft für die Didaktik der Chemie und Physik

Deutsche Physikalische Gesellschaft (Fachverbände Didaktik der Physik und Geschichte der Physik)

Gesellschaft für die Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik

International History, Philosophy and Science Teaching Group (IHPST)

Wissenschaftlicher Werdegang

seit 1.2 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mathematische und Naturwissenschaftlich-Technische Bildung der Europa-Universität Flensburg

2009 – 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg

2004 – 2009 Doktorand an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, Promotion im Mai 2009

1999 – 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

1993 – 1999 Diplom-Studium der Physik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster