Lisa Waegerle

Lisa Waegerle ist seit dem 1. Dezember 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Verbundprojekt "Klimaresiliente Stadt-Umland Kooperation. Regionale Innovationen energetischer Biomassenutzung und Governance" (KlimaInnoGovernance) der Arbeitsgruppe Integrative Geographie an der Europa-Universität Flensburg.

Seit Juli 2019 war sie als Elternzeitvertretung als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich "Integrative Geographie" tätig. Zuvor hat sie drei Jahre in Chile gelebt und dort u.a. in der NGO "Cambiarnos" gearbeitet. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaften, Soziologie und Nachhaltigem Wirtschaften an der Universität Kassel und der Universidad de Concepción, Chile war sie Promotionsstipendiatin an der TU Dortmund am Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung in der Junior-Forschungsgruppe "Stadt als gesunder Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit" sowie an der Fachhochschule Düsseldorf  als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig.

In ihrer Dissertation analysiert sie in drei Stadtteilen in Santiago de Chile und San Diego (USA), wie gesundheitsbezogene Gerechtigkeit abseits kolonialer Logiken gedacht werden kann.

Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich umweltbezogene Gerechtigkeit, soziale Ungleichheit bei Gesundheit, Demokratietheorien und Lateinamerika.

Werdegang

Seit 1.11.2019: Europa-Universität Flensburg, Mitarbeiterin im BMBF-Verbundprojekt KlimaInnoGovernance im Arbeitspaket "Transformation und Transfer"

Seit 2019: Europa-Universität Flensburg, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Integrative Geographie

2019: Fraunhofer-Institut Stuttgart, Wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe Urban Data and Resilience

2018: Elternzeit für meinen Sohn

2015 – 2017: Santiago de Chile, Mitarbeiterin im Projekt "Sie bewegt sich sicher" der NGO "Cambiarnos" (NGO für soziale und urbane Veränderungen), Konzeption und Durchführung von Deutschunterricht

2013 – 2016: TU Dortmund, Promotionsstipendiatin in der Junior-Forschungsgruppe "Stadt als gesunder Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit"

2014 - 2015: Pontificia Universidad Católica de Chile, ‚Visiting PhD Student’ am Institut für Stadt-und Raumforschung

2015: State University of San Diego, ‚Visiting PhD Student’ im Fachgebiet Geographie            

2012 – 2013: Fachhochschule Düsseldorf, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (ZWeK)

2011 und 2012: Forschungsaufenthalte in Nicaragua

2005 - 2012: Universität Kassel und Universidad de Concepción, Chile, Studium: Politikwissenschaften (B.A.), Soziologie und Nachhaltiges Wirtschaften (M.A.) an der Universität Kassel und der Universidad de Concepción, Chile (2007-2008 und 2009-2010)

2008 – 2012: Universität Kassel, Studentische Hilfskraft bei KLIMZUG (klimawandel zukunftsfähig gestalten) Nordhessen im Forschungsprojekt Partizipation, Akzeptanz, regionale Governance und im Fachgebiet Politikwissenschaftliche Umweltforschung

Stipendien und Preise

2013-2016: Promotionsstipendiatin in der Junior-Forschungsgruppe "Stadt als gesunder   Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit" an der TU Dortmund, gefördert durch die Fritz und Hildegard Berg-Stiftung

2014-2015: DAAD-Stipendium zur Aus- und Fortbildung im Ausland. Forschungsaufenthalte in Santiago de Chile und San Diego (USA)

2012: PROMOS-Stipendium zur kurzfristigen Förderung von Abschlussarbeiten in Nicaragua

2011: Teilstipendium beim ASA-Programm. Teilnahme am Süd-Nord Projekt in Berlin und Nicaragua

2007-2010: Vollzeitstipendium beim DAAD, zwei Auslandssemester an der Universidad de Concepción, Chile

Forschungsprojekte

Die Junior-Forschungsgruppe "Stadt als gesunder Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit" war ein interdisziplinärer und internationaler Zusammenschluss. Im Sinne der Leitbilder Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung ging es um die Erforschung gesundheitsrelevanter Auswirkungen auf den Menschen unter Berücksichtigung sozialer Ungleichheit. Neben der Bearbeitung der Dissertation haben die PromotionsstipendiatInnen Workshops zu gesundheitsfördernder Stadtentwicklung mit lokalen sowie nationalen ExpertInnen im Bereich Gesundheit, sozialer Ungleichheit, Umwelt und Stadtplanung/-entwicklung unterstützt.