Verantwortlich

Laufzeit

01.01.2015 - 15.02.2019

Webseite

https://menaselect.info/

Projektmitarbeitende

Projektkoordination

Bonn International Center for Conversion (BICC)

Partnerinnen und Partner

  • Wuppertal Institut
  • Germanwatch e.V
  • International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA)
  • Bonn International Center for Conversion (BICC)

Institutionen der EUF

Finanzierung

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung


Middle East North Africa Sustainable ELECtricity Trajectories (MENA SELECT)

MENA SELECT

Das Forschungsprojekt Middle East North Africa Sustainable Electricity Trajectories (kurz MENA SELECT) ist ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über drei Jahre gefördertes Projekt. Ziele des Projektes sind es unter anderem, eine technisch-ökonomische Modellierung von zukünftigen Szenarien der Stromerzeugung bis zum Jahr 2050 zu erstellen und diese Szenarien mithilfe einer Multikriterien Analyse zu gewichten.

Stichworte

Szenarienentwicklung, MENA, MCA, partizipative Workshops, Marokko, Jordanien, Tunesien

Beschreibung

Die Länder der MENA-Region (Middle East and North Africa, MENA) stehen in ihrer Energiepolitik am Scheideweg: Während die Nachfrage nach Strom und sozioökonomischer Entwicklung ständig steigt, gilt es gleichzeitig, auf den Klimawandel und die politischgesellschaftlichen Transformationsprozesse zu reagieren. Eine stetige Ausweitung des Einsatzes erneuerbarer Energieträger zählt dabei neben der Nutzung fossiler Ressourcen (Kohle, Gas, Öl) und vereinzelt auch nuklearer Stromgewinnung zu den zentralen Strategien für den Ausbau der Elektrizitätsversorgung. Um den optimalen Pfad einer zukünftigen Stromerzeugung zu identifizieren, der (i) kosteneffektiv, (ii) förderlich für multiple Entwicklungsziele und (iii) gleichzeitig konfliktsensibel sowie (iv) gesellschaftlich akzeptiert ist, fehlen bisher wichtige Erkenntnisse. Diese zu generieren und nutzbar zu machen, beabsichtigt dieses ressortbegleitende Projekt. Durch einen innovativen und transdisziplinären Ansatz, welcher Szenarienentwicklung, empirische Feldforschung, Multi-Kriterien-Analyse und einen konsequent partizipativen Prozess kombiniert, beabsichtigen die Projektpartner

a) die bestehende Wissenslücke über die komplexen Beziehungen zwischen verschiedenen Optionen einer zukünftigen Stromerzeugung, nachhaltiger Entwicklung und gesellschaftlicher Präferenzen in drei ausgewählten Ländern – Marokko, Ägypten und Jordanien – zu schließen;

b) politische Handlungsempfehlungen zur Umsetzung des optimalen Pfads und gesellschaftlich tragbare Narrative zur Kommunikation neuer Strompfade zu entwickeln.