Anders wirtschaften – Gemeinwohl-Ökonomie als konkrete Utopie?

Vortrag von Christian Felber, dem Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie

Kommentare:
Dr. Bernd Sommer, Norbert Elias Center (NEC), Europa-Universität Flensburg
Dr. Cornelia Kühn, Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin
Werner Schweizer, Bürgermeister der Gemeinde Klixbüll
Judith Oelze, Solidarische Landwirtschaft Wanderup/Flensburg

Anschließende öffentliche Diskussion

09. Oktober 2019 | Beginn: 20:00 Uhr
Einlass 19:00 Uhr mit der Gelegenheit,  gemeinwohlorientierte Unternehmen der Region kennenzulernen.

Ort: Europa-Universität Flensburg, Audimax
Thomas-Fincke-Straße 4, 24943 Flensburg

Nicht Profit, sondern Gemeinwohl ist der Zweck des unternehmerischen Handelns. Das ist die konkrete Utopie von Christian Felber. Der österreichische Autor und Aktivist hat vor knapp zehn Jahren mit seinem Buch "Gemeinwohl-Ökonomie" (GWÖ) eine weltweite Bewegung ins Leben gerufen. Von Latein­amerika über Afrika bis Europa unterstützen 2000 Unternehmen die Idee, sind tausende Menschen für die GWÖ aktiv. Die GWÖ versteht sich als alternatives Wirtschafts- und Bilanzierungsmodell. Unternehmen werden nach einer Punktematrix bewertet, die nicht nur ökonomische Faktoren berücksichtigt, sondern Kriterien wie Menschenwürde, ökologische Nachhaltigkeit, Solidarität und Transparenz beleuchtet. Unternehmen, die eine gute Gemeinwohl-Bilanz vorweisen, sollen steuerliche Vorteile genießen und bevorzugt öffentliche Aufträge erhalten. Funktioniert dieses Prinzip? Welche sozialen und ökologischen Effekte bringt es, wenn Unternehmen ihr Handeln stärker am Gemeinwohl orientieren? Besitzt die GWÖ die Kraft, gegenwärtige Gesellschaften positiv zu verändern?

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen.