Maßnahmen zur Persönlichkeitsbildung in der Sekundarstufe I

Die Studie zielt auf die Herausdifferenzierung persönlichkeitseröffnender bzw. -verschließender Wirkmechanismen von persönlichkeitsbildenden Maßnahmen in verschiedenen Schul- bzw. Stiftungskontexten (drei Schulen aus Hamburg und Flensburg; Joachim Herz Stiftung). Ob und inwiefern die proklamierten persönlichkeitsbildenden Effekte der Maßnahmen bei den Heranwachsenden ausgelöst und damit die Forderung nach Persönlichkeitsbildung eingelöst wird, ist zentrales Untersuchungsfeld der vorliegenden Studie. Hierzu werden in jeder Schule drei Maßnahmen genauer analysiert. ...

Kurzübersicht

Stichworte
Persönlichkitsbildung, Sekundarstufe, Berufs- und Lebensplanung
Laufzeit
01.12.2013 - 30.11.2016

Beschreibung

Die Studie zielt auf die Herausdifferenzierung persönlichkeitseröffnender bzw. -verschließender Wirkmechanismen von persönlichkeitsbildenden Maßnahmen in verschiedenen Schul- bzw. Stiftungskontexten (drei Schulen aus Hamburg und Flensburg; Joachim Herz Stiftung). Ob und inwiefern die proklamierten persönlichkeitsbildenden Effekte der Maßnahmen bei den Heranwachsenden ausgelöst und damit die Forderung nach Persönlichkeitsbildung eingelöst wird, ist zentrales Untersuchungsfeld der vorliegenden Studie. Hierzu werden in jeder Schule drei Maßnahmen genauer analysiert: Erstens, die Klassenstunde/ projektorientiertes Lernen; zweitens, Maßnahmen zur Berufs- und Lebensplanung; sowie drittens, Projektvorhaben mit persönlichkeitsbildendem Anspruch. Im Rahmen des Stiftungskontextes wird das Schüler*innenstipendium "grips gewinnt" als vierte Maßnahme zur Persönlichkeitsbildung erforscht. Zentrale Fragestellungen sind: Wie werden Maßnahmen zur Persönlichkeitsbildung im schulischen Alltag gehandhabt? Welche Effekte haben Maßnahmen zur Persönlichkeitsbildung auf Selbst- und Sozialkonzept? Welche Bedingungen kennzeichnen erfolgreiche Maßnahmen zur Persönlichkeitsbildung bzw. welche wirken limitierend auf deren Erfolg?

Das Design der Studie orientiert sich an dem Konzept der "ethnographischen Collage", indem unterschiedliche Datensorten rund um die Maßnahmen zur Persönlichkeitsbildung erhoben und ausgewertet werden. Geplant ist ein multimethodischer Zugang, bei dem teilnehmende Beobachtungen, Interviews sowie Dokumentenanalyse durchgeführt werden. Ziel ist es, eine multimethodische Perspektive auf die Maßnahmen zur Persönlichkeitsbildung zu werfen.

Verantwortlich

Projektmitarbeitende

Platzhalter-Foto für Elke Knauß (wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Elke Knauß (wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Platzhalter-Foto für Nora  Weuster (wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Nora Weuster (wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Finanzierung

Joachim Herz Stiftung