Willkommen im Zentrum für kleine und regionale Sprachen (KURS)

In wohl kaum einer anderen Region Europas werden so viele autochthone Sprachvarietäten auf engstem Raum gesprochen wie in der deutsch-dänischen Grenzregion. Die Europa-Universität Flensburg hat mit dem Zentrum ein Alleinstellungsmerkmal im Hinblick auf die Erforschung kleiner und regionaler Sprachen und befindet sich mitten in der mehrsprachigen Region.

Die Vielfalt der kleinen und regionalen Sprachen, hierzu gehören auch Minderheitensprachen, ist ein gesamteuropäisches Phänomen, deren Erforschung auch für andere Regionen Europas äußerst relevant ist (z.B. Bretonisch, Korsisch, Luxemburgisch, Sami, Baskisch und Katalanisch). Das Forschungszentrum für kleine und regionale Sprachen in Flensburg hat eine europäische Perspektive. Ziel ist es, eine Basis zu schaffen, um die derzeit regional gebundenen Forschungen vergleichend auszuweiten und zu internationalisieren.

Termine des Zentrums

KURS-Kolloquium: Sergiusz Bober & Craig Willis

Sergiusz Bober & Craig Willis (European Centre for Minority Issues Flensburg): Minority Language Media during COVID-19

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KURS-News

Fünfter Band der KURS-Schriftenreihe erschienen

Mit dem Band "Regionale Sprachenvielfalt. Standardisierung - Didaktisierung - Ästhetisierung" ist nun der fünfte Band der KURS-eigenen Schriftenreihe Kleine und regionale Sprachen erschienen. Die Beiträge des Sammelwerks wurden ausschließlich von Mitgliedern des Flensburger Zentrums für kleine und regionale Sprachen verfasst und behandeln in ihren Beispielen die Sprachen, die auch im deutsch-dänischen Grenzgebiet verbreitet sind: Nordfriesisch, Niederdeutsch, Südjütisch, Standarddeutsch und Standarddänisch. Der von Helga Andresen, Elin Fredstedt und Franz Januschek herausgegebene Band ist ab sofort Lieferbar. Er erscheint im Hildesheimer Olms-Verlag und umfasst 200 Seiten.
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