Everyone has the right to education. Education shall be free, at least in the elementary and fundamental stages. The Universal Declaration of Human Rights, Article 25

Verantwortlich

Laufzeit

01.02.2018 - 31.12.2020

Webseite

Webseite des Projekts

Projektmitarbeitende

Partnerinnen und Partner

  • AWO Interkulturell (D), Integrationscenter Kreis Nordfriesland, Regionalkoordination
  • TønderKommune (DK), ehm. Abteilung: Social, Arbejdsmarked og Sundhed, derzeit Abteilung: Social, Arbejdsmarked og Sundhed, Jobcenter
  • Prof. Dr. Kathrine Vitus
  • Louise Buhl Andersen

Institution der EUF

Abteilung Geographie

Finanzierung

BMBF Programm "Geistes-, Kultur- und Sozial-wissenschaften" 

Maßnahme: "Zusammenhalt stärken in Zeiten von Krisen und Umbrüchen"

Förderkennzeichen: 01UG1741X


Bildungszugänge und Partizipationsmöglichkeiten junger Geflüchteter in Räumen und Zeiten des Wartens in ländlichen Grenzregionen in Deutschland und Dänemark (Bildung und Flucht)

Bildung und Flucht

Bildungszugänge und Partizipationsmöglichkeiten junger Geflüchteter in Räumen und Zeiten des Wartens in ländlichen Grenzregionen in Deutschland und Dänemark

Ziel des Projekts ist es, Handlungsoptionen und Gestaltungsfreiräume zur Verbesserung von Bildungszugängen und Partizipationsmöglichkeiten junger Geflüchteter in Räumen und Zeiten des Wartens exemplarisch in ländlichen Regionen des deutsch-dänischen Grenzraums zu formulieren. Dahinter steht die übergeordnete Frage, wie angesichts der aktuellen Entwicklungen der gesellschaftliche Zusammenhalt auf lokaler Ebene gestärkt werden kann. Als Fallstudien werden zwei lokale Kontexte im deutsch-dänischen Grenzgebiet verglichen.

Stichworte

Bildung, Partizipation, Geflüchtete, ländlicher Raum, deutsch-dänischer Vergleich

Beschreibung

Im Forschungsprojekt werden in vergleichender Perspektive zwei lokale Settings des Bildungszugangs und der Partizipation multiperspektivisch analysiert und verglichen. Hierfür werden verschiedene Zugänge gewählt. Zunächst erfolgt eine Analyse der institutionellen Strukturen der Bildung und Integration in Deutschland und Dänemark auf der Grundlage von Literatur- und Dokumentenanalysen. Anschließend erfolgt eine qualitative Erhebung der Perspektiven von lokalen institutionellen Akteuren sowie den betroffenen jungen Geflüchteten vor Ort. Ergänzt wird die Erhebung durch eine zweistufige Interventionsforschung durch Theater-Workshops und Videoproduktionen mit dem Ziel des empowerment sowie eine grenzüberschreitende Vernetzungsveranstaltung, mit dem Ziel eines länderübergreifenden Austauschs von Praktiken und Erfahrungen.   

Die Forschungsergebnisse werden kurz- bis mittelfristig in verschiedenen Forschungszusammenhängen der interdisziplinären Flüchtlingsforschung, der interdisziplinären Bildungsforschung sowie der sozialgeographischen Forschung, insbesondere der Bildungsgeographie diskutiert und anschließend in den entsprechenden einschlägigen Fachzeitschriften veröffentlicht (auf Deutsch, Englisch und Dänisch). Hierbei steht der regelmäßige Austausch mit vergleichbaren dänischen Forschungsprojekten sowie deutschsprachigen (Netzwerk Bildungsforschung) und europäischen Forschungsnetzwerken (IMISCOE-Initiative RELOCAL) im Vordergrund, der auf lange Sicht nach Projektende fortgesetzt wird. Darüber hinaus werden die Forschungsergebnisse, die Impulse aus den Workshops, das entstandene Video und die gewonnenen Erfahrungen in einer Broschüre für Praktikerinnen und Praktiker sowie Entscheidungsträger zusammengefasst und nach Projektende kurzfristig zur Verfügung gestellt. Gerade die Akteure des öffentlichen Raums werden die Ergebnisse nutzen können, um die Integration und den Zugang der Geflüchteten in das Bildungssystem beider Länder zu verbessern.