Weiterführende Literatur

Jakobsen, Ivan Tafteberg & Matthiasen, Jesper (2013): Geomat.dk: Historical Instruments of Navigation – used as Educational Tools in Mathematics, in: P. Heering, Klassen, S. & Metz, D. (eds.): Enabling Scientific Understanding through Historical Instruments and Experiments in Formal and Non-Formal Learning Environments. Flensburg: Flensburg University Press, 127-142.

Der Sextant

Fachrichtung: Messgeräte, Optik, Astronomie

Erfinder: Vorläufer schon seit der Antike bekannt (Als Oktant)

 

 

 

Der Sextant war und ist immernoch ein Navigationsinstrument - hauptsächlich für die Schifffahrt. Es entwickelte sich aus dem Oktant, der im Gegensatz zum Sextant ein Achtel eines Kreises beschrieb und nicht ein Sechstel. Er wird dazu benutzt, den Winkel zwischen Sonne und dem Horizont zu messen. Dazu wird das Sonnenlicht über einen beweglichen Spiegel so in das Auge des Beobachters reflektiert, dass er Sonne und dem direkt beobachteten Horizont auf einer Höhe sehen kann.

Verschiedene Grau- und Farbfilter verhindern, dass das Auge dabei Schaden nimmt. Der zugehörige Winkel wird dann am beweglichen Arm abgelesen. Mit Hilfe von Navigationskarten und ein bisschen mathematischem Geschick lässt sich daraus die Position auf der Erde bestimmen.
Der Sextant im HistoLab ist ein Original mariner Trommelsextant vom Anfang des 20. Jahrhunderts.