In einem Meer von Schmerz ertrinken die einen
- die anderen lernen darin schwimmen. Kyrilla Spiecker

Bisherige Meilensteine

  • Beginn des Forschungsprojektes
    (01. Mai 2014)
  • Workshop mit den Kooperationskliniken zur Abstimmung der Rahmenbedingungen und Bedürfnisse
    (26./27. Mai 2014)
  • Train-the-Trainer-Workshop mit den Kooperationskliniken
    (21./22. Juli 2014)
  • Probelauf der Durchführung
    (August und September 2014)
  • Durchführung der klinischen Interviews zur Fragebogenvalidierung
    (August und September 2014)
  • Beginn der Durchführungs- und Erhebungsphase in den Kliniken: prä- und post-Erhebung
    (01. Oktober 2014)
  • Durchführung der qualitativen Interviews: Einzelinterviews und Fokusgruppen
    (Februar und März 2015)
  • Beginn der 6-Monatskatamnese
    (April 2015)
  • Beginn der 12-Monatskatamnese
    (Oktober 2015)
  • Abschluss der Datenerhebung in den Kliniken
    (Dezember 2015)
  • Abschluss der 6-Monatskatamnese
    (Juli 2016)
  • Beginn der 24-Monatskatamnese
    (Oktober 2016)
  • Abschluss der 12-Monatskatamnese
    (Dezember 2016)
  • Abschluss der 24-Monatskatamnese
    (Dezember 2017)

Wirksamkeit eines Depressionsbewältigungstrainings

Das Forschungsprojekt Debora untersuchte die Wirksamkeit eines Depressionsbewältigungstrainings in der stationären verhaltensmedizinisch orthopädischen Rehabilitation. Das Projekt wurde finanziert von der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Für die Durchführung arbeiteten Mitarbeiter der Europa-Universität Flensburg mit vier Rehabilitationskliniken zusammen.

Beschreibung des Trainings

Debora ist ein kombiniertes störungsspezifisches Training, das sowohl die Schmerzkompetenz- als auch die Depressionsbewältigung verbessern soll. Es wurde für die Anwendung in der stationären Rehabilitation entwickelt und kombiniert ein psychologisches Gruppentraining mit Vorträgen, in denen psychoedukative und medizinische Inhalte vermittelt werden, und Kleingruppenworkshops, die ohne therapeutische Anleitung durchgeführt werden und den Alltagstransfer fördern sollen.

Das Gruppentraining besteht aus vier Basiseinheiten zur Schmerzkompetenz und vier vertiefenden Zusatzeinheiten zur Depressionsbewältigung, die in alternierender Reihenfolge durchgeführt werden.

Ziel des Trainings

Das Ziel von Debora ist die Reduktion von biopsychosozialen Funktions- und Fähigkeitsstörungen von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit somato-psychischer Komorbidität von chronischen Rückenschmerzen und depressiven Störungen.

Dieses Ziel soll durch Wissenserwerb, das Trainieren von Fertigkeiten und durch Motivation zu gesundheitsförderlichem Verhalten erreicht werden. Darüber hinaus zielt das Training auf eine Steigerung der Eigenverantwortung, informierte Entscheidungsfähigkeit und eine Steigerung der Lebensqualität ab.

Evaluationsergebnisse und Veröffentlichungen

Eine Übersicht über die Ergebnisse der Evaluation des Trainings sowie über Veröffentlichungen und Qualifikationsarbeiten im Rahmen des Projektes ist hier zu finden.

Kontakt zum Projektteam

Kontakt mit dem Projektteam können Sie unter folgender E-Mail-Adresse aufnehmen: debora-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de