Zeiten des gemeinsamen Handelns. Eine philosophische Erkundung.

Categories: Ringvorlesungen und Kolloquien

Eine wichtige Bedingung gemeinsamen Handelns ist eine zeitliche Zusammengehörigkeit der beteiligten Handlungsmomente. Das heißt unter anderem, dass das Handeln der einen nicht für abgeschlossen gehalten werden kann, solange das Mithandeln der anderen nicht vollzogen wird. In diesem Sinne erfolgen sie in einer gemeinsamen Gegenwart.

Doch jedes gemeinsame Handeln ist auch von vielerlei Ungleichzeitigkeiten durchzogen: in Bezug auf den Zeithorizont der Handelnden, auf ihren Bezug zur Vergangenheit und zur Zukunft usw., aber auch in Bezug auf  die zeitliche Struktur des gemeinsamen Handelns selbst. Zeitliche Spannungen, Verschiebungen, Asymmetrien prägen das gemeinsame Handeln, mit denen die Handelnden umgehen müssen. Die gemeinsame Zeit des Handelns scheint also nicht bereits gegeben zu sein, sondern sie gehört vielmehr zu dem, was gemeinsam gestaltet werden muss.

In meinem Vortrag möchte ich verschiedene zeitliche Dimensionen des gemeinsamen Handelns erkunden und auf ihre Relevanz für die Gestaltung des Handelns hinweisen


Das gesamte Programm des Interdisziplinären Kolloquiums "Zeit & Zeitgeist" im Sommersemester 2017 finden Sie hier.

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