Verantwortlich

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Laufzeit

01.01.2013 - laufend

Partnerinnen und Partner

  • Universität Babeș-Bolyai, Fakultät für Geographie, Cluj-Napoca (Rumänien), Dr. K.X. Havadi-N.
  • Université Paris 8, Institut d´études européennes, St Denis, Frankreich
  • Arbeitskreis Geographische Migrationsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Geographie

Institutionen der EUF

Finanzierung

seit April 2013 Universität Flensburg, bis März 2013 Universität Kiel


Politische Geographien von Migration und Armut in Europa - EU-Binnenmigranten zwischen Zugehörigkeit und Exklusion: Der politische Umgang mit osteuropäischen Roma in deutschen und französischen Großstädten (EU-Binnenmigration osteuropäischer Roma)

Das Habilitationsprojekt "EU-Binnenmigranten zwischen Zugehörigkeit und Exklusion: Der politische Umgang mit osteuropäischen Roma in deutschen und französischen Großstädten" widmet sich der Thematik des aktuellen Zuzugs von Roma aus den jüngsten EU-Mitgliedsländern Rumänien und Bulgarien in deutsche und französische Großstädte mit dem Fokus auf dem politisch-gesellschaftlichen Umgang mit dieser Migrantengruppe. Konzeptionell wird eine politisch-geographische Perspektive der Analyse politischen Handelns auf verschiedenen Maßstabsebenen (EU, Nationalstaaten, Länder, Kommunen) mit der Betrachtung der Akteursebene (Migrantinnen und Migranten) verknüpft. Aufbauend auf Forschungsansätzen zu citzizenship studies and belonging werden dabei u.a. Aushandlungsprozesse um Zugehörigkeiten, z. B. Roma als spezifische Gruppe von EU-Bürgern, untersucht sowie Konstruktionen einer ethnisch definierten problematisierten Bevölkerungsgruppe auf kommunaler Ebene unter Sicherheits- und Ordnungsaspekten und Konfliktlinien auf Stadtebene auch aus Perspektive der betroffenen Roma. Ziel des Projektes ist es, neben der Erforschung des bislang in der Geographie, insbesondere in Deutschland, kaum bearbeiteten Themenfeldes der innereuropäischen Migration von Minderheiten einen Beitrag zur Verknüpfung von Migrationsforschung mit politisch-geographischen Perspektiven zu leisten. Neben der Analyse von Literatur und Sekundärdaten ist das Projekt auf eigene empirische Erhebungen gestützt, insbesondere auf "Experten"-Interviews z. B. mit Vertretern städtischer Administrationen und Nichtregierungsorganisationen sowie auf qualitative Interviews mit Migrantinnen und Migranten und ihren Organisationen.

Stichworte

Transnationale Lebenswelten, Geographische Migrationsforschung, Politische Geographie, Minderheitenforschung