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Starker Auftakt für EUF Learning Communities

Mehr als 40 Teilnehmende eröffnen den kreativen Entwicklungsraum beim Kick-off.

Fröhliche Gesichter und neugieriges Gemurmel füllen den Saal am 15. April, als der helle Klang einer Triangel offiziell den Beginn der EUF Learning Communities einläutet. Im Rahmen des Innovation Learning Labs (i2L) startet damit der erste Zyklus von fünf einjährigen Innovationsprojekten in Studium und Lehre an der Europa-Universität Flensburg.

Mehr als 40 Teilnehmende aus unterschiedlichen Abteilungen, Referaten, Instituten und Studiengängen sind für die Auftaktveranstaltung auf dem Campus zusammengekommen. Lehrende, Studierende und Mitarbeitende sind dabei. „Die große Resonanz beim Kick-off zeigt, wie stark das Interesse ist, Lehre aktiv weiterzuentwickeln und neue Wege auszuprobieren“, freut sich Regina Holze, die das Event federführend organisiert hat und für das i2L drei der fünf eufLCs betreut.

Mit methodisch-didaktischer, technischer und organisatorischer Unterstützung vom i2L werden in diesen Learning Communities nun zunächst Themen wie eine digital vernetzte Studienumgebung oder flexibles, orts- und zeitunabhängiges Lernen angegangen. Im Mittelpunkt stehen praktische und spürbare Verbesserungen, bei denen es dem Innovationsgedanken entsprechend ausdrücklich um das Austesten, Pilotieren und Experimentieren geht. Dazu wird interdisziplinär und statusübergreifend gearbeitet.

Auch die Veranstaltung selbst bot dafür Raum. Nach einer Vorstellung des i2L-Teams und der einzelnen eufLCs des Jahres 2026 ging es vor allem um einen kreativen ersten Austausch und Ideen zur Mitgestaltung. In zwei World-Café-Runden wurden Erfahrungen, Impulse, Methoden und bestehendes Wissen eingebracht, um die fünf eufLCs direkt von Beginn an gemeinschaftlich zu unterstützen.

Mit diesen Ergebnissen als Rückenwind starten die eufLCs derzeit in ihre ersten Arbeitstreffen. Im Fokus steht zunächst die gemeinsame Klärung von Zielen, Erwartungen, Arbeitsweisen und konkreten Vorhaben. „Mit den EUF Learning Communities schaffen wir einen Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und gemeinsam an zukunftsfähiger Lehre gearbeitet wird“, erklärt Carlotta Kühnemund, Projektleitung des i2L.

Die Ergebnisse und Learnings sollen am Ende neben ihrer praktischen Wirkung auch in einem Repositorium dokumentiert werden, um sie für weitere Veranstaltungen und Vorhaben skalier- und übertragbar zu machen. Denn es wird schon weitergedacht: Bis zum 1. Juli können bereits Ideen für neue eufLCs für 2027 beim i2L eingereicht werden.

Spürbar ist die Motivation und Begeisterung des i2L in jedem Kontakt. „Wir hoffen auf viele Einreichungen, Ideen und natürlich die Lust mitzumachen“, erläutert Tim Lüdeke, der im i2L für das Community Building auf dem Campus zuständig ist. „Jede bestehende Herausforderung oder kreative Idee begreifen wir als Chance, um gemeinsam zu lernen und zu schauen, wo wir unterstützen können – damit sowohl kleine Verbesserungen als auch größere Ideen auf dem Campus vorangebracht werden.“