Humangeographie und Geographische Bildung

In der Arbeitsgruppe Humangeographie und Geographische Bildung verbinden wir systematisch Forschung und Lehre, theoretisches Denken und praktisches Handeln sowie wissenschaftlich präzises und kreativ gestaltendes Arbeiten. Unter dem Leitbild "Horizonte bilden" möchten wir im Dialog zwischen Studierenden und Lehrenden Grenzen öffnen, Verantwortung stärken und Kreativität fördern. Damit verfolgen wir das Ziel, Orientierung zu geben in immer komplexer werdenden Wirklichkeiten und gleichzeitig einen Beitrag zu leisten zu einer zukunftsorientierten Gestaltung der Lebenswelten.  Wir betrachten die Welt in ihren transnationalen, europäischen und globalen Dimensionen, die wir durch europäische Exkursionen und internationale Projekte auch in der Praxis leben.

In der Forschung beschäftigen wir und mit der Erforschung von lokalen Transformationsprozessen unter dem Einfluss globaler, europäischer und nationaler Entwicklungen mit einem besonderen Fokus auf Prozesse des place-making. Aktuell untersuchen wir lokalräumliche Reorganisations- und Partizipationsprozesse in ländlichen und städtischen Räumen unter dem Einfluss von Flucht- und Migrationsströmen, Privatisierungstendenzen und Risiken.

In der Lehre stehen grundlegende Fragen des Geographischen Denkens sowie des European Teaching im Zentrum, welches wir seit über 10 Jahren in internationalen und interdisziplinären Kooperationsprojekten weiter entwickeln. Das aktuelle EU-Projekt, Re-Imagining Creative Democracy (ReCreaDe) beschäftigt sich mit einer kreativen Demokratiebildung in europäischen Hochschulen.

Regionale Arbeitsschwerpunkte liegen in Italien, Frankreich, Dänemark und Südosteuropa, Westafrika sowie dem Pazifik.