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Herausragende Forschungsleistungen ausgezeichnet
Im Rahmen des Jahresempfangs werden an der Europa-Universität Flensburg (EUF) herausragende, kreative und innovative wissenschaftliche Leistungen mit dem Forschungspreis geehrt. Die Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Marion Döll, verlieh in diesem Jahr gleich zwei Preise. Mit den Arbeiten von Dr. Lara Minkus und Prof. Dr. Emanuel Deutschmann wird die Bandbreite der Forschungsthemen an der EUF sichtbar.
Dr. Lara Minkus für Arbeit zum Zusammenhang zwischen Armut und finanziellen Sorgen und dem Risiko für Gewalt gegen Frauen in Partnerschaften ausgezeichnet
Ausgezeichnet wird Dr. Lara Minkus für ihre Forschungsarbeit zum Zusammenhang zwischen ökonomischen Lebensumständen und dem Risiko, dass Frauen Gewalt in Partnerschaften erfahren. Gemeinsam mit Dr. Ruth Abramowski von der Universität Bremen hatte sie ihren Artikel „Economic deprivation and intimate partner violence in Germany“ im letzten August in der Open-Access-Zeitschrift PLOS ONE veröffentlicht. Anhand von Längsschnittdaten zeigt die Studie, dass ein wesentlicher Risikofaktor für Gewalt in Paarbeziehungen ein Mangel an finanziellen und materiellen Ressourcen ist. Mit der Arbeit wird eine soziologische Perspektive auf ein Thema ergänzt, welches sonst überwiegend aus Public Health und Kriminologischer Perspektive betrachtet wird. Damit schließt die Arbeit eine wichtige Forschungslücke.
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Auszeichnung für Dr. Emanuel Deutschmanns Sachbuch "Die Exponentialgesellschaft"
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Prof. Dr. Emanuel Deutschmann für sein Buch „Die Exponentialgesellschaft – Vom Ende des Wachstums zur Stabilisierung der Welt“. Im Sachbuch, das im vergangenen Jahr im Suhrkamp Verlag erschienen ist, verbindet er eine Vielzahl gesellschaftlicher Trends zu einer Gegenwartsdiagnose. Zentral ist dabei die Beschreibung der Entwicklung der Gegenwartsgesellschaft als Exponentialgesellschaft und des zentralen Gesellschaftskonflikts zwischen Expansionist*innen und Stabilisator*innen. Dabei analysiert Emanuel Deutschmann nicht nur, er zeigt auch Möglichkeiten auf, wie eine Gesellschaft nach der Exponentialgesellschaft gestaltet werden kann. Gewürdigt wird vor allem die starke Wissenstransferleistung, die Dr. Emanuel Deutschmann mit dem Buch geleistet hat.
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