Interdisziplinäres Kolloquium zum Thema „Umkämpfte Räume"


Das Interdisziplinäre Kolloquium ist seit vielen Jahren ein Ort des interdisziplinären Austauschs an der EUF, der von vielen verschiedenen Abteilungen und Seminaren gemeinsam getragen wird. Im Herbstsemester 2018/2019 geht es um das Thema "Umkämpfte Räume":

Wie verschieben sich Diskursräume im Zuge eines zunehmenden Rechtspopulismus und eines Europas in der Krise? Welche Rolle spielen soziale Bewegungen, Proteste und Revolutionen in der Eroberung oder Verteidigung politischer Räume? Welcher Gestaltwandel ist mit neuen Kriegen und Formen der Gewalt verbunden? Wie werden soziale Räume in der Stadt angeeignet? Welche sozialräumlichen Dimensionen lokaler und globaler Umweltgerechtigkeit ergeben sich aus Konflikten um Dekarbonisierung und grüne Ökonomie? Welche Konflikte treten im Umgang mit Hochwassern in einem "umkämpften Raum" wie der Oderregion zu Tage? Diese und weitere Themen werden zur Sprache kommen.

Die Vorträge finden jeweils dienstags ab 18.15 Uhr in HEL 164 statt.

Die Termine:

2.10.  Maike Böcker (Berlin): "Die Natur schlägt zurück? Soziologische Anmerkungen zum Oderhochwasser von 1997"

9.10.  Sybille Bauriedl (Flensburg): "Grüne Ökonomie: Umkämpfte Räume einer Dekarbonisierungspolitik"

23.10. Simon Strick (Berlin): "An Alt Right Safe Space: RightWing Identity Politics on Youtube"

30.10. Agnes Czajka (Open University): "The Loss of Non- Identity: Another Approach to Europe in Crisis" 

6.11.  Sonja Badorski, Marita McGory und Gerd Grözinger (Flensburg): "Studienabbruch- und -erfolg an deutschen Hochschulen: Schneisen durch ein vermintes Terrain"

13.11. Cathrin Zengerling (Hamburg): "Urban Footprints – Wie   Städte ihren ökologischen Fußabdruck verantworten"

20.11. Lucy Mayblin (Coventry): "Asylum After Empire: Postcolonial Legacies in the Politics of Asylum Seeking"

27.11. Stefania Maffeis (Berlin): "Die Zirkulation der Idee eines Rechtes, Rechte zu haben in gegenwärtigen philosophischen Debatten wie Kämpfen der Migration. Wege und Praktiken der Aushandlung transnationaler  politischer und intellektueller Räume"

4.12.  Michael Staudigl (Wien): "Gewalt relational denken"

11.12. Gunnar Hindrichs (Basel): "Revolution ohne Empörung"