Verantwortlich

Laufzeit

01.05.2013 - 30.04.2016

Projektmitarbeitende

Clemens Wingenbach

Tel.:
+49 461 805 3015
Fax:
+49 461 805 2532
clemens.wingenbach-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de
Gebäude Vilnius 1 - VIL 106

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Frauke Wiese

Projektkoordination

Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT)

Partnerinnen und Partner

  • Deutsche Umwelthilfe, Berlin

Institutionen der EUF

Finanzierung

BMBF


VerNetzen: Sozial-ökologische, technische und ökonomische Modellierung von Entwicklungspfaden der Energiewende

Ziel des Vorhabens ist die Integration sozial-ökologischer Schlüsselfaktoren bezüglich der Akzeptanz der Energiewende in die technisch-ökonomische Energiesystemmodellierung. Dabei werden Schwerpunkte auf die Bereiche Windenergie und Netzausbau gelegt. Im Forschungsprojekt wird eine Brücke zwischen den Sozialwissenschaften und der energietechnischen Forschung geschlagen.

Stichworte

Windenergie, Akzeptanz, Energiesystem, Modellierung

Beschreibung

Die Energiewende erfordert eine breite und transparente Diskussion darüber, wie schnell und zu welchen Kosten die 100%ige-Versorgung mit erneuerbaren Energien erreicht werden soll. Davon abhängig ist die Wahl der Ausbaukonzepte für Erzeugung, Transport und Speicherung der Energien, die auf technologisch-ökonomischer Seite Kosten und Dauer der Energiewende maßgeblich bestimmen. Die Akzeptanz der von den Baumaßnahmen betroffenen Bevölkerung kann dabei im positiven Fall kostenmindernd und beschleunigend, im negativen Fall jedoch auch kostentreibend und verzögernd wirken. Das Vorhaben dient insgesamt dazu, das komplexe Wirkungsgefüge aus technologisch-ökonomischen, sozial-ökologischen und politisch-rechtlichen Bedingungen der Stromversorgung über ein Simulations- und Optimierungsmodell abzubilden und auf dieser Basis Entwicklungspfade für eine zu 100 % erneuerbare Stromversorgung zu modellieren.

Ziel des Vorhabens ist die Integration von sozial-ökologischen Schlüsselfaktoren und Erfolgsfaktoren der Partizipation in das bisher rein technisch-ökonomisch ausgerichtete Strommarktmodell "renpass". Dies wiederum soll die Darstellung ausdifferenzierter Entwicklungsoptionen der Energiewende am Beispiel einzelner Hotspotregionen ermöglichen. Diese methodische Entwicklung soll in enger Abstimmung mit Praxispartnern und einem wissenschaftlichen Projektbeirat erfolgen.