Kalender des ICES

CfP: Multi-platform and Connecting Communities: Contemporary Challenges for Minority Language Media

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Der Leitgedanke der zweiten zweijährlich stattfindenden Konferenz über Medien in Minderheitensprachen ist es, Akademiker und Fachleute aus diesem Bereich zusammenzubringen und einen intensiven Austausch von Forschung und praktischen Erfahrungen zu ermöglichen. Die Veranstaltung baut auf der Expertise der 2019 in Edinburgh gegründeten International Association of Minority Language Media Research (IAMLMR) auf, die zehn Jahre nach der 13. internationalen Konferenz über Minderheitensprachen im Jahr 2011 an der Europa Universität Flensburg stattfinden wird. Darüber hinaus bringen die Hauptorganisationspartner, das Europäische Zentrum für Minderheitenfragen und die Universität des Baskenlandes, neben der regionalen Dimension einen erweiterten paneuropäischen Fokus ein.  In der Tat bietet das deutsch-dänische Grenzgebiet eine einzigartige Kulisse für Debatten über Medien in Minderheitensprachen: Hier gibt es mehrere nationale Minderheiten (mit und ohne Nationalstaat), mehrere Sprachen und seit langem etablierte Medieninstitutionen für Minderheitensprachen, die grenzüberschreitend zusammenarbeiten. Die Konferenz zielt daher darauf ab, einen Dialog anzuregen und differenzierte Debatten über die Herausforderungen zu ermöglichen, denen sich Minderheitensprachmedien in lokalen, regionalen und globalen Kontexten gegenübersehen, mit besonderem Augenmerk auf eine sich ständig verändernde Medienlandschaft.

Call for papers: Wir laden zu Beiträgen ein, die sich mit einem der unten aufgeführten Themen oder anderen Themen befassen, die für den Bereich der Minderheitensprachmedien relevant sind. Ebenso begrüßen die Organisatoren Beiträge aus allen akademischen Disziplinen, einschließlich (aber nicht beschränkt auf) Wirtschaft, Recht, Linguistik, Medien/Journalismus, Soziologie usw. Die Einreichung von Abstracts, die Medien von Minderheiten und indigenen Gemeinschaften außerhalb Europas betreffen, ist erwünscht.

1) Digitalisierung/das digitale Zeitalter in Bezug auf traditionelle und neue/soziale Medien

2) Sprachrevitalisierung und Aktivismus durch Medien

3) Kulturpolitik und Auswirkungen auf die Identität durch Medien

4) Medien- und Gender-Perspektiven

5) Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Minderheit und Mehrheit, Sprachlegitimität und soziale Akzeptanz

6) Die Rolle des öffentlichen Sektors, auch in Bezug auf die pädagogische Nutzung von Medien

7) Übersetzung, Untertitelung und Synchronisation (interlinguale Praktiken) in traditionellen und neuen Medien

8) Kommerzialisierung, Werbung und Sprachbranding

9)  Programmstrategien, Produktionsbedingungen und

10) Publikum, Genres und Inhaltsanalyse

11)  Die Rolle internationaler Gremien, einschließlich der Überwachungszyklen des ECRML/FCNM

12) Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Medien in Minderheitensprachen.


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