Verantwortlich

Laufzeit

01.10.2012 - 30.09.2013

Projektmitarbeitende

Alexander Maschmann

Partnerinnen und Partner

  • Berufsbildende Schulen des Landes Schleswig-Holstein

Institution der EUF

Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat)

Finanzierung

Ministerium für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein


Erschließen bislang wenig beachteter Zielgruppen für die berufliche Bildung

Vor dem Hintergrund des oft reklamierten Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung gilt es, zukünftig vermehrt ein Augenmerk auf bislang wenig beachtete Gruppen der Gesellschaft zu richten und diese verstärkt für den Ausbildungs-, respektive Arbeitsmarkt zu gewinnen.
Im Projekt geht es im Kern um die Frage, welche spezifischen Bildungsangebote für diese Zielgruppe die berufsbildenden Schulen im Land Schleswig-Holstein entwickeln und ggf. mit Partnern (Betriebe, über- und außerbetrieblichen Bildungseinrichtungen etc.) realisieren können.

Stichworte

Forschungsaktivitäten der Beruflichen Fachrichtungen Metalltechnik und Fahrzeugtechnik

Beschreibung

Vor dem Hintergrund des oft reklamierten Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung gilt es, zukünftig vermehrt ein Augenmerk auf bislang wenig beachtete Gruppen der Gesellschaft zu richten und diese verstärkt für den Ausbildungs-, respektive Arbeitsmarkt zu gewinnen. Vor allem Studien- und Ausbildungsabbrecher sowie Personen, die das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder den Freiwilligen Wehrdienst (FWD) absolviert haben und aufgrund ihres Alters nicht mehr der Vollzeitschulpflicht unterliegen, gehören zu jener Zielgruppe. Ferner stellen Personen mit Migrationshintergrund, Berufsrückkehrer bzw. Wiedereinsteiger und die sogenannte Gruppe der "NEET" (Not in Education, Employment or Training) ein solches Potenzial dar.Im Projekt geht es im Kern um die Frage, welche spezifischen Bildungsangebote für diese Zielgruppe die berufsbildenden Schulen im Land Schleswig-Holstein entwickeln und ggf. mit Partnern (Betriebe, über- und außerbetrieblichen Bildungseinrichtungen etc.) realisieren können.

Forschungsziele und angestrebte Ergebnisse:

  1. Theoretische Betrachtung zu den Möglichkeiten, solche Personengruppen genauer zu identifizieren und für Angebote der beruflichen Bildung zu erschließen
  2. Empirische Erhebung zum gegenwärtigen Stand sowie zu den aktuellen Möglichkeiten und Problemen, diesen Personenkreis der beruflichen Bildung, respektive den berufsbildenden Schulen (wieder) zuzuführen
  3. Verbindung beider Teile mit dem Ziel, daraus Handlungsoptionen und -empfehlungen für die Akteure in den berufsbildenden Schulen im Land Schleswig-Holstein und im Ministerium für Bildung und Wissenschaft ableiten zu können