Satzung des ZIMT

Satzung der zentralen Einrichtung Zentrum für Informations- und Medientechnologien der Universität Flensburg (ZIMT)

Aufgrund des § 60 Abs. 2 des HSG in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. April 1995 (GVOBl. Schl.-H., S. 166 ), zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. November 1999 (GVOBl. Schl.-H., S. 380) wird nach Beschlußfassung durch den Senat der Bildungswisenschaftlichen Hochschule Flensburg, Universität vom 15.12.1999 und mit Genehmigung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein folgende Satzung erlassen:

§ 1
Geltungsbereich

Das Zentrum für Informations- und Medientechnologien (ZIMT) ist eine zentrale Einrichtung der Universität Flensburg. Es trägt die Bezeichnung "Zentrum für Informations- und Medientechnologien der Universität Flensburg (ZIMT)".

Die Satzung orientiert sich an den gesetzlichen Aufgaben der Universität sowie an ihrem Auftrag, die Wissenschaftsfreiheit zu wahren.

§ 2
Aufgaben des ZIMT

Die Aufgabe des ZIMT besteht darin, den Einsatz von Medien und Mediensystemen einschließlich Nutzung der zentralen Kommunikations- und Datenverarbeitungsinfrastruktur in Forschung, Lehre, Studium, wissenschaftlicher Weiterbildung und Verwaltung an der Hochschule technisch und organisatorisch zu ermöglichen und wissenschaftlich zu betreuen, ebenso wie die Kooperation und den Austausch mit Institutionen, Unternehmen und Personenkreisen auch außerhalb der Universität auf nationaler und internationaler Ebene wahrzunehmen. Das Zentrum nimmt die typischen Aufgaben eines Universitätsmedien- und rechenzentrums wahr. Insbesondere gehören zu den Aufgaben:

Beratung des Rektorats bei grundsätzlichen Fragen der Informationsverarbeitung und der technischen Kommunikationsmittel;
Betrieb des Hochschulnetzes einschließlich der Schaffung des Zuganges zu externen Netzen;
Pflege und Entwicklung des Informationsangebotes der Hochschule im Internet;
Betrieb, Beschaffung, Wartung und Pflege der zentralen Ressourcen im Bereich Informationsverarbeitung, technische Kommunikationsmittel, Medien und Mediensysteme;
Beratung und Unterstützung der wissenschaftlichen Einrichtungen, Betriebseinheiten und der Verwaltung bei der Beschaffung, der Wartung und beim Einsatz von Hard- und Software inklusive audio-visueller Medien und Geräte;
Beratung und Unterstützung der Studierenden bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen sowie von Medien und Mediensystemen.

Zur effektiven Wahrnehmung seiner Aufgaben kann das ZIMT Abteilungen bilden.

Bei der Erfüllung seiner Aufgaben kooperiert das ZIMT insbesondere mit

der Zentralen Hochschulbibliothek Flensburg;
der Fachhochschule Flensburg;
dem IPTS;
dem Rechenzentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und
anderen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen im Bereich Medien und Mediensysteme sowie der Kommunikations- und Datenverarbeitung.

§ 3
Beirat für Angelegenheiten des ZIMT

Für die Angelegenheiten des ZIMT wird vom Senat ein Beirat gebildet.

Dem Beirat obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

Erarbeitung von Entscheidungsvorschlägen für den Senat zur Entwicklungsplanung der Hochschule im informations- und medientechnologischen Bereich;
Empfehlungen für den Ausstattungsplan des ZIMT sowie Stellungnahme zu der von der Leiterin oder dem Leiter des ZIMT vorgelegten Haushaltsanmeldung und den Beiträgen der Hochschule für den Haushaltsvoranschlag des ZIMT;
Empfehlungen für die Ausstattung der Hochschule mit informations- und medientechnischen Anlagen, die Verwaltung und Nutzung des ZIMT sowie die Verwendung der dem ZIMT zugewiesenen Mittel;
Stellungnahme zum Rechenschaftsbericht der Leiterin oder des Leiters des ZIMT;
Vermittlung in Konfliktfällen;
Stellungnahme zu weiteren Entscheidungen des ZIMT von grundsätzlicher Bedeutung.

Dem Beirat gehören an:

kraft Amtes
die Rektorin/der Rektor oder die Prorektorin/der Prorektor gem. Geschäftsverteilungsplan des Rektorates;

aufgrund von Wahlen durch den Senat
drei Mitglieder aus der Mitgliedergruppe der Professoren und Professorinnen;
ein Mitglied aus der Mitgliedergruppe des wissenschaftlichen Dienstes;
ein Mitglied aus der Mitgliedergruppe des nichtwissenschaftlichen Dienstes;
ein Mitglied aus der Mitgliedergruppe der Studierenden.

Der Beirat wählt aus seiner Mitte eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden.

Die Amtszeit der gewählten Mitglieder beträgt zwei Jahre, die der studentischen Mitglieder ein Jahr.

Der Beirat kann ein Mitglied der Zentralen Hochschulbibliothek, die Leiterin/den Leiter des ZIMT sowie weitere Personen mit beratender Stimme zu seinen Sitzungen hinzuziehen. Bei der Beratung von Angelegenheiten, welche einzelne Fachbereiche, zentrale Einrichtungen oder die Hochschulverwaltung betreffen, ist ein Vertreter der Betroffenen mit beratender Stimme hinzuzuziehen.

Der Beirat tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen. Er ist unverzüglich einzuberufen, wenn die Leiterin oder der Leiter des ZIMT, die Vorsitzende oder der Vorsitzende des Beirats oder drei der Beiratsmitglieder dies schriftlich unter Angabe des Beratungsgegenstandes fordern.

§ 4
Leitung des ZIMT

Das ZIMT wird von einer hauptamtlichen Leiterin oder einem hauptamtlichen Leiter geleitet. Sie oder er ist Vorgesetzte oder Vorgesetzter der Bediensteten des ZIMT.

Die Leiterin oder der Leiter führt die laufenden Geschäfte des ZIMT im Rahmen der in § 2 beschriebenen Aufgaben. Sie oder er ist für die Erfüllung der Aufgaben des ZIMT verantwortlich.

Entscheidungen über die Durchführung, insbesondere auch über Umfang, Zeit und Reihenfolge, von Installationen, Medien-Produktionen und wissenschaftlichen Projekten mit Mitteln des ZIMT erfolgen in Abstimmung mit den fachlich zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ZIMT.

Die Leiterin oder der Leiter des ZIMT unterrichtet den Beirat über die Geschäftsführung und gibt ihm jährlich einen Rechenschaftsbericht.

§ 5
Personal, Finanzen

Die für das ZIMT erforderlichen Stellen und Haushaltsmittel werden durch den Senat zugewiesen. Die Abwicklung von Zuwendungen Dritter richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.

§ 6
Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am Tage nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft. Die Genehmigung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur wurde mit Schreiben vom 20.04.2000 und 29.05.2000 erteilt.

Flensburg, den 13. Juni 2000

Universität Flensburg

Der Rektor

Prof. Dr. Gerd Jürgen Müller