Rassismus und Antisemitismus als gesellschaftliche Herausforderung

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über die Veranstaltungsreihe

Rassismus und Antisemitismus sind gesellschaftliche Probleme. Die Terrortaten in Halle und Hanau belegen aktuell die Gefährdungen, die von rassistischen, antisemitischen und rechtsextremistischen Bewegungen ausgehen.

Die mit beiden Begriffen verbundenen Abwertungen Anderen gegenüber findet sich nicht nur im rechten Rand der Gesellschaft, sondern reichen bis tief in der Mitte der Gesellschaft und machen auch nicht vor Schulen halt.

In der Fortschreibung der Regionalanalysen des Landespräventionsrates zu Rechtsextremismus in Schleswig – Holstein, mit der im Jahr 2018 eine repräsentative Befragung von 2.824 Schülerinnen und Schüler der siebten und neunten Jahrgangsstufe an allgemeinbildenden Schulen vorgenommen wurde, werden Abwertungsvorstellungen und Vorurteile gegenüber Muslimen, Geflüchteten, People of Color oder Juden bestätigt.

Vor diesem Hintergrund sind präventive Maßnahmen an Schulen unbedingt notwendig. In dieser Veranstaltungsreihe, die sich sowohl an Lehrerinnen und Lehrer, als auch an Studierende richtet, möchten wir das thematische Problembewusstsein zu diesen Schwerpunkten schärfen, informieren und gemeinsam praxisorientiert pädagogische Handlungsempfehlungen erarbeiten.

Die Inhalte der Veranstaltungsreihe stellen keine Meinungsäußerung des BMFSFJ, des BAFzA oder des LDZ dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Referentinnen und Referenten sowie die Ausrichtenden der Veranstaltungsreihe die Verantwortung.

Hinweis

Herzlichen Dank für die große Nachfrage! Inzwischen sind alle Veranstaltungen ausgebucht.


Die Veranstaltungsreihe wird ausgerichtet vom Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung, dem Regionalen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Trägerschaft des AWO-Landesverbands Schleswig-Holstein e.V. und dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein.

Konzeption: Dr. Jens Winkel, Torsten Nagel, Heike Kühl-Frese