Aktuelle Ausschreibungen

Neu veröffentlicht

Folgende Ausschreibungen wurden in den vergangenen 2 Wochen auf unserer Homepage veröffentlicht:

DFG: Schwerpunktprogramm „Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken/ Deadline: 31.12.2019

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2016 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken" (SPP 1981) beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode (2020–2023).

Ziel ist es, weiterhin gesellschaftliche und (trans-)kulturelle Verflechtungen zwischen dem Moskauer Reich beziehungsweise dem Petersburger Imperium, Polen-Litauen, dem Osmanischen Reich sowie Persien von der frühen Neuzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts systematisch zu untersuchen und damit ein Desiderat in der deutschen Forschungslandschaft zu füllen. Mit dem Augenmerk auf durch Mobilität entstandene "transosmanische" Interaktionsfelder zwischen den verschiedenen Herrschaftsgebieten möchte das Schwerpunktprogramm Phänomene erkennbar machen, die bisher in der Betrachtung einzelner Regionen oder nur bilateraler Beziehungen nicht in den Vordergrund getreten sind.

Anträge können wie für die erste Phase im Rahmen dreier ausgewählter thematischer Forschungsschneisen erfolgen, die jeweils unterschiedliche Perspektiven auf teilweise dieselben Phänomene eröffnen: 1) Mobile Akteure, 2) Wissenszirkulation, 3) Handel und Waren. Durch die methodische Linse Mobilität werden die zentralen Felder "Mobile Akteure", "Wissenszirkulation" sowie "Handel und Waren" in einen kausalen Zusammenhang gestellt. Das Schwerpunktprogramm definiert Mobilität dabei als das Zusammenspiel sozialer und räumlicher Bewegungen (flows) von Personen und Dingen (materielle und immaterielle Ressourcen, Ideen, Wissen, Werte) über Austauschbeziehungen innerhalb von und zwischen Netzwerken.

Der Untersuchungszeitraum beginnt im frühen 16. Jahrhundert, als sich das Osmanische Reich durch die Expansion im nördlichen und östlichen Afrika, den Eroberungen in Ostmitteleuropa und der Machtausdehnung im Nahen und Mittleren Osten zur überregionalen Drehscheibe "transosmanischer" Interaktionszusammenhänge entwickelte. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde das ins Zentrum gerückte Gebiet jedoch in veränderte beziehungsweise neue Kommunikations- und Handlungsräume integriert, als die europäischen Großmächte ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss ausbauen konnten. Die Mobilitätsdynamiken und -strukturen ließen "transosmanische" Raumkonfigurationen an Bedeutung verlieren und in zunehmend globale und nationalisierte Kontexte auf- und übergehen. Das Programm verfolgt diese Übergänge bis ins 20. Jahrhundert.

Für die zweite Phase ist es ein Anliegen des Schwerpunktprogramms, im Bereich der genannten Themen die Herausgestaltung, Reproduktion und Auflösung langfristiger, struktureller und auch infrastruktureller Formationen und konkreter Praktiken herauszuarbeiten. Die Festigung von Netzwerkmobilitäten führt zur Herausbildung von Knotenpunkten oder Hubs mit weiträumigen Zentralitätsfunktionen, die sich im Lauf der Zeit in der Konkurrenz gegenüber neuen Schwerpunkten im Netzwerk behaupten oder einen relativen Bedeutungsschwund beziehungsweise eine Peripherisierung oder eine Funktionsveränderung erfahren können. Neben neuen Projekten können auch die in der ersten Phase begonnenen Vorhaben dazu beitragen, derartige langfristige Aspekte der Konsolidierung oder Verschiebung von Mobilitätsdynamiken zu konkretisieren. Auch Projekte, die auf die Transformation transosmanischer Zusammenhänge bis circa 1950 eingehen, sind für Aufschlüsse in dieser Perspektive sehr wünschenswert.

Weitere Informationen:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2019/info_wissenschaft_19_50/index.html

Quelle: DFG

Eingestellt am: 16.09.2019

EU: COST Actions

COST creates spaces where scientists are in the driving seat (bottom-up) and ideas can grow through a flexible and open approach. By enabling researchers from academia, industry and the public and private sector to work together in open networks that transcend borders, COST helps to advance science, stimulates knowledge sharing and pools resources.

Since its inception, COST has operated according to one main instrument, the COST Action. COST Action is a network dedicated to scientific collaboration, complementing national research funds. COST Actions are:

  • Open to researchers and innovators;
  • Collaborating in a field of science and technology of common interest to at least seven COST Members/Cooperating Members;
  • Based on a joint work programme lasting four years;
  • Answering to the COST Open Call for proposals.

A COST Action is open to all:

  • Science and technology fields (including trans-, and interdisciplinary, new and emerging fields);
  • Institutions (academia, public institutions, SME/industry, NGO, European/international organisations, etc.);
  • Career stages (both young and experienced);

COST Members

Non-COST Members are spread across the Near-Neighbour Countries1 and International Partner Countries2  and can join on the basis of mutual benefit.

A COST Action is organised by a range of networking tools, such as meetings, conferences, workshops, short-term scientific missions, training schools, publications and dissemination activities. Funding covers the cost of COST Action networking tools. The average COST Action support is EUR 130,000 per annum for participation by typically 25 COST Members.

COST Actions can pave the way to or establish synergies with EU-funded research projects. Collaboration within research projects often lead to new Actions, thus enhancing the networking potential of research consortia.

You can browse through all the running COST Actions.

More Information: https://www.cost.eu/


Source: Cost.eu

Published here: 08.09.2019

Nachwuchswissenschaftler (PostDoc) am ICES gesucht

Die Europa-Universität Flensburg ist eine lebendige Universität in kontinuierlicher Entwicklung, in der die Disziplingrenzen überschreitende Teamarbeit eine prominente Rolle spielt. Wir arbeiten, lehren und forschen für mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Vielfalt in Bildungsprozessen und Schulsystemen, Wirtschaft und Gesellschaft, Kultur und Umwelt. Die Europa-Universität Flensburg bietet ein weltoffenes Arbeitsumfeld, das interkulturelles Verständnis fördert und Internationalität gemeinschaftlich lebt.

Am Interdisciplinary Centre for European Studies (ICES) der Europa-Universität Flensburg ist zum 01.03.2020 eine auf 1 Jahr befristete Stelle

im wissenschaftlichen Bereich (PostDoc)
(Entgeltgruppe 13 TV-L, 75 %)

zu besetzen. Der Beschäftigungsbeginn ist bei vertraglichen Vorbindungen der einzustellenden Person ggf. modifizierbar.

Im Rahmen der ausgeschriebenen Stelle soll ein Antrag an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) entwickelt und bei der DFG eingereicht werden, über den eine Förderung der ‚Eigenen Stelle' und damit eine Fortsetzung der wissenschaftlichen Tätigkeit an der Europa-Universität Flensburg (EUF) angestrebt wird (z. B. in den DFG-Förderlinien Sachbeihilfe, Emmy Noether-Programm). Ziel der EUF ist es, über diese Anschubfinanzierung einen Zugang für weitere Qualifizierungs- und Beschäftigungsperspektiven zu ermöglichen und hierdurch einen Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu leisten.

In der diesjährigen Ausschreibungsrunde können sich Nachwuchswissenschaftler*innen bewerben mit Forschungserfahrung im Bereich der geistes- und sozialwissenschaftlichen Europaforschung. Insbesondere aufgerufen sind Wissenschaftler*innen, die ein Interesse an den Forschungsachsen des Interdisciplinary Centre for European Studies (ICES) und den im ICES Direktorium vertretenen Disziplinen (Soziologie, Ökonomie, Politikwissenschaften, Philosophie, Medienwissenschaften) haben. Die Ausschreibung ist aber nicht auf Forschungsvorhaben innerhalb dieser Disziplinen und Schwerpunkte beschränkt.

Das ICES ist das interdisziplinäre Europaforschungszentrum der Europa-Universität Flensburg. Hier sind Wissenschaftler*innen der Universität fach-, instituts- und hochschulübergreifend miteinander vernetzt. Das ICES bietet ein innovatives, interdisziplinäres Umfeld, das es insbesondere Nachwuchswissenschaftler*innen ermöglicht, gemeinsam neue Erklärungsansätze und innovative Vorschläge zu entwickeln. Die Forschungsachsen sind: 'Justice & Democracy', 'Welfare & Work', 'Culture & Identity', 'Communication & Evidence'; im übergeordneten Forschungsprogramm stehen Fragen zu ‚Peripheries & Centrality' im Vordergrund

Arbeitsaufgaben:

  • Zu erarbeiten ist ein Antrag an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit dem Fördermodul ‚Eigene Stelle', der spätestens mit Ablauf der Stelle eingereicht wird.
  • Über die Einreichung und die Entscheidung der DFG zum eingereichten Antrag ist dem*der Vizepräsidenten*in für Forschung schriftlich zu berichten.
  • Zum Ende der (Stellen-)Laufzeit soll der erarbeitete Antrag im Rahmen einer universitätsöffentlichen Veranstaltung (z. B. Tagung, Kolloquium, Workshop) vorgestellt werden.

Voraussetzungen:

  • Antragsberechtigt sind sowohl alle promovierten Nachwuchswissenschaftler*innen der EUF, als auch promovierte Nachwuchswissenschaftler*innen anderer Universitäten oder Forschungseinrichtungen, deren Promotion mind. mit "magna cum laude" bewertet wurde und die im Themenbereich der geistes- und sozialwissenschaftlichen Europaforschung arbeiten.
  • Vergabebedingung ist die Ansiedlung des beantragten Projektes und der eigenen Stelle an der EUF

Anforderungen an die Bewerbung:
Entsprechende Nachwuchswissenschaftler*innen können sich mit einem max. fünfseitigen Exposé auf diese Stelle bewerben. In einem beizufügenden Exposé muss deutlich herausgestellt werden, wie das beantragte Projekt an der EUF verankert werden soll. Das zu beantragende Forschungsvorhaben ist hinsichtlich des Inhalts, Umfangs und der Zielstellung prägnant zu beschreiben. Der Stand der Forschung sowie eigene Vorarbeiten sind darzustellen. Zur Prüfung der fachlichen Güte ist dem Antrag eine Empfehlung einer*s externen Fachexpert*in mit Bezugnahme auf die Qualität des Antragsvorhabens sowie das Vorliegen einer Forschungslücke vorzulegen.
Die Bewerbung muss folgende Angaben enthalten:

  • max. fünfseitiges Exposé plus Literatur
  • ein Empfehlungsschreiben zum Exposé
  • wissenschaftlicher Lebenslauf mit den üblichen Angaben


Die Europa-Universität Flensburg möchte in ihren Beschäftigungsverhältnissen die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen fördern. Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Personen mit einer Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung vorrangig berücksichtigt. Die Europa-Universität Flensburg strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an.

Fachauskünfte erteilt Frau Prof. Dr. Monika Eigmüller, Tel.: 0461 / 805-2243, E-Mail: monika.eigmueller@uni-flensburg.de). Für beamten- oder tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Alsen (Telefon: 0461/805-2819, E-Mail: alsen@uni-flensburg.de) zur Verfügung.

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung. Bitte richten Sie Ihre aussagekräftigen Unterlagen bis zum 30.11.2019 (Eingangsdatum) an das Präsidium der Europa-Universität Flensburg, z. H. Frau Alsen, persönlich/vertraulich, Kennziffer 491983, Postfach 29 54, 24919 Flensburg. Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Nationale Projektförderung

DFG: Priority Programme “The Digitalisation of Working Worlds. Conceptualising and Capturing a Systemic Transformation” (SPP 2267)/ Deadline: 15.10.2019

The Priority Programme assumes that the digitalisation of the worlds of work represents a systemic transformation that will change all the institutional systems of the society of work in a fundamental and lasting way. This programme’s intention is to research the digital transformation as an interaction of three process dimensions in which this socio-technical change is: a) socially prepared, b) technically enabled and c) discursively negotiated and socially mastered. At present, the research on digitalisation is fragmented and focuses strongly on isolated technical phenomena. The Priority Programme, in contrast, seeks to investigate the societal conditions and ways of shaping the current digitalisation of the society of work as a whole as well as the dynamics and impact of this systemic transformation, which is at once nonsynchronous, interdependent and contradictory. The programme plans to achieve an interdisciplinary combination of perspectives from the social sciences, economics and history on new configurations of work and technology, on multi-layered dynamics of change and on changing forms and places of value creation.

The Priority Programme investigates systemic transformation as a process that simultaneously manifests itself in three overlapping motion dynamics: permeating (e.g. work processes are permeated by digital technologies), making available (e.g. data on individual workers and operations are made available) and perpetuating (e.g. the emergence of autonomous systems). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period

Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 15 October 2019.

Weitere Informationen/ Further information: https://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/info_wissenschaft_19_27/index.html

Source: FIT Newsletter

Published here: 24.05.2019

DFG Sachbeihilfe

  • Deadline: Antrag kann jederzeit eingereicht werden
  • Projektdauer: i.d.R. mehrere Jahre
  • themenoffene Ausschreibung

Die Sachbeihilfe ermöglicht allen Personen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Ausbildung themenunabhängig die jederzeitige Durchführung eines einzelnen, thematisch und zeitlich begrenzten Forschungsvorhabens.

Ziel der Förderung: Durchführung eines thematisch und zeitlich begrenzten Forschungsvorhabens

Anforderungen an das Projekt: Hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität des Forschungsvorhabens auf internationalem Niveau

Beantragbare Module:

Eingestellt am: 25.01.2018

Quelle: http://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/sachbeihilfe/index.html

DFG Forschungsgruppen

Ziel der Förderung

Mittelfristig angelegte, enge Zusammenarbeit von mehreren herausragend ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an einer besonderen Forschungsaufgabe, mit dem Ziel, Ergebnisse zu erreichen, die über die Einzelförderung deutlich hinausgehen. Forschungsgruppen können aus verschiedenen Modulen aufgebaut sein. Die Auswahl der jeweiligen Module erfolgt nach fachlichen Gesichtspunkten und kann daher in Abhängigkeit von der jeweiligen Fragestellung, den einbezogenen Wissenschaftsgebieten und dem gewünschten strukturbildenden Aspekt variieren.

Antragsberechtigung

Herausragend ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Anforderungen an das Projekt

Wissenschaftliche Qualität und Originalität des Forschungsvorhabens auf internationalem Niveau.

Art und Umfang der Förderung

Emmy Noether-Nachwuchsgruppen und im Heisenberg-Programm Geförderte können an eine Forschungsgruppe assoziiert werden.

Dauer der Förderung

In der Regel bis zu 6 Jahren (unter bestimmten Umständen bis zu 8 Jahren).

Formulare und Merkblätter

Neuantrag: keine Einreichungsfrist, Antragsskizzen können jederzeit vorgelegt werden. Entscheidungen über die erstmalige Förderung von Forschungsgruppen trifft der Senat der DFG vier Mal im Jahr.

Fortsetzungsantrag: 6 Monate vor Verbrauch der bewilligten Mittel.

Weitere Informationen: http://www.dfg.de/foerderung/programme/koordinierte_programme/forschungsgruppen/index.html

Quelle: DFG Homepage

DFG Erkenntnistransfer

Transferförderung ist in allen wissenschaftlichen Disziplinen möglich. Sie kann in Verbindung mit verschiedenen Förderprogrammen der DFG – Einzelförderung, Sonderforschungsbereiche, Schwerpunktprogramme, Forschergruppen oder Graduiertenkollegs – nach den jeweiligen Richtlinien beantragt werden.

Rahmenbedingungen

Für die Beantragung eines Transferprojektes gelten folgende Voraussetzungen:

  • Transferprojekte müssen auf Ergebnissen basieren, die in DFG-geförderten Forschungsprojekten entstanden sind oder in engem Zusammenhang mit laufenden Projekten stehen.
  • Kern eines Transferprojekts bildet ein gemeinsames Arbeitsprogramm von wissenschaftlichem und nicht-wissenschaftlichem Partner (Anwendungspartner), das die konkreten Aufgaben der Beteiligten (mit entsprechenden Arbeitszeitanteilen) aufzeigt. Damit soll ersichtlich werden, dass der Partner eine angemessene Eigenleistung, insbesondere im Hinblick auf Inhalt und Personal, erbringt.
  • Basis für das Transferprojekt bildet ein Kooperationsvertrag, der rechtliche Fragen, vor allem zu Publikationen und Rechten an den erzielten Ergebnissen, regelt. Dieser Vertrag muss bereits zum Zeitpunkt der Antragsstellung mit der DFG abgestimmt und von den Partnern unterzeichnet vorliegen.
    Unter "Formulare und Merkblätter" bietet die DFG je einen Mustervertrag für gewerbliche und nicht-gewerbliche Partner an.

Weitere Informationen

Quelle: DFG

Eingestellt am: 01.03.2019

DFG Emmy Noether-Programm

Das Emmy Noether-Programm eröffnet besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe über einen Zeitraum von sechs Jahren für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.

Bewerben können sich Postdocs und befristet beschäftigte Juniorprofessorinnen und-professoren in einer frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Karriere.

Ziel der Förderung

Herausragenden Forscherinnen und Forschern die Möglichkeit zu geben, durch die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe verbunden mit qualifikationsspezifischen Lehraufgaben die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer zu erlangen.
Herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland (zurück) zu gewinnen.

Antragsberechtigung

Nachwuchswissenschaftler/innen aller Fachdisziplinen i.d.R. bis 4 Jahre nach der Promotion

  • in der Regel mindestens zwei Jahre Postdoc-Erfahrung
  • substantielle internationale Forschungserfahrung.
  • Von ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern wird erwartet, dass sie ihre wissenschaftliche Karriere im Anschluss an die Förderung in Deutschland fortsetzen. Eine schriftliche Absichtserklärung ist dem Antrag beizufügen.
  • Die bereits erlangte Berufbarkeit, insbesondere die abgeschlossene oder bevorstehende Habilitation, schließt die Antragstellung im ENP aus, da das Förderziel bereits erreicht ist.
  • Keine Antragsberechtigung bei Inanspruchnahme einer dem ENP vergleichbaren Förderung einer (Nachwuchs)-Gruppe durch eine nationale Forschungseinrichtung oder eine in Deutschland angesiedelte internationale Einrichtung.

Art und Umfang der Förderung

Beantragbare Module:

Dauer der Förderung: 6 Jahre

Dauer bis zur Entscheidung: ca. 6 Monate

Antragsfristen: keine festen Antragsfristen

 Die Förderquote für Anträge im Emmy Noether-Programm liegt über alle Fächer bei zurzeit ca. 20 %.

Quelle: DFG Homepage

Eingestellt am: 21.08.2018

DFG Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert in regelmäßigen Ausschreibungsrunden Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Kolleg-Forschungsgruppen sind durch folgende Punkte charakterisiert:

  • Das Förderinstrument richtet sich an besonders ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen für das gewählte Themengebiet "stehen" und eine hohe nationale und internationale Sichtbarkeit und Prägewirkung haben.
  • Kolleg-Forschungsgruppen sind durch flexible Arbeitsformen gekennzeichnet, die keine "äußeren Zwänge" reflektieren sollen: kein Zwang zur Größe, nicht teilprojektförmig oder stark arbeitsteilig organisiert, vielmehr Vertiefung in die eigene forscherische Arbeit ermöglichend und verlangend, eingebettet in intensiven Austausch und Gespräch mit Peers.

Further information/ Weitere Informationen: 

https://www.dfg.de/foerderung/programme/koordinierte_programme/kolleg_forschungsgruppen/index.html

Source/ Quelle: DFG

Published here/ Eingestellt am: 19.11.2018

Aktionsprogramm Future Skills (Stifterverband)

Mit "Future Skills" fördert und vernetzt der Stifterverband Lernende, Lehrende und Bildungseinrichtungen, um sie kompetent für die Gestaltung der Zukunft zu machen.

Der Stifterverband gibt mit der auf drei Jahre angelegten Initiative einen Anstoß für mehr gesamtgesellschaftliche Anstrengungen in Deutschland, um Menschen die notwendigen Kompetenzen für den digitalen Wandel in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu vermitteln. Er entwickelt Konzepte und stößt Prozesse an, um neue Formen des Lernens und Lehrens zu initiieren und die Anforderungen der Wirtschaft während des gesellschaftlichen Digitalisierungsprozess zu berücksichtigen.

Die Digitalisierung verlangt einen intensiven Wandlungsprozess im gesamten Bildungssystem. Curricula, Studien- und Ausbildungsgänge müssen für die Arbeitswelt 4.0 weiterentwickelt werden. Dafür sind flexible, innovative Formen des Lernens an unterschiedlichen Orten mit vielfältigen Partnern notwendig. Das neue Aktionsprogramm des Stifterverbandes, das zusammen mit Stiftungen und Unternehmen entsteht, umfasst insgesamt fünf Programmlinien:

  • Kompetenzen. Unterschiedliche Förderprogrammen dienen dazu, die Vermittlung von IT-Kompetenzen durch akademische Weiterbildung zu verbessern, die Fähigkeit der Datenanalyse als Querschnittskompetenz für alle Studienfächer zu etablieren und unternehmerisches Denken bei Studierenden zu stärken.
     
  • Campus. Die Programmlinie fördert Strategien von Hochschulen zur Etablierung neuer Lern- und Innovationsorte sowie die Entwicklung neuer Lehr- und Lernmethoden.
     
  • Schule. Neue Förderinitiativen unterstützen die Vermittlung digitaler Kompetenzen in Schulen und in der Lehrerbildung sowie die Umsetzung und Vernetzung von Medienkonzepten an Schulen. 
     
  • Region. Das Programm fördert digitales Lernen in regionalen Netzwerken und stärkt das Zusammenspiel von etablierten Bildungseinrichtungen mit alternativen, informellen Orten des Lernens.
     
  • Monitoring. Begleitende Analysen und Studien identifizieren Trends bei Qualifikationen und die Anforderungen der Wirtschaft im digitalen Wandlungsprozess. Sie bilden die Grundlage für einen empirisch gestützten Diskurs mit Politik und Gesellschaft.

Die zur Initiative "Future Skills" gehörenden einzelnen Förderprogramme werden im Laufe der Jahre 2018/19 ausgeschrieben.

Quelle: https://www.stifterverband.org/future-skills

Eingestellt am: 26.01.2018

Förderprogramm Anwendungsorientierte Forschung, Innovationen und Technologietransfer – FIT

  • Deadline: Anträgen können jederzeit eingereicht werden

Mit diesem Programm wird die anwendungsnahe Forschung und Entwicklung in Schleswig-Holstein gestärkt und der Technologie- und Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft beschleunigt. Es steigert die Innovationskapazitäten schleswig-holsteinischer Unternehmen und unterstützt die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Gefördert werden innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die sich mit Herausforderungen aus den Bereichen Technologie und Gesellschaft, Ökologie und Ökonomie beschäftigen.

Gefördert werden Vorhaben, die

  • die wissenschaftlichen, technischen, organisatorischen und sozialen Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Ideen, Lösungsansätze, Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen schaffen,
  • zum wirkungsvollen Technologie- und Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft oder innerhalb der Wirtschaft beitragen.

Förderfähig im Rahmen dieses Programms sind

-          Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung mit Sitz oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein und Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein, wobei KMU bevorzugt gefördert werden.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach verschiedenen Kriterien:

  • Die Förderung für Unternehmen ist von Unternehmensgröße, Projektinhalt sowie Projektart abhängig und beträgt in der Regel maximal 50 % der förderfähigen Kosten.
  • Die Höhe der Förderung für Forschungseinrichtungen richtet sich nach Projektart und Innovationsgehalt und kann maximal 90 % der förderfähigen Kosten betragen.

Weitere Informationen unter: https://wtsh.de/foerderberatung-der-wtsh/foerderprogramme/foerderprogramm-forschung-innovation-technologietransfer-fit/

Eingestellt am: 12.04.2018

Source: FIT News Letter

Volkswagen Stiftung: Originalitätsverdacht? Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften

Die Stiftung möchte mit diesem Angebot Geistes- und Kulturwissenschaftler(innen) ermutigen, Vorhaben mit erkenntnisgewinnender Originalität zu entwickeln. Gefördert wird eine erste Exploration der Forschungsidee.

Die Initiative besteht aus zwei Förderlinien:
Förderlinie 1 "Komm! ins Offene..." 
Die Förderlinie bietet der einzelnen Forscherpersönlichkeit die Möglichkeit, ein Thema explorierend zu bearbeiten und in einem Essay darzulegen (bis zu 80.000 EUR, max. 1 Jahr).
Förderlinie 2 "Konstellationen" 
Das Angebot wendet sich an Projektteams mit bis zu 4 Antragsteller(innen), die sich gemeinsam einer neuen Forschungsidee widmen, deren Tragfähigkeit in einer Explorationsphase erkunden und in einem gemeinsamen Text veröffentlichen wollen (bis zu 150.000 EUR, max. 1½ Jahre).
 Weitere informationen:

https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/unser-foerderangebot-im-ueberblick/originalit

Quelle:  FIT Newsletter

Eingestellt am: 31.07.2018

Volkswagen Stiftung: Offen - für Außergewöhnliches

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: Forschungsprojekte; Startfinanzierung/Infrastruktur/Lehre
  • Voraussetzung: Wissenschaftler(innen) in Deutschland, gerne in interdisziplinärer oder internationaler Kooperation
  • Frist: Antragstellung nur nach vorheriger Kontaktaufnahme
  • Zusatzleistungen: Zusatzförderung für geflohene Wissenschaftler(innen); Förderung von Wissenschaftsvermittlung und –kommunikation; Weiterbildungsmaßnahmen

Für Projektideen, die ein außergewöhnliches Forschungsdesign verfolgen, visionäre Anstöße in die Wissenschaft geben oder für deren Akzeptanz die Neutralität eines privaten Förderers wichtig erscheint, gibt es das Angebot "Offen – für Außergewöhnliches". Hier fördert die Stiftung herausragende Ideen außerhalb vorgegebener Raster, quer zu Disziplinen und zum Mainstream.

Das Angebot "Offen – für Außergewöhnliches" ist also Ausnahmefällen vorbehalten. Anders gesagt: Wer hier zum Zuge kommen will, muss mit seinem Vorhaben nicht nur höchsten wissenschaftlichen Maßstäben genügen, sondern auch plausibel darstellen können, dass sich im Rahmen der Förderangebote anderer Institutionen keine Unterstützung für das Projekt finden lässt. Bevorzugt werden Vorhaben, die sich außergewöhnlichen interdisziplinären und methodischen Herausforderungen stellen, die eine einmalige Gelegenheit ergreifen möchten oder die durch ein anderes Alleinstellungsmerkmal überzeugen können. Entsprechend dem offenen Charakter des Förderangebots kann es keinen allgemeingültigen Kriterienkatalog geben.

In jedem Fall sollte vor der Ausarbeitung eines Antrags Kontakt zum Förderreferenten des entsprechenden Fachgebietes aufgenommen werden, um die Chancen einer Förderung und das weitere Vorgehen zu klären. Eine Voranfrage mit einer Kurzdarstellung sollte das Herausfallen aus bestehenden Förderprogrammen erläutern und möglichst den Kostenrahmen grob skizzieren. Angesichts der hohen Zahl von Voranfragen bittet die VolkswagenStiftung um Verständnis, dass das Ergebnis der internen Vorprüfung nicht weiter begründet wird.

Eingeladene Anträge werden unter Beteiligung externer Experten geprüft. Dabei werden höchste wissenschaftliche Maßstäbe angelegt. Das Begutachtungsverfahren ist variabel und orientiert sich an den jeweiligen Projekterfordernissen. Abhängig vom Einzelfall kommen schriftliche Gutachten, eine Präsentation vor den Gutachtern oder andere Varianten der Prüfung zum Zuge.

Der Förderbereich "Offen – für Außergewöhnliches" wurde 2002 neu formiert.

Weitere Informationen: https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/unser-foerderangebot-im-ueberblick/offen-f %C3%BCr-au%C3%9Fergew%C3%B6hnliches

Erfolgsquote: 71,4% (Quelle: VW Stiftung)

Quelle: VW Stiftung

Eingestellt am: 12.3.2018

Thyssen Stiftung - Projektförderung/ Deadline: jährlich 15.02. und 30.09

  • Deadline: jährlich 15.02. und 30.09.
  • Max. Förderzeitraum: 3 Jahre

Das geplante Vorhaben sollte sachlich und zeitlich begrenzt sein.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

Auch interdisziplinär angelegte Projekte werden von der Stiftung begrüßt.

Die Förderung der Stiftung ist im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem vorbehalten.  Dieser Bezug kann personell über Projekte gegeben sein, an denen deutsche Wissenschaftler beteiligt sind, institutionell über Forschung von ausländischen Wissenschaftlern an deutschen Forschungseinrichtungen verankert werden oder durch einen thematischen Bezug zu deutschen Wissenschaftsinteressen hergestellt sein.

Eingestellt am: 25.01.2018

Quelle: http://www.fritz-thyssen-stiftung.de/foerderung/foerderarten/projektfoerderung/

Otto-Brenner-Stiftung: Projektförderung

  • Deadline: Anträge können jederzeit eingereicht werden

Neue Ideen für die Gesellschaft von morgen: Durch die Vergabe von anwendungsorientierten Forschungsaufträgen will die Otto Brenner Stiftung einen Beitrag dazu leisten, der sozialen Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft Geltung zu verschaffen. Durch Förderprojekte, Gutachten und Veröffentlichungen schafft die Otto Brenner Stiftung die Wissensbasis, von der aus die Gesellschaft von morgen sozial und solidarisch gestaltet werden kann.

Weitere Informationen: https://www.otto-brenner-stiftung.de/themen-projekte/projekte.html


Quelle: FIT für die Wissenschaft

Eingestellt am 21.02.2018

Diligentia Stiftung - Projektausschreibung

Was wird gefördert?

Gefördert wird empirische Forschung, sei sie problemorientiert theoriebildend oder theorie-/ hypothesenprüfend, deren Ergebnisse jeweils an der Realität prüfbar und damit auch widerlegbar sind, sowie die Entwicklung der dazu notwendigen Methoden.

Die Projekte sollen innovative Bezüge von Theorie und Praxis, Erfahrung und Wissenschaft aufweisen, die das gängige Empirieverständnis erweitern oder ergänzen.

Gefördert werden auch Replikations- und Längsschnittstudien. Der maximale Förderzeitraum beträgt drei Jahre mit einmaliger Verlängerungsmöglichkeit. Es können sowohl Personal- als auch Sachmittel beantragt werden.

Wer kann sich bewerben?

Antragstellende sind eine oder mehrere natürliche promovierte Personen, die in einer staatlich anerkannten wissenschaftlichen Einrichtung tätig sind und eine Laufbahn in der empirischen Forschung anstreben.

Wie kann man sich bewerben?

Antragstellende reichen eine Bewerbung ein, die folgende Punkte berücksichtigt:

  • Titel des Forschungsprojektes
  • Projektantrag, bestehend aus:

    • Thema und Relevanz für die empirische Forschung
    • Zielsetzung des Projektes
    • Forschungsdesign

  • Vorstellung der Antragstellenden (Lebenslauf und Publikationen) und Ansprechpartner
  • Angaben zum beantragten Förderaufwand (Aufschlüsselung Personal-, Sachkosten) und ggf. anderer Finanzierungsquellen
  • Zeitplan des Vorhabens

Die Einsendefristen sowie ein zusammenfassendes Formblatt für die Bewerbung finden Sie auf der Website der Stiftung. Der Umfang der Anlagen darf 20 Seiten nicht überschreiten.

Bewerbungen können jederzeit in ausschließlich elektronischer Form (auf Deutsch oder Englisch) eingereicht werden.

Wie erfolgt der Auswahlprozess?

Zentrales Entscheidungskriterium für eine finanzielle Förderung ist der empirische Mehrwehrt des geplanten Forschungsprojektes im Sinne des Stiftungszwecks.
Die Anträge werden unabhängig begutachtet.

Weitere Informationen: https://www.stiftung-diligentia.org/ausschreibungen/

Quelle: Diligentia Stiftung

Eingestellt am: 21.09.2018

BMBF, Käte Hamburger Kollegs/ Deadline: 15.01.2020

Förderziel und Zuwendungszweck

Seit 2008 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) "Käte Hamburger Kollegs" (zunächst als "Internationale Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung"), womit es einschlägigen Empfehlungen des Wissenschaftsrats von 2006 folgte.

Die Käte Hamburger Kollegs sollen zur Weiterentwicklung der Strukturen für geisteswissenschaftliche Forschung sowie deren Vernetzung beitragen und die weltweite Sichtbarkeit der geisteswissenschaftlichen Forschung in Deutschland erhöhen. Zugleich sollen mit den Käte Hamburger Kollegs die für Deutschland wichtigen Beziehungen der geistes­wissenschaftlichen Forschung zu exzellenten Forschungszentren, Universitäten und Akademien in Europa und der Welt intensiviert werden.

Mit dem aktuellen Förderangebot können bis zu zehn Käte Hamburger Kollegs realisiert werden, die von einem inter­nationalen Begutachtungsgremium ausgewählt werden. Sechs bis sieben dieser Kollegs sollen einer originär geisteswissenschaftlichen Themensetzung folgen. Weitere drei bis vier Kollegs sollen geisteswissenschaftliche Forschung in Zusammenarbeit mit den Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften betreiben.

Gegenstand der Förderung

Die vorliegende Bekanntmachung besteht aus zwei Förderlinien:

§  Förderlinie I – Geisteswissenschaftliche Forschung: Interdisziplinäre Forschung in den Geisteswissenschaften zu innovativen Fragestellungen.

§  Förderlinie II – Transdisziplinäre Forschung: geisteswissenschaftliche Fragestellungen in der Zusammenarbeit mit Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften.

Die Käte Hamburger Kollegs sollen herausragenden Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an deutschen Universitäten bzw. Hochschulen die Möglichkeit geben,

  • eine international sichtbare und wirksame Schwerpunktbildung der deutschen Geisteswissenschaften an den Universitäten bzw. Hochschulen voranzutreiben und die Verbindungen zu ausländischen Forschungsschwerpunkten und exzellenten Einrichtungen zu stärken,
  • durch weitgehende Freistellung von universitären Verpflichtungen wissenschaftlichen Freiraum für exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu gewinnen, um selbstgewählte Forschungsfragen entwickeln und ihnen nachgehen zu können,
  • eine Lerngemeinschaft zu bilden, die durch die systematische Konfrontation mit anderen Wissenskulturen die eigenen Selbstverständlichkeiten auf den Prüfstand stellt,
  • internationale Fachkolleginnen und -kollegen in ihre Forschungsarbeiten an deutschen Universitäten bzw. Hochschulen einzubeziehen,
  • die geisteswissenschaftlichen Methoden – auch vergleichender, interdisziplinärer und transdisziplinärer Forschung – weiterzuentwickeln,
  • Graduierte nach der Dissertation (Postdocs) an internationale Spitzenforschung heranzuführen und in Netzwerke zu integrieren.

Internationalität wird als Programm der Kollegs verstanden, das weit über die Internationalität der eingeladenen Fellows hinausgeht: Den programmatischen Mittelpunkt des Kollegs bildet eine Fragestellung oder ein Problem, das eine internationale oder vergleichende Forschungsperspektive erfordert und innerhalb einer internationalen Forschungs­community eine besondere Chance der Reflexion bietet.

Die Kollegs sollen einen Gesprächsraum eröffnen. Sie können großformatige und planbare Forschungsprozesse, für die es bewährte Förderinstrumente wie Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereiche gibt, nicht ersetzen, sondern ergänzen diese. In den Kollegs soll einem kleinen Direktorenteam (maximal zwei Personen) bzw. einer herausragenden Wissenschaftlerin/einem herausragenden Wissenschaftler frei verfügbare Forschungszeit gegeben werden, verbunden mit der Möglichkeit, an ihrem Ort nationale und internationale Forschungspartner auf Zeit für das Kolleg zu gewinnen. Mit diesem Angebot wird die Erwartung verbunden, dass die Konzeption des Kollegs zugleich

Die Arbeit des Kollegs wird durch einen Servicestab gestaltet und unterstützt, der je nach Größe des Kollegs bis zu sieben Stellen (VZÄ) umfassen kann. Teil des Servicestabs können sein:

  • eine Geschäftsführerin/ein Geschäftsführer zur Erfüllung der administrativen Aufgaben;
  • ein bis zwei wissenschaftliche Koordinatorinnen bzw. Koordinatoren zur Unterstützung des Direktoriums;
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die neben eigener Forschungsarbeit im Rahmen des Kollegprogramms folgende Aufgaben übernehmen: Unterstützung der Leitung in fachlichen und organisatorischen Fragen, Organisation des Kollegalltags, Betreuung der Fellows, Beschaffung von Literatur sowie Pflege des akademischen Lebens).

Pro Universität bzw. Hochschule kann nur ein Antrag pro Förderlinie eingereicht werden.

Art und Umfang der Zuwendung

Das Käte Hamburger Kolleg wird durch das BMBF mit einer Förderung in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro pro Jahr (zuzüglich Projektpauschale) finanziert, wodurch die Ausgaben für Leitung, Fellows, Servicestab und Sachkosten gedeckt werden.

Die Förderung ist auf vier Jahre mit der Option der Verlängerung um zweimal vier Jahre (Laufzeit insgesamt: maximal 12 Jahre) befristet. Es wird erwartet, dass die Universität ab der zweiten Förderphase einen größeren Eigenanteil bereitstellt.

Verfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig und findet unter Einbezug internationaler Gutachterinnen und Gutachter statt. Das Verfahren ist zudem offen und kompetitiv.

Fristen für die Antragseinreichung

In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 15. Januar 2020 formlose, begutachtungsfähige Projektskizzen in schriftlicher sowie elektronischer Form über das Internetportal https://foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?m=GSW&b=KHK_2-STAFFEL&t=SKI vorzulegen.

Diese Bekanntmachung wird zu zwei weiteren Terminen geöffnet:
1. April 2021 – Vorlage der Projektskizzen bis spätestens 17. Januar 2022,
1. April 2023 – Vorlage der Projektskizzen bis spätestens 15. Januar 2024.

Quelle: BMBF

Eingestellt am: 12.04.2019

BMBF: Zusammenhalt in Europa/ Deadline: 30.09.2019

Das BMBF fördert Projekte zum Thema "Zusammenhalt in Europa". Es werden Forschungsvorhaben gefördert, die sich mit Fragestellungen aus folgenden Themenfeldern auseinandersetzen.

  •  Kulturelle Grundlagen von Zusammenhalt
  • Organisation von Zusammenhalt
  • Wahrnehmung und Vermittlung von Zusammenhalt
  •  Äußere Einflüsse und Zusammenhalt

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind einzureichen bis 30. September 2019.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2490.html

Quelle: FIT Newsletter

Eingestellt am: 21.06.2019

BMBF: Abbau von Bildungsbarrieren: Lernumwelten, Bildungserfolg und soziale Teilhabe/ Deadline: 30.09.2019

Im Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) (https://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/) wird die Bedeutung von sozialer Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit insbesondere im Handlungsfeld "Bildungsgerechtigkeit verbessern – individuelle Potenziale erkennen und entwickeln" herausgestellt. Diese Förderrichtlinie greift die dort formulierten Forschungsdesiderata im Hinblick auf qualitativ hochwertige Unterstützungs- und Präventionsangebote mit Bezug zum sozialräumlichen Kontext auf.

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte. Der Zeitraum kann in der Regel bis zu drei Jahre betragen. Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Besonders erwünscht sind Forschungsvorhaben, an denen mehr als eine der thematisch einschlägigen Forschungsgebiete bzw. Disziplinen beteiligt sind, wie beispielsweise Bildungssoziologie, Erziehungswissenschaft, Pädagogische Psychologie, Stadtsoziologie, Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Jugendforschung, Bildungsökonomie, Bildungsgeografie, Politik- und Rechtswissenschaft sowie Ethnologie.

In den Projekten soll die Anwendung der Forschungsergebnisse in der Praxis von Anfang an mitgedacht werden. Daher sind Verbünde, die mit Praxispartnern (d. h. mit Kitas, Schulen, Betrieben, Vereinen, Organisationen oder anderen in der Lebenswelt der Menschen agierenden Stellen) kooperieren, von besonderem Interesse.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2505.html

Quelle: BMBF Newsletter

Eingestellt am: 28.06.2019

BMBF: Digitalisierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten/ Deadline: 31.12.2019

Das BMBF hat die zweite Richtlinie zur Förderung von Digitalisierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) und Kompetenzzentren (Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung, Phase II) bekannt gegeben. Mit dem Sonderprogramm soll die Modernisierung der Ausbildung von Fachkräften in der überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA)in ÜBS mit Blick auf die Anforderungen durch die zunehmende Digitalisierung weiter gestärkt werden. Die Vorhaben sollen zur Modernisierung der Ausbildung von Fachkräften insbesondere für KMU beitragen.

  • Förderlinie 1:

Förderung digitaler Ausstattung
Zweck ist, die Verbreitung der mit der Digitalisierung verbundenen Technik in ÜBS schneller voranzutreiben.

  • Förderlinie 2:

Förderung zukunftsweisender digitaler Ausstattung für die Neugestaltung bzw. die Fortentwicklung von Lehr-/Lernprozessen in der ÜBA.

Dazu gefördert werden
     a. zukunftsweisende digitale Ausstattung, die nicht Gegenstand der Ausstattungsliste oder
     b. Entwicklungsprojekte, in denen didaktisch-methodische Konzepte für den Einsatz zukunftsweisender digitaler Ausstattung erstellt werden, die nicht Gegenstand der Ausstattungsliste einschließlich deren Anschaffung.

Zweck ist es, die Implementierung neuer, innovativerer Technologien in der ÜBA zu unterstützen.

  • Förderlinie 3:

Förderung von Pilotprojekten, in denen, basierend auf den digitalen Entwicklungen in den betrachteten Berufen, Gestaltungsmöglichkeiten für Lehr-/Lernprozesse für die ÜBA herausgearbeitet werden. Zweck ist es, neue oder veränderte Anforderungen der sich durch die Digitalisierung wandelnden Wirtschaft zu identifizieren und daran angepasste Qualifizierungsangebote zu generieren.

Antragsverfahren:

  • Förderlinie 1: einstufig

Antragseinreichung möglich von 1. Januar 2020 bis 30. Juni 2023.

  • Förderlinie 2:

     Förderlinie 2a (zukunftsweisende Technologien) einstufig
Antragseinreichung möglich von 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2022.

     Förderlinie 2b (Konzeptentwicklungsprojekte zukunftsweisende Technologien)
zweistufig.

  • Vier Förderrunden:

Projektskizzen sind einzureichen bis:

31. Dezember 2019, 30. Juni 2020, 31. Dezember 2020, 30. Juni 2021

Förderlinie 3 (Pilotprojekte) zweistufig.
Projektskizzen sind einzureichen bis 31. Dezember 2019

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2517.html

Quelle: FIT Newsletter

Eingestellt am: 28.06.2019

EU-/internationale Projekförderung

DFG: Schwerpunktprogramm „Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken/ Deadline: 31.12.2019

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat 2016 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Transottomanica: Osteuropäisch-osmanisch-persische Mobilitätsdynamiken" (SPP 1981) beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode (2020–2023).

Ziel ist es, weiterhin gesellschaftliche und (trans-)kulturelle Verflechtungen zwischen dem Moskauer Reich beziehungsweise dem Petersburger Imperium, Polen-Litauen, dem Osmanischen Reich sowie Persien von der frühen Neuzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts systematisch zu untersuchen und damit ein Desiderat in der deutschen Forschungslandschaft zu füllen. Mit dem Augenmerk auf durch Mobilität entstandene "transosmanische" Interaktionsfelder zwischen den verschiedenen Herrschaftsgebieten möchte das Schwerpunktprogramm Phänomene erkennbar machen, die bisher in der Betrachtung einzelner Regionen oder nur bilateraler Beziehungen nicht in den Vordergrund getreten sind.

Anträge können wie für die erste Phase im Rahmen dreier ausgewählter thematischer Forschungsschneisen erfolgen, die jeweils unterschiedliche Perspektiven auf teilweise dieselben Phänomene eröffnen: 1) Mobile Akteure, 2) Wissenszirkulation, 3) Handel und Waren. Durch die methodische Linse Mobilität werden die zentralen Felder "Mobile Akteure", "Wissenszirkulation" sowie "Handel und Waren" in einen kausalen Zusammenhang gestellt. Das Schwerpunktprogramm definiert Mobilität dabei als das Zusammenspiel sozialer und räumlicher Bewegungen (flows) von Personen und Dingen (materielle und immaterielle Ressourcen, Ideen, Wissen, Werte) über Austauschbeziehungen innerhalb von und zwischen Netzwerken.

Der Untersuchungszeitraum beginnt im frühen 16. Jahrhundert, als sich das Osmanische Reich durch die Expansion im nördlichen und östlichen Afrika, den Eroberungen in Ostmitteleuropa und der Machtausdehnung im Nahen und Mittleren Osten zur überregionalen Drehscheibe "transosmanischer" Interaktionszusammenhänge entwickelte. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde das ins Zentrum gerückte Gebiet jedoch in veränderte beziehungsweise neue Kommunikations- und Handlungsräume integriert, als die europäischen Großmächte ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss ausbauen konnten. Die Mobilitätsdynamiken und -strukturen ließen "transosmanische" Raumkonfigurationen an Bedeutung verlieren und in zunehmend globale und nationalisierte Kontexte auf- und übergehen. Das Programm verfolgt diese Übergänge bis ins 20. Jahrhundert.

Für die zweite Phase ist es ein Anliegen des Schwerpunktprogramms, im Bereich der genannten Themen die Herausgestaltung, Reproduktion und Auflösung langfristiger, struktureller und auch infrastruktureller Formationen und konkreter Praktiken herauszuarbeiten. Die Festigung von Netzwerkmobilitäten führt zur Herausbildung von Knotenpunkten oder Hubs mit weiträumigen Zentralitätsfunktionen, die sich im Lauf der Zeit in der Konkurrenz gegenüber neuen Schwerpunkten im Netzwerk behaupten oder einen relativen Bedeutungsschwund beziehungsweise eine Peripherisierung oder eine Funktionsveränderung erfahren können. Neben neuen Projekten können auch die in der ersten Phase begonnenen Vorhaben dazu beitragen, derartige langfristige Aspekte der Konsolidierung oder Verschiebung von Mobilitätsdynamiken zu konkretisieren. Auch Projekte, die auf die Transformation transosmanischer Zusammenhänge bis circa 1950 eingehen, sind für Aufschlüsse in dieser Perspektive sehr wünschenswert.

Weitere Informationen:

www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2019/info_wissenschaft_19_50/index.html

Quelle: DFG

Eingestellt am: 16.09.2019

EU: COST Actions

COST creates spaces where scientists are in the driving seat (bottom-up) and ideas can grow through a flexible and open approach. By enabling researchers from academia, industry and the public and private sector to work together in open networks that transcend borders, COST helps to advance science, stimulates knowledge sharing and pools resources.

Since its inception, COST has operated according to one main instrument, the COST Action. COST Action is a network dedicated to scientific collaboration, complementing national research funds. COST Actions are:

  • Open to researchers and innovators;
  • Collaborating in a field of science and technology of common interest to at least seven COST Members/Cooperating Members;
  • Based on a joint work programme lasting four years;
  • Answering to the COST Open Call for proposals.

A COST Action is open to all:

  • Science and technology fields (including trans-, and interdisciplinary, new and emerging fields);
  • Institutions (academia, public institutions, SME/industry, NGO, European/international organisations, etc.);
  • Career stages (both young and experienced);

COST Members

Non-COST Members are spread across the Near-Neighbour Countries1 and International Partner Countries2  and can join on the basis of mutual benefit.

A COST Action is organised by a range of networking tools, such as meetings, conferences, workshops, short-term scientific missions, training schools, publications and dissemination activities. Funding covers the cost of COST Action networking tools. The average COST Action support is EUR 130,000 per annum for participation by typically 25 COST Members.

COST Actions can pave the way to or establish synergies with EU-funded research projects. Collaboration within research projects often lead to new Actions, thus enhancing the networking potential of research consortia.

You can browse through all the running COST Actions.

More Information: https://www.cost.eu/


Source: Cost.eu

Published here: 08.09.2019

European Cultural Foundation: Kulturprojekte zur Europawahl

Die Europäische Kulturstiftung fördert kreative und kulturelle Projekte rund um die Europawahl 2019. Es werden innovative Projektideen gesucht, die auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene Europa stärken und Euroskeptizismus entgegenwirken. Bewerbungen auf Englisch sind ab sofort möglich. Angesprochen sind sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen.

Weitere Informationen

Quelle: Newsletter KS EfBB

Eingestellt am: 26.04.2019

DFG: Priority Programme “The Digitalisation of Working Worlds. Conceptualising and Capturing a Systemic Transformation” (SPP 2267)/ Deadline: 15.10.2019

The Priority Programme assumes that the digitalisation of the worlds of work represents a systemic transformation that will change all the institutional systems of the society of work in a fundamental and lasting way. This programme’s intention is to research the digital transformation as an interaction of three process dimensions in which this socio-technical change is: a) socially prepared, b) technically enabled and c) discursively negotiated and socially mastered. At present, the research on digitalisation is fragmented and focuses strongly on isolated technical phenomena. The Priority Programme, in contrast, seeks to investigate the societal conditions and ways of shaping the current digitalisation of the society of work as a whole as well as the dynamics and impact of this systemic transformation, which is at once nonsynchronous, interdependent and contradictory. The programme plans to achieve an interdisciplinary combination of perspectives from the social sciences, economics and history on new configurations of work and technology, on multi-layered dynamics of change and on changing forms and places of value creation.

The Priority Programme investigates systemic transformation as a process that simultaneously manifests itself in three overlapping motion dynamics: permeating (e.g. work processes are permeated by digital technologies), making available (e.g. data on individual workers and operations are made available) and perpetuating (e.g. the emergence of autonomous systems). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period

Proposals must be written in English and submitted to the DFG by 15 October 2019.

Weitere Informationen/ Further information: https://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/info_wissenschaft_19_27/index.html

Source: FIT Newsletter

Published here: 24.05.2019

DFG / SSRC: Programm "Medien und Demokratie" zur Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA

Der Social Science Research Council (SSRC) ist eine unabhängige Organisation, die sich der Förderung der interdisziplinären Forschung in den Sozialwissenschaften widmet. DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft )-förderfähige Wissenschaftler/innen haben die Möglichkeit, mit dem Programm "Medien und Demokratie" des SSRC zusammenzuarbeiten. Dazu können jederzeit gemeinsame internationale Vorschläge im Rahmen des regulären Förderinstruments der DFG "Initiierung der internationalen Zusammenarbeit" eingereicht werden.

Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/info_wissenschaft_18_80/index.html

Source: NKS Newsletter

Published here/ Eingestellt am: 26.11.2018

ANR/DFG: Förderprogramm für die Geistes- und Sozialwissenschaften 2019/ Deadline: Mitte März 2020

Die französische Agence Nationale de la Recherche (ANR) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördern gemeinsam integrierte deutsch-französische Forschungsprojekte. Das Förderprogramm dient dem Ausbau und der Intensivierung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Programm macht keine thematischen Vorgaben. Förderanträge können bis 15.03.2019 bei der DFG und gleichzeitig bei der ANR eingereicht werden.
Weitere Informationen: https://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2018/info_wissenschaft_18_93/index.html

Quelle: NKS Newsletter

Eingestellt am:18.01.2019

BMBF: Bridge2ERA - Kooperation mit Ländern der Östlichen Partnerschaft/ Deadline: 06.12.2019

Das BMBF hat im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung die Richtlinie zum Förderprogramm Integration der Länder der Östlichen Partnerschaft in den Europäischen Forschungsraum – Bridge2ERA EaP - veröffentlicht. Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, deutsche Antragsteller und deren Partner in den Ländern der Östlichen Partnerschaft (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau und die Ukraine) über gemeinsame Forschungs- und Innovationsprojekte stärker in das laufende und in das nächste Forschungsrahmenprogramm einzubinden und somit intensive und langfristige Kooperationen zu ermöglichen. Gefördert werden der Personalaustausch, die Koordinierung der internationalen Kooperation sowie die Organisation von Veranstaltungen/Projektworkshops. Gegenstand der Förderung ist die Antragsvorbereitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Projektanträge sind bis 6. Dezember 2019 vorzulegen. Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2475.html

Quelle: FIT NEwsletter

Eingestellt am: 21.06.2019

BMWi / ZIM: Internationale Kooperationen

Kooperationsprojekte im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie können auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden.

Aktuelle internationale Ausschreibungen:

  • Frankreich (Stichtag: 20. Dezember 2018)
  • Argentinien (Stichtag: 15. Januar 2019)
  • Finnland (Stichtag: 15. Februar 2019)
  • Kanada (STichtag: 28. Februar 2019)
  • Vietnam (Stichtag: 28. Februar 2019)
  • Schweden (Stichtag: 13. März 2019)
  • Japan (Stichtag: 25. März 2019)
  • Taiwan (Stichtag: 3. September)
  • Singapur (Antragsannahme dauerhaft offen)

Weitere Informationen: https://www.zim.de/ZIM/Redaktion/DE/Artikel/international-aktuelle-ausschreibungen.html

Quelle: FIT Newsletter

Eingestellt am: 21.12.2018

Individualförderung/Nachwuchsgruppenleitung

DFG - Emmy Noether-Programm

Das Emmy Noether-Programm eröffnet besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe über einen Zeitraum von sechs Jahren für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.

Bewerben können sich Postdocs und befristet beschäftigte Juniorprofessorinnen und-professoren in einer frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Karriere.

Ziel der Förderung

Herausragenden Forscherinnen und Forschern die Möglichkeit zu geben, durch die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe verbunden mit qualifikationsspezifischen Lehraufgaben die Voraussetzungen für eine Berufung als Hochschullehrerin bzw. Hochschullehrer zu erlangen.
Herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland (zurück) zu gewinnen.

Antragsberechtigung

Nachwuchswissenschaftler/innen aller Fachdisziplinen i.d.R. bis 4 Jahre nach der Promotion

  • in der Regel mindestens zwei Jahre Postdoc-Erfahrung
  • substantielle internationale Forschungserfahrung.
  • Von ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern wird erwartet, dass sie ihre wissenschaftliche Karriere im Anschluss an die Förderung in Deutschland fortsetzen. Eine schriftliche Absichtserklärung ist dem Antrag beizufügen.
  • Die bereits erlangte Berufbarkeit, insbesondere die abgeschlossene oder bevorstehende Habilitation, schließt die Antragstellung im ENP aus, da das Förderziel bereits erreicht ist.
  • Keine Antragsberechtigung bei Inanspruchnahme einer dem ENP vergleichbaren Förderung einer (Nachwuchs)-Gruppe durch eine nationale Forschungseinrichtung oder eine in Deutschland angesiedelte internationale Einrichtung.

Art und Umfang der Förderung

Beantragbare Module:

Dauer der Förderung: 6 Jahre

Dauer bis zur Entscheidung: ca. 6 Monate

Antragsfristen: keine festen Antragsfristen

 Die Förderquote für Anträge im Emmy Noether-Programm liegt über alle Fächer bei zurzeit ca. 20 %.

Quelle: DFG Homepage

Eingestellt am: 25.01.2019

DFG: Walter Benjamin-Programm (Forschungsstipendium)

Das Walter Benjamin-Programm ermöglicht es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Qualifizierungsphase im Anschluss an die Promotion, ein eigenes Forschungsvorhaben am Ort ihrer Wahl selbständig umzusetzen.

Das Vorhaben kann an einer Forschungseinrichtung in Deutschland oder im Ausland durchgeführt werden, wobei die gastgebende Einrichtung das Vorhaben unterstützt.

Kompaktdarstellung des Programms

Ziel der Förderung

Mit der Einwerbung von Fördergeldern für ein eigenständiges Forschungsvorhaben wird der Grundstein für die weitere, zunehmend selbständige wissenschaftliche Karriere gelegt und die erwünschte Eigenverantwortlichkeit von besonders qualifizierten Postdoktorandinnen und Postdoktoranden gestärkt. Das Programm dient damit der Förderung der frühen wissenschaftlichen Karriere und hat zum Ziel, die in dieser Karrierephase relevante Mobilität und thematische Weiterentwicklung zu unterstützen.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausschließlich in einer frühen wissenschaftlichen Karrierephase. Eine Förderung bedingt eine abgeschlossene wissenschaftliche Ausbildung (mit Promotion). Das Vorhaben darf an keiner Einrichtung angesiedelt werden, die nicht gemeinnützig ist oder die die Veröffentlichung der Ergebnisse in allgemein zugänglicher Form nicht gestattet.

Besonderheiten gelten für Antragstellende des Moduls Walter Benjamin-Stipendium (Ausland):

Eine Förderung im Ausland kann nur erfolgen, sofern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in das deutsche Wissenschaftssystem integriert sind. Dies ist der Fall, wenn sie unmittelbar vor der Antragstellung mindestens drei Jahre während der Promotions- und/oder Postdoc-Phase ununterbrochen wissenschaftlich in Deutschland gearbeitet haben.

Sofern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich bereits im Ausland befinden, kann eine Förderung im Ausland dann erfolgen, wenn sie den überwiegenden Teil der Schul- und Hochschulausbildung in Deutschland absolviert und sich nach Ihrer Promotion im In- oder Ausland zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht länger als drei Jahre im Ausland zu Forschungszwecken aufgehalten haben.

Darüber hinaus wird vorausgesetzt, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht länger als ein Jahr an der für das Walter Benjamin-Stipendium ausgewählten gastgebenden Einrichtung wissenschaftlich gearbeitet haben.

Art und Umfang der Förderung

Dies ist abhängig von der Modulwahl. Im Ausland wird ein Stipendium gewährt und im Inland eine Stelle der Personalkategorie "Postdoktorandin/Postdoktorand und Vergleichbare" (bzw. Rotationsstelle i.d.R. in der Personalkategorie "Ärztliche wissenschaftliche Mitarbeiterin/Ärztlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter"). Unabhängig von dem gewählten Modul wird ein allgemeiner Sachkostenzuschuss (für Sach- und Reisekosten sowie Publikationskosten) und ggfls. erhöhte Publikationskosten (Buch) gewährt.

Das Stipendium setzt sich zusammen aus einem monatlichen Grundbetrag, gegebenenfalls zudem aus Auslandszuschlägen, einem Kaufkraftausgleich, Fahrtkostenzuschüssen sowie Leistungen für Eltern.

Es wird erwartet, dass weitere Bedarfe durch die Einrichtung abgedeckt werden, an der das Vorhaben angesiedelt wird. Insbesondere bei der Durchführung im Inland werden seitens der gastgebenden Wissenschaftlerin/des gastgebenden Wissenschaftlers Unterstützung für das Vorhaben sowie für die Karriereentwicklung erwartet.

Dauer der Förderung

in der Regel bis zu 2 Jahren.

Formulare und Merkblätter

Antragsfristen

Der Antrag kann jederzeit gestellt werden.

Horizon 2020: ERC Grants

The European Research Council (ERC) is the first pan-European funding body established to support investi-gator-driven frontier research. It is financed by the EU‘s Framework Programme for Research and Innovation "Horizon 2020". The aim is to support outstanding rese-archers with groundbreaking ideas. The researchers and projects are selected solely on the criterion of excellence. The ERC stands for scientific autonomy, bottom-up calls without thematic priorities, funding of "frontier research", scientific excellence as sole criterion for evaluation, funding of individual researchers and their teams, and unbureaucratic and transparent procedures

Starting Grant

  • Target group: excellent researchers 2-7 years after PhD
  • Supporting the establishment of a research group in Europe
  • Budget: max. € 1.5 million (in exceptional cases up to € 2 million)
  • Project duration: up to 5 years

Consolidator Grant

  • Target group: excellent researchers 7-12 years after PhD
  • Supporting the consolidation of scientific indepen-dence
  • Budget: max. € 2 million (in exceptional cases up to € 2.75 million)
  • Project duration: up to 5 years

Advanced Grant

  • Target group: experienced researchers with an excellent 10-year-track-record
  • Budget: max. € 2.5 million (in exceptional cases up to € 3.5 million)
  • Project duration: up to 5 years

Deadlines:

Call for proposals

Publication date

Deadline(s)

Budget
(Estimated number of grants)

Funding

Starting Grant 2019

10 September 2018

17 October 2018

€580 million
(390)

Up to €1.5 million per grant

Synergy Grant 2019

10 September 2018

8 November 2018

€400 million
(48)

Up to €10 million per grant

Proof of Concept Grant 2019

16 October 2018

22 January 2019
25 April 2019
19 September 2019

€25 million
(167)

Up to €150,000 per grant

Consolidator Grant 2019

24 October 2018

7 February 2019

€602 million
(314)

Up to €2 million per grant

Advanced Grant 2019

21 May 2019

29 August 2019

€390 million
(166)

Up to €2.5 million per grant

Further Information/ Weitere Informationen: https://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/h2020-section/european-research-council

Quelle: EU-Bureau of the BMBF, NKS ERC

Eingestellt am: 22.03.2019

Horizon 2020: MSCA Individual Fellowships (IF)/ Deadline: 11.09.2019

It is the aim of the fellowships to conduct a research project at a host institution in an EU Member State (MS) or Associated Country (AC)

Funding

  • Fellowship for experienced researchers (PhD or at least 4 years of full-time research experience) for 12 - 24 months: living allowance, contribution to research and travel costs, management and overheads
  • Optional: secondment to the academic and non-academic sector within MS/AC for maximum 6 months

Who can apply:

Experienced researchers of all nationalities in liaison with a supervisor at a suitable host institution in MS/AC

Requirements

  • Applicants may not have lived or worked in the country of their future host institution for more than 12 months during the past 3 years
  • Free choice of research topic ("bottom up") by researcher and host institution with a view to the researcher’s career development: from basic research to market uptake and innovation services
  • Employment at the host institution for the duration of the project

Success rate: 2017: 14.9% (standard EF 14.6%; RI 14.6%; CAR 14.3%; SE 28.4 %)

Further information:

www.kowi.de/fellowships,

www.eubuero.de/msc.htm

Source/ Quelle: KOWI Homepage

Published here: 22.03.2019

Maria Weber Grant (Vertretung für Forschungssemester)

  • Deadline: 15. September eines jeden Jahres
  • Förderumfang: 20.000,- pro Semester
  • Fachgebiet: alle

Beschreibung:

Der Maria-Weber-Grant dient der Förderung herausragender Nachwuchswissenschaftler in der Postdoc-Phase. Die Hans-Böckler-Stiftung fördert mit dem Maria-Weber-Grant eine auf ein oder zwei Semester befristete Vertretung für Juniorprofessoren und Habilitanden. Zielgruppe sind herausragende Nachwuchswissenschaftler deutscher Universitäten aus allen Fachgebieten an deren Verbleib in der Wissenschaft die Hans-Böckler-Stiftung sowohl aus forschungs- als auch aus hochschulpolitischer Perspektive ein besonderes Interesse hat. Die Juniorprofessoren müssen zum Zeitpunkt des Antrags bereits eine positive Zwischenevaluation durchlaufen haben. Die Habilitanden müssen ein fachliches Gutachten beilegen, zusätzlich wird durch die Hans-Böckler-Stiftung ein Peer-Review Verfahren eingeleitet.


Förderziel
Die Antragsteller können für bis zu 12 Monate eine befristete Teilvertretung beantragen, die Teile der Aufgaben in der Lehre übernimmt, um sich so Freiräume zur Durchführung ihrer Forschung zu verschaffen. Voraussetzung ist weiterhin, dass die Universität bereit ist, den Antragssteller für die beantragte Zeit von Teilen der Lehre freizustellen. Die Teilvertretung soll nach Möglichkeit so gestaltet werden, dass dem Vertretenden die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung gegeben wird.

Eingestellt am: 25.01.2018

Quelle: https://www.boeckler.de/20_108841.htm

Volkswagen Stiftung: Freigeist-Fellowships/ Deadline: 10.10.2019

  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderart: eigene Stelle (Nachwuchsgruppenleitung)
  • projektbezogen bis zu 2,2 Mio. Euro für beide Förderphasen
  • max. 5 (+3) Jahre oder 6 (+2) Jahre
  • exzellente Nachwuchswissenschaftler(innen), die außergewöhnliche, risikobehaftete Wissenschaft zwischen etablierten Forschungsfeldern betreiben möchten
  • Voraussetzungen: Promotion vor max. vier Jahren; Anbindung an eine Forschungsinstitution in Deutschland; erfolgter Wechsel des akademischen Umfelds; Auslandsaufenthalt

Ziel der Initiative: Ein Freigeist-Fellow – das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit, die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt – wenn nötig – gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Ein Freigeist-Fellow erschließt neue Horizonte und verbindet kritisches Analysevermögen mit außergewöhnlichen Perspektiven und Lösungsansätzen. Durch vorausschauendes Agieren wird der Freigeist-Fellow zum Katalysator für die Überwindung fachlicher, institutioneller und nationaler Grenzen.

Förderangebot: Das Angebot richtet sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Nachwuchswissenschaftler(innen) mit bis zu vierjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion erhalten mit diesem Förderangebot die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit maximalem Freiraum und klarer zeitlicher Perspektive optimal zu gestalten.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Hintergrund: Die Initiative wendet sich an Nachwuchswissenschaftler(innen) aus allen Disziplinen. Ziel der Stiftung ist es, die Durchführung außergewöhnlicher Forschungsprojekte zu ermöglichen und einen substanziellen Beitrag zur Etablierung verlässlicher Karrierewege für die kommende Wissenschaftlergeneration zu leisten. Seit 2014 werden jährlich zehn bis fünfzehn Freigeist-Fellows ausgewählt.

Weitere Informationen: www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/unser-foerderangebot-im-ueberblick/freigeist-fellowships  

Source/ Quelle: Volkswagen Stiftung

Published here: 26.11.2018

Volkswagen Stiftung: Lichtenberg-Stiftungsprofessuren

  • Deadline: jederzeit
  • Fachgebiet: alle Fachgebiete
  • Förderumfang: 2 Mio. Euro
  • Zielgruppe: herausragende Wissenschaftler(innen), die in innovativen und interdisziplinären Bereichen forschen
  • Voraussetzungen: Einwerben weiterer 3 Mio. Euro seitens der Hochschule für das Stiftungskapital; Wechsel des akademischen Umfelds in den letzten fünf Jahren; Universität in Deutschland

Ziel der Initiative

Mit den "Lichtenberg-Stiftungsprofessuren" möchten der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die VolkswagenStiftung das hierzulande noch neue Förderinstrument des Endowments an Universitäten in Deutschland etablieren. Damit werden Hochschulen dabei unterstützt, herausragende Wissenschaftler(innen) aus innovativen, zukunftsträchtigen und risikoreichen Forschungsfeldern zu gewinnen.

Die Initiative ermöglicht sowohl für die Hochschulen als auch für die Inhaber(innen) der Professur eine größere Planungssicherheit. Die Universitäten können zudem in höherem Maße als bisher eigenverantwortlich und verlässlich Innovations- und Strukturpolitik betreiben und werden angeregt, ihre Anstrengungen der externen Mittelakquise zu verstärken. Gleichzeitig wird mit der Initiative ein Signal für mehr zivilgesellschaftliches Engagement im Bereich Wissenschaft gesetzt.

Das Förderangebot

Jede Professur wird mit einem Kapital in Höhe von insgesamt mindestens fünf Mio. Euro ausgestattet. Seitens der VolkswagenStiftung und ggf. einer dem Stifterverband verbundenen Stiftung wird ein Startkapital von je einer Mio. Euro pro Professur zur Verfügung gestellt. Weitere drei Mio. Euro müssen von der Hochschule durch Fundraising gewährleistet werden. Bewerben können sich hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Disziplinen und Nationalitäten, die im internationalen Vergleich (mit)führend auf ihren jeweiligen Themenfeldern sind gemeinsam mit der Zieluniversität in Deutschland. 

Weitere Informationen zu Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung 112 (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht. 

Quelle: Volkswagen Stiftung

Eingestellt am: 21.09.2018

Promotionsstipendien

Promotionsstipendien des Landes Schleswig-Holstein/ EUF Stipendium

  • Deadline: 01. Mai (Förderbeginn 01.09.) , 01. November (Förderbeginn 01.03.)
  • Förderdauer: 1 Jahr (+ Option auf ein weiteres Jahr)

 Die Europa-Universität Flensburg vergibt halbjährlich Stipendien an Promovierende auf Grundlage der Landesverordnung zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses (Stipendiumsverordnung - StpVO vom 14.09.2009; s. Downloads).

Ein Stipendium zur Vorbereitung auf die Promotion kann erhalten, wer

  1. weit überdurchschnittliche Studien- und Prüfungsleistungen nachweist,
  2. mit einem wissenschaftlichen Vorhaben einen wichtigen Beitrag zurForschung leisten wird,
  3. zu Beginn der Förderung das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet und
  4. die Voraussetzung nach Nummer 1 innerhalb der Regelstudienzeit plus vie Semester erbracht hat.

Das Stipendium beträgt derzeit 900,00 Euro/Monat. Es kann um einen Familienzuschlag in Höhe von 200,00 Euro erhöht werden, sofern die Stipendiatin/ der Stipendiat Kinder zu versorgen hat. Weiterhin können Sonderzuwendungen für Sach- und Reisekosten gewährt werden.

Weitere Informationen und Leitfäden finden Sie unter: https://www.uni-flensburg.de/portal-forschung/nachwuchs/promotionsstipendien/promotionsstipendien-des-landes-schleswig-holstein/

Studienstiftung des Deutschen Volkes

Finanzielle Förderung im Inland

Mit 1.450 Euro pro Monat unterstützt die Studienstiftung ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten der Promotionsförderung. Der Betrag setzt sich aus dem monatlichen Stipendium von 1.350 Euro sowie einer Forschungskostenpauschale von 100 Euro zusammen.

Darüber hinaus können Promovierende ohne Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung (etwa über eine Viertelstelle in Forschung und Lehre) ab September 2017 einen Krankenkassenzuschuss in Höhe von 50 Prozent der nachgewiesenen Kosten beziehen; der maximale Beitrag liegt bei 100 Euro im Monat.

Promotionsstipendiaten mit Kindern erhalten ergänzend Familien- und Kinderbetreuungszuschläge. Zusätzliche Mittel für die Kinderbetreuung können bereitgestellt werden, indem Stipendiengelder des vierten Förderungsjahrs für Eltern umgewidmet werden ("Zeit gegen Geld"). Ergänzend zum Stipendium können wissenschaftliche Tätigkeiten im Umfang einer 25 Prozent-Stelle wahrgenommen werden, um die Einbindung in den Forschungskontext zu fördern.

Finanzielle Förderung von Auslandsvorhaben

Promotionsstipendiaten, die für Recherchen, Laboraufenthalte oder Konferenzbeiträge ins Ausland reisen, erhalten auf Antrag Zuschüsse zum Stipendium für Reise- und Lebenshaltungskosten sowie Studiengebühren.

Dauer der Förderung

Die Dauer der Förderung liegt grundsätzlich zunächst bei zwei Jahren. Auf der Grundlage eines Antrags und eines ausführlichen Berichts kann das Stipendium danach noch bis zu zweimal um jeweils ein halbes Jahr verlängert werden. Die Höchstförderungsdauer beträgt 36 Monate. Stipendiaten mit Kindern können bis zu 48 Monate gefördert werden. Wird während der Förderungszeit ein Kind geboren, können Stipendiatinnen weitere drei Stipendienmonate für die Mutterschutzzeit in Anspruch nehmen. Wir rechnen Laufzeiten anderer Stipendien für dasselbe Promotionsvorhaben auf unsere Höchstförderungsdauer an. Flexible Lösungen – z. B. beim vorübergehenden Aussetzen der Förderung – sind möglich.

https://www.studienstiftung.de/promotion/promotionsvorschlag/ 

Friedrich Ebert Stiftung

    • Deadline: Jederzeit
    • Förderzeitraum: 2 bis 3 Jahre 
    • Fördersumme: 1350 € + 100 € Forschungskostenpauschale
    • Fachgebiet: alle

  • Wir glauben, dass wissenschaftliche Exzellenz vom Austausch mit anderen Disziplinen lebt. Oft fehlt Promovierenden dazu die Gelegenheit. Ihre Arbeit ist meist Soloarbeit – unterstützt lediglich durch eine Betreuerin/einen Betreuer. Unsere Stipendiat_innen nehmen an Doktorandenkolloquien teil: Sie stellen ihre Arbeiten vor und diskutieren mit Teilnehmenden aus unterschiedlichen Fächern.

    Aktuelle Politik und die Sensibilität dafür – für uns ein wichtiger Faktor – sind ebenfalls Themen in den Kolloquien. Unsere Doktorand_innen lernen, über ihr Promotionsprojekt hinaus zu sehen und gesellschaftspolitische Relevanzen in den Blick zu nehmen. Unsere Absolvent_innen finden später leichter Ansprechpartner_innen in verschiedenen Berufsgruppen und wissenschaftlichen Disziplinen.

    Wir bieten unseren Doktorand_innen auch die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem größeren Fachpublikum zu präsentieren: Auf Fachtagungen laden wir Expert_innen aus Politik und Wissenschaft ein. Die Doktorand_innen sprechen dort über ihre Forschung und erhalten hochwertiges Feedback. Vergangene Fachtagungen standen unter den Themen "Migration und Integration" sowie "Gesellschaftlicher Wandel".

    Als Stipendiat_in unserer Promotionsförderung haben Sie zudem dieselben Vorteile wie in der Grundförderung: finanzielle Sicherheit, fachliche Ansprechpartner, Vernetzung in Hochschulgruppen und Arbeitskreisen sowie ein umfassendes Seminarprogramm.

    Persönlich werden sie von den Mitarbeiter_innen der Studienförderung betreut, die informiert und engagiert ihr Studium begleiten.Unsere Hochschulgruppen bieten Raum für den gesellschaftspolitischen Einsatz der Stipendiat_innen. Mentor_innen teilen ihre Erfahrungen, geben Tipps und unterstützen die Studierenden individuell.

    Weitere Informationen: https://www.fes.de/studienfoerderung/promotionsfoerderung-fuer-deutsche-und-bildungsinlaender-innen/ 

    Ansprechpartner*innen an der EUF: Prof. Uwe Danker

Konrad Adenauer Stiftung

  • Deadline: 15. Januar und 15. Juli eines Jahres
  • Fördersumme: 1350 € + 100 € Forschungskostenpauschale
  • Fachgebiet: Politik, Gesellschaft und Religion, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und Technik, Kunst und Kultur, Europäische und internationale Zusammenarbeit

Mit der Promotionsförderung unterstützt die Konrad-Adenauer-Stiftung exzellente, gesellschaftspolitisch aktive Graduierte während ihrer Promotion oder ihres künstlerisch orientierten Aufbaustudiums und bereitet sie auf die Übernahme von Verantwortung in Führungspositionen vor.

Weitere informationen: http://www.kas.de/wf/de/42.36/ 

Ansprechpartner*innen an der EUF: Prof. Michael Krätzschmar (FH)/ CDU

Heinrich-Böll Stiftung

  • Deadline: 1.3 und 1.9. jedes Jahr
  • Förderzeitraum: 2 Jahre (und verlängert für 6 Monate zweimal) 
  • Fördersumme: 1350 € + 100 € Forschungskostenpauschale
  • Fachgebiet: all

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung vergibt Studien- und Promotionsstipendien an deutsche und ausländische Studierende und Promovierende.

Vertrauensdozent*innen/ Ansprechpartner*innen an der EUF: Prof. Gerd Grözinger, Prof. Christine Thon/ Grüne

Weitere Informationen: https://www.boell.de/de/stipendien-bewerbung 

Rosa-Luxemburg Stiftung

  • Deadline: 1.10 und 1.4. jedes Jahr
  • Förderzeitraum: 2 Jahre (und verlängert für 6 Monate zweimal) 
  • Fördersumme: 1150 € + 100 € Forschungskostenpauschale
  • Fachgebiet: alle

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine politische Bildungseinrichtung und steht der Partei DIE LINKE nahe. Ihr Ziel ist es, durch politische Bildung zu Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und Solidarität sowie zum Ausgleich sozialer, geschlechts- oder ethnisch bedingter Benachteiligung beizutragen. Diese Werte bilden die Grundlage der Studien- und Promotionsförderung des Studienwerks der Rosa-Luxemburg-Stiftung. 

Weitere Informationen: https://www.rosalux.de/stiftung/studienwerk/ 

https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Studienwerk/Bewerbungsunterlagen/FAQ_Prom.pdf 

Ansprechpartner*innen an der EUF: Prof. Hauke Brunkhorst

Hans Seidl Stiftung

  • Deadline: 15. Januar, 15. Mai und 15. Juli eines Jahres
  • Förderzeitraum: 1 Jahr und weitere Jahr Verlängerung
  • Fördersumme: 1350 € + 100 € Forschungskostenpauschale
  • Fachgebiet: alle

Antragsberechtigt für ein Stipendium bei der Hanns-Seidel-Stiftung sind deutsche Studenten und Bildungsinländer aller Fachrichtungen, die als ordentlich Studierende an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule immatrikuliert sind.

Ebenso antragsberechtigt sind Graduierte, deren Persönlichkeit und Begabung eine besondere wissenschaftliche Leistung in der Promotion und einen bedeutsamen Beitrag zur Forschung erwarten lassen.

Weitere Informationen: https://www.hss.de/stipendium/foerderung/ideelle-foerderung/ 

Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit

  • Deadline: 30.04 und 31.10 jedes Jahr
  • Förderzeitraum: 1 Jahr (+ 1 Jahr)

Die Begabtenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit vergibt Studien- und Promotionsstipendien an deutsche und ausländische Studierende und Promovierende. Bewerber aus EU-Mitgliedsstaaten folgen bitte den Bewerbungshinweisen für deutsche Studierende sowie deutsche Promovierende. 

Weitere Informationen: www.freiheit.org 

https://www.freiheit.org/deutsche-promovierende 

Hans Böckler Stiftung

  • Deadline: 1. Februar, 1. Juni und 1. Oktober

Aktuelle Ausschreibungen: https://www.boeckler.de/113269.htm

Die Hans-Böckler-Stiftung fördert Doktorandinnen und Doktoranden, die wissenschaftlich besonders begabt und gewerkschaftlich oder gesellschaftspolitisch engagiert sind. Unterstützt werden Promotionen aller Fachrichtungen auch im Rahmen von Promotionskollegs, Nachwuchsforschergruppen oder Graduiertenzentren.

  • Promotionskolleg "Rechtspopulistische Sozialpolitik und exkludierende Solidarität" (PK 047
  • Promotionskolleg "Rechtsextreme Gewaltdelinquenz und Praxis der Strafverfolgung: Taten, TäterInnen und
  • Reaktionen" (NFG 20)Promotionskolleg "Steuer‐ und Sozialpolitik bei wachsender Ungleichheit" (PK 36)
  • Promotionskolleg "Rechtspopulistische Sozialpolitik und exkludierende Solidarität" (PK 47)
  • Nachwuchsforschungsgruppe "Hochschule und Diversität" (NFG 018)
  • Nachwuchsforschungsgruppe "Migration und Flucht: Theater als Verhandlungs- und Partizipationsraum im deutsch-französischen Vergleich (1990 bis heute)" (NFG 019)
  • Promotionskolleg "Vernachlässigte Themen der Flüchtlingsforschung" (PK 46)

Ansprechpartner*innen an der EUF: Prof. Thomas Behrends, Prof. Marianne Resch

Gerda Henkel Stiftung

  • Frist: offen
  • Förderdauer: 3 Jahre
  • Förderumfang: 1400 Euro
  • Fachgebiet: Historische Geisteswissenschaften

Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf den Historischen Geisteswissenschaften, insbesondere auf der  Unterstützung von Forschungsvorhaben aus folgenden Disziplinen:

Archäologie, Geschichtswissenschaften, Historische Islamwissenschaften, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Ur- und Frühgeschichte, Wissenschaftsgeschichte.

Die Gesamtnote des Hochschulabschlusses (Master, bei Staatsexamen: Sek. II) muss bei 1,5 oder besser liegen. 

Weitere Informationen: https://www.gerda-henkel-stiftung.de/promotionsfoerderung 

Stiftung der Deutschen Wirtschaft (K. Murmann)

Förderdauer: 2 Jahre (+ 1 J)

Das Studienförderwerk ist benannt nach seinem Stifter, dem Unternehmer und ehemaligen Arbeitgeberpräsidenten Klaus Murmann.

Information für das Promotionsstipendium: Nächster Bewerbungstermin ist der 27. August 2018. Bewerbungsschluss ist um 23:59 Uhr. Die Bewerbung erfolgt über das Portal (s. u.).

Weitere Informationen: https://www.sdw.org/studienfoerderwerk-klaus-murmann/studienfoerderwerk-klaus-murmann 

Evangelisches Studienwerk Villigst/ Deadlines: 01.06./01.12

  • Deadlines: 01.06./01.12.
  • Förderer: evang. Kirche
  • Förderdauer: 2 Jahre (+ 1 J)
  • Fördersumme: 1350 € + 100 € Forschungskostenpauschale

Das Studienwerk fördert jährlich rund 200 Promovierende aller Fachrichtungen mit Stipendien und einem umfangreichen Bildungsangebot. Die Stipendien werden nach den Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vergeben, wobei der eigene Verdienst und die persönliche Lebenssituation ausschlaggebend sind.

Folgende formale Voraussetzungen gelten für die Bewerbung:

  • Zugehörigkeit zu einer evangelischen Kirche
  • zügig absolviertes Studium
  • überdurchschnittliche Studien- und Prüfungsleistungen (Abschlussnote mindestens »gut«, in Jura »vollbefriedigend«)
  • Abschluss, der zur Promotion berechtigt
  • Studierende mit einem ausländischen Abschluss können sich bewerben, wenn sie an einer Hochschule in der Bundesrepublik zur Promotion zugelassen sind (bitte die Zulassungsbescheinigung beifügen).

Weitere Informationen: https://www.evstudienwerk.de/bewerbung/promotion/unser-stipendium.html 

https://www.evstudienwerk.de/bewerbung/promotion/faq.html 

Cusanuswerk

  • Förderer: kath. Kirche
  • Fördersumme: 1350 € + 100 € Forschungskostenpauschale
  • Fristen: Juli und Januar 

In der Promotionsförderung werden die Stipendien unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Wissenschaftliche Stellen mit Bezug zur Promotion sind bis zu einem Umfang von bis zu 25 % mit dem Stipendium vereinbar – d. h. Einkünfte daraus werden nicht angerechnet. Darüber hinausgehende Nebeneinkünfte werden anteilig angerechnet.

Das Grundstipendium beträgt monatlich 1.350 Euro. Hinzu kommt eine Forschungskostenpauschale in Höhe von 100 Euro monatlich. Ab dem 1.9.2017 kann für den Fall, in dem keine Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung besteht, ein Krankenversicherungszuschuss in Höhe von 50% der Gebühren bis zu max. 100,00 Euro monatlich gezahlt werden. Die Promotion kann aus wissenschaftlichen Gründen max. drei Jahre lang gefördert werden, im Falle von Krankheit oder Kindererziehung kann die Förderdauer auf max. 4 Jahre ausgeweitet werden. Für die Zeit des Mutterschutzes gibt es die Option, die Förderung darüber hinaus um 3 weitere Monate zu verlängern. Die Laufzeiten anderer Förderungen müssen ggf. auf die Förderungshöchstdauer angerechnet werden. Ein vorübergehendes Aussetzen der Förderung ist im Einzelfall möglich. 

Für Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten mit Kindern stehen Familien- und Kinderbetreuungszuschläge zur Verfügung. Zudem können Stipendiengelder des vierten Förderjahres für Eltern umgewidmet werden ("Zeit gegen Geld"), um weitere Mittel zur Kinderbetreuung bereit zu stellen. 

Bei Auslandsaufenthalten können Stipendien-Zuschläge gewährt sowie Reisekosten und Studiengebühren erstattet werden.

Wietere Informationen: https://www.cusanuswerk.de/foerderung/finanzielle-foerderung/foerderung-von-promovierenden.html 

https://www.cusanuswerk.de/bewerbung/promovierende/promotion.html 


Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk

  • Deadlines: 30.04 und 31.10
  • dische Begabtenförderung
  • Förderdauer: 2 Jahre (+ 1 J)
  • Fördersumme: 1350 € + 100 € Forschungskostenpauschale

Das Ziel von ELES ist es, Jüdinnen und Juden finanziell und ideell zu fördern, die über die eigenen Fachkenntnisse hinaus gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein und Dialogfähigkeit beweisen und damit zu denjenigen gehören, die die Zukunft aktiv mitgestalten. Neben hervorragenden universitären- und Forschungsleistungen wird von den Stipendiat_innen deswegen auch gesellschaftliches Engagement in jüdischen Gemeinden, im sozialen Bereich, in der Jugendarbeit, in studentischen Organisationen oder im gesellschaftlichen Umfeld erwartet.

Sie fördern fachlich ausgewiesene jüdische Promovierende in allen Themenbereichen und allen Disziplinen (außer Medizin). Nichtjüdische Promovierende können sich mit Forschungsprojekten bewerben, die jüdische Themen zum Inhalt haben.

Weitere Informationen: https://eles-studienwerk.de/foerderung/promovierendenfoerderung/ 

eles-studienwerk.de/bewerbung/promovierendenfoerderung/ 

Avicenna Studienwerk

  • Deadlines: 01.04./ 01.10
  • Muslimische Begabtenförderung
  • Förderdauer: 2 Jahre (+ 1 J)
  • Fördersumme: 1350 € + 100 € Forschungskostenpauschale

Das zentrale Ziel des Avicenna-Studienwerkes ist die umfassende Förderung begabter muslimischer Studierender und Promovierender durch Stipendien. Neben einer finanziellen Förderung beinhalten die Stipendien ein vielfältiges ideelles Programm.

Die finanzielle Förderung besteht aus einem monatlichen Stipendium und einer Studienkostenpauschale. Gegebenenfalls können Familien- und Kinderbetreuungszuschläge hinzukommen. Zudem unterstützt das Avicenna-Studienwerk Studien- und Forschungsaufenthalte, Praktika sowie Sprachkurse im Ausland.

Die ideelle Förderung umfasst eine Vielzahl von Bildungsveranstaltungen, die interdisziplinär ausgerichtet sind. Im Vordergrund stehendie Begegnung mit anderen Stipendiaten, das Entwickeln eigener Initiativen, die Diskussion aktueller Themen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben.

Weitere Informationen:

www.avicenna-studienwerk.de 

http://www.avicenna-studienwerk.de/foerderung/ 

FAZIT-Stiftung: Promotionsabschlussstipendium

  • Deadline: 3-4 Monate vor Förderbeginn
  • Förderdauer: 24 Monate
  • Fachgebiet: alle

Vorrangig berücksichtigt werden Bewerbungen, in denen der Bewerber und der Befürworter ausdrücklich versichern, dass von anderer Seite (z.B. Eltern / Lebenspartner / Institut) keine Unterstützung möglich ist, dass die beantragten Mittel einer finanziellen Notlage des Bewerbers abhelfen und damit als Unterstützung für den angestrebten Abschluss unerlässlich sind.

Geht es um Promotionsförderung, sollte der Bewerber das 28. Lebensjahr zu Beginn seiner Promotion nicht überschritten haben.

Stipendien zum Studium für den Hochschulabschluss vergibt die FAZIT-STIFTUNG nur in Ausnahmefällen und grundsätzlich begrenzt auf die letzen beiden Semester vor dem Examen.

Weitere Informationen:

http://www.fazit-stiftung.de/bewerbung.html 

DAAD: Doktorandenstipendien am Europäischen Hochschulinstitut Florenz

Programmziel

Ziel des Programms ist die Förderung von Dissertationen mit den Schwerpunkten interdisziplinäre Forschung und vergleichende Untersuchungen mit Bezug auf die europäischen Länder.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich entsprechend qualifizierte Hochschulabsolventinnen und –absolventen. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich auch Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bewerben: Weitere Informationen

Was wird gefördert?

Das von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union gegründete Europäische Hochschulinstitut gibt qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern mit abgeschlossenem Universitätsstudium bzw. Nachweis der für eine Promotion erforderlichen Voraussetzungen die Möglichkeit, eine Dissertation anzufertigen. Für das erste Studienjahr in Wirtschaftswissenschaften ist die Teilnahme an einem strukturierten Veranstaltungsprogramm mit Prüfungen verbindlich. In abgestufter Form gilt das auch für die Fächer Geschichte und Kulturgeschichte. Schwerpunkte sind die interdisziplinäre Forschung und vergleichende Untersuchungen mit Bezug auf die europäischen Länder. Dabei wird den Bindungen zu den außereuropäischen Kulturen Rechnung getragen.

Dauer der Förderung

Ein Jahr und ca. drei weitere Jahre bis zur Erlangung des Doktorgrades. Beginn des Studienjahres: 1. September.

Stipendienleistungen

  • Für deutsche Bewerberinnen und Bewerber stellt der DAAD eine begrenzte Anzahl von Stipendien für die Dauer von bis zu drei Jahren zur Verfügung. Höhe der monatlichen Rate: 1.375 Euro (zuzüglich einer Forschungs- und Kongresskostenpauschale von monatlich 102 Euro) sowie Kosten für eine Primär-Krankenversicherung bei der CONTINENTALEN. Der DAAD zahlt ferner eine Reisekostenpauschale für die Hinreise zu Beginn des ersten Jahres und eine Reisekostenpauschale nach Vollendung des dritten Jahres für die Rückreise (Ende der Vollförderung).
  • Stipendien für ein viertes Jahr werden direkt vom Institut zur Verfügung gestellt. Im vierten Jahr zahlt der DAAD eine Forschungs- und Kongresskostenpauschale von monatlich 102 Euro.

Bewerbungsschluss

31. Januar

Bewerbungsort

Europäisches Hochschulinstitut Florenz (online-Bewerbung)

Weitere Informationen: https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/?status=4&target=&subjectGrps=B&daad=&q=&page=1&detail=50015454

Quelle: DAAD

Eingestellt am: 29.03.2019

Doctoral and Research Scholarships for International Doctoral Students

Konrad-Adenauer-Stiftung - Support for foreigners

  • all disciplines
  • Funding period: usually 3 years
  • Scope of funding: Basic scholarship €1,200/month plus grants and assistance, non-material support (active participation expected), support by speakers and tutors, network of scholarship holders
  • Requirements: above-average academic performance, broad general education and strong political interest, voluntary commitment, not older than 30 years at the time of application

https://www.kas.de/web/begabtenfoerderung-und-kultur/wen-suchen-wir-2

  • Application procedure: multi-stage, application deadline 15 July (for applications in Germany, also selection conferences in countries of origin)

https://www.kas.de/web/begabtenfoerderung-und-kultur/wie-bewerbe-ich-mich-2

https://www.kas.de/web/begabtenfoerderung-und-kultur/auslaendische-studierende

Heinrich Böll Foundation - Doctoral Scholarships

  • all disciplines    

(Priority will be given to doctoral projects with a thematic focus on one of the Foundation's core areas)

  • Funding period: usually 2 years, plus max. 2x 6 months extension
  • Scope of funding: Basic scholarship €1,200/month plus flat-rate mobility allowance, exchange with other scholarship holders, offer of training and seminars
  • Requirements: above-average school and study-related performance, social commitment, proximity to the goals and values of the Heinrich Böll Foundation
  • Application procedure: multi-stage, application deadline 1 March 

https://www.boell.de/de/stipendium-promotion

  • Comments:

- regional focus on country of origin of international doctoral candidates: incl. GUS and MENA

- first preliminary work must be completed (https://www.boell.de/sites/default/files/a2-1_bewerbung_prom_jan2018.pdf?dimension1=division_sw)

  • further information:

https://www.daad.de/deutschland/stipendium/datenbank/de/21148-stipendiendatenbank/?status=4&origin=68&subjectGrps=&daad=&q=&page=4&detail=10000113

https://www.boell.de/de/stiftung/promotionsfoerderung 

Friedrich-Ebert-Stiftung - Doctoral Grants for Foreigners

  • all fields (exception: medicine)
  • Funding period: usually 2 years, max. 3 years (with exceptions)
  • Scope of funding: scholarship €1,200/month, offer of seminars and conferences, networking (active participation expected)
  • Comments:

- Application at any time, but decision dependent on dates of committee meetings

  • Further information:

https://www.daad.de/deutschland/stipendium/datenbank/de/21148-stipendiendatenbank/?status=4&origin=68&subjectGrps=&daad=&q=&page=3&detail=10000126

https://www.fes.de/studienfoerderung/promotionsfoerderung-fuer-auslaender-innen/

Hans Böckler Foundation - Doctoral Scholarship

  • All fields
  • Funding period: As a rule 2 years, extension by max. 2x 6 months for technical reasons
  • Scope of funding: Basic scholarship €1,350/month plus lump-sum for research costs, ideal funding
  • Requirements: material neediness; above-average academic and study-related performance; socio-political and scientific significance of the doctoral subject; trade union or socio-political commitment; age max. 40 years
  • Further information:

https://www.daad.de/deutschland/stipendium/datenbank/de/21148-stipendiendatenbank/?status=4&origin=68&subjectGrps=&daad=&q=&page=4&detail=10000134

https://www.boeckler.de/112148.htm

Avicenna-Studienwerk - Promotion Funding

  • Promotion of talented Muslim students and doctoral candidates
  • Funding period: usually 2 years, extension by max. 1 year
  • Scope of funding: Basic scholarship up to €1,350/month plus lump sum for research costs, ideal funding
  • Requirements: above-average academic performance, social commitment, very convincing reason for application to Avicenna-Studienwerk

Diligentia Foundation - Project Funding

  • Non-direct promotion of doctoral studies
  • The foundation supports empirical research projects in the social sciences. Researchers with a doctorate at recognised universities are eligible to apply. Applications can be submitted for personnel funds (more detailed information, such as the number of positions to be filled, should be examined). If applicable, there would therefore be the possibility of being employed as project staff. However, this presupposes that the supervisor is prepared to submit a project application.

Note:

The DAAD scholarships (doctoral scholarship, one-year scholarship, short-term scholarship) are only open to applicants who have not been in Germany for more than 15 months. The same applies to foreign doctoral funding from the Friedrich Naumann Foundation (however, stays for research and study purposes are excluded).

Tagungsförderung

DFG: Internationale wissenschaftliche Veranstaltungen

  • Deadline: 6 Monate vor Veranstaltungsbeginn

Förderart: Tagungsorganisation

Die DFG unterstützt die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen in Deutschland.

Dazu gehören Internationale Kongresse, Symposien, Kolloquien und Workshops, Internationale Fachkonferenzen und Jahrestagungen deutscher Fachgesellschaften.

Antragsberechtigung

Promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im deutschen Wissenschaftssystem tätig sind.

Anforderungen an das Projekt

  • Internationaler Kongress, Symposium, Kolloquium, Workshop
  • Internationale wissenschaftliche Veranstaltung von besonderer Bedeutung für das betreffende Fachgebiet mit einem großen Kreis in- und ausländischer Teilnehmer/-innen, die turnusgemäß jeweils in einem anderen Land ausgerichtet wird.
  • Jahrestagung
  • Regelmäßig sich wiederholende Tagung einer deutschen Fachgesellschaft, Arbeitskreises oder Fachgruppierung von überregionaler Bedeutung mit fest umrissener Thematik und internationaler Beteiligung.

Art und Umfang der Förderung

  • Internationale Konferenzen
  • Pauschalbetrag, abhängig von der Anzahl der teilnehmenden Wissenschaftler/-innen.
  • Jahrestagung
  • Zuschüsse zu den Reisekosten (Fahrt- und Aufenthaltskosten) für aktive ausländische Teilnehmer.

Dauer bis zur Entscheidung

Ca. 6 Monate

Formulare und Merkblätter

Antragsfristen

Grundsätzlich 6 Monate vor Veranstaltungsbeginn.
Sonderregelung bei Jahrestagungen: Anträge können nur jedes 2. Jahr unterstützt werden.

Ansprechpersonen

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Quelle: DFG

Eingestellt am: 09.01.2018

DFG - Trilaterale Forschungskonferenzen 2020–2022/ Deadline: 30.04.

Die Geistes- und Sozialwissenschaften sind kultur- und sprachgebunden. Sprache und Kultur sind ihr Gegenstand und ihr Medium. Um den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich und Italien nachhaltig zu fördern und dabei den Gebrauch von Deutsch, Französisch und Italienisch als Wissenschaftssprachen ausdrücklich zu unterstützen, haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH) und die Villa Vigoni das Programm "Trilaterale Forschungskonferenzen" entwickelt, in dem Mehrsprachigkeit ein tragendes Prinzip ist.

Format

Jede Trilaterale Forschungskonferenz besteht aus einer Serie von drei Veranstaltungen, die möglichst im Jahresrhythmus aufeinanderfolgen. Alle drei Treffen finden in der Villa Vigoni statt. Vorgeschlagen werden können Projekte aus allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einer Forschungskonferenz bestehen aus einer Kerngruppe von bis zu 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den drei beteiligten Ländern. Diese Gruppe bleibt während aller Treffen gleich. Ausdrücklich erwünscht ist die Beteiligung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern. Diese sind zudem ausdrücklich eingeladen, eigenständig Forschungskonferenzen zu beantragen. An den Arbeitstreffen können in begrenztem Umfang Gäste beteiligt werden. Diese müssen nicht zwingend aus Deutschland, Frankreich oder Italien stammen. Die Förderung durch die drei Partner erstreckt sich nicht auf die Gäste. Die DFG ermöglicht deutschen Bewilligungsempfängerinnen und -empfängern, Mittel für Gäste aus Viertländern zu verwenden, wenn deren Teilnahme sich aus der Sache begründet. Dies führt jedoch nicht zu einer Erhöhung der Gesamtbewilligung.

Arbeitssprachen einer Trilateralen Forschungskonferenz sind Deutsch, Französisch und Italienisch.

Verfahren

Bewilligt wird eine Trilaterale Forschungskonferenz auf der Grundlage eines Antrags, der die Thematik, die Zielsetzung, die Methodik, das beabsichtigte Arbeitsprogramm und die vorgesehenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erläutert. Antragstellung und Koordination übernehmen je eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und Italien. Die Auswahl aus den eingegangenen Vorschlägen trifft ein Lenkungskreis, der aus Vertreterinnen und Vertretern der drei Trägerorganisationen zusammengesetzt ist. Grundlage der Entscheidung über jeden Antrag sind Thematik, Methodik und wissenschaftliche Innovation des Projekts in trilateraler Perspektive sowie die Darlegung des erwarteten Mehrwerts der trilateralen Kooperation. Es wird dringend empfohlen, vor der Antragstellung Kontakt mit einer der drei Trägerinstitutionen aufzunehmen.

Die Antragstellung muss bis spätestens 30. April 2019 erfolgen.

Anträge können einsprachig eingereicht werden; mindestens jedoch die Zusammenfassung des wissenschaftlichen Vorhabens muss in allen drei Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch) vorliegen. Für den Antrag ist das Antragsformular zu benutzen.

Adressat des Antrags in digitaler Form zum Einsendeschluss 30. April 2019 ist die Villa Vigoni, die eine Kopie an die DFG und FMSH weiterleitet.

Weiterführende Informationen: www.dfg.de/villa_vigoni

Quelle: DFG Information für die Wissenschaft Nr. 5 | 23

Eingestellt am: 08.02.2019

DFG: Interaktion qualitativ-hermeneutischer Verfahren und Digital Humanities: 'Mixed Methods' in den Geisteswissenschaften?

  • Deadline: jederzeit
  • Fachgebiet: Geistes- und Kulturwissenschaften, Wissenschaftler(innen) aller historisch-hermeneutischen Disziplinen
  • Förderart: Workshops & kleinere Sommerschulen (Förderlinie 2), Reisekosten (inkl. Übernachtung, Verpflegung)
  • Voraussetzung: Kombination qualitativ-hermeneutischer und digitaler Ansätze "auf Augenhöhe"

Ziel der Ausschreibung

Den Geistes- und Kulturwissenschaften stehen heute bislang unvorstellbar große Datenmengen aus sehr oft heterogenen Datenquellen in der Forschung zur Verfügung, die den Einsatz neuer computergestützter Methoden des Erkenntniserwerbs ermöglichen bzw. geradezu erfordern. Wie diese neuen Verfahren der Digital Humanities mit den bisherigen, im weitesten Sinne "qualitativ-hermeneutischen" Ansätzen kombiniert werden können und welcher "Mehrwert" sich daraus ergeben kann, ist Gegenstand dieses Förderangebots. Jenseits der gemeinsamen Forschung zu einer konkreten inhaltlichen Fragestellung soll auf theoretisch-methodischer Ebene die Schnittstelle beider Verfahren exploriert werden.

Förderangebot

Es werden 2 Förderlinien angeboten: In der ersten Förderlinie können Mittel für kooperativ durchgeführte "Hybrid-Projekte", in der zweiten Förderlinie Workshops und kleinere Sommerschulen beantragt werden. Angesprochen sind Wissenschaftler(innen) aller historisch-hermeneutischen Disziplinen (z. B. Philologien, Geschichte, Philosophie, Rechtsgeschichte und -vergleich, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft) in Kooperation "auf Augenhöhe" mit ihren Partner(inne)n in den Digital Humanities bzw. der Informatik.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen sowie zur Antragstellung finden sich unter Information zur Antragstellung (pdf). Anträge werden in elektronischer Form über das Antragsportal eingereicht.

Es handelt sich um eine zunächst einmalige Ausschreibung.

Weitere Informationen: https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/unser-foerderangebot-im-ueberblick/interaktion-qualitativ-hermeneutischer-verfahren-und-digital-humanities-mixed-methods-in-den-geisteswissenschaften

Quelle: Volkswagen Stiftung

Eingestellt am: 12.03.2018

Volkswagen Stiftung: Symposien und Sommerschulen

  • Deadline: mind. 8 Monate vor Durchführung der Veranstaltung

Förderart: Symposien im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover; Sommerschulen deutschlandweit

Ziel der Initiative

Mit der Förderinitiative "Symposien und Sommerschulen" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Die Stiftung möchte auch dazu ermutigen, innovative Veranstaltungsformate bzw. neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erproben.

Förderangebot

Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen (in der Regel bis zu 50 Personen) sowie Sommerschulen (höchstens 60 Teilnehmer). Die Förderung ist themenoffen und nicht auf bestimmte Fachgebiete beschränkt. Grundvoraussetzungen sind

  • ein interdisziplinärer und internationaler Kontext,
  • eine aktive Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden und Post-Doktoranden) sowie
  • eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.

Die durch die VolkswagenStiftung geförderten Symposien, Workshops und Konferenzen finden im neu errichteten Tagungszentrum "Schloss Herrenhausen" in Hannover statt. Im Rahmen der "Symposienwochen der VolkswagenStiftung" stehen verschiedene Termine für die Durchführung Ihrer Veranstaltung zur Verfügung. Unter dem folgenden Link finden Sie die Termine der Symposienwochen.

Sommerschulen werden weiterhin in ganz Deutschland gefördert.

Der Zeitraum zwischen Antragstellung und Durchführung der Veranstaltung sollte mindestens acht Monate betragen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung für Symposien, Workshops und Konferenzen zudem die entsprechenden Stichtage. Um im Vorfeld zu klären, ob die von Ihnen geplante Veranstaltung den Kriterien des Programms entspricht, stehen Ihnen die fachlich zuständigen Mitarbeiter telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: https://www.volkswagenstiftung.de/symposienundsommerschulen.html

Erfolgsquote: 64,8% (Quelle: VW Stiftung)

Quelle: VW Stiftung

Eingestellt am: 09.01.2018

Fritz Thyssen Stiftung: Förderung von Tagungen

  • Deadlines: 28. Februar, 31. Mai, 31. August, 30. November eines jeden Jahres

Die  fördert wissenschaftliche Veranstaltungen, insbesondere kleinere national und international ausgerichtete Tagungen mit dem Ziel, die Diskussion und Bearbeitung konkreter wissenschaftlicher Fragestellungen sowie die thematisch ausgerichtete Kooperation und Vernetzung von Wissenschaftlern im engeren Fachgebiet oder auch zwischen verschiedenen Fachrichtungen zu ermöglichen.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

Die Förderung der Stiftung ist im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem vorbehalten.  Dieser Bezug kann personell über Projekte gegeben sein, an denen deutsche Wissenschaftler beteiligt sind, institutionell über Forschung von ausländischen Wissenschaftlern an deutschen Forschungseinrichtungen verankert werden oder durch einen thematischen Bezug zu deutschen Wissenschaftsinteressen hergestellt sein.


VORAUSSETZUNGEN

  • Anträge können grundsätzlich nur aus einer Hochschule bzw. gemeinnützigen Forschungseinrichtung heraus gestellt werden.
  • Antragsteller müssen promoviert sein.
  • Die Zahl der Referenten sollte in der Regel 15 bis 20 Personen nicht übersteigen.
  • Kongresse oder größere Konferenzen bzw. Sektionen im Rahmen von Symposien, Jahrestagungen o.ä. sowie reine Doktorandenworkshops und summer schools werden nicht gefördert.

Quelle: Fritz Thyssen Stiftung

Eingestellt am: 09.01.2018

Robert-Bosch-Stiftung: Tagungsorganisation

Die Stiftung ist gegenüber neuen Ideen aufgeschlossen, jedoch sollten diese in die Förderung der Robert Bosch Stiftung passen. Es werden ausschließlich Voranfragen entgegengenommen.

Themenschwerpunkte:

Weitere Informationen unter: http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/index.asp     

Diligentia Stiftung - Wissenschaftliche Veranstaltungen

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Organisation von Veranstaltungen, die Forschung, sei sie problemorientiert theoriebildend oder theorie-/ hypothesenprüfend, deren Ergebnisse jeweils an der Realität prüfbar und damit auch widerlegbar sind sowie die Entwicklung der dazu notwendigen Methoden zum Inhalt haben. Die Förderung bezieht sich auf einzelne Veranstaltungen wie z.B. Konferenzen, Seminare und Summer Schools und soll v.a. Organisationskosten abdecken (Mieten, Technik, Verpflegung, ggf. Reisekosten Referierende). Honorare werden nicht gefördert. Die Förderung beträgt maximal 20.000 € für eine Veranstaltung.

Wer kann sich bewerben?

Antragstellende sind Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs, die in einer staatlich anerkannten wissenschaftlichen Einrichtung tätig sind und eine Laufbahn in der empirischen Forschung anstreben.

Wie kann man sich bewerben?

Antragstellende reichen eine Bewerbung ein, die folgende Punkte berücksichtigt:

  • Titel der Veranstaltung/ Konferenz
  • Inhalt und Relevanz für die empirische Forschung
  • Veranstaltungsort
  • Geplantes Programm
  • Stand der Planung (Zusagen Referierende)
  • Zielgruppe(n)
  • Beschreibung der eigenen Rolle
  • Aufschlüsselung der beantragten Fördermittel
  • Ggf. andere Förderer/Kooperationspartner
  • Entscheidung notwendig bis (Datum)

Die Einsendefristen sowie ein zusammenfassendes Formblatt für die Bewerbung finden Sie auf der Website der Stiftung. Bewerbungen können jederzeit in ausschließlich elektronischer Form (auf Deutsch oder Englisch) eingereicht werden.

Wie erfolgt der Auswahlprozess?

Zentrales Entscheidungskriterium für eine finanzielle Förderung ist der empirische Mehrwehrt der geplanten Veranstaltung im Sinne des Stiftungszwecks.
Der Stiftungsvorstand entscheidet laufend über Anträge. Ein Vorlauf von mindestens drei Monaten ist zu gewährleisten.

Maximale Länge des Antrages: fünf DinA 4-Seiten, 12er-Schriftgröße, ohne Lebensläufe.

Weitere Informationen: https://www.stiftung-diligentia.org/ausschreibungen/

Quelle: Diligentia Stiftung

Eingestellt am: 21.09.2018

Schader-Stiftung - Förderung von Veranstaltungen (Schader-Forum)

Geförderte Veranstaltungen müssen dem Stiftungszweck dienen: der Förderung des Dialogs zwischen Gesellschaftswissenschaften und Praxis. In Projekten sind jeweils beide Dialogpartner angemessen zu beteiligen. Dabei werden unter Gesellschaftswissenschaften alle jene Wissenschaften verstanden, deren Arbeit der Weiterentwicklung des Gemeinwesens dient. Praxis kann die Anwendung in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kommunen, dem Dritten Sektor, dem Wissenschaftsmanagement und der angewandten Wissenschaft sein. Die Schader-Stiftung ist stets als Kooperationspartner zu beteiligen und frühzeitig in die Planungen einzubinden.

Die Angebote der Schader-Stiftung finden sich in den folgenden sechs Themenbereichen wieder:

  • Gemeinwohl und Verantwortung 
  • Demokratie und Engagement 
  • Vielfalt und Integration 
  • Stadtentwicklung und Wohnen 
  • Kommunikation und Kultur 
  • Demographie und Strukturwandel

Weitere informationen: www.schader-stiftung.de/stiftung/foerderung/

Quelle: ELFI

Eingestellt am: 08.02.2019

Deutsches Institut für Friedensforschung: Wissenschaftliche Tagungen

  • Deadline: 6 Monate vor Veranstaltungsbeginn

In der Kategorie Wissenschaftliche Tagungen bietet die Stiftung folgende Projektformate an:

  • Wissenschaftliche Workshops mit einer Fördersumme von max. 10 T€
  • Internationale wissenschaftliche Tagungen mit einer Fördersumme von bis zu 20 T€

Leitfaden zur Antragstellung: Workshops

Leitfaden zur Antragstellung: Tagungen

Weitere Informationen unter: bundesstiftung-friedensforschung.de/wissenschaftliche-tagungen/

Quelle: Deutsches Institut für Friedensforschung

Eingestellt am: 09.01.2018

Reise- und Sachmittel

DAAD Kurzstipendien für Doktorandinnen und Doktoranden

Dieses Stipendienprogramm bietet die Möglichkeit, im Rahmen eines Promotionsvorhabens für eine kürzere Zeit im Ausland zu forschen und sich wissenschaftlich weiter zu qualifizieren.
Darüber hinaus werden der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung mit internationalen Fachkolleginnen und Fachkollegen unterstützt.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich überdurchschnittlich qualifizierte Doktorandinnen und Doktoranden, die an einer deutschen Hochschule promovieren. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich auch Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bewerben: Weitere Informationen

Was wird gefördert?

Gefördert werden Forschungsvorhaben im Ausland, die im Rahmen einer Promotion stehen.
Die Forschungsvorhaben können an einer Hochschule, einem außeruniversitären Forschungsinstitut oder in einem industriellen Forschungslabor durchgeführt werden. Die Stipendien werden insbesondere vergeben für:

  • Bibliotheks- und Archivaufenthalte
  • die Durchführung von Versuchsreihen
  • Feldforschung

Dauer der Förderung

1 bis 6 Monate. Das Stipendium ist nicht verlängerbar.

Stipendienleistungen

Das Stipendium umfasst die folgenden Leistungen

  • eine monatliche, je nach Gastland festgelegte Stipendienrate
  • Reisekostenzuschuss je nach Gastland
  • Leistungen zur Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung
  • eine monatliche Pauschale für Forschungs- und Kongresskosten von 102 Euro

Darüber hinaus können unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag weitere Leistungen gewährt werde

Bewerbungsschluss

  • Westeuropa, Nordamerika, Türkei, MOE-Länder, SOE-Länder und GUS
    15. Juni 2018, Auswahltermin September/Oktober, Stipendienantritt ab Januar 2019
    15. November 2018, Auswahltermin im Februar, Stipendienantritt ab April 2019
    15. März 2019, Auswahltermin im Mai/Juni, Stipendienantritt ab August 2019
    Lateinamerika, Afrika Subsahara:
    30. September 2018, Auswahltermin November/Dezember, Stipendienantritt ab Februar 2019
    31. März 2019, Auswahltermin im Mai/Juni, Stipendienantritt ab August 2019
  • Nahost, Nordafrika:
    01. September 2018, Auswahltermin im November, Stipendienantritt ab Januar 2019
    01. Januar 2019, Auswahltermin im März, Stipendienantritt ab Mai 2019
    01. Mai 2019, Auswahltermin im Juli, Stipendienantritt ab September 2019
  • Asien, Australien, Neuseeland, Ozeanien:
    01. Oktober 2018, Auswahltermin im November, Stipendienantritt ab Februar 2019
    05. Januar 2019, Auswahltermin im März, Stipendienantritt ab Mai 2019
    01. Mai 2019, Auswahltermin im Juli, Stipendienantritt ab September 2019

Weitere Informationen: https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/?status=4&target=&subjectGrps=B&daad=&q=&page=2&detail=50739759

Quelle: DAAD

DAAD Kongress- und Vortragsreisenprogramm

Programmziel

Das Programm fördert die aktive Teilnahme deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Kongressen im Ausland.  Es stehen zwei Programmlinien zur Verfügung:
a) Kongressreisen
b) Vortragsreisen.
Die Programmlinie "Kongressreisen" fördert die Präsentation eines wissenschaftlichen Beitrages im Rahmen von Kongressen und Konferenzen. Die Programmlinie "Vortragsreisen" fördert Vorträge außerhalb von Kongressen und Konferenzen. Nähere Informationen zur Abgrenzung zwischen Kongress- und Vortragsreisen finden Sie in unseren häufig gestellten Fragen.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich durch Forschungsleistungen ausgewiesene promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Promovierende.

Was wird gefördert?

Mit Mitteln des Auswärtigen Amtes fördert der DAAD die aktive Teilnahme deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Promovierender an Kongressen im Ausland. Das Programm ermöglicht die aktive Teilnahme an einer ausgewiesenen internationalen wissenschaftlichen Veranstaltung (Kongress, Konferenz etc.) im Ausland. Voraussetzung ist, dass die Beiträge aktuell und für die weitere wissenschaftliche Entwicklung der Wissenschaftler von Bedeutung sind. Es muss ein enger Zusammenhang zwischen den forschungsbezogenen Arbeiten oder Planungen des Antragstellers sowie dem Thema des Vortrags und dem Inhalt der Veranstaltung gegeben sein. Der Vortrag muss eigene originäre wissenschaftliche Ergebnisse aus neuerer Zeit vorstellen.

Stipendienleistungen

Die Förderung setzt sich zusammen aus 1. einem Zuschuss zu den Reisekosten in Höhe der jeweils gültigen DAAD-Reisekostenpauschale, 2. einem Zuschuss zu den Tagungsgebühren und 3. einem Zuschuss zu den Kosten des Aufenthaltes (Pauschale pro nachgewiesenem Kongresstag).

Bewerbungsschluss

Die Online-Bewerbung muss spätestens 4 Monate (120 Tage) vor dem ersten Kongresstag beim DAAD vorliegen.

Weitere Informationen: https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/?status=4&target=&subjectGrps=B&daad=&q=&page=2&detail=57369745

 Quelle: DAAD

Eingestellt am: 29.03.2019

DAAD: GRAFÖG - Aufstockung auf die Landesgraduiertenförderung

Programmziel

Die meisten Bundesländer haben Regelungen zur Förderung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses erlassen. Sie sehen eine Förderung der Promotionsvorbereitung im Ausland vor. Der DAAD kann in diesem Rahmen mit einem Aufstockungsstipendium zur Förderung beitragen.

Wer kann sich bewerben?

Deutsche Graduierte wissenschaftlicher und künstlerischer Fachrichtungen, die im Rahmen ihres Stipendiums nach den Graduierten-, Promotions- und Nachwuchsförderungsgesetzen der Länder zur Durchführung ihres Arbeitsvorhabens einen Auslandsaufenthalt benötigen.

Was wird gefördert?

Förderung längerer Auslandsaufenthalte von Stipendiaten nach den Graduierten-, Promotions- und Nachwuchsförderungsgesetzen der Länder durch den DAAD: Der DAAD kann deutschen Graduierten wissenschaftlicher und künstlerischer Fachrichtungen, die im Rahmen ihres Stipendiums nach den Graduierten-, Promotions- und Nachwuchsförderungsgesetzen der Länder zur Durchführung ihres Arbeitsvorhabens einen Auslandsaufenthalt von mindestens 30 Tagen benötigen, ein Aufstockungsstipendium für diese Zeit (Förderungsdauer von bis zu 12 Monaten) gewähren.

Programmvarianten

  • Aufstockung auf die Landesgraduiertenförderung, Kurzstipendien 2018
  • Aufstockung auf die Landesgraduiertenförderung, Jahresstipendien ab 2019
  • Aufstockung auf die Landesgraduiertenförderung, Kurzstipendien 2019

Promotionsförderung bei binational betreuten Dissertationen: Ein Jahresstipendium für den Zweck einer gemeinsam betreuten Dissertation ist nach den Bedingungen der jeweiligen Betreuungsvereinbarung für kürzere Aufenthalte in bis zu drei aufeinanderfolgenden Jahren zu verwenden, wenn dies von Anfang an so beantragt wird. Für jede durch Beleg dokumentierte stattgefundene Reise des betreuenden deutschen und ausländischen Hochschullehrers wird eine Reisekostenpauschale gezahlt.

Dauer der Förderung

Mindestens 30 Tage, bis zu 12 Monate.
Ein Jahresstipendium für eine binational betreute Dissertation ist nach den Bedingungen der jeweiligen Betreuungsvereinbarung für kürzere Aufenthalte in bis zu drei aufeinanderfolgenden Jahren zu verwenden, wenn dies von Anfang an so beantragt wird.

Stipendienleistungen

  • Zusatzstipendien zu Lebenshaltungskosten
  • Reisekostenzuschuss (einmalig);
  • Studiengebühren,
  • nur für Doktoranden: eine monatliche Pauschale für Forschungs- und Kongresskosten;
  • Übernahme der Prämie für eine Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung

Binational betreute Dissertationen: Für jede durch Beleg dokumentierte stattgefundene Reise des betreuenden deutschen und ausländischen Hochschullehrers wird eine Reisekostenpauschale gezahlt. Das Gesamtbudget für derartige Reisen beträgt bei Betreuungs-Vereinbarungen innerhalb Europas maximal 1.500 Euro, bei außereuropäischen Vereinbarungen maximal 2.500 Euro.

Bewerbungsschluss

Anträge können jederzeit unter Wahrung einer achtwöchigen Bearbeitungsfrist direkt oder über die zuständige Hochschule an den DAAD, Referat ST 43, gerichtet werden. Für einige Länder kann eine längere Vorlaufzeit erforderlich sein.

Weitere Informationen: https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/?status=4&target=&subjectGrps=B&daad=&q=&page=1&detail=50015185

Quelle: DAAD

Eingestellt am: 29.03.2019

DAAD: Jahresstipendien für Doktorandinnen und Doktoranden/ Deadline: 30.06.

Dieses Stipendienprogramm bietet die Möglichkeit, im Rahmen eines Promotionsvorhabens im Ausland zu forschen und sich wissenschaftlich weiter zu qualifizieren.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich überdurchschnittlich qualifizierte Doktorandinnen und Doktoranden, die einen Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule anstreben. Bewerber aus den Fachbereichen Bildende Künste oder Musik, die mit einem künstlerischen Projekt, bzw. Bewerber, die im Bereich Architektur mit einem Vorhaben mit praktischer Ausrichtung promovieren, bewerben sich bitte mit den erforderlichen Unterlagen und Arbeitsproben im Programm "Jahresstipendien für Graduierte im Fachbereich Bildende Künste/Design/Film bzw. Musik bzw. Architektur" zu dem dort genannten Termin. Im Übrigen gelten für sie die Bedingungen des Programms "Jahresstipendien für Doktorandinnen und Doktoranden".
Unter bestimmten Voraussetzungen können sich auch Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bewerben: Weitere Informationen

Was wird gefördert?

Gefördert werden Forschungsvorhaben im Ausland, die im Rahmen einer Promotion stehen.
Dauer der Förderung

7 bis 12 Monate; die individuelle Förderdauer wird von einer Auswahlkommission in Abhängigkeit vom Vorhaben und von der Arbeitsplanung festgelegt. Das Stipendium ist nicht verlängerbar. Zudem darf ein Doktorandenkurzstipendium nicht unmittelbar im Anschluss an ein Jahresstipendium in Anspruch genommen werden.

Stipendienleistungen

Das Stipendium umfasst die folgenden Leistungen

  • eine monatliche, je nach Gastland festgelegte Stipendienrate
  • Reisekostenzuschuss je nach Gastland
  • Leistungen zur Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung
  • eine monatliche Pauschale für Forschungs- und Kongresskosten von 102 Euro
  • Hier wird Ihnen die monatliche DAAD-Stipendienrate für ein bestimmtes Land / einen bestimmten Status angezeigt:
    Stipendienrechner

Darüber hinaus können unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag weitere Leistungen gewährt werden:

Bewerbungsschluss

  • Westeuropa, Nordamerika, Türkei, MOE-Länder, SOE-Länder, GUS (inklusive Kaukasus und Zentralasien):
    15. Juni
  • Lateinamerika, Afrika Subsahara, Nahost, Nordafrika, Asien (außer Taiwan, VR China), Australien, Neuseeland, Ozeanien:
    30. September
  • Taiwan, VR China:
    30. September

Weitere Informationen: https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/?status=4&target=&subjectGrps=B&daad=&q=&page=2&detail=57384205

 Quelle: DAAD

Eingestellt am: 29.03.2019

FAZIT STIFTUNG : Reisekostenzuschuss

Die Stiftung fördert Forschungsaufenthalte von Promotionsstudenten an Universitäten und Hochschulen.

Die vollständigen Anträge für Reisekostenzuschüsse sollten spätestens sechs Wochen vor Antritt der Reise per Post eingereicht werden. Reisekostenzuschüsse werden in der Regel nur dann gewährt, wenn eine Finanzierung von anderer Seite (z. B. Eltern/Lebenspartner/Institut) nicht möglich ist. Es muss also eine finanzielle Notlage vorliegen.Der Bewerber sollte das 28. Lebensjahr zu Beginn seiner Promotion nicht überschritten haben.

Im Rahmen einer Promotion ist Folgendes notwendig:

  •        Ein Antragschreiben des Doktoranden;
  •        Eine Befürwortung des Antrags durch den Doktorvater. Aus dem Schreiben soll die Qualifikation des Antragstellers hervorgehen und es soll deutlich werden, warum seine wissenschaftliche Arbeit förderungswürdig bzw. die geplante Reise wünschenswert ist. Das Befürwortungsschreiben ist an die FAZITSTIFTUNG zu adressieren und im Original vorzulegen;
  •        Eine allgemein verständliche kurze Zusammenfassung (ca. 1 Seite) der Dissertation;
  •        nähere Informationen über den Grund der Reise (Art und Dauer) und deren Bedeutung für das Forschungsvorhaben;
  •        Ein tabellarischer Kostenvoranschlag über die voraussichtlich anfallenden Reisekosten (mit ausführlicher Schilderung der finanziellen Situation und der Begründung, warum z. B. Eltern/Lebenspartner/Institut nicht in der Lage sind, zu unterstützen). Erstattet werden z. B. Teilnahmegebühren (bei Konferenzen u. Ä.), Transportkosten (z. B. Flug/Bahn/Bus), Übernachtungskosten etc.; Verpflegungskosten oder Tagegeldpauschalen werden nicht gewährt.
  •        Einfache Kopien der Abschlusszeugnisse (Abitur, Bachelor, Master);
  •        Ein tabellarischer Lebenslauf mit Foto.

Weitere Informationen: http://www.fazit-stiftung.de/bewerbung.html

Quelle: Fazit Stiftung

Eingestellt am: 29.03.2019

Werner Petersen-Stiftung: Stipendien, Zuschüsse und Preise

Im Zentrum steht u.a. die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und hervorragender wissenschaftlicher, technischer und kultureller Leistungen.Die Stiftung engagiert sich insbesondere für Vorhaben von Antragstellern in Schleswig- Holstein sowie im Einzelfall im Ostseeraum.

Gegenstand der Förderung

Die Förderung erfolgt u. a. durch die Vergabe von

  • Stipendien,
  • Zuschüssen,
  • Preisen 

Antragsverfahren

Anträge auf Förderung können nur schriftlich anhand des Antragsformulars ganzjährig an die Prof. Dr. Werner Petersen-Stiftung, Dahlmannstr. 1 – 3, 24103 Kiel gerichtet werden. Neben Angaben zur Person des Antragstellers (Anschrift, Telefon, E-Mail, Bankverbindung) ist eine Projektbeschreibung (Anlage 1) mit Informationen und Unterlagen erforderlich, die eine eindeutige Bewertung des Vorhabens und seiner Zielsetzung ermöglichen. Ferner ist erforderlich die Vorlage eines Kosten- und Finanzierungsplanes aus dem auch die vorgesehenen Eigenleistungen bzw. finanziellen Eigenanteile hervorgehen (Anlage 2).

Bei Anträgen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,  die auch von Hochschullehrern/ – innen gestellt werden können, sowie bei Stipendienanträgen sind außerdem beizufügen:

  • Zeugnisse über bisher abgelegte Prüfungen und Studienleistungen,
  • ein Arbeits- und Zeitplan
  • ein Hochschullehrergutachten
  • eine Erklärung der Institutsleitung, dass das Projekt durch das Institut unterstützt wird,
  • eine Erklärung zu den Einkommens- und Vermögensverhältnissen.

Vorhaben, die bereits vor der über einen Förderantrag zu beschließenden Vorstandssitzung begonnen wurden, sind von einer Förderung ausgeschlossen.

Weitere Informationen: https://www.petersen-stiftung.de/foerderrichtlinien/

Quelle: Prof. Dr. Werner Petersen Stiftung

Erasmus+ Reisemittel

Erasmus+ Mobilität zu Unterrichtszwecken/Lehrendenmobilität (STA)

Erasmus+ fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, die eine gültige Erasmus Charta für Hochschulen (ECHE) besitzen. Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren wollen oder können.

Nach Möglichkeit sollte dabei die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme der Partnerhochschulen ebenso wie der Austausch von Lehrinhalten und -methoden eine Rolle spielen. Auch Personal aus ausländischen Unternehmenen und Organisationen kann zu Lehrzwecken an deutsche Hochschulen eingeladen werden.

Es ist darüber hinaus möglich, Lehrtätigkeit und Fort- und Weiterbildung während eines Aufenthalts zu kombinieren.

Wer wird gefördert?

  • Professorinnen und Professoren sowie Dozentinnen und Dozenten mit vertraglichem Verhältnis zur Hochschule
  • Dozentinnen und Dozenten ohne Dotierung
  • Lehrbeauftragte mit Werkverträgen
  • Emeritierte Professorinnen Professoren sowie pensionierte Lehrende
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Unternehmenspersonal aus dem Ausland

Was wird gefördert?

  • Gastlehraufenthalte mit mindestens 8 Unterrichtsstunden je Aufenthalt bzw. je angefangene Woche. Können auch 4 sein à teaching und training (aber liegt an entsendende Institution, gibt es noch nicht so lange, daher lohnt es sich auf die Möglichkeit explizit hinzuweisen)
  • Die Aufenthaltsdauer liegt zwischen 2 Tagen und 2 Monaten.
  • Werden Lehrtätigkeit und Fort- und Weiterbildung kombiniert, reduziert sich das Lehrdeputat auf 4 Stunden/Woche.

Wie stelle ich einen Antrag?

  • Wenden Sie sich an das International Center
  • Füllen Sie die Interessenbekundung aus und reichen Sie diese mit der Zustimmung Ihrer/Ihres Vorgesetzten bei uns ein.
  • Vor der Abreise reichen Sie bitten das Mobility Agreement und das Grant Agreement ein im International Center ein. Denken Sie bitte auch daran, einen Dienstreiseantrag zu stellen.
  • An der Partnerhochschule lassen Sie sich bitte die "Confirmation of Stay" abzeichnen und reichen diese nach Rückkehr gemeinsam mit dem Bericht im International Center ein.
  • Zusätzlich wird automatisch ein Online-Bericht angefordert.

Erasmus+ Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT)

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal in Programmländern zum Ausbau der Internationalisierung. Zu Fort- und Weiterbildungszwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine aufnehmende Hochschule mit ECHE oder in sonstige in einem anderen Programmland ansässige Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist, gefördert werden. Weitere umfangreiche Informationen erhalten Sie unter staffmobility.eu

Vorteile eines Erasmus+ Aufenthaltes

Mit dem Programm kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden, bspw.: 

  • Allgemeine & technische Verwaltung, Bibliothek
  • Fachbereiche, Fakultäten
  • Finanzen, International Office, Öffentlichkeitsarbeit, Studierendenberatung
  • Technologie & Transfer, Weiterbildung…
  • Eine wiederholte Förderung ist möglich - Erstbewerberinnen und -bewerber haben jedoch Priorität!

Was wird gefördert?

Weiterbildungsformate können sein:

  • Teilnahme an Staff Weeks, Hospitationen, Job Shadowing, Studienbesuche
  • Teilnahme an Workshops und Seminaren, Teilnahme an Sprachkursen

Die Auslandaufenthalte dauern mindestens 2 Tage und höchstens 2 Monate. Der genaue Förderumfang richtet sich nach dem Erasmus-Budget des laufenden Jahres! Aktuell werden maximal 5 Aufenthaltstage gefördert.

Wie stelle ich einen Antrag?

  • Wenden Sie sich an das International Center
  • Füllen Sie die Interessenbekundung aus und reichen Sie diese mit der Zustimmung Ihrer/Ihres Vorgesetzten bei uns ein.
  • Vor der Abreise reichen Sie bitten das Mobility Agreement und das Grant Agreement im International Center ein.
  • Denken Sie auch daran, einen Dienstreiseantrag zu stellen!
  • An der Partnerhochschule lassen Sie sich bitte die "Confirmation of Stay" abzeichnen und reichen diese nach Rückkehr gemeinsam mit dem Bericht im International Center ein.

Zusätzlich wird automatisch ein Online-Bericht angefordert.

Für eingeschriebene Doktoranden gilt:

Sie können  während eines Hochschuljahres flexibel als Studierende (SMS), Praktikanten, (SMP), als Dozenten (STA) oder als Hochschulmitarbeiter (STT) gefördert werden. Im Bereich SMS können dokumentierte Lernergebnisse das Transcript of Records ersetzen.

Ein reiner Forschungsaufenthalt (z.B. für Archivaufenthalte, Interviews, etc.) kann leider nicht über die oben aufgeführten Erasmus+ Mittel finanziert werden.

BMBF: Promotions- und Studienstipendien für Stipendiaten der Begabtenförderung/ Deadline: 31.05.2020

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Begabtenförderungswerke vergeben Stipendien an besonders begabte und gesellschaftlich engagierte

Studierende und Promovierende:

  • Avicenna-Studienwerk
  • Cusanuswerk
  • Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk
  • Evangelische Studienwerk Villigst
  • Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Friedrich-Naumann-Stiftung
  • Hanns-Seidel-Stiftung
  • Hans-Böckler-Stiftung
  • Heinrich-Böll-Stiftung
  • Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Rosa Luxemburg Stiftung
  • Stiftung der Deutschen Wirtschaft
  • Studienstiftung des deutschen Volkes

Weitere Informationen: https://www.stipendiumplus.de/

Quelle: FIT Newsletter

Eingestellt am: 10.05.2019

Daimler und Benz Stiftung: Förderung von Forschungsprojekten für Postdoktoranden/ Deadline: 01.10.2019

Die Daimler und Benz Stiftung fördert Postdoktoranden und Juniorprofessoren mit dem "Stipendienprogramm für Postdoktoranden".
Ziel ist es, die Autonomie und Kreativität der nächsten Wissenschaftlergeneration zu stärken und den engagierten Forschern den Berufsweg während der produktiven Phase nach ihrer Promotion zu ebnen.
Die jährliche Fördersumme für die Unterstützung eines eigenen Forschungsprojekts beträgt 20.000 Euro pro Stipendium, das für die Dauer von zwei Jahren gewährt wird: zur Finanzierung wissenschaftlicher Hilfskräfte, technischer Ausrüstung, Forschungsreisen oder zur Teilnahme an Tagungen.

Nächster Bewerbungsschlusstermin: 1. Oktober 2019.

https://www.daimler-benz-stiftung.de/cms/nachwuchs/stipendienprogramm-fuer-postdoktoranden.html

Quelle: FIT Newsletter

Eingestellt am: 28.06.2019

Fellowships

DFG: Walter Benjamin-Programm (Forschungsstipendium)

Das Walter Benjamin-Programm ermöglicht es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Qualifizierungsphase im Anschluss an die Promotion, ein eigenes Forschungsvorhaben am Ort ihrer Wahl selbständig umzusetzen.

Das Vorhaben kann an einer Forschungseinrichtung in Deutschland oder im Ausland durchgeführt werden, wobei die gastgebende Einrichtung das Vorhaben unterstützt.

Kompaktdarstellung des Programms

Ziel der Förderung

Mit der Einwerbung von Fördergeldern für ein eigenständiges Forschungsvorhaben wird der Grundstein für die weitere, zunehmend selbständige wissenschaftliche Karriere gelegt und die erwünschte Eigenverantwortlichkeit von besonders qualifizierten Postdoktorandinnen und Postdoktoranden gestärkt. Das Programm dient damit der Förderung der frühen wissenschaftlichen Karriere und hat zum Ziel, die in dieser Karrierephase relevante Mobilität und thematische Weiterentwicklung zu unterstützen.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausschließlich in einer frühen wissenschaftlichen Karrierephase. Eine Förderung bedingt eine abgeschlossene wissenschaftliche Ausbildung (mit Promotion). Das Vorhaben darf an keiner Einrichtung angesiedelt werden, die nicht gemeinnützig ist oder die die Veröffentlichung der Ergebnisse in allgemein zugänglicher Form nicht gestattet.

Besonderheiten gelten für Antragstellende des Moduls Walter Benjamin-Stipendium (Ausland):

Eine Förderung im Ausland kann nur erfolgen, sofern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in das deutsche Wissenschaftssystem integriert sind. Dies ist der Fall, wenn sie unmittelbar vor der Antragstellung mindestens drei Jahre während der Promotions- und/oder Postdoc-Phase ununterbrochen wissenschaftlich in Deutschland gearbeitet haben.

Sofern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich bereits im Ausland befinden, kann eine Förderung im Ausland dann erfolgen, wenn sie den überwiegenden Teil der Schul- und Hochschulausbildung in Deutschland absolviert und sich nach Ihrer Promotion im In- oder Ausland zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht länger als drei Jahre im Ausland zu Forschungszwecken aufgehalten haben.

Darüber hinaus wird vorausgesetzt, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht länger als ein Jahr an der für das Walter Benjamin-Stipendium ausgewählten gastgebenden Einrichtung wissenschaftlich gearbeitet haben.

Art und Umfang der Förderung

Dies ist abhängig von der Modulwahl. Im Ausland wird ein Stipendium gewährt und im Inland eine Stelle der Personalkategorie "Postdoktorandin/Postdoktorand und Vergleichbare" (bzw. Rotationsstelle i.d.R. in der Personalkategorie "Ärztliche wissenschaftliche Mitarbeiterin/Ärztlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter"). Unabhängig von dem gewählten Modul wird ein allgemeiner Sachkostenzuschuss (für Sach- und Reisekosten sowie Publikationskosten) und ggfls. erhöhte Publikationskosten (Buch) gewährt.

Das Stipendium setzt sich zusammen aus einem monatlichen Grundbetrag, gegebenenfalls zudem aus Auslandszuschlägen, einem Kaufkraftausgleich, Fahrtkostenzuschüssen sowie Leistungen für Eltern.

Es wird erwartet, dass weitere Bedarfe durch die Einrichtung abgedeckt werden, an der das Vorhaben angesiedelt wird. Insbesondere bei der Durchführung im Inland werden seitens der gastgebenden Wissenschaftlerin/des gastgebenden Wissenschaftlers Unterstützung für das Vorhaben sowie für die Karriereentwicklung erwartet.

Dauer der Förderung

in der Regel bis zu 2 Jahren.

Formulare und Merkblätter

Antragsfristen

Der Antrag kann jederzeit gestellt werden.

Alexander-von Humboldt Stiftung: Feodor Lynen-Forschungsstipendium

Förderung von weltweiten Forschungsaufenthalten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen und Fachgebiete aus Deutschland. Bewerber wählen einen Gastgeber aus rund 15.000 Wissenschaftlern aus dem Humboldt-Netzwerk im Ausland.

Dauer

  • Für Postdoktoranden (bis vier Jahre nach der Promotion):
    6 bis 24 Monate
  • Für erfahrene Wissenschaftler (bis zwölf Jahre nach der Promotion):
    6 bis 18 Monate, aufteilbar in bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren

Stipendienhöhe

Die Stipendienhöhe variiert je nach Zielland und Lebenssituation: Eine Stipendiatin mit Zielland USA beispielsweise erhält zurzeit monatlich 3.305 Euro; wird sie von ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern begleitet, bis zu 5.320 Euro. Reisekosten werden zusätzlich erstattet. Es besteht außerdem die Möglichkeit eines bis zu zwölfmonatigen Rückkehrstipendiums nach Deutschland.

Für eine individuelle Berechnung nutzen Sie den Stipendienrechner.

Weitere Informationen zur Förderung

Quelle: Alexander von Humboldt Stiftung

Eingestellt am: 22.03.2019

Fritz Thyssen Stiftung: Forschungsstipendien

Beschreibung des Programms: Das Forschungsstipendium fördert jährlich rund 30 hoch qualifizierte promovierte Nachwuchswissenschaftler, die bis zwei Jahre nach ihrer Promotion ein weisungsfreies und zeitlich begrenztes Forschungsvorhaben an einer wissenschaftlichen Hochschule oder gemeinnützigen Forschungsstätte durchführen wollen.Bewerben können sich Promovierende aller Länder und Fachrichtungen, jedoch ist die Förderung der Stiftung im fachlichen Rahmen der Förderbereiche in aller Regel Vorhaben mit einem Bezug zum deutschen Wissenschaftssystem vorbehalten. Dieser Bezug kann personell über Projekte gegeben sein, an denen deutsche Wissenschaftler beteiligt sind, institutionell über Forschung von ausländischen Wissenschaftlern an deutschen Forschungseinrichtungen verankert werden oder durch einen thematischen Bezug zu deutschen Wissenschaftsinteressen hergestellt sein.Stipendiaten erhalten einen altersunabhängigen monatlichen Grundbetrag von 1.800 EUR. Zur Deckung von Sach- und Reisekosten (z.B. für Bücher oder Informationsreisen zu anderen Arbeitsgruppen), die in unmittelbarem Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Arbeit stehen, kann ein pauschaler Zuschuss von 200 EUR monatlich gewährt werden. Reisekosten zum Ort der wissenschaftlichen Arbeit werden bezuschusst, gegebenenfalls kommt eine Kinderzulage hinzu.Zielgruppe: Hoch-qualifizierte promovierte Nachwuchswissenschaftler, die zeitnah nach ihrer Promotion ein eigenes und zeitlich begrenztes Forschungsvorhaben durchführen wollen.

Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:

  • Geschichte, Sprache & Kultur
  • Querschnittbereich "Bild-Ton-Sprache"
  • Staat, Wirtschaft & Gesellschaft
  • Medizin und Naturwissenschaften

Akademische Voraussetzungen: Promotion

Anzahl der Stipendien: Rund 30 Stipendien pro Jahr

Laufzeit: Ein bis zwei Jahre

Stipendienleistung: Das Stipendium setzt sich aus einem Grundbetrag (1800 Euro monatlich) und Nebenleistungen zusammen.

Bewerbungsschluss: Stipendienanträge können der Stiftung jederzeit vorgelegt werden. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel acht Wochen.

Further information in English: https://www.daad.de/deutschland/stipendium/datenbank/en/21148-scholarship-database/?daad=&detail=10000140&origin=63&page=5&q=&status=2&subjectGrps= 

Source/ Quelle: DAAD Stipendiendatenbank

Published here: 26.11.2018

Gerda Henkel Stiftung: Forschungsstipendium

Beschreibung des Programms

Forschungsstipendien können von promovierten oder habilitierten Wissenschaftlern beantragt werden, die auf dem Gebiet der historischen Geisteswissenschaften tätig sind. Eine Bewerbung ist unabhängig von der Nationalität des Antragstellers und dem Ort des Arbeitsplatzes möglich. Die Forschungsstipendien dienen der Durchführung eines einzeln zu bearbeitenden Forschungsvorhabens. Promovierte Wissenschaftler erhalten einen monatlichen Stipendiengrundbetrag von 2.000 EUR, während habilitierte Wissenschaftler 2.700 EUR erhalten. Es kommen zusätzliche Leistungen hinzu, gegebenenfalls auch Druckkosten sowie eine Kinderzulage. Ein gleichzeitiger Bezug von Gehalt und Stipendium ist nicht möglich. Die Förderdauer liegt in der Regel zwischen einem und 24 Monaten.

Zielgruppe

Promovierte oder habilitierte Wissenschaftler, die ein einzeln zu bearbeitendes Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Historischen Geisteswissenschaften durchführen. Es werden insbesondere Forschungsvorhaben aus folgenden Disziplinen unterstützt:

  • Archäologie
  • Geschichtswissenschaften
  • Historische Islamwissenschaften
  • Kunstgeschichte
  • Rechtsgeschichte
  • Ur- und Frühgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte

Akademische Voraussetzungen

Promotion oder Habilitation im Bereich der Historischen Geisteswissenschaften

Anzahl der Stipendien: Die Förderquote liegt bei etwa 12,5 Prozent.

Laufzeit

Maximal zwei Jahre, aber sie kann verlängert werden, wenn während der Laufzeit des Stipendiums ein Kind geboren wird und ein Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit besteht.

Stipendienleistung

Monatlicher Stipendiengrundbetrag: 2.000 EUR (promovierte Wissenschaftler) bzw. 2.700 EUR (habilitierte Wissenschaftler)

Deadline: Bewerbungen sind jederzeit möglich. Further information in English: www.daad.de/deutschland/stipendium/datenbank/en/21148-scholarship-database/=

Weitere Informationen: https://www.gerda-henkel-stiftung.de/forschungsstipendien

Source/ Quelle: DAAD Stipendiendatenbank

Published here: 26.11.2018

Max Weber Fellowships at the European University Institute/ Deadline: 18.10.2019

The Max Weber Programme (MWP) at the European University Institute (EUI) is the largest and most innovative postdoctoral programme in the historical and social sciences in Europe.

The MWP is open to eligible applicants who are within 5 years from the completion of their PhD, from anywhere in the world, regardless of nationality and including non-EU citizens. Preference is given to applicants who have only just completed their doctorate and have not had a post-doctoral fellowship before.

The MWP is a global programme at a global institution located in Italy. Like the Fellows, Professors and Researchers at the European University Institute come from across Europe - from Portugal to Russia, and beyond it -  from Asia and the Antipodes to North and Latin America, contributing their different academic traditions to the distinctive mix of the Institute. The language of the programme is English.

The Programme is among the most selective – attracting circa 1200 applicants each year - in the fields of political and social sciences, economics, law and history for some 55-60 Fellowships.

The Programme awards 1, 2, and exceptionally 3 year long fellowships according to departments.

The Fellowship provides a grant of 2000 EUR per month plus - when appropriate - a family allowance. Fellows in the Department of Economics and Political and Social Sciences who stay on for a second year will have the possibility of applying for a Part-time professor contract (level PR9/1) for 12 months involving some teaching duties and mentoring Ph.D. researchers: net remuneration would be approximately 820 EUR in addition to the monthly grant.

Further information:

https://www.eui.eu/ServicesAndAdmin/AcademicService/Fellowships/MaxWeberFellowships/HowToApply

Quelle: European University Institute

Eingestellt am: 01.02.2019

Jean Monnet Postdoctoral Fellowships/ Deadline: 25.10.2019

The Robert Schuman Centre for Advanced Studies (RSCAS) offers one-year Jean Monnet Fellowships to scholars who have obtained their doctorate more than 5 years prior to the start of the fellowship, i.e. 1 September 2019 for the academic year 2019-20. The Fellowship programme is open to post-docs, tenure track academics and those wishing to spend their sabbatical at the Robert Schuman Centre. We invite you to become part of a lively and creative academic community. The Centre offers up to 20 Fellowships a year.

Jean Monnet Fellows are selected on the basis of a research proposal and of their CV. The research proposal should fit well with one of the Centre’s main research themes, programmes and projects. The three main research themes of the RSCAS are:

  • Integration, Governance and Democracy;
  • Regulating Markets and Governing Money; and
  • 21st Century World Politics and Europe.

More information about the Centre’s research programmes and projects can be found on the RSCAS web site.

Jean Monnet Fellows are based at the RSCAS and associated with one of the Centre’s projects and programmes. They are expected to actively participate in the academic life of the Centre and to contribute to the activities of the project or programme they are associated with. They can take part in the activities of the EUI postdoctoral programme and are encouraged to collaborate with PhD students, other postdocs and EUI academic staff. 

Those prospective applicants who would like to work with academics based in the RSCAS but who obtained their doctorate less than five years ago should consider applying to the Max Weber Programme.

The annual deadline for applications is 25 October .

Quelle: European University Institute

Eingestellt am: 01.02.2019

Edith Saurer Fonds - Forschungsstipendien/ Deadline: 30.09.2019

Der "Edith Saurer Fonds zur Förderung geschichtswissenschaftlicher Projekte" wurde von der an der Universität Wien lehrenden und 2011 verstorbenen Universitätsprofessorin Edith Saurer gegründet und mit finanziellen Mitteln ausgestattet. Er vergibt ab 2013 in jedem Jahr an einen/eine oder mehrere Antragstellerlnnen ein einmaliges Forschungsstipendium in der Höhe zwischen EUR 5.000,- und EUR 20.000,-

Die Ausschreibung richtet sich an in- und ausländische promovierte WissenschafterInnen.

Gefördert werden Forschungsprojekte mit dem Focus auf folgende Kriterien:

- Fragen sozialer Ungleichheit in einem breiten Zusammenhang unter den Aspekten von Geschlecht, Klasse, Lebensstil, Ethnizität und Religionszugehörigkeit,

- schwerpunktmäßig Europa von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert,

- komparative und internationale Studien.

Das Forschungsstipendium wird für noch nicht abgeschlossene Projekte vergeben, das heißt, die eingereichte Arbeit darf noch nicht fertig gestellt sein. Das Forschungsstipendium ist projektgebunden.

Weitere Informationen: Edith Saurer Fonds - Forschungsstipendien.

 Quelle: ELFI

Eingestellt am: 08.03.2019

GESIS-Grants and EUROLAB Grants

Beschreibung:

GESIS bietet Forschenden (Doktoratsstufe und höher) sowie Vertreterinnen und Vertretern von Forschungsinfrastrukturen die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für einen Aufenthalt bei GESIS zu beantragen. Das GESIS-Forschungsstipendienprogramm unterscheidet zwei Arten von Förderungen: EUROLAB-Stipendien, die es den Gästen von GESIS ermöglichen, auf Basis der im GESIS Datenarchiv gespeicherten Daten eigene Forschungsprojekte zu verwirklichen, und GESIS-Stipendien, die GESIS und seine Gäste gemeinsam initiieren oder Forschungs- und Infrastrukturprojekte weiterentwickeln.

EUROLAB Grants

Forschende, die vergleichende Sozialforschung mit den im GESIS Datenarchiv gespeicherten Umfragedaten durchführen, können eine Förderung für den EUROLAB Zugang für einen Zeitraum von einem Monat beantragen. Der Aufruf zur Bewerbung zu einem EUROLAB-Grant wird zweimal jährlich, nämlich Ende April und Ende Oktober, veröffentlicht.

Ein internationales Auswahlgremium bewertet die Bewerbungen auf Konkurrenzbasis und in Abhängigkeit von den erwarteten wissenschaftlichen Leistungen. Erfolgreiche Bewerberinnen und Bewerber erhalten einen Zuschuss, der Reisekosten (Economy Class) und Unterkunft beinhaltet. Der Bewerbungsprozess dauert ca. einen Monat. Ein EUROLAB-Zuschuss umfasst Reisekosten für die Anreise zu und die Abreise von GESIS bis zu einem Höchstbetrag von 500 € aus europäischen Ländern und 900 € aus Ländern außerhalb Europas (bei Vorlage der Originalbelege).

Während ihres Aufenthaltes profitieren Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler von dem breiten Leistungsspektrum von GESIS und EUROLAB, inklusive Zugang zu limitierten Daten über das Secure Data Center.

Am Ende ihres Aufenthalts wird von den Gastforschenden erwartet, dass sie einen Bericht abgeben, der die wichtigsten von ihnen erzielten Leistungen zusammenfasst. Die Besucherinnen und Besucher werden angehalten, ihre Arbeit in den GESIS-Publikationen zu veröffentlichen.

GESIS Grants

GESIS Grants fördern die Zusammenarbeit oder die Vorbereitung einer Zusammenarbeit zwischen Gästen und GESIS-Mitarbeitenden. GESIS Grants können für eine Dauer von fünf Arbeitstagen bis zu drei Monaten gewährt werden.

Während ihres Aufenthaltes wird von den Gastforschenden erwartet, dass sie an einer gemeinsamen Publikation, einem gemeinsamen Vorschlag für Drittmittelfinanzierung, an Infrastrukturaktivitäten, der Verbesserung eines GESIS-Dienstes oder einer anderen für GESIS relevanten Leistung arbeiten. Wenn möglich, sollten die Bewerberinnen und Bewerber vor der Bewerbung mit einem Kooperationspartner innerhalb von GESIS Kontakt aufnehmen.

GESIS-Stipendiaten können sein:

  • fortgeschrittene Predocs und Postdocs bis zu vier Jahre nach Abschluss ihres Doktoratsstudiums an Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen, die in einem der drei großen Forschungsgebiete von GESIS (Umfragemethodik, Sozialwissenschaftliche Forschung, Angewandte Informatik) oder an der Schnittstelle zwischen diesen Bereichen Forschung betreiben
  • Vertreter von Forschungsinfrastrukturen, die einen Hochschulabschluss besitzen und deren Arbeit mit der von GESIS zusammenhängt

Ein GESIS Grant umfasst Reisekosten für die Anreise zu und die Abreise von GESIS bis zu einem Höchstbetrag von 500 € aus europäischen Ländern und 900 € aus Ländern außerhalb Europas (bei Vorlage der Originalbelege). Für die Dauer ihres Aufenthalts erhalten die Gäste einen Betrag von bis zu 2000 € pro Monat zur Deckung der Kosten für den Lebensunterhalt (Mahlzeiten, Unterkunft, etc.).

Die Institutsleitung prüft die Anträge auf Grundlage der vorläufigen Bewertungsergebnisse der wissenschaftlichen Abteilungen. Die Kriterien für die Bewertung der Bewerbungen sind die Kompatibilität mit der Arbeit von GESIS, die erwartete Leistung und die Qualität der Bewerbung.

Wietere Informationen: GESIS-Grants and EUROLAB Grants

Quelle: ELFI

Eingestellt am: 08.03.2019

Preise

EU: Altiero-Spinelli-Preis für Öffentlichkeitsarbeit / Deadline: 29.10.2019

Mit dem Altiero-Spinelli-Preis für Öffentlichkeitsarbeit der EU-Kommission werden seit 2017 Initiativen ausgezeichnet, die das Wissen über die Europäische Union verbessern. In diesem Jahr steht insbesondere das Engagement junger Menschen im Fokus. Bewerben können sich innovative Bildungsprogramme, Informations- und Kommunikationskampagnen über die EU, Kooperationsprojekte zur Förderung der Beteiligung junger Menschen am demokratischen Prozess sowie Aktivitäten, die es jungen Menschen ermöglichen, die Vorteile der EU zu nutzen.

Der Preis wird in diesem Jahr an bis zu sechzehn Projekte vergeben. Sie erhalten ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro. An dem Wettbewerb können EU-Bürger und Nichtregierungsorganisationen mit Sitz in der EU teilnehmen. Die Bewerbungsfrist endet am 29.10.2019.

Weitere Informationen: https://ec.europa.eu/germany/news/20190719-altiero-spinelli-preis_de

Quelle: Europäische Kommission

Eingestellt am: 30.08.2019

DFG: Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ geht in die vierte Runde

Die vierte Runde des Ideenwettbewerb "Internationales Forschungsmarketing" im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative "Research in Germany" bietet deutschen Wissenschaftsinstitutionen mit Preisgeldern in Höhe von 25.000 Euro und 100.000 Euro die Möglichkeit, Ideen für ein internationales Forschungsmarketing mit Unterstützung der DFG zu verwirklichen. Die Ansätze sollen herausragende Forschung "made in Germany" auf außergewöhnliche Weise international sichtbar positionieren oder hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen oder Aufenthalte in Deutschland gewinnen. Entsprechende Konzepte nimmt die DFG bis 12. November 2019 entgegen. Die Preisträger werden im März 2020 bekannt gegeben.
Weitere Informationen
Zum Ideenwettbewerb
Zur Webseite des Internationalen Forschungsmarketings
Zur Webseite der Initiative "Research in Germany" (Informationen für deutsche Institutionen)

Quelle: DFG Newsletter

Eingestellt am: 07.06.2019

Georg-Eckert-Institut: Otto Bennemann-Stipendium/ Forschungspreis auf dem Gebiet der internationalen Bildungsmedienforschung/Deadline: 30.09.2019

Das Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung verleiht alle zwei Jahre den von der Verlagsgruppe Westermann in Braunschweig gestifteten Georg-Eckert-Forschungspreis für wissen­schaft­liche Arbeiten auf dem Gebiet der internationalen Bildungsmedienforschung. Die nächste Preisverleihung findet 2018 statt. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die sich mit kulturellen, politischen, bildungspraktischen oder wissenssoziologischen Aspekten von Schulbüchern und schulischen Bildungsmedien befassen.

Otto Bennemann-Stipendium:

Um methodisch innovative Schulbuchforschung zu fördern, schreibt das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung jährlich das Otto-Bennemann-Stipendium aus. Der Namensgeber Otto Bennemann (1903-2003) hatte schon als Braunschweiger Oberbürgermeister und Innenminister des Landes Niedersachsen die Arbeit des Instituts gefördert. Die Mittel für das Stipendium kommen aus einer von ihm eingerichteten Stiftung.

Das Stipendium beläuft sich auf 2.000,- EUR/Monat. Es dient zur Finanzierung von Forschungsarbeiten in Braunschweig und ist daher an den Aufenthalt der Stipendiatin/des Stipendiaten am Georg-Eckert-Institut gebunden. Es kann höchstens für zwei Monate pro Jahr vergeben werden.

Die Ansprüche an die Qualität der Anträge sind hoch. Antragstellerinnen/Antragsteller müssen in ihrem Antrag den methodischen Zugang und die innovativen Aspekte ihrer Arbeit deutlich machen und ihre Forschungen im Spektrum schulbuchspezifischer Diskurse verorten.

Die Stipendiatin/der Stipendiat verpflichtet sich zu einem öffentlichen Vortrag am Georg-Eckert-Institut.

Die Übernahme von Reisekosten ist mit dem Stipendium nicht automatisch verbunden. BewerberInnen können eine Reisekostenbeihilfe beantragen. Die Beihilfe beläuft sich auf bis zu 50% der Reisekosten, im Höchstfall aber 500 EUR. Über den Antrag auf eine mögliche Reisekostenbeihilfe wird separat entschieden. Stipendiatinnen und Stipendiaten müssen für ihre Krankenversicherung selbst Vorsorge treffen. Im übrigen gelten die Regelungen des normalen Stipendienprogramms des Georg-Eckert-Instituts.

Forschungspreis auf dem Gebiet der internationalen Bildungsmedienforschung:

FORSCHUNGSPREIS

Ausgezeichnet werden herausragende Monografien, Dissertationen oder Habilitationen sowie Gemeinschaftswerke, bei welchen der Preis an die Herausgeber verliehen wird. Es werden sowohl Eigenbewerbungen als auch Nominierungen akzeptiert.

Der Preis ist mit 5.000,- Euro dotiert. Darin erhalten sind 2.500,- Euro Druckkostenzuschuss für eine Veröffentlichung in der Reihe "Eckert. Die Schriftenreihe. Studien des Georg-Eckert-Instituts zur internationalen Bildungsmedienforschung" (Verlag V&R unipress, Göttingen). Sollte die Arbeit bereits publiziert worden sein, kann der Druckkostenanteil in einen Konferenzzuschuss oder ein Forschungsstipendium am Georg-Eckert- Institut umgewandelt werden. Der Preis kann geteilt werden.

NACHWUCHSPREIS

Für studentische Abschlussarbeiten (Magisterarbeit, Masterarbeit, Staatsexamensarbeit, Diplomarbeit) wird vom Georg-Eckert-Institut ein gesonderter Georg-Eckert-Nachwuchspreis gestiftet, der mit 500,- Euro dotiert ist. Eine Teilung des Preises ist möglich. Bachelorarbeiten können nicht berücksichtigt werden. Die Arbeiten sind zusammen mit den zwei Fachgutachten einzureichen. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält zusätzlich die Möglichkeit einer Online-Publikation auf dem Fachinformationsportal für schulische Bildungsmedienforschung Edumeres.net.

 Weitere Informationen: Georg-Eckert-Institut: Otto Bennemann-Stipendium/ Forschungspreis auf dem Gebiet der internationalen Bildungsmedienforschung

Quelle: ELFI

Eingestellt am: 26.04.2019

Joachim Herz Stiftung: Deutscher Wirtschaftspreis - Ökonomik der Arbeit/ Deadline: 26.09.2019

Thema: Ökonomik der Arbeit

Bestes Forschungswerk eines etablierten Wissenschaftlers: Auszeichnung eines etablierten Forschers, dessen Arbeit das Fach Wirtschaftswissenschaften entscheidend geprägt und insbesondere weiterentwickelt hat.
Preisgeld: 150.000 Euro.

Beste Beiträge von Nachwuchswissenschaftlern, für drei herausragende Forschungsarbeiten
Preisgelder: 1./2./3. Platz: 25.000/ 15.000/10.000 Euro

Die Bewerbungsphase für die Nachwuchspreise läuft bis zum 26. September 2019.

https://www.joachim-herz-stiftung.de/was-wir-tun/wirtschaft-verstehen-gestalten/wirtschaftswissenschaften-querdenken/wirtschaftspreis/

Quelle: FIT Newsletter

Eingestellt am: 28.06.2019

EU: Ausschreibung European Heritage Awards/Europa Nostra Awards 2020/ Deadline: 01.10.2019

Ab sofort können sich Projekte aus dem Bereich Kulturerbe für die European Heritage Awards/Europa Nostra Awards 2020 bewerben. Der Preis wird durch das Programm KREATIVES EUROPA KULTUR kofinanziert und zeichnet jedes Jahr bis zu 30 herausragende Leistungen aus allen Teilen Europas in den folgenden Kategorien aus: Konservierung, engagierter Service durch Einzelpersonen oder Organisationen, Forschung und Bildung, Ausbildung und Sensibilisierung.

Einreichfrist: 1. Oktober

http://www.europeanheritageawards.eu/apply/

Quelle: FIT Newslette

Eingestellt am: 05.07.2019

Academics Nachwuchspreis: Der Nachwuchswissenschaftler des Jahres/ Deadline: 30.09.2019

Der academics Nachwuchspreis ehrt jährlich junge Wissenschaftler, die durch herausragendes Engagement Wissenschaft, Forschung und Entwicklung nachhaltig positiv beeinflussen.

academics, das führende Online-Karriereportal für Wissenschaft und Forschung, zeichnet jährlich eine Person aus, die mit herausragenden und zukunftsweisenden Forschungsleistungen den jeweiligen Wissenschaftsbereich nachhaltig vorangebracht hat und sich darüber hinaus durch beispielhaftes Handeln und ehrenamtliches Engagement für die Wissenschaft auszeichnet.

Der academics-Nachwuchspreis wird an eine Einzelperson vergeben. Die Ausschreibung richtet sich an promovierende oder promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen aller Forschungsrichtungen bis zu einem Alter von 35 Jahren zum Zeitpunkt der Bewerbung (Erziehungszeiten werden berücksichtigt).

Der/die Preisträger/in wird im November 2019 bekannt gegeben.

Preisgeld

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird nicht zweckgebunden vergeben.

Bewerbung und UnterlagenKandidat/innenvorschläge sind schriftlich auf Deutsch und/oder Englisch einzureichen. Sie müssen enthalten:

  • Ausgefülltes Bewerbungsformular (Download)
  • Skizzierung des Werdegangs (tabellarischer Lebenslauf)
  • Empfehlungsschreiben der vorgeschlagenen Person, das die Leistungen des Kandidaten bzw. der Kandidatin entlang der o.g. Kriterien beschreibt
  • Zeugnisse der akademischen Laufbahn (Schulzeugnisse, Urkunden für Preise o.ä., Zertifikate und Teilnahmebescheinigungen sind nicht notwendig!)

Schriftliche Unterlagen (max. zwölf Seiten) sind bevorzugt als Online-Bewerbung per E-Mail zu richten an: nachwuchspreis@academics.de

Weitere Informationen: https://www.academics.de/angebote/nachwuchspreis-nachwuchswissenschaftler-des-jahres#subnav_werden_sie_nachwuchswissenschaftlerin_des_jahres_2019 

Quelle: Academics

Eingestellt am: 23.08.2019

Universität Augsburg: Ausschreibung des Augsburger Wissenschaftspreises für interkulturelle Studien 2019/ Deadline: 31.10.2019

Der Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien, der 1997 auf Initiative des Gründers von FiLL e. V., des Unternehmers und späteren Augsburger Friedenspreisträgers Helmut Hartmann, erstmals ausgeschrieben wurde, zeichnet hervorragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftler*innen aus, deren Forschung sich mit der interkulturellen Wirklichkeit in Deutschland und den damit zusammenhängenden Fragen und Herausforderungen auseinandersetzt. Die Ausschreibung wendet sich an alle wissenschaftlichen Disziplinen und will in besonderer Weise interdisziplinär und innovativ angelegte Qualifikationsarbeiten prämieren. Mit der Vergabe des Preises sollen Anreize für thematisch einschlägige Forschungsarbeiten gegeben und interkulturelle Fragestellungen besonders gefördert werden. Damit ist das Anliegen verbunden, dass die Wissenschaft Forschungsergebnisse bereitstellt, die einen Beitrag zum besseren Verständnis einer von ‚Diversity‘ geprägten Gesellschaft und den hier notwendig werdenden Gestaltungsformen leisten. Durch die Auszeichnung exzellenter Nachwuchswissenschaftler*innen wird die Bedeutsamkeit interkultureller Studien für ein friedliches Zusammenleben in offenen Gesellschaften hervorgehoben und die wissenschaftliche Entwicklung im Hinblick darauf unterstützt und vorangetrieben.
Eingereicht werden können wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten, die nicht länger als zwei Jahre vor dem jeweils aktuellen Bewerbungsschluss an einer deutschen Universität vorgelegt wurden. Der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis wird für Dissertationen oder Habilitationsschriften vergeben, der Förderpreis in Höhe von 1.500 Euro für Master-, Diplom-, Magister- oder Staatsexamens-Arbeiten.
Bewerbungen sind durch eine*n der betreuenden Hochschullehrer*innen mit zwei Exemplaren der Arbeit (in Druckform), einer von der*dem Bewerber*in erstellten max. vierseitigen Zusammenfassung der Studie (hinsichtlich der Kriterien 1. Motivation, 2. gesellschaftliche Relevanz und Passung zur thematischen Ausrichtung des Preises, 3. Methode, 4. Ergebnisse), den beiden Gutachten der Betreuer*innen (in Kopie) sowie einem Lebenslauf einzusenden an das Präsidium der Universität Augsburg, Universitätsstr. 2, 86159 Augsburg.


Über die Vergabe des Augsburger Wissenschaftspreises für interkulturelle Studien entscheidet eine Jury, die sich aus Wissenschaftler*innen der Universität Augsburg und anderer Universitäten sowie aus Vertreter*innen des FiLL e.V. und der Stadt Augsburg zusammensetzt. Beide Preise werden bei einer akademischen Festveranstaltung jeweils im Sommersemester im Goldenen Saal des Rathauses der Friedensstadt Augsburg verliehen.

Weitere Informationen: https://www.uni-augsburg.de/de/ueber-uns/ehrungen/preise/augsburger-wisspreis-interkulturell/ausschreibung-fill-2019/?edit&language=de

Quelle: Universität Augsburg

Eingestellt am: 23.08.2019

European Heritage Awards / Europa Nostra Awards 2020

The European Heritage Awards / Europa Nostra Awards (previously the European Union Prize for Cultural Heritage / Europa Nostra Awards) was launched in 2002 by the European Commission as part of  the Culture Programme, which has now been succeeded by the Creative Europe Programme.1 Since its launch, Europa Nostra, the Voice of Cultural Heritage in Europe, has been responsible for running this awards scheme on the basis of its long experience in publicly recognising individual or joint excellence in the field of cultural heritage at a European level. The Awards are granted annually to identify and promote best practices in the conservation of tangible and intangible cultural heritage, to stimulate the trans-frontier exchanges of knowledge and experience throughout Europe, to enhance public awareness and appreciation of Europe's cultural heritage, and to encourage further excellent initiatives through the power of example. Outstanding heritage achievements will be awarded in the following categories:

  • Conservation
  • Dedicated service by individuals or organisations
  • Research
  • Educationtraining and awareness-raising  Criteria for the assessment and selection of entries include:

Excellence in the work executed and preliminary research conducted, respect for artistic, cultural and social value, setting, authenticity, integrity as well as the European dimension2 of the entry. Its innovation, sustainability, interpretation and presentation, educational work, funding and management, social responsibility, and audience development will also be considered. Entries can be related to tangible, intangible3 or digital heritage4. They can be ranging on a scale from small to large, from local to European and international.

CONDITIONS OF ENTRY

Select the most appropriate category and submit one entry form only per project or field of work. The project/entry may be submitted to one category only.

Further Information: http://www.europeanheritageawards.eu/apply

Quelle: Newsletter

Eingestellt am: 23.08.2019

Summer/Winter Schools

13th International Research Workshop in der Akademie Sankelmark - Methods for PhD/ Deadline: 15–20 September 2019

PROGRAMME

PARALLEL MORNING SESSION 1 (16 - 18 September 2019)

  • Data Analysis with Stata

        Tobias Gramlich, Hesse State Statistical Office

  • Qualitative Interviewing

        Dr. Sarah Potthoff, Ruhr-University Bochum

  • Grounded Theory

       Dr. Christine Moritz, Feldpartitur GmbH

  • Introduction to Sequential Analysis

       Andrea Schaefer, University of Bremen

  • Writing your Literature Review

       Prof. Dr. Katharina Stornig, Justus-Liebig-University Gießen

PARALLEL AFTERNOON SESSION 2 (16 - 18 September 2019)

  • Data Analysis with R

      Dr. Marco Lehmann, UKE Hamburg

  • Analysing Panel and Spatial Data

       Prof. Dr. Timo Friedel Mitze, University of Southern Denmark

  • Multi-level Modelling with R

      Dr. Daniel Lüdecke, UKE Hamburg  

  • Case Study Research

      Dr. Kamil Marcinkiewicz, University of Oldenbourg

  • Introduction to Data Mining and Quantitative Text Analysis with R

      Pascal Jürgens, Johannes Gutenberg-University Mainz

PARALLEL SESSION 3 (19 September 2019)

  • Philosophy of Sciences

      Prof. Dr. Jaime Bonache, Carlos III University of Madrid

  • Questionnaire Design

      Prof. Dr. Daniel Schnitzlein Leibniz University Hannover & DIW Berlin

  • Measuring Preferences using Conjoint Analytic Methods and Advanced Compositional Approaches

     Prof. Dr. Martin Meissner, University of Southern Denmark

  • Necessary Condition Analysis

     Prof. Dr. Sven Hauff, Helmut-Schmidt-University

  • Qualitative Comparative Analysis (QCA)

     Dr. Jonas Buche, Leibniz University Hannover 

FEES & CREDIT POINTS

499 Euro (with accommodation and meals), 299 Euro (without accommodation; lunch and dinner are included)

It is possible to get a certificate on 5 credit points (according to the European Credit Transfer System).

CONTACT & REGISTRATION

For any questions don't hesitate to contact the workshop committee (irwsnetwork@gmail.com).

Please register for the workshop on the workshop website.

ORGANIZERS: Helmut-Schmidt-University/University of the FAF Hamburg, Faculty of Economics and Social Sciences, Institute for Employment Research (IAB), The Research Institute of the Federal Employment Agency in Nuremberg, Akademie Sankelmark im Deutschen Grenzverein e.V.

SUPPORTERS: Europa-Universität Flensburg, University of Hamburg, Faculty of Economics and Social Sciences, University of Hamburg, School of Business, Leuphana University Lüneburg, Faculty of Economics, Werkstatt für Personal- und Organisationsforschung e.V.

 Source: PhD Network

Published here: 28.06.2019

Weitere Summer Schools

You can search for further summer schools according to discipline and location under: https://www.summerschoolsineurope.eu/

https://www.academiccourses.com/Summer-courses/Europe/

Informationen, Veranstaltungen, Calls for Papers

Call for Papers - ECMI/DCBIB Conference 2020/ Deadline: 15.10.2019

Call for papers: International conference "Minorities and Selfdetermination – 100th Anniversary of the Post-World War I Plebiscites"

18-19 June 2020, Flensburg (Germany)

Scholars working in the fields of history, political science, economics, sociology, law and related disciplines are invited to submit paper proposals for the international conference "Minorities and Self-determination – 100th Anniversary of the Post-World War I Plebiscites". The organizers welcome paper abstracts within predefined thematic panels listed below. The deadline for abstracts submission is 15 October 2019.

Overview This one-time conference is co-organised by the European Centre for Minority Issues (ECMI) and the Danish Central Library for South Schleswig (DCBIB), both located in Flensburg, Germany. The ECMI conducts practice and policy-oriented research, provides information and documentation, and offers advisory services concerning minority-majority relations in Europe. The research department at the DCBIB concentrates on the history of the Danish-German border area, with a particular focus on the Danish minority in Southern Schleswig and relations between Denmark and Germany.

Financial Assistance

The organizers are able to provide travel assistance grants for selected junior scholars accepted to present at the conference. Please indicate during abstract submission whether you would like to be considered for this. Grants will be awarded on the basis of individual needs assessments carried out by the Conference organizers.

Venue

The conference will be held at the premises of the Danish Central Library for South Schleswig in Flensburg, Germany. Located in the Danish-German border region, this symbolic location is accessible via the international airports of Hamburg, Billund or Aarhus, in around 2 hours. Connections from Copenhagen via train (4 hours) or domestic flight transfer to Sønderborg (1 hour) are also possible.

Detailed accommodation information, as well as further transport specifics, will be provided at: www.ecmi.de/conferences


Call for Papers: International Workshop „Struggles over Europe “Viadrina Institute for European Studies, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)/ Deadline: 14. – 15.11.2019

Although postcolonial perspectives have left the ‘Second World’ as the great blank space on the map (Moore 2001), the term postcolonialism enables us to problematize instances of ‘mind colonization’ also in non-Third world contexts, especially in the context of EU ‘transition’ and Europeanization.

Against this backdrop, the workshop aims to show how it could prove fruitful to analyze various contemporary struggles over ‘Europe’ in post-socialist contexts from a post-colonial perspective. We welcome contributions that explore how intersecting categories of gender, sexuality, race and class underpin invocations of West/East divides – on different scales – in struggles over ‘Europe’ and formations of the ‘European body’. 

We invite contributions that highlight different cultural dynamics of intersecting categories race, class and gender that reproduce or challenge the division into "East" and "West" or highlight the overlapping and blurring dynamics of reproduction of such division. How do these categories work and intersect and contribute to different visions of "Europe"? What can postcolonial theory contribute to the discussion on these visions and on intersection of race class and gender in context of "Europe"? 

Please send your abstract (300 words) and a short bio (200 words) until September 15 to Pawel Lewicki at lewicki@europa-uni.de  The workshop will take place in a usual workshop format (20 minutes presentations followed by 20 minutes of discussion) on November 14h and 15 in Collegium Polonicum in Słubice and at the Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Accommodation is provided in Słubice. Travel costs of participants will be covered to a certain amount. 

Further Information: https://www.europa-uni.de/en/forschung/institut/institut_europastudien/index.html

Source: EUF Viadrina, Frankfurt-Oder

Published here: 30.08.2019

DFG richtet 14 neue Schwerpunktprogramme ein

Themen von Digitalisierung der Arbeitswelten über Nano Security bis zu zufälligen geometrischen Systemen / Rund 85 Millionen Euro für drei Jahre

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 14 neue Schwerpunktprogramme (SPP) für das Jahr 2020 ein. Dies beschloss der Senat der DFG in Bonn. Die 14 neuen Verbünde, die aus 50 eingereichten Initiativen ausgewählt wurden, erhalten für zunächst drei Jahre insgesamt rund 85 Millionen Euro. Hinzu kommt eine 22-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Projekten. Die nun bewilligten Programme decken die gesamte fachliche Breite in den Geistes- und Sozialwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Lebenswissenschaften und Naturwissenschaften ab. Ihr Themenspektrum reicht von der Digitalisierung der Arbeitswelten über Nano Security bis hin zu zufälligen geometrischen Systemen und der Dynamik der Erzmetallanreicherung. Die Programme beschreiben jeweils das Oberthema des SPP. In den kommenden Monaten werden die Verbünde einzeln von der DFG ausgeschrieben, die die daraufhin eingehenden Förderanträge auf ihre wissenschaftliche Qualität und ihren Beitrag zum jeweiligen Hauptthema prüfen wird.

In den Schwerpunktprogrammen sollen wissenschaftliche Grundlagen besonders aktueller oder sich gerade bildender Forschungsgebiete untersucht werden. Alle Programme sind stark interdisziplinär ausgerichtet und zeichnen sich durch den Einsatz innovativer Methoden aus. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Element der SPP, darüber hinaus weisen alle neuen Verbünde ein Gleichstellungskonzept auf. Schwerpunktprogramme werden für sechs Jahre gefördert. Aktuell befinden sich insgesamt 97 SPP in der Förderung.

Further Information/ Weitere Informationen: https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung_nr_10/index.html

Quelle: DFG Pressemitteilung Nr. 10

Eingestellt am: 03.05.2019

EU: Nächster Schritt zu offenen Daten

Die EU macht Daten des öffentlichen Sektors leichter zugänglich, sodass die Daten als Rohmaterial für Forschungsprojekte, künstliche Intelligenz, Blockchain und andere fortgeschrittene Digitaltechnologien weiterverwendet werden können. Geregelt wird auch der Umgang mit Forschungsdaten nach dem Grundsatz der "standardmäßig offenen Daten". Der Rat hat dazu am 6. Juni 2019 die revidierte "Richtlinie über offene Daten und die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors" angenommen. Die Mitgliedstaaten haben zwei Jahre Zeit, um die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.   Weitere Informationen

Quelle: EUB Telegramm

Eingestellt am: 21.06.2019

EU: Europäische Open Science Cloud (EOSC) offiziell eröffnet

EU-Minister/innen, Vertreter/innen der europäischen Kommission und Mitwirkende trafen sich am 23.11.2018 in Wien, um den offiziellen Start an der Europäischen Open Science Cloud (EOSC) zu feiern.

Die EOSC (European Open Science Cloud) wird 1, 7 Millionen Forschenden in Europa und 70 Millionen Fachkräften in Wissenschaft, Technologie sowie Sozial- und Geisteswissenschaften eine virtuelle Umgebung mit offenen und übergreifenden Diensten für die Speicherung, die Verwaltung, Analyse und Wiederverwendung von Forschungsdaten über Länder- und Disziplingrenzen hinweg bereitstellen. Dabei werden existierende Infrastrukturen für wissenschaftliche Daten gebündelt, die bisher in EU Mitgliedstaaten und wissenschaftliche Disziplinen getrennt sind.

Das EOSC-Portal wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut und um Dienste und Daten erweitert.

Quelle: EUB Telegramm

Eingestellt am: 07.12.2018

EU: Portal "Funding & Tender Opportunities" ersetzt das Participant Portal der Europäischen Kommission

Ende September 2018 hat die Europäische Kommission ihr neues "Funding & Tender Opportunities Portal" online gestellt. Es wird das bisherige Participant Portal ablösen, das parallel dazu noch bis Ende des Jahres erreichbar sein wird und dann abgeschaltet werden soll. Auf dem neuen Portal sind sämtliche Informationen zu zentral koordinierten EU-Förderprogrammen zu finden, darüber hinaus wird damit auch das Management geförderter Projekte abgewickelt. Neu sind die Informationen zum Beschaffungswesen. Das Portal, das in einem neuen Layout daherkommt, hat eine verbesserte Stichwort- und Kontextsuche bekommen. So sind nun beispielsweise Topics, die ein "Flagging" für das Querschnittsthema Gender haben, noch leichter zu finden. Diese Projekte sind in der Regel interdisziplinär und sollen Genderaspekte im Forschungsinhalt berücksichtigen und sind daher insbesondere für Forschende im Bereich der Gender Studies und angrenzenden Fächern interessant. Beispielhafte Topics mit Gender "Flagging":

Quelle: DLR FiF Newsletter

Eingestellt am: 09.11.2018

EU: Aktualisierung des Horizon 2020 Arbeitsprogramms 2018-20 veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat heute angekündigt, wie sie die letzte und größte jährliche Tranche des EU-Forschungs- und Innovationsförderprogramms Horizon 2020 im letzten Jahr des Programms ausgeben wird.

Horizon 2020, das EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation im Zeitraum 2014-2020, unterstützt wissenschaftliche Exzellenz in Europa und hat zu hochkarätigen wissenschaftlichen Durchbrüchen wie der Entdeckung von Exoplaneten, ersten Bildern eines Schwarzen Lochs und der Entwicklung fortschrittlicher Impfstoffe gegen Krankheiten wie Ebola beigetragen.

Die Kommission hat heute den Haushaltsplan für das Jahr 2020 für den Horizont 2020 angekündigt. Im Laufe des nächsten Jahres wird die Kommission eine größere Wirkung ihrer Forschungsfinanzierung anstreben, indem sie sich auf weniger, aber entscheidende Themen wie Klimawandel, saubere Energie, Kunststoffe, Cybersicherheit und die digitale Wirtschaft konzentriert. Sie wird auch darauf ausgerichtet sein, die zukünftige Forschungs- und Innovationslandschaft zu gestalten, indem sie den Weg für Horizon Europe, das nächste Rahmenprogramm (2021-2027), bereitet. Eine wichtige Neuerung im Rahmen von Horizon Europe wird der European Innovation Council sein - eine zentrale Anlaufstelle für die Innovationsfinanzierung, um die Wissenschaft in neue Unternehmen zu verwandeln und die Expansion von Unternehmen zu beschleunigen. Der Europäische Innovationsrat befindet sich bereits in der Pilotphase und wird im Jahr 2020 mit einem Budget von 1,2 Milliarden Euro ausgestattet sein.

Weitere Informationen: https://ec.europa.eu/info/news/commission-invest-eu11-billion-new-solutions-societal-challenges-and-drive-innovation-led-sustainable-growth-2019-jul-02_en

Quelle: European Commission 

Eingestellt am: 23.08.2019

EU: ERC Arbeitsprogramm 2020

Der ERC hat am 02. Juli 2019 das Arbeitsprogramm 2020 veröffentlicht. Die ersten Callöffnungen folgen am 17. Juli 2019 die Starting Grants mit einer Deadline zum 16. Oktober 2019 und am 18. Juli 2019 die Synergy Grants mit einer Frist bis zum 05. November 2019. Insgesamt steht für das Arbeitsprogramm 2020 ein Budget von rund 2,2 Milliarden Euro zur Verfügung.
Eine Neuerung betrifft die Höhe der zusätzlich beantragbaren Mittel ("additional funding") bei den Starting, Consolidator und Advanced Grants. In diesen Förderlinien können nunmehr einheitlich bis zu 1 Mio. Euro zusätzlich beantragt werden, wenn dies erforderlich und begründet ist.
Additional funding kann beantragt werden bei Anschaffung großer Gerätschaften, für den Zugang zu Forschungsinfrastrukturen oder beim Umzug eines Antragstellenden aus einem nicht-europäischen Drittstaat nach Europa. Neu hinzu kommt, dass dieses zusätzliche Budget zukünftig auch für umfangreiche experimentelle Arbeiten oder Feldforschungstätigkeiten beantragt werden kann.

Weitere Informationen: https://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/wp/2018-2020/erc/h2020-wp20-erc_en.pdf

 Quelle: European Commission

Eingestellt am: 23.08.2019

KoWi-Booklet zu Projektkommunikation in Horizon 2020

  • Im Rahmen der 30. KoWi-Bundestagung zur EU-Forschungs- und Innovationsförderung, die unter anderem die Kommunikation von Forschungsprojekten zum Thema hatte, hat die KoWi das Booklet "Horizon 2020 Projekte kommunizieren – Tipps & Tools" veröffentlicht. Das Booklet enthält eine kompakte Auswahl an praktischen Ideen, Werkzeugen und weiterführenden Informationen, die bei der Planung und Durchführung von Kommunikationsaktivitäten im Rahmen von Horizon 2020 Projekten hilfreich sein können.

 Download: Horizon 2020 Projekte kommunizieren – Tipps & Tools (PDF)

Quelle: KOWI AiD Newsletter:

Eingestellt am: 29.06.2018

NKS Gesellschaft: Hinweise zum interdisziplinären Arbeiten in EU Projektverbünden

Die Beteiligung der Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften (SWG) wird in den Ausschreibungen innerhalb der Gesellschaftlichen Herausforderungen in Horizont 2020 oftmals gefordert. Gleichzeitig bringt die interdisziplinäre Zusammenarbeit Herausforderungen mit sich. Wie diesen Herausforderungen erfolgreich begegnet werden kann, war das Thema einer Workshop-Session im Rahmen des "Erfahrungsaustauschs zu Horizont 2020", der am 18. und 19. Februar in Bonn stattfand. Organisiert wurde die Session von der NKS Gesellschaft in Kooperation mit der NKS Umwelt und der NKS FET (Future Emerging Technologies). Eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet sich auf der Webseite der NKS Gesellschaft.

Weitere Informationen:
https://www.nks-gesellschaft.de/media/content/Hinweise_interdisziplinaeres_Arbeiten_H2020.pdf

Quelle: NKS Gesellschaft Newsletter

Eingestellt am: 12.04.2019

BMBF: Richtlinie zur Förderung von Open Access-Publikationen aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten (Post-Grant-Fund) Ziel

Wissenschaft und Forschung in Deutschland generieren in einem hohen Maße relevante Erkenntnisse und Informa­tionen und machen ihre Forschungsergebnisse über Publikationen der wissenschaftlichen Gemeinschaft, aber auch einer allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich. Dies macht nicht nur eine weitere wissenschaftliche Verwertung möglich, sondern stärkt auch den wissenschaftlichen Diskurs.

Gegenstand dieser Richtlinie ist die Förderung von Ausgaben für Gebühren, die für Open Access-Publikationen aus abgeschlossenen BMBF-geförderten Projekten entstehen. Abgeschlossen ist ein Projekt im Sinne dieser Richtlinie, wenn dessen Bewilligungszeitraum geendet hat. Zuwendungsfähig sind die Ausgaben der Veröffentlichungen dann, wenn die Beiträge unter einer Lizenz veröffentlicht werden, die dem Leser mindestens das entgeltfreie, unwiderrufliche, weltweite Recht einräumt,

  • die Beiträge in elektronischer Form zu lesen,
  • die Beiträge in elektronischer Form zu vervielfältigen,
  • die Kopien in elektronischer Form weiterzugeben oder öffentlich zugänglich zu machen.

Voraussetzung

  • dass der Bewilligungszeitraum des vom BMBF geförderten Projektes vor höchstens drei Jahren geendet hat (ausschlaggebend für den Drei-Jahres-Zeitraum ist das Datum der Antragstellung),
  • dass die Open Access-Publikation inhaltlich auf das abgeschlossene vom BMBF geförderte Projekt zurückzuführen ist,
  • dass ein verbindliches Angebot zur Publikation vorgelegt wird, jedoch noch kein Vertrag geschlossen wurde,
  • dass die Publikationsausgaben nicht durch andere Einrichtungen oder Mittelgeber finanziert werden oder finanziert werden können.

Verfahren der Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt mittels dem unter https://www.bildung-forschung.digital/files/PostGrantFund.pdf zur Verfügung stehenden Formular und der Einreichung eines Publikationsangebotes.

Bitte beachten Sie die Ergänzenden Hinweise unter https://www.bildung-forschung.digital/files/171115_PGF%20erg%c3%a4nzende%20Hinweise.pdf zum Antragsverfahren.

Anträge können fortlaufend gestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bildung-forschung.digital/de/finanzierung-von-open-access-publikationen-2008.html.

Quelle: BMBF Newsletter

Eingestellt am 29.03.2019

Webinare zu Gender in der Forschung

Chancengleichheit und Gender im Forschungsinhalt sind Querschnittsthemen in Horizont 2020. Das Thema Chancengleichheit dreht sich um die Beteiligung von Männern und Frauen in Projekten, die möglichst gleichverteilt sein sollte. Mit der spannenden Frage "Haben meine Projektinhalte unterschiedliche Berührungspunkte in der Lebensrealität von Männern und Frauen?" beschäftigt sich Gender im Forschungsinhalt. In vielen Ausschreibungen von Horizont 2020 wird nach der Einbeziehung dieser inhaltlichen Komponente gefragt, aber vielen Antragstellenden mangelt es an Praxisbeispielen oder spezifischem Fachwissen zu diesem Thema. Auf der GENDERACTION-Webseite gibt es einige Webinare sortiert nach Forschungsfeldern (u. a. Gesundheit, Forschungsinfrastrukturen, IKT, Energie) zum Thema Gender in Research, die sich an Nationale Kontaktstellen aber auch direkt an Antragstellende selbst richten.

Further Information/ Weitere Informationen: http://genderaction.eu/trainings/past/

Quelle: EUB-Telegramm 6/2019

Eingestellt am: 29.03.2019

Zusicherungen des Vereinigten Königreichs im Bereich Forschung, Innovation und Hochschulbildung

In diesem Papier wird beschrieben, was die britische Regierung unternimmt, um Wissenschaftlern und Studierenden aus der EU,1 die im Vereinigten Königreich leben, Gewissheit zu geben für die Zeit nach unserem Austritt aus der EU. Wissenschaft, Forschung und Innovation sind unverzichtbar für Wohlstand, Sicherheit und Wohlergehen im Vereinigten Königreich und sind das Zentrum unserer Wirtschaftsstrategie. Die Regierung misst dem Beitrag, den Wissenschaftler, Forscher und Studierende aus allen Teilen Europas in Großbritannien leisten, hohen Wert bei, und versteht sehr wohl, dass alle, die sich entschieden haben, hier zu studieren und zu arbeiten, Klarheit haben möchten.
 
Forschung Die Bestimmungen des Austrittsabkommens sehen vor, dass das Vereinigte Königreich für die Laufzeit von "Horizon 2020"-Projekten weiter daran beteiligt bleibt.
 
Für den Fall eines Austritts ohne Abkommen garantierte die britische Regierung zunächst die Bereitstellung von Geldern für britische Beteiligte an laufenden "Horizon 2020"-Projekten ebenso wie für erfolgreiche britische Bewerbungen, die vor dem Austritt aus der EU eingereicht wurden, auch wenn die Beteiligten erst nach dem Austritt vom Erfolg ihrer Bewerbung in Kenntnis gesetzt werden. Diese Garantie ist mittlerweile ausgedehnt worden und erstreckt sich nun auch auf die Bereitstellung von Mitteln für den britischen Teil aller erfolgreichen kooperativen Bewerbungen für "Horizon 2020", die nach dem Austritt bis Ende 2020 als Drittlandseinrichtung gestellt werden. Die Beteiligung von Drittstaaten ist bei "Horizon 2020" bewährte Praxis – Drittlandseinrichtungen sind derzeit an einem breiten Spektrum kollaborativer Programme beteiligt oder haben sogar Konsortialführung inne. Die ursprüngliche Garantie wie auch die Erweiterung gelten für die gesamte Laufzeit der Projekte, selbst wenn diese über 2020 hinausgeht. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
 
Mit Blick auf die Zeit nach 2020 bleibt Großbritannien der Kooperation mit internationalen Partnern in Forschung und Innovation verpflichtet, und möchte die Zusammenarbeit mit der EU fortsetzen, wie dies in der Politischen Erklärung zum Austrittsabkommen niedergelegt ist. Zu diesem Zweck wünscht Großbritannien eine Option zur Assoziierung mit dem nächsten Rahmenprogramm, "Horizon Europe". Als verantwortungsbewusste Regierung prüfen wir jedoch parallel dazu auch, wie die Vorteile der Kooperation durch eigene Programme aufgefangen werden können, um weiterhin Forschung von Weltrang zu ermöglichen.
 
Studierende Im Juli 2018 machte die britische Regierung die Zusage, dass EU-Staatsangehörige (und ihre Familie), die im akademischen Jahr 2019/20 oder früher ein Studium an einer Universität im Landesteil England aufnehmen, weiterhin für die Dauer des Studiengangs Anspruch auf den Studiengebühren-Status von Inländern sowie auf finanzielle Unterstützung durch Student Finance England haben werden, sofern die Voraussetzung dauerhafter Ansässigkeit in der EU erfüllt ist. Die Garantien für finanzielle Unterstützung von Studierenden werden sich nicht verändern, auch wenn Großbritannien ohne Abkommen aus der EU austritt. Wir haben auch entsprechende rechtliche Vorschriften im Parlament eingebracht, um dieser Ankündigung Rechtskraft zu verleihen. Die Anmeldung für Studiengänge des akademischen Jahres 2020/21 ist erst ab September 2019 möglich. Wir werden sicherstellen, dass die nötigen Informationen Studierenden und Hochschulen rechtzeitig vor diesem Termin zur Verfügung stehen. Ähnliche Änderungen wurden auch in Schottland, Wales und Nordirland                                             1 Hiermit werden auch Staatsangehörige aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und der Schweiz eingeschlossen.
vorgenommen. Weitere Informationen hierzu gibt der British Council: www.britishcouncil.de/studium-uk/eu-austritt-informationen-fuer-studierende.
 
Gemäß den Bestimmungen des Austrittsabkommens wird das Recht britischer Einrichtungen auf Partizipation an EU-Programmen während des aktuellen Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR), wie z.B. Erasmus+, für die Laufzeit der Projekte, die unter diesem MFR finanziert werden, durch den Austritt nicht beeinträchtigt.
 
Die britische Regierung hat wiederholt klar gesagt, dass internationaler Austausch und Zusammenarbeit bei Bildung und Ausbildung als Teil ihrer Vision für ein "Global Britain" hohen Stellenwert hat, und wir meinen, Großbritannien und die europäischen Länder sollten ihren jungen Menschen und Studierenden auch nach dem britischen Austritt aus der EU die Chance geben, die Spitzen-Universitäten beider Seiten zu nutzen. Die britische Regierung muss mit der EU noch eine Vereinbarung schließen, damit britische Organisationen weiter an Erasmus+ partizipieren können, und sie bemüht sich um Gespräche dazu mit der EU.
 
Im Falle eines Austritts aus der EU ohne Austrittsabkommen erstreckt sich die Garantie der britischen Regierung auf die Zahlung der Fördermittel an erfolgreiche britische Antragsteller bei Erasmus+, die ihren Antrag vor Jahresende 2020 gestellt haben. Als erfolgreich gelten Anträge, die direkt von der Europäischen Kommission oder von der nationalen britischen Agentur bewilligt und dann von der Europäischen Kommission ratifiziert werden.
 
Mobilität und Aufenthaltsrecht Die Rechte der Bürger zu gewährleisten, war eine Priorität bei den Verhandlungen für das Austrittsabkommen, und es ist der britischen Regierung wichtig, dass wir nach unserem Austritt aus der EU offen bleiben für Staatsangehörige der Europäischen Union. Wenn das Austrittsabkommen vom britischen Parlament angenommen wird, sind alle EUStaatsangehörigen, einschließlich Studierender und Forscher, die zum Stichtag 31. Dezember 2020 im Vereinigten Königreich ansässig sind, im Rahmen des "EU Settlement Scheme" antragsberechtigt. Anträge können seit 30. März 2019 und bis 30 Juni 2021 gestellt werden. Die Antragstellung ist kostenlos, wer während der Pilotphase eine Gebühr gezahlt hat, erhält eine Rückerstattung.
 
Im Falle eines Austritts ohne Abkommen können EU-Staatsangehörige, die zum Stichtag 29. März 2019 im Vereinigten Königreich ansässig sind, nach den selben Berechtigungs-kriterien einen Antrag im Rahmen des "Settlement Scheme" stellen, allerdings endet die Antragsfrist in diesem Fall am 31. Dezember 2020. Für diejenigen, die nach dem Ende der Freizügigkeit für einen Urlaub oder Kurzaufenthalt von weniger als drei Monaten Dauer nach Großbritannien kommen wollen, gelten dieselben Regelungen wie früher. Um länger als drei Monate bleiben zu können, müssten EU-Staatsangehörige gleich nach ihrer Ankunft in Großbritannien das "European Temporary Leave to Remain" (befristetes Bleiberecht für Europäer) beantragen, das den Aufenthalt für weitere 36 Monate ermöglicht. Mehr Informationen dazu finden Sie hier. Studierende aus der EU, die länger als 36 Monate im Vereinigten Königreich bleiben wollen, müssen unter dem neuen "Skills-based Immigration System" (Qualifikations-basiertes Einwanderungssystem), das ab 2021 gelten wird, ein Studierenden-Visum beantragen, wenn sie die Voraussetzungen hierfür erfüllen. Weitere Informationen zur Antragstellung für ein solches "Tier 4"-Visum finden Sie hier.
 
Das neue "Skills-based Immigration System" soll die Vorschläge umsetzen, die im Immigration White Paper (Einwanderungs-Weißbuch) dargelegt sind. Das Weißbuch hebt die Bedeutung ausländischer Talente in Wissenschaft, Forschung und Innovation für das Vereinigte Königreich hervor. Die Zahl ausländischer Studierender, die zum Studium hierher kommen dürfen, wird auch in Zukunft keiner Begrenzung unterliegen.

Quelle: British Council Germany

Eingestellt am: 26.04.2019

Bitte beachten Sie vor jeder Antragsstellung den EUF Leitfaden zur Beantragung und Durchführung von Drittmittelprojekten.

Die Finanzabteilung muss frühzeitig über das Vorhaben informiert werden und den Finanzplan spätestens eine Woche vor Abgabe des Antrags erhalten.