5. Semester

Field: Doing Europe

Freies Projekt (DE6)

 

Modulart

Pflichtmodul

Modulnummer

680106000

Leistungspunkte (ECTS)

10 ECTS

Semesterwochenstunden (SWS)

2 SWS

Qualifikationsziel:

Die Studierenden wählen ein bestimmtes Thema, entwickeln eigenständig ein Projekt, stellen ein Konzept vor und realisieren dieses Konzept in einem der vier Zweige von Doing Europe: Forschung, Kunst und Szenografie, Journalismus oder (Social) Entrepreneurship. Sie sind in der Lage, ihr Arbeitspensum zu skizzieren, die Herausforderungen des Projekts zu bewältigen und es mit Studenten zu diskutieren, die DE 1 und DE 4 erhalten.

Fachkompetenz:

Die Studierenden sind mit fortgeschrittenen Techniken der Forschung, Kunst und Szenografie, des Journalismus oder des (sozialen) Unternehmertums vertraut. Sie können diese Techniken nutzen, um Wissen zu produzieren und/oder zu verbreiten.

Methodenkompetenz:

Die Fähigkeit, relevante Themen herauszufiltern, sie innerhalb eines ausgearbeiteten Bezugsrahmens zu kontextualisieren und adäquate Formen der verbalen und/oder nonverbalen Kommunikation zu gestalten, um Erkenntnisse zu vermitteln, die in einem der vier Zweige von Doing Europe generiert wurden.

Sozial- und Selbstkompetenz:

Die Studierenden können komplexe Probleme im Sinne des öffentlichen Interesses begreifen und sind in der Lage, widersprüchliche Standpunkte mit Argumenten zu verhandeln, die unterschiedlichen Diskurssituationen und Funktionen angemessen sind.

Lehr-/ Lernform:

Freies Projekt

Modulverantwortung:

Matthias Bauer

 

Semester

5. Semester

Arbeitszeit (gesamt)

300 h

Turnus

jedes Herbstsemester

davon

Präsenzzeit

30 h

Dauer

1 Semester

Selbststudium

270 h

 

Teilmodule:

 

680106100: Autonomous Project: Research

Projekt (0 SWS)

max. Gruppengröße 10

 

680106200: Autonomous Project: Art and Scenography

Projekt (0 SWS)                     max. Gruppengröße: 10

 

680106300: Autonomous Project: Journalism

Projekt (0 SWS)

max. Gruppengröße: 10

 

680106400: Autonomous Project: (Social) Entrepreneurship

Projekt (0 SWS)                    max. Gruppengröße: 10

 

680106510: Reflection on Projects: Research

Übung (2 SWS)

max. Gruppengröße: 10

 

680106520: Reflection on Projects: Art and Scenography

Übung (2 SWS)                     max. Gruppengröße: 10

 

680106530: Reflection on Projects: Journalism

Übung (2 SWS)

max. Gruppengröße: 10

 

680106540: Reflection on Projects: (Social) Entrepreneurship

Übung (2 SWS)                    max. Gruppengröße: 10

 

680106600Module Examination 

Projekt (Umfang nach Absprache). Das Projekt muss schriftlich ausgearbeitet und mündlich vorgestellt und diskutiert werden, bevor es umgesetzt und Schritt für Schritt dokumentiert wird.

 

Letzte Änderung: 31.03.2021

Field: Topics and Disciplines - Spezialisierung in European Cultures

Naturwissenschaft als Kultur (TD C 6)

 

Module Type

Wahlpflicht

Module Number

680118000

Credit Points (ECTS)

5 ECTS

Weekly hours (hpw)

2 SWS

Qualifikationsziel:

Die Studierenden verstehen, dass Wissenschaft ein menschliches Bestreben ist, das kein feststehendes Wissen ist, sondern eine kulturelle Aktivität mit spezifischen Ergebnissen, die die Gesellschaft prägen und von ihr geformt werden. In dieser Hinsicht verstehen sie auch, wie Wissenschaft und wissenschaftliche Wissensproduktion im europäischen Kontext entwickelt wurden und dass sie Teil der europäischen Kultur sind.

Fachkompetenz:

Die Studierenden entwickeln ein Verständnis dafür, wie sich wissenschaftliche Konzepte und wissenschaftliche Methoden historisch entwickelt haben. Sie sind in der Lage, interne und externe Faktoren zu identifizieren, die diese Entwicklungen prägten, auslösten oder behinderten und können zentrale Perioden der wissenschaftlichen Entwicklung identifizieren. Die Studierenden können Methoden anwenden, um Texte von Wissenschaftlern sowie von Wissenschaftshistorikern zu verstehen, zu kritisieren und zu reflektieren. Sie können Verfahren analysieren, um zerebrales Wissen und nicht-zerebrales Wissen (Fertigkeiten, tacit knowing) sowie deren Rolle in der wissenschaftlichen Wissensproduktion zu vergleichen.

Methodenkompetenz:

Die Studierenden können primäre und sekundäre Quellentexte sowie materielle Objekte analysieren, die im Zusammenhang mit konzeptionellen und methodischen Entwicklungen stehen. Sie können anhand von textlichen und materiellen Quellen praktische Vorgehensweisen entwickeln und diesen Prozess reflektieren. Sie reflektieren praktische Erfahrungen mit rekonstruierten Instrumenten, um ein Verständnis für performative und materielle Aspekte der Wissensproduktion zu entwickeln. Sie sind in der Lage, historisch bedingte Begriffsverständnisse zu bewerten und ihr Verständnis auf aktuelle Diskussionen über gesellschaftliche Fragen im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Entwicklungen zu übertragen.

Sozial- und Selbstompetenz:

Die Schüler können zusammenarbeiten, um Verfahren auf der Grundlage ihrer Interpretation der veröffentlichten Darstellung durchzuführen. Die Studierenden können ihr Verständnis in die jeweiligen historischen Kontexte einordnen, über ihre Interpretation und die der anderen reflektieren. Sie sind in der Lage, über verschiedene Verfahren der Konsensbildung und über epistemologische Aspekte der Wissensproduktion in unterschiedlichen historischen Situationen zu reflektieren. Dabei sind sie in der Lage, historisch relevante Kriterien zu identifizieren und diese in Bezug zu ihrem modernen Verständnis von Wissensproduktion zu setzen.

Type of class:

Vorlesung, Seminar, Labor

Responsibility:

Peter Heering

 

Semester

3. oder 5. Semester

Arbeitszeit (gesamt)

150 h

Turnus

jedes Herbstsemester

davon

Präsenzzeit

30 h

Dauer

1 Semester

Selbststudium

120 h

 

Teilmodule:

 

680118100: Naturwissenschaft als Kultur

Seminar (2 SWS)

max. Grupppengröße: 40

 

680118500Modulprüfung

Essay (5000-6500 Wörter)

 

Letzte Änderung: 19.01.2021

Europa als Bildungsraum (TD C 7)

 

Modulart

Wahlpflicht

Modulkennnummer

680119000

Leistungspunkte (ECTS)

5 ECTS

Semesterwochenstunden (SWS)

2 SWS

Qualifikationsziel:

Die Studierenden kennen die Grundelemente der Konstruktion Europas als Bildungsraum. Sie verstehen die Zusammenhänge zwischen Bildung, öffentlicher Politik und gesellschaftlicher Entwicklung in Europa. Sie sind in der Lage, unterschiedliche Bildungssettings, wie sie in nationalen Kontexten verwurzelt sind, sowie deren Wandel im Zuge der Europäisierung zu analysieren. Sie sind in der Lage, ausgewählte theoretische Ansätze anzuwenden, um Fallstudien zu aktuellen Herausforderungen für die Bildung in Europa im Hinblick auf ihre gesellschaftlichen und individuellen Implikationen zu analysieren (z.B. soziale Ungleichheit, soziale Inklusion, transnationale Biographien, etc.)

Fachkompetenz:

Kritische Reflexion bildungstheoretischer Ansätze; Verständnis für Konzepte des lebenslangen Lernens in unterschiedlichen kulturellen Kontexten

Methodenkompetenz:

Die Fähigkeit, (kulturübergreifende) Bildungssettings zu konzeptualisieren; die Fähigkeit, Bildungssettings mit Bezug auf Bildungstheorie, -politik und -praxis zu identifizieren und kritisch zu analysieren

Sozial- und Selbstkompetenz:

Die Studierenden lernen, ihre persönliche Rolle in Bildungssettings wie Unterricht, Beratung, Lernen und Training für Gruppen und Einzelpersonen zu reflektieren.

Lehr-/ Lernformen:

Das Lehren und Lernen basiert auf einer ausgewogenen Mischung aus theoretischem Input, Lektüre und Diskussion sowie selbst angeleiteten Fallstudien (Projektlernen) als Gruppenaktivitäten.

Modulverantwortung:

Beatrix Niemeyer

 

Semester

3. oder 5. Semester

Arbeitszeit (gesamt)

150 h

Turnus

jedes Herbstsemester

davon

Präsenzzeit

30 h

Dauer

1 Semester

Selbststudium

120 h

 

Teilmodule:

 

680119100: Europa als Bildungsraum

Seminar (2 SWS)

max. Gruppengröße: 40

 

680119500Modulprüfung

Präsentation und Hausarbeit (4000-5000 Wörter)

 

Letzte Änderung: 19.01.2021

Sprachen in Europa (TD C 8)

 

Modulart

Wahlpflicht

Modulnummer

680120000

Leistungspunkte (ECTS)

5 ECTS

Semesterwochenstunden (SWS)

2 SWS

Qualifikationsziel:

Die Studierenden können differenzierte und analytische Fragestellungen zu europäischen Sprachen bearbeiten und entwickeln. Sie können auch sprachliche Fragen diskutieren und sich über sprachliche Informationen austauschen. Sie sind mit europäischen Sprachdiskussionen in Vergangenheit und Gegenwart vertraut.

Fachkompetenz:

Die Studierenden haben einen diachronen und synchronen Überblick über die Sprachen in Europa erworben. Sie sind mit sprachwissenschaftlichen Diskussionen in Vergangenheit und Gegenwart vertraut. Sie haben Kenntnisse über die Sprachenvielfalt in Europa erworben. Sie sind in der Lage, historische und aktuelle Entwicklungen in der Sprachpolitik kritisch zu begleiten. Die Studierenden sind mit den grundlegenden Methoden der Sprachgeschichtsschreibung, der Sprachgeschichte, des Sprachwandels und des Sprachkontakts vertraut und kennen die Grundlagen der allgemeinen Sprachwissenschaft.

Methodenkompetenz:

Auf der Grundlage der im Seminar erworbenen Methoden werden die Studierenden in die Lage versetzt, Argumente, Aussagen und eingebürgerte Sprachbegriffe kritisch zu analysieren und auch in ihren jeweiligen historischen Kontext richtig einzuordnen.

Sozial- und Selbstkompetenz:

Sie haben analytische und kritische Fähigkeiten bezüglich nationalistischer und/oder ideologischer Diskurse sowohl als historisches als auch als aktuelles Phänomen erworben.

Lehr-/ Lernformen:

Seminar-Diskussionen und Gruppen-Workshops 

Modulverantwortung:

Cordula Neis

 

Semester

3. oder 5. Semester

 Arbeitszeit (gesamt)

150 h

Turnus

jedes Herbstsemester

davon

Präsenzzeit

30 h

Dauer

1 Semester

Selbststudium

120 h

 

Teilmodule:

 

680120100: Sprachen in Europa

Seminar (2 SWS)

max. Gruppengröße: 40

 

680120500Modulprüfung

Ausarbeitung (5000-6500 Wörter)

 

Letzte Änderung: 19.01.2021

Field: Topics and Disciplines - Spezialisierung in European Society

Nachhaltigkeit und Politische Ökologie in Europa (TD S 6)

 

Modulart

Wahlpflicht

Modulart

680128000

Leistungspunkte (ECTS)

5 ECTS

Semesterwochenstunden (SWS)

2 SWS

Qualifikationsziel:

Das Modul vermittelt ein grundlegendes Verständnis der komplexen Wechselwirkungen zwischen Politik, Wirtschaft, Technik und natürlicher Umwelt, so dass die Studierenden in der Lage sind, aktuelle Umweltprobleme sowie Politiken und Strategien zu deren Bewältigung zu beurteilen.

Fachkompetenz:

Die Studierenden kennen die gesellschaftlichen Ursachen der heute drängendsten ökologischen Krisen (wie z.B. die globale Erwärmung oder den Verlust der Biodiversität) und kennen und können verschiedene Theorien der nachhaltigen Entwicklung sowie Umweltpolitiken unterscheiden. Zusätzlich werden die spezifischen ökonomischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontexte der verschiedenen Ansätze berücksichtigt.

Methodenkompetenz:

Die Studierenden erwerben und üben verschiedene essentielle akademische Fähigkeiten in den Sozialwissenschaften, wie z.B. das Lesen und Präsentieren von akademischer Literatur, akademisches Argumentieren, Argumentieren, Schreiben und Zitierweisen.

Sozial- und Selbstkompetenz:

Die Studierenden sind in der Lage, in Teams zu arbeiten und komplexe sozial-ökologische Probleme und umweltpolitische Maßnahmen mündlich und schriftlich zu kommunizieren. Zudem haben sie die Fähigkeit, sich in unterschiedliche Positionen hineinzuversetzen. Darüber hinaus sind die Studierenden in der Lage, aktuelle Debatten im Bereich der Nachhaltigkeit selbstständig zu verfolgen und kritisch zu reflektieren.

Lehr-/Lernformen:

Seminar Diskussionen, Gruppenarbeit, Simulationen

Modulverantwortung:

Bernd Sommer

 

Semester

3. oder 5. Semester

Arbeitszeit (gesamt)

150 h

Turnus

jedes Herbstsemester

davon

Präsenzzeit

30 h

Dauer

1 Semester

Selbststudium

120 h

 

Teilmodule:

 

680128100: Sustainability and Political Ecology in Europe

Seminar (2 SWS)

max. Gruppengröße: 40

 

680128500Modulprüfung

Essay (5000-6500 Wörter)

 

Letzte Änderung: 19.01.2021

Europäische Grenzen und Migration (TD S 7)

 

Modulart

Wahlpflicht

Modulnummer

680129000

Leistungspunkte (ECTS)

5 ECTS

Semesterwochenstunden (SWS)

2 SWS

Qualifikationsziel:

Migration innerhalb europäischer Grenzen und Migration nach Europa sind soziale Phänomene, die individuelle und familiäre Lebenswege, Wirtschaft, Politik, Religion und nationale und europäische Diskurse schaffen und beeinflussen. In diesem Modul zu Migration und europäischen Grenzen werden einige der wichtigsten Konzepte und Theorien innerhalb der soziologischen Forschung zu Migration und Grenzen vorgestellt. Es wird zum Beispiel erforschen und diskutieren, wie diese Theorien innerhalb aktueller Studien, die sich mit menschlicher Bewegung und Mobilität beschäftigen, operationalisiert werden. Theoretische Ansätze können die Mikroebene interkultureller Kommunikation und Interaktion mit sozialen Strukturen, Politik und Governance umfassen. Darüber hinaus wird diskutiert, wie sie sich auf zeitgenössische Fälle und Politik beziehen. Aktuelle Themen und Fälle wie der europäische Bildungsmarkt, die Internationalisierung von Organisationen, legale und illegale Migration, die Zirkulation, die Auswirkungen von und die Bedingungen für internationale Arbeitskräfte und Studenten können angesprochen werden.

Fachkompetenz:

Am Ende des Kurses sollen die Studierenden in der Lage sein:

- Theorien und Konzepte, die für die soziologische Forschung zu Migration und Grenzen relevant sind, zu beschreiben und zu erklären,

- zu erklären, warum und wie diese Theorien und Konzepte angewendet werden können und sie einander gegenüberzustellen,

- entsprechend ausgewählte gesellschaftliche Phänomene und Erscheinungen theoretisieren und diese Phänomene auf der Grundlage der gewählten Theorien analysieren,

- erkennen und ordnen gesellschaftspolitische und kulturelle Themen im Hinblick auf ihre Relevanz für die verschiedenen Schulen und Strömungen innerhalb der Migrations- und Grenzforschung ein,

- Diskurse (z.B. in Medien, Umfragen oder politischen Vorschlägen) kritisch auf ihre sachliche Begründung und mögliche Fehlvorstellungen hin beurteilen und Hypothesen über die Auswirkungen dieser Diskurse auf die Gesellschaft formulieren.

Methodenkompetenz:

Die Studierenden sind in der Lage, ein fortgeschrittenes und kritisches Verständnis für das Zusammenspiel von Methoden, Instrumenten und angewandten Theorien und Konzepten zu zeigen. Sie können Methoden genau benennen, definieren und erklären, eine präzise Terminologie verwenden und Forschungsfragen mit einer Bandbreite möglicher Methoden in Beziehung setzen. Sie sind in der Lage, Quellen hinsichtlich der Wahl und Operationalisierung von Methoden kritisch zu beurteilen, um auf Verzerrungen und Ungenauigkeiten hinzuweisen.

Sozial- und Selbstkompetenz:

Die Studierenden lernen, in unterschiedlicher Weise zusammenzuarbeiten, Probleme in den o.g. Bereichen in einer Partner- oder Gruppensituation adressatengerecht zu präsentieren und zu analysieren sowie sich kompetent, kulturadäquat und geschlechtersensibel auszudrücken.

Lehr-/Lernformen:

Zu den Unterrichtsmethoden gehören u. a. Ex-cathedra-Unterricht, Diskussionen im Klassenzimmer, Präsentationen der Studenten und verschiedene Formen von Gruppenarbeit und Selbststudium der Studenten.

Modulverantwortung:

Monika Eigmüller

 

Semester

3. oder 5. Semester

Arbeitszeit (gesamt)

150 h

Turnus

jedes Herbstsemester

davon

Präsenzzeit

30 h

Dauer

1 Semester

Selbststudium

120 h

 

Teilmodule:

 

680129100: European Borders and Migration

Seminar (2 SWS)

max. Gruppengröße: 40

 

680129500Modulprüfung

Hausarbeit (5000-6500 Wörter) oder mündliche Prüfung (25 min.) oder Präsentation (15 min.) plus Ausarbeitung (4000-5000 Wörter) oder Portfolio

 

Letzte Änderung: 19.01.2021

Europäische Ökonomie (TD S 8)

 

Modulart

Wahlpflicht

Modulnummer

680130000

Leistungspunkte (ECTS)

5 ECTS

Semesterwochenstunden (SWS)

2 SWS

Qualifikationsziel:

Das Modul vertieft das Verständnis der Wirtschaft der europäischen Nationalstaaten, wie es im Modul TD S 1 untersucht wurde, indem analysiert wird, wie diese unter Anleitung der Institutionen der EU miteinander interagieren. Dabei wird auf einen multiparadigmatischen Ansatz geachtet, der auf unterschiedlichen Traditionen der Volkswirtschaftslehre und der (internationalen) politischen Ökonomie basiert. Auch die Wechselbeziehungen zwischen den innergemeinschaftlichen Beziehungen und Interessen und dem globalen System werden analysiert. Die inhaltlichen Schwerpunkte variieren entsprechend den Veränderungen in den akademischen und öffentlichen Debatten.

Fachkompetenz:

Das Modul baut ein Verständnis für die Wirtschaft der Europäischen Union in ihrer Verflechtung von Märkten, kleinen und großen Unternehmen, Regierungen, Zivilgesellschaft und Bürokratie auf nationaler, europäischer und globaler Ebene auf.

Methodenkompetenz:

Die Studierenden sind in der Lage, ein erstes Verständnis für komplexe länder- und ebenenübergreifende soziale, wirtschaftliche und politische Zusammenhänge zu entwickeln.

Sozial- und Selbstkompetenz:

Die Studierenden sind in der Lage, die Metapher des "nationalen Interesses" zu entlarven und die widersprüchlichen Interessen verschiedener (kollektiver) Akteure in ihren nationalen, europäischen und internationalen Verflechtungen zu sehen. Sie werden auch in der Lage sein, ihre eigenen Positionen zu verschiedenen europapolitischen Themen kritisch zu reflektieren.

Lehr-/Lernformen:

Zu den Unterrichtsmethoden gehören u. a. Ex-cathedra-Unterricht, Diskussionen im Klassenzimmer, Präsentationen der Studenten und verschiedene Formen der Gruppenarbeit und des Selbststudiums der Studenten.

Modulverantwortung:

Ulrich Glassmann

 

Semester

3. oder 5. Semester

Arbeitszeit (gesamt)

150 h

Turnus

jedes Herbstsemester

davon

Präsenzzeit

30 h

Dauer

1 Semester

Selbststudium

120 h

 

Teilmodule:

 

680130100: European Economy

Seminar (2 SWS)

max. Gruppengröße: 40

 

680130500Modulprüfung

Hausarbeit (5000-6500 Wörter) oder mündliche Prüfung (30 min.)

 

Letzte Änderung: 19.01.2021