Aktuelles Workshopangebot

08.11.2021: Linkshändige und unerkannt linkshändige Kinder in der Grundschule

Uhrzeit: 15:00-18:00 Uhr

Veranstaltungsart: Workshop

Veranstaltungsort: Lern- und Forschungswerkstatt Germanistik (OSL 448)

Judith Bremer (Diplompädagogin, Händigkeitsberaterin)

Der Workshop stellt eine Wiederholung der Online-Veranstaltung im Mai dieses Jahres dar, eröffnet durch den größeren Zeitrahmen und das Präsenzformat aber mehr Raum für praktische Erprobungen. Zentral wird der Frage nachgegangen, wie und warum linkshändige Kinder in der Grundschule gefördert werden sollten und was unter "unerkannter Linkshändigkeit" zu verstehen ist.

Zunächst wird erläutert, was Händigkeit bedeutet. Die TeilnehmerInnen bekommen in diesem Zusammenhang Einblick in das Zusammenspiel ihrer eigenen Hände. Aufbauend darauf werden die Unterschiede zwischen links- und rechtshändigem Schreiben thematisiert, um im Folgenden eine Anleitung zur Vermittlung einer ergonomisch entspannten linkshändigen Schreibtechnik zu geben.

Abschließend geht es um die Sensibilisierung für und Diagnostik von unerkannte(r) Linkshändigkeit. Welche Schwierigkeiten können bei unerkannt linkshändigen Kindern entstehen? Gibt es typische Merkmale, die auf unerkannte Linkshändigkeit hindeuten und wie kann ein Schreibhandwechsel initiiert werden?  

Anmeldung für Studierende ab sofort möglich via E-Mail über: ina.biederbeck@uni-flensburg.de

19.11.2021: Literarische Kompetenzen messen, literarische Bildung fördern in Primar- und Sekundarstufen

Uhrzeit: 14:00-16:00 Uhr

Veranstaltungsart: digitaler Workshop über Webex

Prof. Dr. Jan M. Boelmann, Dr. Lisa König (Pädagogische Hochschule Freiburg)

Der Erwerb literarischen Verstehens stellt eine der zentralen Aufgaben im Literaturunterricht der Primar- und den Sekundarstufen dar. Wie das Verstehen eines ästhetischen Gegenstands erfasst oder auch bewertet werden kann, erweist sich jedoch als große Herausforderung – sowohl vor dem Hintergrund der Deutungsvielfalt von Literatur als auch den individuellen Verstehensständen der Schüler*innen.

Im Rahmen des Workshops wird mit dem BOLIVE-Modell ein Referenzsystem vorgestellt, mithilfe dessen literarische Verstehensprozesse von Lernenden aller Altersstufen systematisiert, literarische Bildung gefördert und literarische Kompetenzen entwicklungsstandspezifisch diagnostiziert werden können. Anhand von Praxisbeispielen wird ein genauerer Blick auf literarische Verstehensprozesse geworfen und erläutert, wie Könnensstände im Schulalltag erfasst und Lernende auf ihrem Weg hin zum kompetenten Umgang mit Literatur begleitet werden können.

Weiterführende Informationen auf www.bolive.de.

Anmeldung für Studierende ab sofort möglich via E-Mail über: ina.biederbeck@uni-flensburg.de