Ein bildoptischer Zugang zu Schattenphänomenen auf den Spuren von Goethe und Kepler

Categories: Ringvorlesungen und Kolloquien

 

Über Farbenlehre ist bekanntlich viel gestritten worden. Dass Goethe sich zur Physik des Schattens geäußert hätte, ist nicht bekannt. Überträgt man die von ihm in der Farbenlehre praktizierte phänomenologische Methode auf das Gebiet der Schattenlehre, wird eine überraschende Vielfalt an wenig beachteten oder bisher nicht bekannten Phänomenen sichtbar, die sich einem leicht verständlichen Bildprinzip unterordnen. Zugleich ergibt sich eine Anknüpfung an die Bildoptik Keplers, die durch das Invertierungskonzept Goethes eine konsequente Verallgemeinerung erfährt. "Schatten als Bilder sehen lernen" – so könnte man das methodische Programm einer Phänomenologie des Schattens nach Goethe und Kepler bezeichnen, das in dem Vortrag anhand von Experimenten entfaltet wird.

Das komplette Programm der Institutskolloquien können Sie hier einsehen.

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