weiterführende Literatur

Müller, Matthias (2012): Camera obscura, in: Heering, Peter; Markert, Michael & Weber, Heiko: Experimentelle Wissenschaftsgeschichte didaktisch nutzbar machen. Ideen, Überlegungen und Fallstudien., Flensburg, Flensburg University Press. 67-92.

Müller, Matthias (2010): Die Camera obscura von Georg Friedrich Brander (1767), in: Breidbach, O.; Heering, P.; Müller, M.; Weber, H. (Hrsg.) (2010) Experimentelle Wissenschaftsgeschichte, München: Wilhelm Fink Verlag. 125-154.

Lefèvre, Wolfgang (Ed.)(2003): Inside the Camera Obscura - Optics and Art under the Spell of the Projected Image, PrePrint 333 des Max-Planck Instituts für Wissenschaftsgeschichte, Berlin. (Volltext als PDF)

Die Camera Obscura

Fachrichtung: Optik

Erfinder: Brander (Groß) um 1770, Goethe (Klein) um 1800

Ursprung: Antike u.a. Aristoteles, Ibn Al Haitham um 980

Eine Camera abscura ist ein dunkler Raum oder Kasten in den durch ein mit einer Sammellinse versehenes Loch Licht einfallen kann. Auf der gegenüberliegenden Seite dieses Loches entsteht so ein umgekehrtes Abbild eines Gegenstandes der vor der Linse plaziert wird. Diese Projektion kann so leicht über eine Mattscheibe abgezeichnet oder einfach nur betrachtet werden.

Die Größe einer Camera Obscura variiert von ganzen Räumen, die komplett abgedunkelt werden und durch ein kleines Loch ein Abbild auf die Wand projezieren bis zu kleinen Aparaten, die auch als Lochkamera bezeichnet werden.

Im HistoLab befinden sich Nachbauten einer großen Camera obscura nach Brander und einer kleinen handlichen Camera obscura nach Goethe.