Verantwortlich

Prof. Dr. Joachim Bröcher

Tel.:
+49 461 805 2686
Fax:
+49 461 805 2670
joachim.broecher-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de
Gebäude Helsinki - HEL 209

Laufzeit

01.01.1990 - 31.12.1997

Partnerinnen und Partner

  • Prof. Dr. Hans-Günther Richter
  • Dr. Regina Künzler-Knufinke
  • Doris Heintzmann

Institution der EUF

Abteilung Pädagogik und Didaktik zur Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung

Finanzierung

Eigenmittel, DFG und Landesmittel Nordrhein-Westfalen


Rekonstruktion von Lebenswelten und Lebensthemen von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung im Kontext Schule

Rekonstruktion von Lebenswelten und Lebensthemen sowie Auseinandersetzungsprozessen mit Lebenskonflikten bei Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung sowie des Lernens, auf der Basis (alltags-)ästhetischer Prozesse und zeichnerischer Materialien, in inklusiven wie in spezialisierten Settings. ...

Stichworte

Rekonstruktion, Lebenswelten, Lebensthemen, Kinder und Jugendliche, emotionale und soziale Entwicklung, Schule

Beschreibung

Rekonstruktion von Lebenswelten und Lebensthemen sowie Auseinandersetzungsprozessen mit Lebenskonflikten bei Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung sowie des Lernens, auf der Basis (alltags-)ästhetischer Prozesse und zeichnerischer Materialien, in inklusiven wie in spezialisierten Settings; Was Hans-Günther Richter das besondere Lebensgeschehen von Kindern und Jugendlichen mit emotionalem und sozialem Förderbedarf genannt hat, wurde im Rahmen dieses Projektes auf der Basis ihrer ästhetischen Produktionen eingehend untersucht und anhand von über 200 Bilddokumenten expliziert. Geborgenheitssehnsüchte, Misshandlungserfahrungen oder radikale Loslösungsbestrebungen im Bereich des Familiären, das Aufbegehren gegen unbekömmliche Didaktiken und Erziehungsstile oder soziale Spannungen, Ausgrenzungserfahrungen im Bereich der Schule, Entwurzelungserfahrungen von Kindern aus Aussiedler-, Asylanten- oder Flüchtlingsfamilien, die Erfahrung gesellschaftlicher Sanktionierung durch Polizei und Justiz, die Bildung von Gangs und Banden, die Partizipation an Jugendszenen, zum Teil subkulturellen Szenen, der spezifische Gebrauch von Kleidung und Accessoires, der Umgang mit Musik und Videos, die Orientierung der Heranwachsenden an Idolen aus Popkultur, Techno-World oder Wrestling und schließlich die eigenwillige Thematisierung von Körpererfahrungen, von Erotik und Sexualität; qualitative Ausrichtung, Handlungs-, Feld- und Prozessforschung, Fallanalysen, Dokumentenanalysen etc., zugleich Habilitationsprojekt.