Workshops

Die Workshops sind ein Veranstaltungsformat der Lern- und Forschungswerkstatt, das zur aktiven Mitarbeit einlädt. Zurzeit werden in diesem Bereich zwei unterschiedliche Workshoptypen angeboten: Zum einen thematische Workshops, die verschiedene deutschdidaktische Fragestellungen aufgreifen. Wenn Sie Vorschläge und Wünsche für einen thematischen Workshop haben, können Sie sich gerne an Lisa Schüler oder Ivo Theele wenden.

Zum anderen bietet die Werkstatt Germanistik-Studierenden die Gelegenheit, aktiv an der Gestaltung des Werkstattkonzepts mitzuwirken. Um die Bandbreite von Lernformen und -themen kennenzulernen, die generell in der studentisch organisierten Werkstatt-Arbeit möglich sind, haben die TutorInnen der Lernwerkstatt ein Workshop-Programm entworfen, mit dem Interessierten ein erster Zugang zu diesen Formaten ermöglicht wird und in dem dann anschließend auch Ideen für die zukünftige Werkstattarbeit entwickelt werden.

Aktuelles Workshopangebot

15.11.2019 - Plattdeutschunterricht mit "Paul un Emma" für Anfänger und Fortgeschrittene

15.11.2019, 14:30 - 17:00 Uhr: Plattdeutschunterricht mit "Paul un Emma" für Anfänger und Fortgeschrittene

Marianne Ehlers / Robert Langhanke / Karen Nehlsen

Der moderne Niederdeutschunterricht stellt den systematischen Spracherwerb in den Vordergrund. Die Voraussetzungen der möglichen Sprachvermittler sind sehr unterschiedlich; während für manche Plattdeutsch eine lebenslang gebrauchte und vertraute Sprache ist, lernen andere die Sprache, die sie beibringen möchten, selbst erst schrittweise im Erwachsenenalter. Beide Gruppen kommen in der Fortbildung miteinander in einen produktiven Kontakt und arbeiten mit "Paul un Emma". Das bisher zweiteilige Lehrwerk mit umfangreicher Handreichung im Internet bietet das Indükern in eine plattdeutsche Text- und Lebenswelt. Eine moderne Alltagsumgebung wird ganz und gar plattdeutsch erfahrbar und lädt zum Lernen, Sprechen und Schreiben ein. Wir erproben, wie die Lehrbücher mit unterschiedlichen Voraussetzungen nutzbar gemacht werden können und zeigen, dass "Paul un Emma" jedem einen qualifizierten Plattdeutschunterricht ermöglichen können. Plattdüütsch un Paul un Emma höört in Sleswig-Holsteen al fast tosamen!

Die Fortbildung richtet sich sowohl an Lehrkräfte als auch an Studierende. Wir arbeiten mit den Lehrwerken "Paul un Emma snackt plattdüütsch" (Hamburg 2015, 22017) und "Paul un Emma un ehr Frünnen" (Hamburg 2018). Bringen Sie gern – falls möglich – eigene Exemplare mit, zudem werden aber auch Ansichts- und Arbeitsmaterialen zur Verfügung gestellt.

Die Anzahl der TeilnehmerInnen für den Workshop ist begrenzt. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, meldet sich bitte bis zum 8.11.2019 bei Ivo Theele (Ivo.Theele@uni-flensburg.de

11.01.2020 - Schreibflüssigkeit: Möglichkeiten zur Diagnose und Förderung in der Sekundarstufe I (Teil 1)

Zeit: 11.01.2020, 10:00 - 16:00 Uhr
Ort: Einrichtung für Unterrichtsentwicklung, Lernkultur und Evaluation (EULE, Auf dem Campus 1a, HEL 309)

Schreibflüssigkeit: Möglichkeiten zur Diagnose und Förderung in der Sekundarstufe I (Teil 1)


Referent: Dr. des. Tim Sommer (Zentrum Lesen, Medien, Schrift, Pädagogischen Hochschule FHNW)


Das Verfassen von Texten ist ein komplexer Prozess, in dem unterschiedliche Teilkompetenzen zusammenspielen: Die Schreibenden müssen z.B. über Wissen zum Schreibthema verfügen, es je nach Schreibziel in angemessener Weise strukturieren und versprachlichen sowie schließlich aufschreiben. Unter dem Begriff der Schreibflüssigkeit wird in diesem Zusammenhang die Textmenge verstanden, die Schreibende innerhalb einer bestimmten Zeit orthografisch und grammatisch korrekt produzieren können. Flüssig zu schreiben bedeutet, dass die basalen Prozesse des Schreibens (Motorik, Rechtschreibung, Formulieren) so gut ausgebildet sind, dass die Schreibenden kognitive Ressourcen frei haben, um sich auf andere Aufgaben der Textproduktion (z.B. die Textplanung und -überarbeitung) konzentrieren zu können. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Entwicklung der basalen Schreibfähigkeiten nicht mit der Primarstufe abgeschlossen ist, sondern sich bis weit in die obere Sekundarstufe fortsetzt und altersspezifische Förderung erforderlich macht.

Die Fortbildung führt zunächst in Form eines Impulsvortrags in das Thema Schreibflüssigkeit ein und informiert über Möglichkeiten zur Diagnose und Förderung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Verfahren, die von den Lehrkräften unkompliziert in den laufenden Unterricht integriert werden können. Ein Verfahren – ein Schreibflüssigkeitstest – wird dann gemeinsam erprobt und es werden potentielle Hürden in der Durchführung und Auswertung diskutiert.

Die Fortbildung ist zweiteilig angelegt: Der erste Veranstaltungstag am 11.01.2020 dient dem Kennenlernen des Schreibflüssigkeitstests und zeigt Möglichkeiten zur Diagnose und Förderung des Handschriftschreibens auf. In der Fortsetzung am zweiten Veranstaltungstag (Datum steht noch nicht fest) wird der Frage nachgegangen, wie sich der Schreibflüssigkeitstest auf die Textproduktion in anderen Medien (z.B. das Tippen am Computer) übertragen lässt. Durch die Zweiteilung haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, den Flüssigkeitstest zwischen den beiden Veranstaltungstagen in ihrem eigenen Unterricht zu erproben und die dabei entstehenden Fragen anschließend im zweiten Teil der Fortbildung gemeinsam in der Gruppe zu diskutieren. Es ist jedoch auch möglich, nur am ersten Teil der Veranstaltung teilzunehmen.

Die Anzahl der TeilnehmerInnen für den Workshop ist begrenzt. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, meldet sich bitte bis zum 20.12.2019 unter eule@uni-flensburg.de an. Die Veranstaltung wird als Kooperation der Lern- und Forschungswerkstatt Germanistik und der EULE (Einrichtung für Unterrichtsentwicklung, Lernkultur und Evaluation) durchgeführt.

Workshoparchiv

Film’n’Chill – Gemeinsamer Film-Abend mit deutschdidaktischer Diskussion

Film'n'Chill - Gemeinsamer Film-Abend mit deutschdidaktischer Diskussion|25.04.19 (18 Uhr, OSL448)

Abstract zur Veranstaltung:
Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

die Germanistik und die Medienwissenschaft haben sich zu zwei nicht voneinander trennbaren Disziplinen entwickelt. Im schulischen Kontext häufig genutzte Formate sind sowohl Filme als auch Serien (unterschiedlicher Spielart: fiktional, dokumentarisch, animiert usw.). Vor dem Hintergrund literarischer Medienverbünde und damit einhergehender deutschdidaktischer Fragestellungen wollen wir in der Lern- und Forschungswerkstatt Germanistik mit euch einen Medien-Abend verbringen und anschließend das didaktische Potenzial des geschauten Filmes bzw. der Serienfolge sowie mögliche Einbindungen in den Unterricht diskutieren. Uns ist besonders wichtig, dass wir gemeinsam über den Tellerrand eigener schulischer Erfahrungen mit Medieneinsatz hinausblicken und konzeptuell Unterrichtsmodelle für die eigene Praxis erarbeiten.

Geplant sind mehrere Veranstaltungen dieser Art für die verschiedenen Schulstufen (Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II). Dennoch sind alle Germanistikstudierenden zu jeder der Veranstaltungen willkommen. Es ist hierbei nicht unbedingt notwendig, sich im Vorfeld mit entsprechender Literatur befasst zu haben

Der nächste Termin findet am 25.04.19 um 18 Uhr in der Lern- und Forschungswerkstatt Germanistik (OSL 448) statt.

Für Fragen und Anregungen meldet euch per Mail unter:

florian-alexander.frenz@studierende.uni-flensburg.de

kira.parzentny@studierende.uni-flensburg.de

Beste Grüße

Kira und Flo

Potentiale und Herausforderungen Unterstützter Kommunikation - Eine kleine Einführung in digitale Werkzeuge für einen inklusiven Deutschunterricht

Potentiale und Herausforderungen unterstützter Kommunikation|Mittwoch, 03.04.2019 (14-20 Uhr, OSL448)

Abstract zur Veranstaltung:

Digitale Medien bergen vielfältige Potentiale für das inklusive Lernen im Deutschunterricht. Am Beispiel der iOS Applikation MetaTalkDE, die für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entwickelt wurde, die sich nicht oder nur unzureichend über Lautsprache verständigen können, wird den Studierenden ein grundlegender Einblick in eine visualisierte Sprachstruktur auf einem digitalen Medium gegeben. 

Das Fachgebiet, das sich mit den Möglichkeiten für die genannte Zielgruppe befasst, heißt Unterstützte Kommunikation. Die Unterstützte Kommunikation und die Inhalte eines inklusiven Deutschunterrichts sind zwar verschiedene Bereiche, stimmen aber gleichzeitig in zahlreichen Inhalten überein. Daraus ergeben sich große Chancen für das inklusive Lernen.

Neben der Bereitstellung eines umfangreichen Wortschatzes setzt die App MetaTalkDE einen wesentlichen Schwerpunkt auf die Bereiche Kommunikation/Pragmatik, z.B. in welchen Situationen bestimmte Wörter und Floskeln besonders häufig gebraucht werden, sowie auf die Morphologie der verschiedenen Wortarten und die Syntax. Deshalb ist die App MetaTalkDE auch für Schülerinnen und Schüler nützlich, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und denen sich die deutschen Sprachstrukturen zunächst nur schwer erschließen. Die Studierenden erhalten im Workshop die Möglichkeit, sich in der Kommunikationsapp MetaTalkDE auf bereit stehenden iPads spielerisch zu orientieren und den grundlegenden Vokabularaufbau kennenzulernen. 

Das Fach Deutsch inklusiv zu unterrichten bedeutet oft, individuelle Angebote zu entwickeln. Die App Book Creator für iPad ist für diese Zwecke ein einfach zu handhabendes Werkzeug. Nach einem kurzen Einblick in die Funktionen der App und die Präsentation von Buch-Beispielen aus der Praxis werden die Studierenden eigene deutsch-didaktische Überlegungen zur gezielten Einbindung der App MetaTalkDE umsetzen.

Die Veranstaltung richtet sich auf den Übergang von der Primar- zur Sekundarstufe und ist somit für Studierende beider Lehramtsoptionen geeignet.

Referentinnen: Angela Hallbauer (Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation, Schleswig-Holstein ) & Annette Kitzinger (www.metacom-symbole.de)

Die Anzahl der TeilnehmerInnen für den Workshop ist begrenzt. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, meldet sich bitte bei Lisa Schüler (Lisa.Schueler@uni-flensburg.de). Anmeldungen sind bis zum 29.03.2019 möglich.

Literarisches Lernen fördern: Ein Workshop zur Auswahl geeigneter Texte in der Grundschule

Der Workshop widmet sich der Auswahl von Literatur und somit einer der Kernfragen des Literaturunterrichts. Häufig fragt man sich, welches Buch sich für den Unterricht bzw. die eigene Schülerschaft eignet. Wie lässt sich einschätzen, wie komplex ein Text sein kann bzw. muss, um Schüler zugleich zu fördern und zu fordern und sie dadurch in ihrem literarischen Lernprozess zu unterstützen?

Das europäische Projekt LiFT-2 (Literary Framework for Teachers in Secondary Education http://de.literaryframework.eu/home.html) hat sich dieser Frage angenommen und mit dem "Referenzrahmen Literatur" ein Instrument entwickelt, das die Auswahl angemessener Lektüren unterstützen kann.

Im Workshop wird die Anlage des Projektes LiFT-2 kurz vorgestellt. Es erfolgt zudem eine Einführung in den im Projekt erarbeiteten Buch-Scan zur Einschätzung des didaktischen Potenzials von Erzähltexten sowie den "Referenzrahmen Literatur". Im Fokus steht die gemeinsame Erprobung der Instrumente, die anschließend sowohl mit Blick auf die Anwendung in der Primarstufe als auch hinsichtlich der Berücksichtigung lokaler Sprachen (Niederdeutsch, Friesisch) diskutiert werden sollen.

Um an einem anschaulichen Beispiel arbeiten zu können, bitten wir darum, das Buch "Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Andreas Steinhöfel gelesen zu haben und es ggf. mitzubringen.

Zur Workshopleiterin: Bianca Strutz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität Hildesheim und seit 12/2013 im LIFT-2-Projekt beschäftigt. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich literarischer Verstehensprozesse im Umgang mit Metaphorik und der didaktischen Analyse narrativer Texte.

Die Veranstaltung richtet sich an GrundschullehrerInnen mit dem Fach Deutsch, Hochschullehrende der Germanistik, der Frisistik und des Niederdeutschen sowie Masterstudierende der entsprechenden Fächer.

Die Anzahl der TeilnehmerInnen für den Workshop ist begrenzt. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, meldet sich bitte bis zum 30.09.2018 bei Lisa Schüler (Lisa.Schueler-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de).

Poetry Slam und Slam Poetry im Deutschunterricht

Lehrkräfte und angehende Lehrkräfte im Studium erwerben Sachkenntnisse zum Thema Poetry Slam und erhalten gezielte methodische Anleitungen zur Analyse und Produktion von Slam Poetry sowie zur Durchführung von Klassen- und Schulslams. Potentiale des Poetry Slams für den Deutschunterricht werden vermittelt. Andererseits wird im Workshop auch praktisch gearbeitet und eigene Texte erstellt. Poetry Slamworkshops haben vielfältige Effekte wie Stärkung der sprachlichen und Vortrags-Fähigkeiten, für Menschen mit Migrationshintergrund haben die Workshops auch einen integrativen Charakter und es wird das Selbstbewusstsein, sowie die Kreativiät gefördert. Nach einem kleinen internen Poetry Slam am Ende des Workshops besteht für den Sieger oder die Siegerin die Möglichkeit, mit einem Kurzauftritt beim Campus-Slam in der Mensa der Europa-Universität Flensburg auf die Bühne zu kommen. Dieser findet statt am 30.11.2018 (https://www.evensi.de/2-campus-slam-flensburg-24943/272636141).

Zum Workshopleiter: Björn Högsdal ist Autor, Veranstalter und Slampoet aus Kiel. Seit Jahren zählt er zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Slampoeten und ist der größte Veranstalter für Poetry Slams in Schleswig-Holstein. Seit 2006 gibt Björn Högsdal Poetry Slamworkshops und Fortbildungen in unterschiedlichsten Rahmen. Von Kinder- und Jugendworkshops in ganz Europa über Lehrerfortbildungen bis zu freien Erwachsenenworkshops werden alle Altersklassen und viele unterschiedliche Zielgruppen angesprochen.

Die Anzahl der TeilnehmerInnen für den Workshop ist begrenzt.  Wer Interesse an einer Teilnahme hat, meldet sich bitte bei Lisa Schüler (Lisa.Schueler-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de). Anmeldungen sind bis zum 15.11.2018 möglich.

Workshop von Studierenden für Studierende: Mitgestaltung der Lern- und Forschungswerkstatt

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen, seit zwei Jahren bietet die Lern- und Forschungswerkstatt Germanistikstudierenden des Lehramts aller Schulstufen die Möglichkeit und den Raum, ergänzend zum regulären Studium oder zum Unterricht im Praxissemester eigeninitiativ und individuell zu lernen und zu arbeiten. Da der Fokus der Werkstatt auf dem selbstorganisierten Arbeiten liegt, sollt ihr in die Entwicklung des Werkstattkonzepts eingebunden sein: Die Lern- und Forschungswerkstatt soll ein Ort werden, der maßgeblich auch nach euren Wünschen und Ideen gestaltet ist!

Dazu laden wir euch ganz herzlich zu einem Kurz-Workshop von Studierenden für Studierende ein

am Donnerstag, den 15.11.2018 ab 16 Uhr in OSL 448.

Der Workshop schließt thematisch an den vorangegangenen "Von Studierenden für Studierende"-Workshop an. Wir wollen mit euch die Ideen des Vorgängerworkshops aufgreifen und einzelne vertiefend ausarbeiten. Hierbei werden wir uns insbesondere mit der Umsetzung und Umsetzbarkeit der Ideen auseinandersetzten. Neue Ideen oder Anregungen sind natürlich auch willkommen.       

Je Workshop stehen max. 15 Plätze zur Verfügung. Wenn ihr Interesse und/oder Fragen habt, meldet euch gerne bei uns. Es ist keine Voraussetzung am Vorgängerworkshop teilgenommen zu haben.

Für eine verbindliche Anmeldung schickt uns bitte eine E-Mail mit eurem Namen und eurer Semesteranzahl.

Kira und Florian

(kira.parzentny@studierende.uni-flensburg.de)

(florian-alexander.frenz@studierende.uni-flensburg.de)

OER im Deutschunterricht: Materialien, Konzepte, Projekte

Beschreibung: Im Internet gibt es zahlreiche sehr gute Arbeitsblätter, Bilder, Videos, inhaltlich-didaktische Konzepte usw. für den Bildungsbereich. Immer mehr davon sind als sogenannte Open Educational Resources (OER) eingestellt, was die Nutzung, Bearbeitung und Weitergabe dieser Materialien ausdrücklich erlaubt. Im Workshop werden Anlaufstellen, konkrete Internetseiten und Suchstrategien (z.B. Filtermöglichkeiten von Suchmaschinen) vorgestellt, wie Lehrende OER speziell für den Deutschunterricht finden können. Zudem werden Konzepte vorgestellt, wie diese Materialien im Unterricht eingesetzt werden   können - auch im Rahmen von (Schüler*innen-)Projektarbeiten.

Referentinnen: Celestine Kleinesper & Astrid Wittenberg (Universität Hamburg)

Der Workshop wird in Kooperation mit dem am Seminar für Medienbildung angesiedelten Projekt LOERSH (OER in die Schule! Landesweite OER-Qualifizierung Schleswig-Holstein) veranstaltet.

Die Anzahl der TeilnehmerInnen für den Workshop ist begrenzt. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, meldet sich bitte bis zum 30.06.2018 bei Claudia Kuttner (Claudia.Kuttner-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de).

Kinderliterarische Medienverbünde im Lese- und Literaturunterricht lernförderlich einsetzen

In der Lern- und Forschungswerkstatt soll in Zukunft der Arbeitsbereich ‚sprachliches und literarisches Lernen im Medienverbund‘ ausgebaut werden. Für eine Auftaktveranstaltung am 17.03.2018 (10-17 Uhr, OSL 448) konnte Marc Kudlowski (Univeristät Paderborn) für einen Workshop gewonnen werden.

Abstract zur Veranstaltung

Das Sams, Harry Potter oder Tote Mädchen lügen nicht: Kinder- und Jugendliteratur liegt in zunehmendem Maße im Medienverbund vor. Das Angebot umfasst u.a. Filme, TV-Serien, Hörspiele und Bücher. An diesem Medienbuffet bedienen sich die Heranwachsenden in unterschiedlicher Weise, sodass literarische Geschichten sowohl gesehen als auch gehört oder gelesen werden.

Die sog. intermediale Lektüre ermöglicht es, die medienkulturellen Erfahrungen der Kinder, also ihre Lernvoraussetzungen, im Unterricht aufzunehmen und hinsichtlich einer umfassenden Medienrezeptionskompetenz weiterzuentwickeln. Hierzu werden Medienverbünde im Unterricht so arrangiert, dass sich vielfältige, an die medialen Erfahrungen der Kinder anknüpfende, Lernchancen ergeben. Buch, Hörspiel, TV-Serie und Film(e) kommen abwechselnd zum Einsatz, spezifische Begleit- und Anschlusskommunikationen (literarische Gespräche, produktionsorientiertes Arbeiten) fordern literarisches und medienästhetisches Lernen gezielt heraus. Im Workshop wird die Methode der intermedialen Lektüre am Beispiel von unterrichtsgeeigneten Medienverbünden für die Grundschule und die frühe Sekundarstufe I vorgestellt, erfahren und selbst erprobt.

Die Anzahl der TeilnehmerInnen für den Workshop ist begrenzt. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, meldet sich bitte bis zum 10.03.2018 bei Lisa Schüler an (Lisa.Schueler@uni-flensburg.de). Zur besseren Planung des Workshops wird um eine Angabe der Semesterzahl gebeten.

Die Lern- und Forschungswerkstatt Germanistik mitgestalten – Workshops von Studierenden für Studierende

Die Lern- und Forschungswerkstatt Germanistik bietet Studierenden die Gelegenheit, aktiv an der Gestaltung des Werkstattkonzepts mitzuwirken. Um die Bandbreite von Lernformen und -themen kennenzulernen, die generell in der studentisch organisierten Werkstatt-Arbeit möglich sind, haben die TutorInnen der Lernwerkstatt ein Workshop-Programm entworfen, mit dem Interessierten ein erster Zugang zu diesen Formaten ermöglicht wird.

Die nächsten Workshops sind für 09.03.2018 und 11.4.2018 geplant.

Einladung

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

In der "Lern- und Forschungswerkstatt" haben Germanistik-Studierende des Lehramts seit dem Wintersemester 2016/17 die Möglichkeit, ergänzend zu ihrem Studium in den regulären Lehrveranstaltungen oder zu ihrem Unterricht im Praxissemester eigeninitiativ und individuell zu lernen und zu arbeiten. Da ein Fokus der Werkstatt auf selbstorganisierten Arbeitsformen liegt, sollen die Studierenden in die Entwicklung des Werkstattkonzepts eingebunden werden: Hier soll ein Lernort entstehen, der maßgeblich auch nach Euren Bedürfnissen gestaltet ist!

In gemütlicher Atmosphäre mit Kaffee, Kakao und Keksen möchten wir Euch die Gelegenheit bieten, unsere Lernwerkstatt besser kennenzulernen und Euch an der Gestaltung der Werkstatt zu beteiligen. Dazu laden wir ganz herzlich zu einem Kurz-Workshop von Studierenden für Studierende ein und bieten Euch zwei Termine an: Freitag, den 09.03.2018 und Mittwoch, den 11.4.2018 jeweils ab 14 Uhr in OSL 448).

Im Workshop wollen wir zunächst sehr grundlegenden Fragen nachgehen, z.B. was bedeutet Lernen und Forschen in Lernwerkstätten überhaupt? und: Was soll unter deutschdidaktischem Lernen und Forschen in der Werkstatt verstanden werden?

Im Anschluss soll dann gemeinsam erarbeitet werden, wie ein selbstorganisiertes Arbeiten konkret bei uns an der EUF und in der Germanistik gestaltet werden könnte. Welche Angebote wünschen wir Studierende uns? Welche Arbeitsformen möchten wir selbst entwickeln oder ausbauen? 

Je Workshop stehen max. 15 Plätze zur Verfügung. Bitte beachtet: Die Veranstaltungen richten sich vorrangig an fortgeschrittene BA-Studierende (ab 4. Semester). Je nach Nachfrage ist eine Teilnahme aber auch für StudienanfängerInnen möglich. Wenn Ihr Interesse und/oder Fragen habt, meldet euch gerne bei uns.

Für eine verbindliche Anmeldung schickt uns bitte eine E-Mail mit Eurem Namen sowie den Workshop-Termin, an dem Ihr teilnehmen wollt: 

nathalie.kuberka-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@studierende.uni-flensburg.de

oder

marie.fuhrmann-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@studierende.uni-flensburg.de

Liebe Grüße

Nathalie Kuberka & Marie Fuhrmann

Rückmeldungen von Studierenden zum Workshop "Kinderliterarische Medienverbünde lernförderlich einsetzen"

"Wir haben in einer angenehmen und ungezwungenen Atmosphäre viele Inhalte zielführend für die Praxis kennengelernt und eigenständig erproben dürfen. Ich komme gerne wieder in die Lernwerkstatt, um ein weiteres großes Thema strukturiert und komprimiert zu erfahren." (Studentin im 4. BA-Semester Deutsch/Kunst)

"Sich freiwillig für einen Workshop am Wochenende anzumelden ist nicht selbstverständlich, lohnt sich aber auf jeden Fall. Es gibt einem die Möglichkeit, in einem kleinen persönlichen Rahmen neue Erkenntnisse zu sammeln und sich weiterzubilden. Sehr empfehlenswert! Ich bin positiv überrascht von dem heutigen Workshop und werde diese Art von Veranstaltung auf jeden Fall weiterempfehlen." (Studentin im 4. BA-Semester Deutsch/Kunst)

"Mir persönlich hat der Workshop sehr viel mitgegeben, da ich mit vielen Methoden des Medieneinsatzes vertraut gemacht worden bin und diese auch praktisch anwenden konnte. Da mein berufliches Ziel an der Grundschule liegt, war es sehr interessant zu sehen, wie auch vielleicht eher uninteressantere Themen bei Kindern Anklang finden können. Der Workshop war gut und interessant aufgebaut und hat mir Freude bereitet." (Studentin im 4. BA-Semester Deutsch/Philosophie)

Rückmeldungen von Studierenden zum Workshop "OER im Deutschunterricht: Materialien, Konzepte, Projekte"

"Durch den Workshop habe ich Kenntnisse erlangt, die im Rahmen des Regelstudiums keine Berücksichtigung finden und dennoch sehr wichtig für den Berufsalltag als LehrerIn sind. Es wurden grundlegende Informationen gegeben, die durch die Bereitstellung einer Präsentation mit zahlreichen Links erweitert wurden. Außerdem gab es die Möglichkeit, selbst ein OER-Dokument zu erstellen." (Studierende im 2. Fachsemester M.Ed.  Kunst und Deutsch)

"Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die Referierenden haben inhaltlich klar und vermittelnd die wichtigen Punkte zum OER zusammengetragen. Gleichzeitig war ausreichend Raum für Fragen. Aus dem Workshop kann ich vor allem für meine zukünftige Unterrichtspraxis wertvolle Tipps zur Erstellung von Arbeitsmaterial mitnehmen. Danke!" (Studierende im 2. Fachsemester M.Ed. Kunst und Deutsch)

Rückmeldungen von Teilnehmer*innen zum Workshop "Literarisches Lernen fördern"

"Ich fand den Workshop sehr gelungen. Nach einer generellen Einführung fand eigentlich durchweg ein interessanter Austausch zwischen den Teilnehmern statt. Ich finde den Buch Scan als Werkzeug für den späteren Unterricht sehr hilfreich und hoffe, dass er sich weiterverbreiten wird. Er bietet einen Rahmen, dennoch kann man ihn als Lehrkraft sehr individuell nutzen." (Studentin im 5. BA-Semester, Deutsch/Kunst)

"Der angebotene Workshop war für mich lohnenswert, da ich praxisbezogene Inhalte mitnehme, die ich mit meinen Kollegen teilen möchte und für meine zukünftige Unterrichtsplanung anwenden kann! Zukünftige Workshops zu digitalen Medien wären für mich sehr interessant." (Aktive Lehrkraft)

"Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Besonders gefallen hat mir der diskursive Charakter, der vor allem durch die unterschiedlichen "Berufe" (Dozierende/Studierende/Lehrkräfte) gestützt wurde. Ich denke, dass ich mich persönlich nochmal mit dem Buch-Scan auseinandersetzen werde. Ich konnte viel mitnehmen und empfand es als sehr bereichernd." (Studentin)

Rückmeldungen zum Workshop "Poetry Slam und Slam Poetry im Deutschunterricht"

"Es war eine sehr spannende, intensive Veranstaltung. Die Mischung aus Input, Beispielen und selber ausprobieren und reflektieren war total rund, Danke" (StudentIn, 5. BA-Semester)

"Wunderbarer Workshop! Es ist toll, dass der Dozent ein Professioneller im Poetry Slam ist und er dadurch viel vermitteln konnte. Die freie und kreative Arbeit war super und hat viel Spaß gemacht." (StudentIn, 1. BA-Semester)

"Es war ein super schöner Workshop mit toller Atmosphäre. Eine tolle Gelegenheit, praktisch zu arbeiten" (StudentIn, 5. BA-Semester)