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Campusgespräche 2018: What about Masculinity?

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Der Beitrag von Männlichkeitstheorie in intersektionaler Forschung


MART BUSCHE Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Seit fast 40 Jahren gibt es ein kultur- und sozialwissenschaftliches Forschungsfeld, das sich mit Jungen, Männern und Männlichkeiten beschäftigt. Die hier verhandelten Themen sind vielfältig und differenziert – es geht um Gewaltausübung und Gewaltbetroffenheit, Vaterschaft und Berufstätigkeit, männliche Identität und Inszenierung, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, hierarchische und egalitäre Beziehungen, geschlechtertheoretische
Fundierungen und vieles mehr. Die theoretischen Bezüge der Männlichkeitsforschung umfassen
das ganze sozial- und kulturwissenschaftliche Feld, so etwa die Hegemonietheorie Gramcsis, die Habitustheorie Bourdieus, Butlers Theorien zu Subjektivation und Performativität oder psychoanalytische Entwicklungstheorie.
Doch während es inzwischen eine gesellschaftliche Aufmerksamkeit
für Männlichkeit gibt, sind die Diskussionen und Erkenntnisse der Männlichkeitsforschung nur teilweise bekannt. Zusätzlich ist die theoretische Substanz ausbaufähig. Besonders in populärwissenschaftlichen
Diskursen dominiert eine verkürzte Perspektive auf Jungen als Bildungsverlierer, Ausdifferenzierungen
werden kaum zur Kenntnis genommen. Die Campusgespräche im Herbst 2018 widmen sich daher den Erträgen der Männlichkeitsforschung und lädt zur Diskussion aktueller theoretischer und empirischer Beiträge ein. Jeder Vortrag
widmet sich dabei einem spezifischen Phänomen und geht der Frage
nach, in welcher Weise dieses männlichkeitstheoretisch erhellt werden kann. Die Reihe schließt mit einem Resümee aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive.

Veranstaltungsort

Name
HEL 064
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