Weiterführende Literatur

Lichtenberg, G. C. (1778). De Nova Methodo Naturam Ac Motum Fluidi Electrici Investigandi. Gottingae: Dieterich, Johann Christian.

Lichtenberg, G. C. (1956). Über eine neue Methode, die Natur und die Bewegung der elektrischen Materie zu erforschen (Lichtenbergsche Figuren). Leipzig: Akademische Verlagsgesellschaft (Ostwald's Klassiker der exakten Wissenschaften Band 246).

Lichtenbergs Doppelelektrophor

Fachrichtung: Elektrizitätslehre

Entwickler: Georg Christoph Lichtenberg

Der Doppelelektrophor bildet eine von Lichtenberg beschriebene Weiterentwicklung des Elektrophors, bei dem beide Elektrizitätsarten durch jeweilige Influenz bereitgestellt werden können. Hierfür wird zunächst die eine  Hälfte des Harzkuchens durch Reiben elektrisiert. Anschließend wird der Teller durch Influenz entgegengesetzt geladen, diese Ladung wird dann durch Funkenüberschläge in die andere Hälfte des Harzkuchens gebracht. Damit kann der Doppelelektrophor sowohl positive wie negative Ladungen bereitstellen.

Ein Video zum Laden des Doppelelektrophors findet sich hier.

Mit dem Doppelelektrophor lassen sich sogenannte Lichtenbergsche Staubfiguren herstellen. Diese bilden sich, wenn nach der Entladung in einen Harzkuchen dieser (beispielsweise mit Bärlappsporen) bestäubt wird. Dabei gibt es zwei verschiedene Figuren, eine bei einer Entladung eines positiv gelandenen Körpers, eine bei der eines negativ geladenen Körpers.

Ein Video zur Herstellung von Lichtenbergfiguren mittels eines Doppelelektrophors findet sich hier.