Aktuelle Forschungsprojekte

Die Abteilung Arbeits- und Organisationpsychologie ist grundsätzlich an Kooperationen aus dem unternehmerischen Umfeld für die Durchführung von Studien (z. B. zu u. g. Themenbereichen) interessiert.

Für Studierende mit S3-Schwerpunkt besteht teilweise die Möglichkeit, in den u. g. Forschungsfeldern empiriegestützte Abschlussarbeiten zu schreiben und einen aktiven Beitrag zum dargestellten Forschungsinteresse zu leisten.

aktuelle Projekte

Arbeitsgestaltung SALSA

Mit dem Fragebogen "Salutogenetische Subjektive Arbeitsanalyse" (SALSA) von Rimann und Udris (1993; 1997) liegt bereits ein bewährtes Instrument vor, um wahrgenommene Arbeitssituationen mit unterschiedlichen Skalen gültig und zuverlässig zu erfassen. Im Laufe der vergangen Jahre wurden in der Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie der Europa-Universität Flensburg über 120 Studien unter Nutzung der Skalen des SALSA durchgeführt. Insgesamt konnten mehr als 23.000 Personendaten generiert werden, die nun in Meta-Analysen untersucht werden.

Ziele der Untersuchungen sind u. a.:

  • die Entwicklung von Benchmarks (z. B. Branchen, Tätigkeitsfelder etc.),
  • die Untersuchung von Zusammenhängen wahrgenommener Arbeitsbedingungen und Skalen zur Arbeitsgestaltung (z. B. Commitment, Wohlbefinden, Krankheiten etc.),
  • den Vergleich von SALSA-Skalen mit vergleichbaren Instrumenten zur Erfassung von Arbeitsbedigungen (z. B. dem COPSOQ) sowie
  • die Weiterentwicklung oder Ergänzung des SALSA im Bereich einzelner Skalen (z. B. Führung, Arbeitsplatzgestaltung etc.)

Laufzeit: 2019 - 2020

Dr. Dirk Wortmann, Dr. Tabea Scheel in Kooperation mit Prof. Dr. Heiner Dunckel (EUF)

Veränderungsbereitschaft in KMU

Welche Bedingungen fördern Veränderungsbereitschaft in KMU und wie hängt Veränderungsbereitschaft zusammen mit einschlägigen Kriterien?

In dieser quantitativen Studie untersuchen wir Zusammenhänge von Veränderungsbereitschaft in Zahnarztpraxen mit der Arbeitsgestaltung sowie Kriterien wie Wohlbefinden, Einstellungen, Führungsstilen, Humor etc.

Laufzeit: 2018 - 2020

Dr. Tabea Scheel in Kooperation mit Dr. Susanna Woitzik (zga)

FlensFriender

FlensFriender - Humor und erstes Kennenlernen

Welche Rolle spielt Humor in ersten Dates und ist es für die Sympathie nun wichtiger, ob man mit allen Dates Witze machen oder über die Witze aller Dates lachen kann? Oder ist es am Ende wie beim "sich verlieben" der berühmte "Klick" zwischen zwei Personen, der auch für den Zusammenhang von Humor und gegenseitiger Sympathie entscheidend ist?
Diese Studie wird im Round Robin Design mit Videobeobachtung durchgeführt.

Laufzeit: 2018 - 2020

Dr. Tabea Scheel in Kooperation mit Helén Liebermann und Prof. Dr. Rudolf Kerschreiter (FU Berlin)

Validierung swHSQ

Sind Zusammenhänge von Humorstilen mit Wohlbefinden und Einstellungen im Arbeitskontext interkulturell/-national vergleichbar?

Als Grundlage für zukünftige Forschung in diesem Bereich wird der Fragebogen swHSQ (short work-related Humor Style Questionaire) in verschiedenen Sprachen validiert. Derzeit: Tschechisch, Slowakisch

Laufzeit: 2018~

Dr. Tabea Scheel in Kooperation u. a. mit Dr. Jakub Procházka (Masaryk Universität Brünn, Tschechische Republik), Dr. Róbert Ďurka (Katholische Universität, Ruzomberok, Slowakei)

Microtasking und Motivation

Sind für "die Crowd" (Online-Arbeiterinnen und -Arbeiter) die gleichen Arbeitsmerkmale motivationsförderlich und leistungsteigernd wie in klassischen Arbeitsverhältnissen?

Laufzeit: 2016 - 2019

Dr. Tabea Scheel in Kooperation mit Prof. Dr. Jan Mendling (WU Wien)

Evaluation Humortrainings

Senkt der Humor der Trainer/innen den Widerstand im Training und sind Humortrainings "langfristig" förderlich?

Im Rahmen der Studie untersuchen wir Zusammenhänge von Freiwilligkeit, Persönlichkeit und die Wahrnehmung des Trainer/innen-Humors mit Trainingsbereitschaft und Erfolg von Tranings im Hinblick auf Humoreinsatz und Wohlbefinden.

Laufzeit: 2015-2020

Dr. Tabea Scheel in Kooperation mit Eva Ullmann (Deutsches Institut für Humor)