Prof. Dr.Anke Wischmann

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Gebäude Helsinki
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HEL 101
Straße
Auf dem Campus 1a
PLZ / Stadt
24943 Flensburg

ORCID

0000-0001-9011-5626

Institutionen

Name
Institut für Erziehungswissenschaften
Funktion
Institutssprecherin
Name
Abteilung Erziehungswissenschaft
Funktion
Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Bildungsforschung

Sprechstunden

Während der vorlesungsfreien Zeit findet die Sprechstunde nach Vereinbarung statt. Bitte schicken Sie mir eine E-Mail für eine Terminabstimmung.

Veranstaltungen

Nummer Titel Typ Semester
562001h Grundlagen der Bildung und Erziehung VL Vorlesung HeSe 2022
550600h Pädagogisches Handeln in der Migrationsgesellschaft Seminar HeSe 2022
550800h Methodologie der Empirie: Erhebungsmethoden Seminar HeSe 2022
562075h Pädagogik und Krieg im Spiegel von Bildungsungleichheit Seminar HeSe 2022
562001g Klausur 02 zur Vorlesung Grundlagen Bildung und Erziehung Prüfung HeSe 2022
  • Seit September 2022:
    Co-Vorsitzende der Kommission QBBF
  • Seit März 2020:
    Mitglied des Vorstands der Kommission QBBF (Qualitative Bildungs- und Biographieforschung)
  • Seit März 2020
    Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Bildungsforschung an der Europa-Universität Flensburg
  • 2018-2020
    Vertretungsprofessorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Bildungsforschung an der Europa-Universität Flensburg
  • 2016-2018
    Vertretungsprofessorin für Bildungs- und Sozialisationsforschung an der Universität Hamburg
  • 2017
    Habilitation: Venia legendi "Erziehungswissenschaft"
  • 2011-2016
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin (postdoc) an der Leuphana Universität Lüneburg
  • 2010-2011
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin (postdoc) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • 2010
    Promotion zum Thema "Bildungsprozesse benachteiligter Jugendlicher"
  • 2006-2010
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg
  • 2006
    Diplom Erziehungswissenschaft
  • Qualitative Bildungs- und Biografieforschung
  • Erziehungswissenschaftliche Jugendforschung
  • Bildung und Ungleichheit
  • Intersektionale und rassismuskritische Perspektiven auf Bildung und Erziehung
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) (Sektionen Allgemeine Erziehungswissenschaft und SIIVE) - link DGfE
  • Mitglied des Vorstands der Kommission Qualitative Bildungs- und Biografieforschung (QBBF) der Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft der DGfE  - link QBBF

Monographien und Herausgeberschaften:

  • in Vorbereitung:
  • Baquero, Patricia; Boger, Mai-Anh; Chadderton, Charlotte; Chamakalayil, Lalitha; Spieker, Susanne; Wischmann, Anke (Red.): Jahrbuch für Pädagogik 2023: Rassismuskritik und (Post-)Kolonialismus. Beltz Juventa.
  • Demmer, Christine; Engel, Juliane; Fuchs, Thorsten, Wischmann, Anke (Hrsg.): Zwischen Transformation und Tradierung – Qualitative Forschung zum Wandel pädagogischer Institutionen. Barbara Budrich.
  • Wischmann, Anke; Demmer, Christine; Engel, Juliane; Vehse, Paul (?) (Hrsg.): Krisenthematisierungen in der qualitativen Bildungsforschung. Differenz(en) der Krise oder Krise(n) der Differenz? Barbara Budrich.
     
  • Bünger, Carsten; Chadderton, Charlotte; Czejkowska, Agnieszka; Dust, Martin; Eis, Andreas; Grabau, Christian; Liesner, Andrea; Lohmann, Ingrid; Salomon, David; Spieker, Susanne; Springer, Jürgen-Matthias; Wischmann, Anke (i. E.) (Red.): Jahrbuch für Pädagogik 2022: 30 Jahre und kein Ende der Geschichte. Beltz Juventa.
  • Spieker, Susanne/Wischmann, Anke (Hrsg.) (2022): Themenheft "Refugees in/and Education throughout time". In: Tertium Comparationis (2/2022)
  • Bittner, Martin/Wischmann, Anke (Hrsg.) (2022): Kritik und Post-Kritik. Zur deutschsprachigen Rezeption des »Manifests für eine Post-Kritische Pädagogik«. Bielefeld: transcript
  • Engel, Juliane/Epp, André/Lipkina, Julia/Schinkel, Sebastian/Terhart, Henrike/Wischmann, Anke (Hrsg.) (2021): Bildung im gesellschaftlichen Wandel - Qualitative Forschungszugänge und Methodenkritik. Sammelband in der Reihe der Kommission Qualitative Bildungs- und Biographieforschung der DGfE. Opladen: Barbara Budrich.
  • Wischmann, Anke/Spieker, Susanne/Salomon, David/Springer, Jürgen-Matthias (Hrsg.) (2021): Jahrbuch für Pädagogik 2020: Neue Arbeitsverhältnisse – Neue Bildung. Wiesbaden: Beltz Juventa.
  • Engel, Juliane/Epp, André, Lipkina, Julia/Schinkel, Sebastian/Terhart, Henrike/Wischmann, Anke (Hrsg.) (2021): Sonderheft bei der Zeitschrift ZQF zum Gesellschaftlichen Wandel und die Entwicklung qualitativer Forschung im Feld der Bildung.
  • Dietrich, Cornelie & Wischmann, Anke (2019): Kultur.Macht.Bildung. Tagungsband im Anschluss an die 6. Jahrestagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung im November 2015, geplant als Sonderausgabe der Zeitschrift KuBi-Online.https://www.kubi-online.de/promotion/kultur-macht-bildung
  • Wischmann, Anke; Salomon, David; Springer, Matthias (2018): Jahrbuch für Pädagogik 2017 zum Thema "Pädagogik in Zeiten von Krieg und Terror". Peter Lang: Berlin.
  • Wischmann, Anke (2017): Dimensionen des Lernens und der Bildung. Konturen einer kritischen Lern- und Bildungsforschung entlang einer Reflexion des Informellen. Beltz-Juventa: Weinheim.
  • Wischmann, Anke (2010): Adoleszenz-Bildung-Anerkennung. Adoleszente Bildungsprozesse im Kontext sozialer Benachteiligung. VS-Verlag: Wiesbaden.

Begutachtete Beiträge in Fachzeitschriften und Sammelbänden:

  • Wischmann, Anke (2018): Wessen (kulturelle) Bildung zählt? Eine rassismuskritische Analyse des Bildungsdenkens. In: Kubi-Online (https://www.kubi-online.de/ ) für den Themenschwerpunkt "Kultur (M)macht Bildung"
  • Wischmann, Anke (2018): Zum Verhältnis von (Nicht-)Anerkennung und Lernen. Eine intersektionale Perspektive. Erscheint in: Bereswill, M.; Equit, C.; Burmeister, C. (Hrsg.): Bewältigung von Nicht-Anerkennung. Modi von Ausgrenzung, Anerkennung und Zugehörigkeit. Beltz-Juventa. S. 96-113.
  • Wischmann, Anke & Riepe, Valérie (2017): Resistant agency in German lessons in primary education in Germany. In: Ethnography and Education, doi.org/10.1080/17457823.2017.1405735&nbsp ;
  • Wischmann, Anke (2017): Zum Verhältnis formellen und informellen Lernens in der frühen Adoleszenz. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung Sozialisation (ZSE), Heft 4/2017. S. 399-415.
  • Wischmann, Anke (2016): The Absence of ‘Race’ in German Discourses on Bildung. Rethinking Bildung with Critical Race Theory. In: Race Ethnicity and Education. dx.doi.org/10.1080/13613324.2016.1248834&nbsp ;
  • Hünersdorf, Bettina & Wischmann, Anke (2016): Einleitung des Themenhefts: Versuch zu Formen von Öffentlichkeit in lokalen Bildungs(- und Sorge)landschaften. In: Zeitschrift für Sozialpädagogik, Heft 14 (1) 2016, S. 3-16.
  • Dietrich, Cornelie & Wischmann, Anke (2016): Kulturarbeit in regionalen Bildungslandschaften: ein Fallvergleich zwischen England und Deutschland. In: Zeitschrift für Sozialpädagogik, Heft 14 (1) 2016, S. 17-37.
  • Wischmann, Anke & Dietrich, Cornelie (2014): Genese von Heterogenität im Fachunterricht: Ein Beitrag zur Kontextualisierung von Differenzierungspraktiken. In: bildungsforschung.org, (1) 2014.
  • Wischmann, Anke & Chadderton, Charlotte (2014): Apprenticeships and minority ethnic young people in England and Germany: reconceptualising the field. In: Journal of Vocational Education & Training, Vol. 6, Issue 3, 2014, pages 330-347. dx.doi.org/10.1080/13636820.2014.917693
  • Günther, Marga/Wischmann, Anke/Zölch, Janina (2010): Chancen und Risiken von Adoleszenz und Migration. Eine Fallstudie. In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung. Heft 5 (1) 2010. Themenheft "Herausforderungen und Risiken moderner Adoleszenz". S. 21-32.

Beiträge in Sammelbänden und Zeitschriftenartikel:

  • Wischmann, Anke (2023): Kritik als Haltung in der Pädagogik? Eine Analyse des Diskurses um Schule und Neutralität. In: Juliane Engel, Thorsten Fuchs, Christine Demmer, Christine Wiezorek (Hrsg.): Haltungen. Zugänge aus Perspektiven qualitativer Bildungs- und Biographieforschung. Barbara Budrich. S. XX. shop.budrich.de/produkt/haltungen/ 
  • Wischmann, Anke; Jansen, Marvin (2023): Bildung als Balanceakt zwischen Transformation und Stabilisierung. In: Lipkina, Julia; Fuchs, Thorsten, Epp, André (Hrsg.): Bildung jenseits der Krise? Barbara Budrich.
  • Wischmann, Anke; Spieker, Susanne (2023): Dialogue in multilingual research contexts. In: Race, Richard (ed.): Evolving Dialogues in multicultural education. Open University Press. London. S. XX.
  • Spies, Anke; Wischmann, Anke (2023): Der ‚historische Prototyp‘ einer Bildungslandschaft – Kohärenz als (primar)pädagogische Herausforderung in der kommunalen Bildungssteuerung. In: Brüggemann, Christian; Nikolai, Rita; Hermstein, Björn (Hrsg.): Bildungskommunen. Verlag- S. XX 
  • Wischmann, Anke (2022): Whiteness and Racism in Education. Implications for young refugees in Germany. In: Delic, A. Kourtis, I., Kytidou, O., Sarkodie-Gyan, S. Wagner, U. & Zölch, J. (Hrsg.). Globale Zusammenhänge, lokale Deutungen? Kritische Positionierungen zu wissenschaftlichen und medialen Diskursen im Kontext von Flucht und Asyl. Wiesbaden: Springer VS.
  • Vehse, Paul; Wischmann, Anke (2022): Grenzbearbeitungen im Kontext von Professionalisierung. Zur Verbindung von Critical Whiteness und professionstheoretischen Ansätzen in der rassismuskritischen Lehrer*innenbildung. In: Magnus Frank, Thomas Geier, Sabine Hornberg, Claudia Machold, Lukas Otterspeer, Mandy Singer-Brodowski, Patricia Stošić (Hrsg.): Grenzen auflösen – Grenzen ziehen. Grenzbearbeitungen zwischen Erziehungswissenschaft, Politik und Gesellschaft. Barbara Budrich. S. XX. https://shop.budrich.de/produkt/grenzen-aufloesen-grenzen-ziehen/
  • Vehse, Paul; Wischmann, Anke (2023): Wie weiß ist die deutsche Schule?
    Ansatzpunkte für Critical Whiteness in der erziehungswissenschaftlichen Rassismusforschung. In: Demmer, Christine; Engel, Juliane; Fuchs, Thorsten; Wischmann, Anke (Hrsg.): Zwischen Transformation und Tradierung. Barbara Budrich. S. XX
  • Wischmann, Anke (2022): Kritik als Selbstanspruch qualitativer Bildungs- und Biographieforschung? In: Thorsten Fuchs, Christine Demmer, Christine Wiezorek (Hrsg.): Aufbrüche, Umbrüche, Abbrüche. Wegmarken qualitativer Bildungs- und Biographieforschung. Opladen: Barbara Budrich. https://shop.budrich.de/wp-content/uploads/2022/08/9783847417019.pdf (Open Access)
  • Juliane Engel, André Epp, Julia Lipkina, Sebastian Schinkel, Henrike Terhart, Anke Wischmann (2021, i. E.): Editorial: Repräsentationskritiken, diskursive Verschiebungen, methodologische Wagnisse und methodische Entwicklungen angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen. Sonderheft der ZQF zu Gesellschaftlicher Wandel und die Entwicklung qualitativer Forschung im Feld der Bildung
  • Wischmann, Anke (2021): Bildung als relationaler Prozess. In: Koller, Hans-Christoph/Sanders, Olaf (Hrsg.): Festschrift für Rainer Kokemohr.
  • Wischmann, Anke (2021): Kritik als Haltung in der Pädagogik? Eine Analyse des Diskurses um Schule und Neutralität. In: Tagungsband zur Kommisionstagung der Kommission Qualitative Bildungs- und Biografieforschung der DGfE zum Thema "Haltungen". Erscheint bei Barbara Budrich.
  • Wischmann, Anke (2021): Kritik als Selbstanspruch qualitativer Bildungs- und Biografieforschung? Erscheint im Tagungsband zur Kommissionstagung der Qualitativen Bildungs- und Biografieforschung 2018 zum Thema "Aufbrüche, Umbrüche, Abbrüche. Qualitative Bildungs- und Biographieforschung zwischen 1978 und 2018"
  • Wischmann, Anke (2021): Normal sein? Figurationen früher Adoleszenz im Kontext von Migration. In: K. Busch et al. (Hrsg.). Figurationen spätmoderner Lebensführung. Adoleszenzforschung 10,
    https://doi.org/10.1007/978-3-658-28189-2_7 , S. 105-120.
  • Wischmann, Anke (2021): Prävention – Preparedness – Resilienz. Strategien einer neoliberalen Public Pedagogy. In: Czejkowska, Agnieszka/Spieker, Susanne (Hrsg.): Jahrbuch für Pädagogik 2019 zum Thema "Innere Sicherheit". Peter Lang: Berlin. https://www.ingentaconnect.com/contentone/plg/jfp/2021/00002019/00000001/art00013
  • Budde, Jürgen/Wischmann, Anke (2021): Dezentralisierung und Disziplinierung im Unterricht als Praktiken der Diskriminierung und Securitazation am Beispiel des "Trainingsraums". Ein Essay. In: Czejkowska, Agnieszka/Spieker, Susanne (Hrsg.): Jahrbuch für Pädagogik 2019 zum Thema "Innere Sicherheit". Peter Lang: Berlin https://www.ingentaconnect.com/contentone/plg/jfp/2021/00002019/00000001/art00016
  • Wischmann, Anke (2021): "Also, am Anfang hatten wir ja Angst natürlich". Biografische Erfahrungen Jugendlicher:  Ankommen im Deutschen Bildungssystem. In: Thompson, Christiane et al. (Hrsg.): Erziehungswirklichkeiten in Zeiten von Angst und Verunsicherung. Beltz-Juventa: Weinheim. S. 242-259.
    https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungs_und_sozialwissenschaften/buecher/produkt_produktdetails/45221-erziehungswirklichkeiten_in_zeiten_von_angst_und_verunsicherung.html
  • Wischmann, Anke (2021): Anerkennung als ambivalente Notwendigkeit in der Adoleszenz. Erscheint in: Deinet et al. (Hrsg.): Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit. Springer VS.
    https://www.springer.com/de/book/9783658225629#aboutBook
  • Wischmann, Anke und Liesner, Andrea (2020): Neu zugewanderte Jugendliche zwischen engagierter pädagogischer Hilfe, politischen Interessen und wirtschaftlichem Kalkül. In: Ackeren, Isabell van; Bremer, Helmut; Kessl, Fabian; Koller, Hans-Christoph; Pfaff, Nicole; Rotter, Caroline; Klein, Dominique; Salaschek, Ulrich (Hrsg.): Bewegungen. Beiträge zum 26. Kongress der Deustchen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Barbara Budrich: Opladen, Berlin, Toronto. S. 195-206.
    https://shop.budrich-academic.de/wp-content/uploads/2020/03/9783847415534.pdf
  • Wischmann, Anke (2020): Adoleszente Bildung(en). Bildungsprozesse Jugendlicher im Kontext sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Transformation. In: Bock, Karin/Pfaff, Nicolle/Grunert, Cathleen/Schröer, Wolfgang (Hrsg.): Erziehungswissenschaftliche Jugendforschung – ein Aufbruch. Springer VS. S. 97–112.
  • Wischmann, Anke (2020): "Entschuldigung, aber Sie sind ja auch weiß." Probleme rassismuskritische Lehre aus weißer Perspektive. Erscheint im Jahrbuch für Pädagogik 2018 zum Thema "Political Correctness und pädagogische Kritik"
  • Wischmann, Anke; Salomon, David; Springer, Jürgen-Matthias (2018): Editorial. Jahrbuch für Pädagogik 2017 "Pädagogik in Zeiten von Krieg und Terror". Peter Lang: Berlin. S. 9-12.
  • Wischmann, Anke (2018): "Ich möchte nur ein Gesicht haben." Tauben fliegen auf gelesen als bildungsbiografische Gegenerzählung. In: Kleiner, Bettina/Wulftange, Gereon (Hrsg.): Literatur im pädagogischen Blick. Zeitgenössische Romane und erziehungswissenschaftliche Theoriebildung. Transcript. S. 69-88. 
  • Wischmann, Anke (2018): Researching Interrelations of formal and informal Learning in early Adolescence from a Critical Race Perspective. In: Race, Richard (ed.): Advancing Multicultural Dialogues in Education. Palgrave Macmillan. S. 295-312.
  • Liesner, Andrea & Wischmann, Anke (2017): Struktur und Agency. Über Möglichkeiten und Grenzen erziehungswissenschaftlichen Fallverstehens im Kontext sozialer Teilhabe. In: I. Miehte, A. Tervooren und N. Ricken (Hrsg.): Bildung und Teilhabe. Wiesbaden: Springer VS. S.305-322.
  • Wischmann, Anke (2016): Le concept de reconnaissance dans le processus de formation (Bildung) et de socialisation de jeunes issus de migrations. In: Colin, Lucette/Terzian, Anna (Hrsg.): Chercher s voie. Récits de jeunes issus des migrations en France et en Allemagne. Paris: Téraèdre.
  • Wischmann, Anke (2016): Jugend 2015 – kritisch durchmustert. In: Jahrbuch für Pädagogik 2016: Events & Edutainment. S. 227-239.
  • Wischmann, Anke & Dietrich, Cornelie (2016, Wiederabdruck): Genese von Heterogenität im Fachunterricht: Ein Beitrag zur Kontextualisierung von Differenzierungspraktiken. In: Jahrbuch Kindertheologie 2017.  Stuttgart: Calwer. S. 62-74.
  • Wischmann, Anke (2015): Fragwürdige Gründe: Exklusion durch Inklusion? Eine intersektional-empirische Kritik. In: Jahrbuch für Pädagogik 2015: Inklusion als Ideologie. S. 229-238.
  • Wischmann, Anke (2015): Kritik der Anerkennung von Vielfalt in der Pädagogik und dem was wir nicht nicht wollen können. In: Erwägen-Wissen-Ethik, Heft 26 (1) 2015, S. 271-273.
  • Wischmann, Anke (2015): Ist das Bildung? Eine anerkennungstheoretische Perspektive auf Bildung und Benachteiligung im Kontext kritischer Sozialer Arbeit. in M Dörr, H Schulze & C Füssenhäuser (Hrsg.): Biografie und Lebenswelt: Perspektiven einer kritischen Sozialen Arbeit. Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit, Opladen & Farmington Hills: Verlag Barbara Budrich, S. 175-190.
  • Wischmann, Anke (2014): Was haben kommunale Bildungslandschaften mit Bildung zu tun? In: Pädagogische Korrespondenz. Heft 49 (1) 2014, S. 75-92
  • Wischmann, Anke (2014): "desto eingedeutschter wurde ich" Eine Rassismus kritische Perspektive auf (Hakan Salmas) Bildung. In: Koller, H.-C./Wulftange, G. (Hrsg.): Lebensgeschichte als Bildungsprozess? Perspektiven bildungstheoretischer Biografieforschung. Bielefeld: transcript, S. 285-304.
  • Wischmann, Anke (2014): "also habe ich mich entschieden, mich nicht zu entscheiden" Biografische Bildungsentscheidungen als Nicht-Entscheidungen in Lebensgeschichten junger Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland und Frankreich. In: Miethe, I./Ecarius, J./Tervooren, A. (Hrsg.): Bildungsentscheidungen im Lebenslauf. Perspektiven qualitativer Forschung. Barbara Budrich: Opladen & Farmington Hills, S. 263-278.
  • Wischmann, Anke (2013): Anerkennung (reconnaissance) in der Adoleszenz im Kontext von Migrationserfahrung. Eine intersubjektive Perspektive auf Bildungs- und Sozialisationsprozesse. In: King, V. & Müller, B. (Hrsg.): Lebensgeschichten junger Männer und Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland und Frankreich: Interkulturelle Analysen eines deutsch-französischen Jugendforschungsprojekts. Waxmann Verlag: Münster, S. 119-130.
  • Wischmann, Anke (2011): Processes of Bildung among socially marginalized young people in Germany. In: Hudson, B./Meyer, M. (Ed.): Beyond Fragmentation. Didactics, Learning and Teaching. Barbara Budrich: Opladen/Farmington Hills, S. 367-378.
  • Liesner, Andrea/Wischmann, Anke (2010): Kinderarmut. Über die Bedeutung für Bildungsprozesse Heranwachsender und die Grenzen der Pädagogik. In: Pädagogische Korrespondenz, Heft 41 (1) 2010, S. 46-62.
  • King, Vera/Wischmann, Anke/Zölch, Janina (2010): Bildung, Sozialisation und soziale Ungleichheiten. Ein intersektionaler Zugang. In: Liesner, Andrea/Lohmann, Ingrid (Hrsg.): Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und Erziehung. Ein Handbuch. Kohlhammer: Stuttgart, S. 86-98.
  • Münte-Goussar, Stephan/Spieker, Susanne/Wischmann, Anke (2009): Chancen durch Bildung? Eine Diskurskritik. In: Liesner, Andrea/Lohmann, Ingrid (Hrsg.): Bachelor Bolognese. Opladen, S. 133-164.

Rezensionen

  • Neda Maghbouleh (2017): The Limits of Whiteness. Iranian Americans and the Everyday Politics of Race. Stanford, California: Stanford University Press. ISBN: 9781503603370. Erscheint im Jahrbuch für Pädagogik 2020. https://www.ingentaconnect.com/contentone/plg/jfp/2021/00002019/00000001/art00028
  • Johanna Sigl (2018): Biografische Wandlungen ehemals organisierter Rechtsextremer. Eine biografieanalytische und geschlechterreflektierende Untersuchung. Wiesbaden: Springer VS. Edition Rechtsextremismus. https://www.ingentaconnect.com/contentone/plg/jfp/2020/00002018/00000001/art00023
  • Ruprecht Mattig (2019): Wilhelm von Humboldt als Ethnograph. Bildungsforschung im Zeitalter der Aufklärung. Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2019. https://www.klinkhardt.de/ewr/978377996088.html
  • Lothar Wigger/Barbara Platzer/Carsten Bünger (Hrsg.) (2017): Nach Fukushima? Zur erziehungs- und bildungstheoretischen Reflektion atomarer Katastrophen. Internationale Perspektiven. Bad Heilbronn: Klinkhardt. Erscheint in: Jahrbuch für Pädagogik 2017. S. S. 287-289. https://www.ingentaconnect.com/contentone/plg/jfp/2017/00002017/00000001/art00020
  • Kirsten Puhr und Jens Geldner (Hrsg.) (2017): Eine inklusionsorientierte Schule. Erzählungen von Teilhabe, Ausgrenzung und Behinderung. Wiesbaden: Springer VS. www.klinkhardt.de/ewr/978365813774.html
  • Christine Riegel (2016): Bildung – Intersektionalität – Othering. Pädagogisches Handeln in widersprüchlichen Verhältnissen. Bielefeld: Transcript. In: Erziehungswissenschaftliche Revue. www.klinkhardt.de/ewr/978383763458.html
  • Christa Paul (2014): Anpassung und Selbstbehauptung. Eine identitätstheoretische Studie zur Fürsorge in den Jahren 1936 bis 1956. 398 Seiten. Wiesbaden: Springer VS. In: BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen. Heft 2-2013.
  • Barbara Keddi (2011): Wie wir dieselben bleiben. Doing continuity als biopsychosoziale Praxis. transcript (Bielefeld) 2011. 315 Seiten. www.socialnet.de/rezensionen/11873.php
  • Heinz Reinders, Hartmut Ditton, Cornelia Gräsel, Burkhard Gniewosz (Hrsg.) (2011): Empirische Bildungsforschung. Strukturen und Methoden. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden). 194 Seiten. www.socialnet.de/rezensionen/11315.php
  • Malte Mienert (2008): Total diffus. Erwachsenwerden in der jugendlichen Gesellschaft. VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden). 184 Seiten. www.socialnet.de/rezensionen/6822.php
  • Martin Bittner (2008). Aufstand in den banlieues. Der Versuch einer Verbindung von Diskursanalyse und dokumentarischer Methode [Rebellion in the Banlieus: An Attempt to Combine Discourse Analysis and the Documentary Method]. In:  Forum Qualitative Sozialforschung, Vol 10, Nr. 1 2009. http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/1190

Vorträge (Auswahl)

  • ECER 2022 (Jerewan): (angenommen) Pedagogy in the face of crisis. Biographical Experiences of Adolescents and Young Adults in Transition as a Starting Point for Disaster Education (in Germany). Gemeinsam mit Beatrix Niemeyer-Jensen.
  • Symposium im Rahmen der Internationalen erziehungswissenschaftlichen Ethnografietagung 2022 (Flensburg): "Wie kommt das Neue in die Ethnographie? – Zur Vulnerabilität von Erkenntnisprozessen". Gemeinsam mit Juliane Engel.
  • Vortrag im Rahmen der digitalen Landesfachtagung Schulsozialarbeit in Thüringen zum Thema Schulsozialarbeit im Kontext der Krise (Hauptvortag auf Einladung) Forschungsforum im Rahmen des DGfE-Kongresses im März 2022 (Bremen) zum Thema Qualitative Bildungs- und Biografieforschung unter Bedingungen der Corona-Pandemie. Gemeinsam mit Prof. Dr. Thorsten Fuchs, Prof. Dr. Christine Demmer und Prof. Dr. Juliane Engel https://blogs.uni-bremen.de/dgfe2022
  • Vortrag und Workshop im Rahmen der Herbstkonferenz der Kirchenkreisjugendwerke und des Landesjugendpfarramts der Nordkirche im November 2021 (Rendsburg) zum Thema Jugend von heute? Möglichkeiten und Grenzen pädagogischer Erreichbarkeit. (Hauptvortrag auf Einladung)
  • ​​​​​​​ECER 2021: Joint Session/Special Call (Network 17: Histories in Education): Shifting Identities in Transnational Spaces. Migrants and Minorities narratives through time. Together with Dr. Susanne Spieker
  • Kommissionstagung 2021 (Bielefeld) der Qualitativen Bildungs- und Biografieforschung der DGfE: Wie weiß ist die deutsche Schule? Ansatzpunkte für eine qualitative Whiteness-Forschung in der Erziehungswissenschaft. Gemeinsam mit Dr. Paul Vehse.
  • Internationale Tagung des Kooperativen Graduiertenkollegs Vernachlässigte Themen der Flüchtlingsforschung (Universität Hamburg), Keynote: Whiteness and Racism in Education. Implications for young refugees in Germany. www.ew.uni-hamburg.de/forschung/vtdf/news/tagung-sbg-2021.html (Hauptvortrag auf Einladung)
  • ​​​​​​​SIIVE Jahrestagung 2021: Grenzen auflösen – Grenzen ziehen. Grenzbearbeitungen zwischen Erziehungs-wissenschaft, Politik und Gesellschaft: Zur Verbindung von Critical Whiteness und professionstheoretischen Ansätzen in der rassismuskritischen Lehrer*innenbildung. Gemeinsam mit Dr. Paul Vehse.
  • Erlangen-Nürnberg, September 2019, Kommissionstagung der Qualitativen Bildungs- und Biografieforschung der DGfE: Kritik als Haltung in der Pädagogik und der qualitativen Bildungsforschung?
  • Manchester, September 2019, BERA annual ConferenceSymposium zu Interdependences of World-References: Educational Discourse critically Re-read, gemeinsam mit Dr. Susanne Spieker
  • Hamburg, September 2019, ECER:
    • Symposium inklusive eigenem Beitrag: Refugees in/and Education throughout the 20th Century in Europe. Re- and Deconstructions of Discourses and Practices in Educational Contexts
    • Decentralisation and Disciplining in Classrooms as Practices of Discrimination? (gemeinsam mit Jürgen Budde)
  • Köln, März 2018, Sektionstagung der Allgemeinen Erziehungswissenschaft: "Also, am Anfang hatten wir ja Angst natürlich". Biografische Erfahrungen Jugendlicher:  Ankommen im Deutschen Bildungssystem
  • Koblenz, September 2018, Jahrestagung der Kommission Qualitative Bildungs- und Biografieforschung der DGfE: Kritik als Selbstanspruch qualitativer Bildung- und Biografieforschung?
  • Koblenz, September 2018, Jahrestagung der Kommission Qualitative Bildungs- und Biografieforschung der DGfE: Kritik als Selbstanspruch qualitativer Bildung- und Biografieforschung?
  • Bozen, September 2018, ECER: Adolescent Learning in the Contexts of Flight and Arrival (Network 7: Social Justice and Intercultural Education) und The worlds of Bildung and education. Interdependences of world references in discourses on Bildung and Education throughout time (Network 17: Histories of Education; gemeinsam mit Susanne Spieker)
  • Hagen, Juni 2018, Tagung Jugendforschung in der Erziehungswissenschaft – Erziehungswissenschaftliche Jugendforschung: Adoleszente Bildung(en). Bildungsprozesse Jugendlicher im Kontext sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Transformation
  • Essen, März 2018, DGfE-Kongress: Symposium gemeinsam mit Andrea Liesner: "Vertraute Pfade und unbekanntes Terrain. Bewegungen kritischer Pädagogik im Kontext globaler Transformationen", darin einen Vortrag zum Thema "Zwischen engagierter pädagogischer Hilfe, politischen Interessen und wirtschaftlichem Kalkül. Initiativen zugunsten der Schulbildung geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Deutschland"
  • Heidelberg, Dezember 2017, im Rahmen der Vortragsreihe "Exklusion – die Gesellschaft als Herausforderung schulischer Inklusion?: Exklusion durch Inklusion? Eine empirisch-intersektionale Kritik.
  • Lüneburg, Oktober 2017, Antrittsvorlesung: "Was ist Bildung? Zum Zusammenhang von Bildung, Anerkennung und Diskriminierung in der Migrationsgesellschaft."
  • Göttingen, Oktober 2017, Kommissionstagung Wissenschaftsforschung (DGfE): Fragen an den Bildungsbegriff: Wissenschaftsgeographische Überlegungen, gemeinsam mit Susanne Spieker
  • Lüneburg, Mai 2017, Habilitationsvortrag: "Störungen" als Agency: Ethnografische Perspektiven auf widerständiges Verhalten im Grundschulunterricht.
  • Goslar, November 2016, Fortbildungskonferenz der Evangelischen Landeskirche Niedersachsen: Migrant_innen und Transkulturalität in der Bildungsarbeit. Wo stehen wir?
  • Dortmund, Oktober 2016, Kommissionstagung Qualitative Bildungs- und Biografieforschung/Historische Bildungsforschung (DGfE): Bilder von Bildung in der bildungstheoretisch orientierten Biografieforschung
  • ECER, Dublin 2016: Lost in Co-operation: Challenges for Actors in Rural Community Education in Northern Germany. Im Rahmen des Symposiums "Rural Schools As Hubs For The Socio-Educational Development Of The Community", gemeinsam mit Cornelie Dietrich (gefördert durch die Stiftung der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Lüneburg, November 2015: Wessen (kulturelle)Bildung zählt? Eine rassismuskritische Analyse des Bildungsdenkens. Im Rahmen der 6. Netzwerktagung Forschung Kulturelle Bildung zum Thema ‚Kultur M(m)acht Bildung‘
  • ECER, Budapest, September 2015: Community Education in Germany – an instrument for increased (educational) equality? Im Rahmen eines Symposiums zum Thema "Community education and the politics of resilience: Germany, Japan and New Zealand"
  • Brandenburg, September 2015, Netzwerk Kindertheologie: Kindertheologie und Unterricht: Religionsunterricht in der Perspektive der Allgemeinen Erziehungswissenschaft (gemeinsam mit Cornelie Dietrich)
  • Münster, März 2015:Sektionstagung der Sektion für Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft der DGfE: Zum Verhältnis von formellem und informellem Lernen aus rassismuskritischer Perspektive
  • Gießen, März 2015: Sektionstagung der Sektion für Allgemeine Erziehungswissenschaft der DGfE 2015: Struktur und Agency (gemeinsam mit Andrea Liesner)
  • Oldenburg, November 2014: Resisting homogenization in subject lessons in primary education. A critical ethnographic perspective. Tagung des Center for Migration, Education and Cultural Studies. (gemeinsam mit Valérie Riepe).
  • BERA (Congress of the British Educational Research Association), September 2014 in London: Formal and Informal Learning as a Racialised Interrelation - Empirical Perspectives from Germany (gefördert durch den DAAD)

Laufende Projekte

Bildungslandschaften

In dem Projekt geht es um die komplexen Wechselwirkungen der Etablierung ko-konstruktiven pädagogischen Handelns in inner- und außerschulischen Kooperationsstrukturen ‚institutioneller Öffnung‘ unter Berücksichtigung des lebensweltlichen Einflusses auf Lern- und Bildungsprozesse. Auf der Grundlage von sozial- und erziehungswissenschaftlichen Desiderata werden Befunde aus der Kontrastierung eines historischen, pädagogisch motivierten, bildungslandschaftlichen Ganztagsgrundschulentwicklungsprozesses mit schulpreisprämierter gegenwärtiger Praxis lebensweltorientierten pädagogischen Handelns für diese Bildungsetappe gewonnen, um Eckpunkte und pädagogische Handlungsprämissen für strukturierte Kooperationen des pädagogischen Personals zu ermitteln.

Des Weiteren wird der Frage nachgegangen, in welchem Verhältnis der Bildungsbegriff und ein vor allem in den USA und Großbritannien entwickeltes Konzept von Community Education stehen und ob letzteres neue Möglichkeiten zum Abbau von Bildungsungleichheiten bzw. Bildungsbarrieren bietet.

Bildung im Kontext von Adoleszenz und (Flucht-)Migration

Das Projekt beschäftigt sich mit Bildungsprozessen Jugendlicher, die selbst zugewandert sind und somit während der Adoleszenz im deutschen Bildungssystem ankommen. Hieraus ergeben sich spezifische Anforderungen an die Jugendlichen sowie die pädagogischen Institutionen und in ihnen Handelnde. Im Zentrum stehen die Perspektiven und die Erfahrungen der Jugendlichen, die qualitativ-rekonstruktiv erforscht und diskursanalytisch kontextualisiert werden.

Bildungsvorhalte und Bildungsprozesse jugendlicher Geflüchteter werden im Kontext von Flucht und Ankunft untersucht. Unter Bildungsvorhalten werden in biografischen Erzählungen rekonstruierbare Uneindeutigkeiten und Brüche möglicher Bedeutungen in biografischen Selbstdarstellungen verstanden, die zu Neuperspektivierungen auf sich selbst und "die Welt" führen und damit Bildungsprozesse ermöglichen können. Bildungsprozesse können sich als das Fortbestehen oder die Rückgewinnung von Handlungsfähigkeit in der Biografie rekonstruieren lassen. Eine Neuperspektivierung ist im Kontext von Adoleszenz und Flucht von größter Relevanz im Hinblick auf die Entwicklung und Aufrechterhaltung subjektiver Handlungsfähigkeit im Hinblick auf die Gestaltung der eigenen Biografie. Um diese zu erlangen, bedarf es subjektiver Strategien, die biografisch entwickelt werden. Empirische Basis der Studie sind biografisch-narrative Interviews mit jugendlichen, die während der Adoleszenz geflüchtet und in Deutschland angekommen sind. Anhand der biografischen Selbstdarstellungen soll rekonstruiert werden, ob und wie sich Bildungsvorhalte und -prozesse zeigen, die ggf. als typisch im Kontext von Fluchtmigration in der Adoleszenz gelesen werden können, und welche subjektiven Strategien sich im Hinblick auf die Herstellung und den Erhalt von Handlungsfähigkeit im Kontext der Migrationserfahrung finden lassen. Daraus können Rückschlüsse gezogen werden auf die spezifischen Bedarfe, aber auch auf die Bedeutung sozi-aler und institutioneller Bedingungen in der Ankunftsgesellschaft. Diese Zusammenhänge werden als relevant angenommen sowohl im Hinblick auf individuelle Lebensverläufe als auch die für Ermöglichung gesellschaftlicher Integration.

Bildung, Rassismus und Whiteness

Das Projekt untersucht die komplexen Wirkmechanismen von Rassismus durch praktizierte und strukturelle Whiteness im Bildungssystem, insbesondere an Schulen. Ein zentraler Aspekt ist dabei das Handeln von Lehrer*innen, das wir aus verschiedenen Perspektiven in den Blick nehmen. Innovativ ist dabei die Einnahme der rassismuskritischen Forschungsperspektive der Critical Whiteness Studies, die bisher im deutschsprachigen Kontext eher randständig geblieben ist. Critical Whiteness Studies machen darauf aufmerksam, dass Rassismus nicht nur dazu führt, dass soziale Minderheiten benachteiligt werden, sondern auf der anderen Seite ebenso zur Privilegierung der weißen Mehrheit. Diese Effekte sind so sehr etabliert, dass sie − zumindest von den durch sie Privilegierten − kaum wahrgenommen werden. Whiteness wird im Sinne einer "unremarked normality" (Rollock) als unsichtbare oder versteckte Selbstverständlichkeit verstanden.

Um die Wirkungsweisen von Whiteness in der Schule zu untersuchen, werden Praktiken und Interaktionen in der Schule rekonstruiert sowie die Selbstpositionierungen von Lehrenden. Whiteness, als zumeist selbstverständliche Normalitätskonstruktion, bildet dabei gleichsam die Bedingungen rassistischer Diskriminierung, die als nicht-weiß positionierte Subjekte (BiPOC) (hier konkret: Schüler*innen und Lehrer*innen) erfahren und erleiden. Die Rekonstruktion erfolgt anhand von Unterrichtsbeobachtungen, Interviews mit Schüler*innen unterschiedlicher Positionierung und Lehrer*innen sowie Dokumenten (Unterrichtsmaterial, aber auch Profilpapiere/Leitbilder etc.).

Abgeschlossene Projekte:

  • Lernen in der Adoleszenz (LidA) - Eine qualitative Studie zum Zusammenhang formaler und informeller Lernprozesse in der frühen Adoleszenz unter Bedingungen sozialer Ungleichheit (gefördert durch die Max-Traeger-Stiftung)
  • Dimensionen des Lernens und der Bildung Konturen einer kritischen Lern- und Bildungsforschung entlang einer Reflexion des Informellen (Habilitationsprojekt)
  • Adoleszenz – Bildung – Anerkennung (Promotionsprojekt)

ECER Conference 2022

Allgemeine Informationen zu der European Educational Research Association finden Sie hier.

Link zur Conference 2022 sowie zum Vortrag von Prof. Dr. Anke Wischmann zusammen mit Prof. Dr. Beatrix Niemeyer-Jensen. Der Titel des Vortrags lautet: "Pedagogy in the Face of Crisis. A Crossnational approach to Disaster Education."

Link zum EERA BLOG (European Educational Research Association).