Promotionsprojekte

Jelena Beljin

Menschenbild in der Theologie Dietrich Bonhoeffers

Methodisch wird mit Hilfe eines Kriterienkatalogs der Versuch einer Rekonstruktion des Menschenbilds Bonhoeffers, mit besonderem Fokus auf die Gefängniskorrespondenz, unternommen und die These vertreten, dass Bonhoeffers Menschenbild in hohem Maße anschlussfähig ist für die gegewärtigen ethische Debatten um Menschenrechte und Menschenwürde (und deren Begründungsfragen) sowie um grundlegende Erwägungen zur theologischen Anthropologie.

Thies Münchow

"Wir machen Sinn". (Post)Moderne Bedingungen, Perspektiven und Grenzgänge theologischer Hermeneutik mit besonderer Rücksicht auf Dieter Henrichs Begriff von Subjektivität

In der sog. Postmoderne sieht sich die systematische theologische Hermeneutik der Anfechtung durch die Ideologiekritik ausgesetzt, da ihre Paradigmen jederzeit auf ein grundlegendes Prinzip zurückzuführen sind. Überprüft wird die Haltbarkeit möglicher theologisch-hermeneutischer Prämissen im Angesicht einer postmodernen Pluralität und Heterologie von Weltdeutung. Unter Berücksichtigung von Dieter Henrichs Konzept von Subjektivität gilt es dann eine konstruktiven Kritik der theologischen Hermeneutik vorzunehmen und Ansätze für ein adäquaten Modell aufzuzeigen.

Maria Palme, M.A.

Grenzen und Herausforderungen der politischen Aussöhnungsarbeit nach 1990 am Beispiel Deutschland und Koreas im Vergleich

Stefanie Boll

Umgang mit religiöser Vielfalt in der Grundschule - Interreligiöses Lernen im Kontext schulischer Wirklichkeit in Schleswig-Holstein

Im Rahmen der ReVikoR - Studie wird in dieser Dissertation untersucht, ob Ansätze des interreligiösen Lernens in den Grundschulen Schleswig-Holsteins als religionspädagogisches Konzept verankert sind und wenn ja, wie sich diese konkret darstellen. Ferner wird reflektiert, wie der Ist-Zustand in der schulischen Realität der Grundschulen momentan aussieht, was diese Gegebenheiten für das interreligiöse Lernen bedeuten und wie schließlich das Lernen von und mit unterschiedlichen Religionen im konfessionellen Religionsunterricht der Grundschulen gefördert werden kann. Die Daten für die Qualifikationsarbeit werden im Rahmen der ReVikoR Studie sowohl qualitativ als auch quantitativ erhoben.

OKR Thorsten Dittrich

Das Recht des Kindes auf Religion: Die Umsetzung der grundgesetzlichen Bestimmungen zum konfessionellen Religionsunterricht im Kontext religiöser Vielfalt aus Sicht von (Lehrer*innen und) Schüler*innen

Pfr.in Claudia Richter

Die Bedeutung der Lebenswirklichkeiten von Schüler*innen in modernen religionspädagogischen Konzepten

Eine Auseinandersetzung mit aktuellen religionspädagogischen Konzepten unter Einbeziehung ausgewählter Ergebnisse des Forschungsprojektes ReViKoR

Forschungsfrage und Vorgehen

Im Hintergrund der Arbeit steht die Forschungsfrage:

Von welchen gesellschaftliche Lebenswirklichkeiten von  Schüler_innen gehen moderne religionspädagogische/didaktische Konzepte aus, welche Rolle spielen diese in den Konzepten, wie verhalten sich dazu die Ergebnisse des Forschungsprojektes ReViKoR und welche Herausforderungen für den Religionsunterricht entstehen daraus?

Damit zusammen hängen die Fragen, welche Bedeutung Schüler*innen unterschiedlichen Aspekten ihrer Lebenswirklichkeiten im Rahmen des Religionsunterrichts zusprechen und welche Bedeutung dem Religionsunterricht insgesamt zugeschrieben wird. Auch diese Fragen sollen im Dialog der unterschiedlichen Ansätze mit den Ergebnissen von ReViKoR diskutiert und beantwortet werden.