Jonas Lage über den Zustand der Welt: COVID19 und die verpasste Utopie

Nachbarn haben füreinander eingekauft, Radwege wurden gebaut, Luxusparfüm-Hersteller und Brauereien haben Desinfektionsmittel und Autohersteller Beatmungsgeräte produziert, Systemrelevanz wurde neu definiert: Für ein paar Wochen der COVID19-Pandemie schien eine andere Welt möglich, gab es die Chance, grundsätzliche Gegebenheiten unseres Lebens, unseres Wirtschaftens, unserer Politik neu zu bedenken.

Diese Chance wird zu selten genutzt.

In der zehnten Folge der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In kurz." spricht Jonas Lage, wissenschaftlicher Mitarbeiter am NEC und Mitglied des Kollektivs "Imperiale Lebensweise und solidarische Alternativen" darüber, warum es so schwer ist, Utopien zu denken und Alltagspraktiken zu ändern.