Dr Olga Smith - Constructing Modernity: The Russian Avant-Garde

Dr Olga Smith – Constructing Modernity: The Russian Avant-Garde, 1 December 2020, 12.15

As part of the lecture series "Art in Europe" at the B.A. study program "European Cultures and Society" organized by Prof. Dr. Käthe Wenzel and Dr. Eva Pluhařová-Grigienė, Dr Olga Smith from the University of Warwick (UK) talked about the art of the Russian avant-garde. She focused on the development of abstract art as a radically new form of visual expression and its intellectual, social, and political contexts in revolutionary Russia.    A graduate of the University of Cambridge, Olga Smith has held positions at the Humboldt University of Berlin, University of St Andrews and Tate Gallery, London. Her research has appeared in Art History, Fotogeschichte, History of Photography and Nottingham French Studies, and she is the co-editor of Anamnesia: Private and Public Memory in Modern French Culture (Peter Lang: 2009).

Film-Gesprächsreihe „Irgendwas mit Medienzentrum“

Film-Gesprächsreihe "Irgendwas mit Medienzentrum"

Maike Mia Höhne – Autorin, Regisseurin, 1.12.2020, 17:00 Uhr

Sophie Linnenbaum – Regisseurin, 10.11.2020, 18:00 Uhr

Timo Schierhorn – Musikvideos, 27.10.2020, 18:00 Uhr

In der im Herbstsemester 20/21 veranstalteten Film-Gesprächsreihe von "Irgendwas mit Medienzentrum" (hochschulübergreifend geleitet von Prof. Jim Lacy, Hochschule Flensburg, und Prof. Dr. Friederike Rückert, Europa-Universität Flensburg) wurden insgesamt drei Gastvorträge online veranstaltet. Eingeladen waren die drei Filmemacher:innen Timo Schierhorn http://timoschierhorn.de/,Sophie Linnenbaum https://www.sophielinnenbaum.de/ und Maike Mia Höhne https://www.pinkmovies.de/.

Den Auftakt im Oktober machte der preisgekrönte Regisseur Timo Schierhorn der u.a. Musikvideos für Bands wie Deichkind, Beatsteaks, Die goldenen Zitronen, Chilly Gonzales und Tocotronic gemacht hatte, gefolgt von der Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Filmproduzentin Sophie Linnenbaum im November. Abgeschlossen wurde die Reihe im Dezember mit der Filmregisseurin, Filmkuratorin (u.a. Berlinale) und künstlerischen Leiterin des Kurzfilmfestivals Prof. Maike Mia Höhne.

Inhaltlich ging es in den Gesprächen darum den Studierenden Einblicke in das Spannungsverhältnis Filmästhetik und Filmpraxis zu ermöglichen. Also: Wie geht man als Filmschaffende:r damit um, dass Ideen irgendwann auf eine Finanzierung treffen müssen, was waren Wege, Möglichkeiten aber auch Irrtümer dabei? Wann wurde aus dem Filmemachen ein Einkommen? Wie geht man mit der oft allzu einfachen Gegenüberstellung von »Kunst oder Kommerz« um? Was ist, auch im Rückblick, die Einstellung dazu? Aber auch die jeweiligen Filmwerke der Gäste, deren Ästhetik und Herausforderungen bei der künstlerisch-praktischen Umsetzung waren Thema: So wurden in den Gesprächen auch Filmausschnitte gezeigt und intensiv diskutiert und besprochen.

Johanna Reich

Johanna Reich – Das leere Blatt oder schneller als der Algorithmus, 26.05.2020, 18:00 Uhr

Die in Köln lebende Künstlerin Johanna Reich (*1977) verbindet in ihren Arbeiten zeitgenössische Techniken wie Fotografie, Video, Performance oder holographische Projektionen mit tradierten Medien wie Malerei oder Skulptur. Ein zentrales Element ihrer Arbeiten ist ihr performatives Agieren vor der Kamera. In frühen Arbeiten wendet Johanna Reich die Strategie der Performance in ursprünglicherem Sinn an, indem ihr Körper eindeutiges Subjekt der Kamera ist. Ihre performative Videoarbeiten zeichnet eine stark malerische und medienreflexive Komponente aus. In Auseinandersetzung mit kunst- und filmhistorischen Vorbildern loten sie das Verhältnis von statischem und bewegtem Bild aus und untersuchen die Möglichkeit, Wirklichkeit im apparativ aufgezeichneten und transportierten Bild zu konstruieren. Ein wiederkehrendes Motiv in Johanna Reichs Arbeiten ist das Verschwinden aus der medial bestimmten Welt, das Sich-Entziehen der Künstlerin selbst, das sie mehrfach und teilweise mit Verweis auf kunsthistorische Vorbilder der Moderne wie Lucio Fontana oder Kasimir Malewitsch ins Bild rückt. Auf Einladung von Prof. Dr. Friederike Rückert zeigt die Künstlerin ihre aktuellen Arbeiten und diskutiert diese im Anschluss mit den Gästen. Weitere Informationen zur Künstlerin http://johannareich.com

Dr. Susanne Schwertfeger

Dr. Susanne Schwertfeger  – My favorite thing is... art. Kunst und Stil im Comic, 30.09.2019, 14:00 Uhr

Die Kunsthistorikerin Dr. Susanne Schwertfeger (*1972) gibt auf Einladung von Prof. Dr. Friederike Rückert in ihrem Gastvortrag (nach einer kurzen Zusammenfassung wesentlicher Merkmale des Comics und einer Erläuterung der wichtigsten Fachbegriffe) Einblick in ihre Comic-Forschung. Am Beispiel von "My Favorite Thing is Monsters" (Emil Ferris, 2017) zeigt sie auf, wie Kunst und Kunstgeschichte im zeitgenössischen Comic sichtbar werden können. Hierfür wird ein Augenmerk auf die Motive sowie auf den Stil des Comic gelegt.

Dr. Susanne Schwertfeger lehrt und forscht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie ist Mitherausgeberin des Kieler E-Journals für Comicforschung "Closure" https://www.closure.uni-kiel.de