Die Referentinnen & Referenten

Marie-Luise Abshagen

Marie-Luise Abshagen ist Referentin für Nachhaltige Entwicklung beim Forum Umwelt und Entwicklung. Sie hat einen Master in Ostasienwissenschaften und Politikwissenschaften und hat in Leipzig, Tübingen und Taipeh studiert. Schon seit vielen Jahren engagiert sie sich für Menschenrechte und die Umsetzung nachhaltiger Entwicklung. Zu Marie-Luise Abshagens derzeitigen Arbeits- und Interessensschwerpunkte zählen unter anderem die Umsetzung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG) der Vereinten Nationen sowie die Formulierung der dazugehörigen Maßnahmen für Umwelt-, Entwicklungs-, Sozial- und Wirtschaftspolitik.

Zu Marie-Luise Abshagens Publikationen zählt:

  • Abshagen, M.-L., 2016. Zwischen Vision und Realität. Warum demokratische Strukturen Grundvoraussetzung für die SDGs sind. In: Forum Menschenrechte, Forum Umwelt und Entwicklung, VENRO, Global Policy Forum Europe, Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., Terre des hommes Deutschland (Hrsg): Deutschland und die  UN-Nachhaltigkeitsagenda  2016 - Noch lange nicht nachhaltig. Berlin/Bonn/Osnabrück, 121-125. 

Chris Böer

Chris Böer ist Referent für nachhaltiges Wirtschaften und ökofaire Beschaffung in Kirche und Diakonie des Hilfswerks Brot für die Welt. In Anlehnung an seine Tätigkeiten bei Brot für die Welt beschäftigt sich Chris Böer mit den Themenbereichen des nachhaltigen Wirtschaften, zukunftsfähiges Wirtschaften in Kirchen, sowie ökofaires Beschaffen.

Georg Fischer

Georg Fischer ist Umwelthistoriker und lehrt und forscht als Assistant Professor for Brazilian Studies an der Aarhus University in Dänemark. Er promovierte am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin mit einer geschichtswissenschaftlichen Dissertation zum Thema "Geologie, Globalisierung und Expertentum. Eine Wissensgeschichte des Eisenerzes in Brasilien, 1876-1914". Zu Georg Fischers Arbeitsschwerpunkten zählen insbesondere die Umweltgeschichte und die globalhistorischen Perspektiven Latein Amerikas. 

Zu Georg Fischers Publikationen zählen:

  • Fischer, G., 2017. Geologie, Globalisierung und Expertentum. Eine Wissensgeschichte des Eisenerzes in Brasilien (working title). Campus Verlag, Frankfurt/M (im Erscheinen). 
  • Fischer, G., 2014. Das Staatsunternehmen als Expertenarena. Die Anfangsjahre der Companhia Vale do Rio Doce, 1942-1951. In: Rinke, S. & González de Reufels, D. (Hrsg.): Expert Knowledge in Latin American History : Local, Transnational, and Global Perspectives. Verlag Hans-Dieter Heinz - Akademischer Verlag, Stuttgart, 109-138.

Barbara Fried

Barbara Fried ist promovierte Soziologin und stellvertretende Direktorin des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung und leitende Redakteurin der Zeitschrift "LuXemburg. Gesellschaftsanalyse und politische Praxis". Sie studierte in Berlin Psychologie mit Schwerpunkt Kritische Psychologie. Neben ihren Tätigkeiten in der Rosa-Luxemburg Stiftung ist Barbara Fried im Netzwerk Care Revolution aktiv.

Zu Barbara Frieds Publikationen zählen:

  • Fried, B. und Schurian, H., (Hrsg.) 2015. Um-Care: Gesundheit und Pflege neu organisieren. Materialien 13/2015, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin. 
  • Fried, B., 2014. Antiamerikanismus als kulturalisierende Praxis. Von 'Europäischer Identität und 'Amerikanischen Verhältnissen'. Westfälisches Dampfboot, Münster. 

Maja Göpel

Maja Göpel ist derzeitige Leiterin des Wuppertal Instituts in Berlin. Sie promovierte zu dem Themenschwerpunkt Globaler Politischer  Ökonomie an den Universitäten Hamburg, Kassel und York. Zu Maja Göpels Arbeitsschwerpunkten zählen unter anderem Globalisierung und Nachhaltigkeit, Zukunftsgerechte Ökonomien und Wohlstandsformen sowie Transdisziplinäre System-Transformationsforschung.  Maja Göpel lehrt unter anderem an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde und an der Universität Witten-Herdecke.

Zu Maja Göpels Publikationen zählen:

  • Göpel, M., 2016. The Great Mindshift: How a New Economic Paradigm and Sustainability Transformations go Hand in Hand. Springer International Publishing, Berlin. 
  • Göpel, M., 2015. Warum wir der Zukunft einen Platz am Verhandlungstisch geben sollten: Zukünftige Generationen in der Post-2015-Agenda. In: Roth, M. (Hrsg.): Globale Trends 2015 – Perspektiven für die Weltgesellschaft. Fischer Taschenbuch, Frankfurt, 155-160. 

Robert Habeck

Robert Habeck ist Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und Schriftsteller. Nach seinem Studium promovierte er zum Doktor der Philosophie an der Universität Hamburg. Seit 2002 ist Robert Habeck Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, wo er von 2009 bis 2012 Fraktionsvorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Schleswig-Holstein war. Seit 2012 ist er stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

Zu Robert Habecks Publikationen zählen:

  • Habeck, R., 2016. Wer wagt, beginnt – Die Politik und ich. Kiepenheuer & Witsch, Köln.
  • Habeck, R., 2010. Patriotismus: Ein linkes Plädoyer. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh.

Stephan Lessenich

Stephan Lessenich ist Soziologe und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Seit 2016 ist er zudem Direktor des Instituts für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Stephan Lessenich ist Mitglied in diversen Zentren und Beiräten, sowohl im wissenschaftlichen Feld wie an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Theorie des Wohlfahrtsstaates, die Vergleichende Makrosoziologie, die Politische Soziologie, die Soziologie des Alter(n)s sowie die Analyse gesellschaftlicher Transformationsprozesse.

Zu Stephan Lessenichs Publikationen zählen:

  • Lessenich, S., 2016. Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis. Hanser Berlin, München.
  • Lessenich, S. und Borchert, J., 2016. Claus Offe and the Critical Theory of the Capitalistic State. Routledge, New York. 
  • Dörre, K., Lessenich, S. und Rosa, H., 2015. Sociology Capitalism Critique. Verso, London.

Franz Mauelshagen

Franz Mauelshagen ist Historiker und zur Zeit Senior Fellow am Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam (IASS). Zu seinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem die Geschichte der Transformationen, der (Natur-) Katastrophen und des Klimas. Er ist Mitbegründer der International Society for Historical Climatology and Climate History.

Zu Franz Mauelshagens Publikationen zählen:

  • Mauelshagen, F., 2010. Klimageschichte der Neuzeit 1500-1900. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt. 
  • Mauleshagen, F., Pfister, C. und White, S., (Hrsg.) 2017. Palgrave Handbook of Climate History. Palgrave Macmillan, Basingstoke (im Druck). 

Barbara Muraca

Barbara Muraca ist Philosophin und seit 2015 Assistenzprofessorin für Umweltphilosophie an der Oregon State University. Sie hat an der Universität Greifswald zur Nachhaltigkeitstheorie promoviert und war wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Kolleg "Postwachstumsgesellschaften" der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zu Barbara Muracas Forschungsfeldern gehören Umweltphilosophie und Sozialphilosophie, unter anderem mit Schwerpunkten in Ökologie, Nachhaltigkeitstheorie, Wachstumsrücknahme und Prozessphilosophie.

Zu Barbara Muracas Publikationen zählen:

  • Muraca, B., 2014. Gut leben - Eine Gesellschaft jenseits des Wachstums. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin.
  • Muraca, B., 2010. Denken in Grenzgebiet: prozessphilosophische Grundlagen einer Theorie starker Nachhaltigkeit. Karl Alber Verlag, Freiburg/München.

Stefan Rahmstorf

Stefan Rahmstorf ist Physiker und Klimaforscher mit dem Forschungsschwerpunkt der Ozeanographie. Er forscht am Potsdam Institute for Climate Impact Research und lehrt als Professor das Fach Physik der Ozeane an der Universität Potsdam. Stefan Rahmstorf gehörte von 2004-2013 dem Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) an und war zudem einer der Leitautoren des 4.IPCC-Berichts.

Zu Stefan Rahmstorfs Publikationen zählen:

  • Rahmstorf, S. und Archer, D., 2010. The Climate Crisis. Cambridge University Press, Cambridge.
  • Rahmstorf, S. und Schellnhuber, H.J., 2006. Der Klimawandel – Diagnose, Prognose, Therapie. C.H. Beck, München. 

Norbert Reuter

Norbert Reuter ist Volkswirt und Mitglied im ver.di Bundesvorstand. Seit 2016 ist er dort Leiter der Tarifpolitischen Grundsatzabteilung. Norbert Reuter promovierte und habilitierte im Fach der Volkswirtschaftslehre, welches er derzeit an der RWTH Aachen lehrt. Von 2011-2013 war er sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" des Deutschen Bundestages. Norbert Reuters Arbeitsschwerpunkte sind vor allem die Arbeitsmarkt- und Tarifpolitik, Strukturwandel, demographischer Wandel sowie Wachstum und Entwicklung.

Zu Norbert Reuters Publikationen zählen:

  • Reuter, N., 2007. Wachstumseuphorie und Verteilungsrealität - Wirtschaftspolitische Leitbilder zwischen Gestern und Morgen. Metropolis, Weimar. 
  • Reuter, N., 1996. Der Institutionalismus – Geschichte und Theorie der evolutionären Ökonomie. Metropolis, Weimar. 

Dorothee Rodenhäuser

Dorothee Rodenhäuser ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Interdisziplinäre Forschung FEST in Heidelberg. Sie studierte Ökonomie und Politikwissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Lausanne. Ihre aktuellen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte beziehen sich auf Alternativen zum BIP, Indikatoren nachhaltiger Entwicklung und sozial-ökologischer Transformation sowie Klimaschutz.

Zu Dorothee Rodenhäusers Publikationen zählen:

  • Rodenhäuser, D., Diefenbacher, H., Foltin, O., Held, B., Schweizer, E. und Teichert, V., 2016. Zwischen den Arbeitswelten: Der Übergang in die Postwachstumsgesellschaft. Fischer Taschenbuch, Frankfurt/M.
  • Rodenhäuser, D., 2016. Indikatoren für eine Große Transformation: Implikationen unterschiedlicher Diskurse. In: Held, M., Kubon-Gilke, G., Sturn, R. (Hrsg.): Politische Ökonomik großer Transformationen. Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik 15. Metropolis, Marburg, 209-236.

Matthias Schmelzer

Matthias Schmelzer gehört dem Konzeptwerk Neue Ökonomie an. Er ist Permanent Fellow am DFG-Kolleg Postwachstumsgesellschaften an der Universität Jena und assoziierter Wissenschaftler an der Forschungssstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich. Mit einer wirtschaftshistorischen Arbeit über die Ideologie des Wirtschaftswachstums wurde er in Frankfurt (Oder) promoviert. Zu seinen derzeitigen Arbeitsschwerpunkten zählen die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, ökonomische Theorie, soziale Bewegungen, Neoliberalismus und Gesellschaftliche Naturverhältnisse. 

Zu Matthias Schmelzers Publikationen zählen:

  • Schmelzer, M., 2016. The Hegemony of Growth: The OECD and the Making of the Economic Growth Paradigm. Cambridge University Press, Cambridge.
  • Schmelzer, M. und Passadakis, A., 2011. Postwachstum: Krise, ökologische Grenzen und soziale Rechte. VSA-Verlag, Hamburg. 

Julia von Mende

Julia von Mende studierte Architektur an der Universität der Künste in Berlin und an der Kunstakademie in Kopenhagen. Sie scheibt über Architektur und Stadt und war u.a. Redaktionsmitglied der Zeitschrift Arch+ und des Online-Debattenportals BKULT. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt räumlichen Konstellationen und Strukturen menschlicher Ernährung. Diese untersuchte sie zuletzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Basisprojekt "Anthropozän-Küche" am Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität zu Berlin. Derzeit promoviert sie an der Architekturfakultät der RWTH Aachen.

Zu Julia von Mendes Publikationen zählen:

  • Krausse, J., Leinfelder, R.,  von Mende, J.,  "Die Anthropozän-Küche", in: Nicolaj van der Meulen / Jörg Wiesel (eds.), Culinary Turn, Aesthetic Practice of Cookery, Transcript, Bielefeld (im Erscheinen).
  • Barthel, S. , von Mende, J., Oswalt, P., Schmidt, A.: "Von der Welt in die Küche. Von der Küche in die Welt", in: Bauwelt, 37/2016, S. 24-31.
  • Barthel, S., Oswalt, P., Schmidt, A. mit von Mende, J.: "Privater Haushalt und Städtischer Stoffwechsel – Eine Geschichte vor Verdichtung und Auslagerung Berlin 1700 – 1930", in: Arch+ 218, Zeitschrift für Architektur und Städtebau, ARCH+ Verlag GmbH, Aachen, Berlin, 2014, Seite 92-104.

Elisabeth von Thadden

Elisabeth von Thadden ist Journalistin und seit 1999 verantwortliche Redakteurin im Feuilleton der Wochenzeitung die ZEIT. Nach ihrem Studium der Literaturwissenschaften und Geschichte promovierte Elisabeth von Thadden an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg über Goethes Naturverhältnis. Danach arbeitete sie in den Wendejahren in Berlin bei der "Wochenpost", sodann bei der Berliner Zeitung. Seit 2012 ist sie Permanent Fellow im DFG-Kolleg Postwachstumsgesellschaften der Universität Jena und beschäftigt sich dort mit Alternativen in der Moderne: mit modernen Ressourcen und Pionieren der Erneuerbarkeit und der gesellschaftlichen Selbst-Reparatur

Zu Elisabeth von Thaddens Publikationen zählen:

  • Assheuer, T., und von Thadden, E., (Hrsg) 2014. Wie soll ich leben? Philosophen der Gegenwart geben Antwort. Pattloch Verlag, München. 
  • von Thadden, Eisabeth (Hrsg.): Wer denkt für morgen? Herder Verlag 2010.
  • von Thadden, E., 2010. Familiäre Gründe. Berlin-Verlag, Berlin.

Harald Welzer 

Harald Welzer ist Soziologe und Honorarprofessor für Transformationsdesign an der Europa-Universität Flensburg, wo er das Norbert Elias Center leitet. Er ist Mitbegründer sowie Direktor der gemeinnützigen FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit. Zudem lehrt Harald Welzer an der Universität St Gallen und ist Mitglied zahlreicher  wissenschaftlicher Beiräte und Akademien. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Transformationsdesign, Kulturwissenschaftliche Klimaforschung sowie Erinnerungs- und Gewaltforschung. 

Zu Harald Welzers Publikationen zählen:

  • Welzer, H., Giesecke, D. und Tremel, L. (Hrsg.), 2014. Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2015/16. Geschichten vom guten Umgang mit der Welt. Schwerpunkt: Material. Fischer Taschenbuch, Frankfurt/M.
  • Welzer, H. und Sommer, B., 2014. Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne. Oekom Verlag, München.  

Markus Wissen

Markus Wissen ist Professor für Gesellschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt sozial-ökologische Transformationsprozesse an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Nach seiner Promotion an der Freien Universität Berlin lehrte und forschte er an verschiedenen Forschungsinstituten und Universitäten. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der gesellschaftlichen Naturverhältnisse, der politischen Ökologie sowie der Energiepolitik und Staatstheorie. Er ist Mitglied der Redaktion von PROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft.

Zu Markus Wissens Publikationen zählen:

  • Brand, U., Wissen, M. (2017): Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus, München (i.E.).
  • Wissen, M., 2016. Jenseits der carbon democracy. Zur Demokratisierung der gesellschaftlichen Naturverhältnisse. In: Alex Demirovic (Hrsg.): Transformation der Demokratie – demokratische Transformation. Westfälisches Dampfboot, Münster, 48-66.