CfP: Informatorisch-algorithmische Bildung (Einreichung bis 31.07.19)

Warum Ästhetik und Kreativität für zukunftsweisende Bildungs-Re-Konfigurationen in der Netzwerkgesellschaft wichtig sind. Ein Sammelband, herausgegeben von Lydia Schulze Heuling & Christian Filk, erscheint im Verlag Barbara Budrich, Leverkusen. Wir erbitten alle Interessierten, einen Beitragsentwurf bis zum 31.07.2019 einzureichen.

Thema:

Die Durchdringung der Lebenswelt durch omnipräsente digitale Informations- und Kommunikationstechnologien ist ein Fakt. Mehr denn je prägen informatisch-algorithmische Modalitäten gesellschaftliche Transformationsprozesse und soziale Re-Konfigurationen.
Grundsätzlich stellt sich für eine informatisch-algorithmische Bildung die Herausforderung, transdisziplinäre Synthesen für gegenwärtige und zukunftsträchtige Modellvorstellungen und Praxisansätze fruchtbar zu machen. Dabei geht es nicht allein um die Entgrenzung von Fachdisziplinen, sondern auch um interdisziplinäre Kommunikation und multiperspektivische Kooperation. Die mitunter interferierenden Theoriekonzepte etwa der Kritischen Informatik, Software Studies, Actor-Network-Theory, Design Thinking, STEAM-Education, Arts-based Education sowie Artistic Research spielen in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Von besonderem Interesse ist, wie Ästhetik und Kreativität ihren Eingang in informatsch-algorithmische Bildungspraxen finden und wie sich künstlerische bzw. humanwissenschaftliche Bildung und MINT-Bildung wechselseitig prägen.
Vor diesem Hintergrund möchte der Sammelband innovative Aufsätze vereinen, mit denen sowohl Lehrende als auch Lernende zu schöpferischem Denken und nachhaltigem Handeln in der digitalen, wissensbasierten Netzwerkgesellschaft aufgefordert, angeregt und angeleitet werden.
Wir suchen Beiträge mit einem breiten Verständnis informatisch-algorithmischer, ästhetischer und kreativer Bildung, die vor allem nachstehende Fragestellungen aufgreifen:
• theoretische Fundierungen und empirische Evidenz für die Verschränkung von Ästhetik, Kreativität und informatisch-algorithmischer Bildung
• institutionelle Ansätze und/oder politische Programmatiken
• Fallstudien, die eine aktuelle Praxis oder Erfahrungen in transdisziplinären Ansätzen
zwischen informatisch-algorithmischer Bildung, Ästhetik und Kreativität beschreiben
• künstlerisches, ästhetisches Wissen als Grundlage von Entwicklungen oder Anwendungen in Algorithmik oder Informatik sowie
• Einsatz neuester Technologien in den Künsten

Call for Papers
Interessierte Autor*innen sind eingeladen, sich mit einer Kurzskizze am Call zu beteiligen Bitte geben Sie Titel, Autor*in, Affiliation, Abstract (maximal 300 Wörter), fünf Keywords, drei Schlüsselreferenzen und eine kurze Beschreibung ab, wie der Beitrag in die Konzeption des Sammelbandes passt und senden Sie dies bis zum 31.07.2019 an Lydia Schulze Heuling (lydia.schulzeheuling-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de<mailto:lydia.schulzeheuling-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de>).
Der skizzierte Beitrag sollte eine bisher unveröffentlichte Arbeit sein. Nach der Annahme sollte das Manuskript bis zum 31.10.2019 eingereicht werden. Die Beiträge werden blind begutachtet und mit Kommentaren bis zum 15.12.2019 zurückgegeben. Der abschließend bearbeitete Beitrag sollte nicht später als der 31.01.2020 eingehen. Die Einreichung von Manuskripten in englischer Sprache ist möglich

Terminübersicht
31.07.2019 späteste Einreichung des Beitragsentwurfs
31.08.2019 Benachrichtigung mit weiteren Informationen zum Procedere sowie Vorlagendatei
für angenommene Beiträge
31.10.2019 Frist für die Einreichung der Beiträge
15.12.2019 Rücksendung der Beiträge mit Kommentaren der Gutachter*innen 31.01.2020 Frist für die Einreichung der finalen Beiträge

Herausgeber*Innen
Dr. Lydia Schulze Heuling ist Diplom-Physikerin und Performancekünstlerin (M.A.). Sie forscht und lehrt zu Settings in situierten, informellen Lernkontexten für eine nachhaltige MINT-Bildung sowie in den Bereichen Arts-based Education und Artistic Research. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Physik und ihre Didaktik und Geschichte an der Europa-Universität Flensburg.
Prof. Dr. Christian Filk lehrt Medienpädagogik und interdisziplinäre Medienforschung an der Europa-Universität Flensburg und leitet das dortige Seminar für Medienbildung. Forschungsschwerpunkte: digitale Transformation in der wissensbasierten Netzwerkgesellschaft, empirische Kommunikationswissenschaft und partizipatorische Handlungsforschung, Medienbildung als digital-inklusive Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie Kulturphilosophie und Synästhesie.

Kontakt
Dr. Lydia Schulze Heuling, Europa-Universität Flensburg, Auf dem Campus 1, 24943 Flensburg E-Mail: lydia.schulzeheuling-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de
Prof. Dr. Christian Filk, Europa-Universität Flensburg, Auf dem Campus 1, 24943 Flensburg E-Mail: christian.filk-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de

2019-06-30-call-for-paper...

Datum:
09.07.2019
Datei:
1 MB (PDF)
Download ReadSpeaker docReader