WAS ANTIFEMINISMUS MIT POSTFEMINISMUS ZU TUN HAT UND WELCHE ROLLE RACE DABEI SPIELT

Categories: Digitale Ringvorlesungen und Kolloquien

Dr. Denise Bergold-Caldwell von der Philipps-Universität Marburg präsentiert beim 3.Campusgespräch die Ergebnisse einer Studie zur Ethnisierung von Sexismus. Der Vortrag stellt zunächst den Kontext der Studie vor und analysiert dann gegenwärtige Diskurse, in denen sich Antifeminismus und Rassismus verknüpfen. Hier wird insbesondere auf die Ereignisse der Silvesternacht 2015/2016 in Köln eingegangen. Daran anschließend wird anhand empirischen Materials analysiert, wie diese Diskurse in Orientierungskursen für Migrant*innen aufgegriffen bzw. fortgeführt werden. Abschließend werden die Ergebnisse mit Blick auf gegenwärtige Dynamiken rund um Antifeminismus und Rassismus gebündelt.

Die Campusgespräche geben einen Einblick in aktuelle erziehungswissenschaftliche Forschung auf Grundlage von differenzsensiblen Diskurs- und Subjektivierungstheorien. Diese erheben den Anspruch, die Re_Produktion von Machtverhältnissen und die damit verbundenen Subjektivierungs-prozesse begreifbar zu machen und damit eine Grundlage auch für forschungs- und bildungspolitische Praxis zu liefern. In der Vortragsreihe soll daher zunächst ein theorieorientierter Beitrag den aktuellen Stand von differenzsensiblen diskurs- und subjektivierungs-theoretischen Ansätzen in der Erziehungswissenschaft vorstellen. Es folgen einige Vorträge zu macht-und subjektkritischen Perspektiven in spezifischen Forschungskontexten zu den Themen "Antifeminismus/Heteronormativität", "Rassismus/Postkolonialität" und "Armut/soziale Ungleichheit.

Organisation: Frauke Grenz & Thomas Viola Rieske,  Institut für Erziehungswissenschaften

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