Tagung: Kolonialität in deutschen Hafenstädten

Große Schiffe, prächtige Bauten, tüchtige Kaufleute - war da was? Eine Tagung der AG Integrative Geographie beschäftigte sich am 7. und 8. März mit kolonialen Kontinuitäten und Brüchen sowie aktuellen Prozessen zum Thema Kolonialismus und Kolonialität in deutschen Hafenstädten. Eingeladen hatten Sybille Bauriedl, Professorin für integrative Geographie an der Europa-Universität Flensburg, und Inken Carstensen-Egwuom, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Geographie. Gekommen waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Aktivistinnen und Aktivisten und Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Institutionen der vier ehemaligen kolonialen Hafenmetropolen Altona, Bremen, Flensburg und Hamburg – Städte, die von dem kolonialen Projekt der Europäer bis heute profitieren, indem sie als globale Drehscheiben durch den Übersee-Handel mit Rohstoffen, Waren und auch Menschen wohlhabend wurden. Mehr lesen