Aktuelles
DeGöB-Nachwuchsgruppe Herbstforum 2012
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15. Oktober 2012 |
DeGöB-Nachwuchsgruppe Herbstforum 2012
Drittes Herbstforum der DeGÖB-Nachwuchsgruppe in Oldenburg Organisation: Ewald Mittelstädt und Arne Stemmann mit Impulsvorträgen und einem Forschungsworkshop unter Leitung von Dr. Dr. Guido Strunk.
"Das Nachwuchsforum startet mit einem Eröffnungsvortrag von Professor Kaminski zur Geschichte der Ökonomischen Bildung. Während der erste Tage von vielfältigen Impulsvorträgen mit methodischen Schwerpunktsetzungen geprägt sein wird (vgl. vorläufiges Programm), stehen am zweiten Tag Eure Qualifikationsvorhaben im Mittelpunkt.
Die Präsentationen der Promotionsideen/ -vorhaben am zweiten Tag werden zudem in den Forschungsworkshop von Dr. Dr. Guido Strunk eingeflochten sein. Alle Teilnehmenden sind herzlich eingeladen schon im Vorfeld spezifische Themen für den Workshop vorzuschlagen.
Bitte meldet Euch bei uns bis zum 14. Oktober 2012 per Mail (Adressen s.o.) an, am Vortrag Interessierte schicken uns Abstract oder Short-Paper ebenfalls bis zu diesem Termin zu. Vortragende werden die Möglichkeit zur Präsentation der Idee/ des Vorhabens als Poster im Rahmen der DeGÖB-Jahrestagung 2013 in Nürnberg haben.
Der Kostenbeitrag für die Teilnahme am Herbstforum wird mit ca. EUR 25 veranschlagt. Weitere Details zum Ablauf inkl. Kulturprogramm und Übernachtungsmöglichkeiten in Oldenburg folgen."
Einladung und Tagungspogramm: http://www.degoeb.de/
Projekt des Seminars Politik: Sammlung von Wahlplakaten

28. August 2012 | Peer Egtved
Das Seminar für Politik des Institutes für Gesellschaftswissenschaften und Theologie der Universität Flensburg hat mit dem Aufbau einer Wahlplakatsammlung begonnen. Alle im schleswig-holsteinischen Landtag vertretenen Parteien, CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Piraten, FDP, SSW und DIE LINKE (als ehemalige im Landtag vertretene Partei) halfen durch Überlassung einer parteiintern getroffenen Auswahl an Landtagswahlplakaten (2012) beim Aufbau der Sammlung mit.
Wahlplakate drücken das Selbstverständnis von politischen Parteien im Wahlkampf aus. Trotz ihres veränderten medialen Stellenwertes spielen Wahlplakate in der politischen Wahlkampfkommunikation weiterhin eine wichtige Rolle. Einfache und klare, aber auch doppeldeutige und hintersinnige Formulierungen, sowie Fotografien und Grafiken thematisieren politischen Grundeinstellungen und erzeugen politische Wünsche. Durch die inhaltliche Reduktion werden politische Positionen zugespitzt. Wahlplakate zeigen die Eigenbeschreibungen von Parteien, sowie Politikerinnen und Politikern oder, in Form eines negative campaigning, den politischen Konkurrenten.
Die Analyse von historischen und aktuellen Wahlplakaten ist u.a. eine Methode des Politikunter-richts. Die Wahlplakatanalyse wird zukünftig von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des politikdidaktischen Seminar "Planung und Praxis des WiPo-Unterrichts" (Dozent: Dr. Peer Egtved) angewendet. Die Studierenden, bzw. später in der Schule die Schülerinnen und Schüler, können mit Hilfe der "4 Schritte-Analyse" Wahlplakate beschreiben, inhaltlich und gestalterisch untersuchen und abschließend beurteilen. In Verbindung mit der Auswertung von Wahlprogrammen und dem Einbinden von politischem Kontextwissen der Schülerinnen und Schüler kann durch die Wahlplakatanalyse ein Beitrag zur politischen Mündigkeit geleistet werden. Die Schülerinnen und Schüler können im Fortgang des Unterrichtes auch (didaktisch reduzierte) politikwissenschaftliche Fragen thematisieren, beispielsweise das Verhältnis von images and issues, die Wirkungen von negative campaigning oder die These der Inszenierung von Politik. Die Politikdidaktik konzentriert sich bei der Analyse von Wahlplakaten auf die didaktischen Prinzipien der Adressatenorientierung (also einer vermuteten überdurchschnittlich großen Anzahl von jungen Nichtwählern) und der Kontroversität. Sie berücksichtigt die Ziele des Beutelsbacher Konsens, insbesondere des Überwältigungsverbotes, und kann einen Beitrag zur politischen Bildung der Schülerinnen und Schüler leisten.
Die Sammlung von Wahlplakate ermöglicht aber auch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit an der Uni-Flensburg. Wahlplakate, als Beispiele für politische Ikonographie, bieten politische Inhalte, aber auch Typographie, Farbe, Proportionen, Ästhetik, Fotografien und Zeichnungen, die nicht nur für die Politikwissenschaftler sondern möglicherweise auch für Medienpädagogen, Kulturwissenschaftler und Zeithistoriker (u.a.) von Interesse sein könnten.
Das Seminar für Politik des Institutes für Gesellschaftswissenschaften und Theologie beabsichtigt die Plakatsammlung in den kommenden Jahren auszubauen. Bereits im Jahr 2013 stehen Kommunal- und die Bundestagswahlen an, das Politikseminar freut sich auf ein ?plakatreiches Jahr?. Dank geht an alle Parteien, die sich am Aufbau der Plakatsammlung beteiligt haben und weiter beteiligen werden.
(Peer Egtved)
Foto: 40 Wahlplakate aus der Landtagswahl 2012 bilden den Grundstock für die Sammlung von Wahlplakaten des Seminares Politik, des Institutes für Gesellschaftswissenschaften und Theologie, der Uni-Flensburg.
Studentische Exkursionen: Für Informationen über den kommunalen Haushalt in das Rathaus und für die (Teil-)Darstellung der Judikative zu den Gerichten Flensburgs
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28. August 2012 | Peer Egtved | |
| Katarina Brinkmann und Gesa Jansen, beide studieren u.a. Wirtschaft/Politik (Lehramt/Vermittlungswissenschaften), organisierten für ihre Kommilitonen eine Exkursion in das Flens-burger Rathaus. Der erste Bürgermeister und Kämmerer der Stadt Flensburg, Henning Brüggemann, referierte über die Finanzlage der Stadt. Anschließend diskutierten die Studierenden und der Kämmerer über Lösungsansätze, wobei Steuererhöhungen und Rasenmäherkürzungen gleichermaßen als unbeliebte Maßnahmen eingestuft wurden. Mehreinnahmen könnten sich u.a. aus der Weiterentwicklung des Tourismus ergeben, auch wenn dafür zunächst entsprechende Investitionen getätigt werden müssen, so die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion. |
Der (Teil-)Aufbau der Judikative der Bundesrepublik Deutschland stand im Focus der zweiten Exkursionsgruppe. Dafür suchten sich die organisierenden Studierenden Nino Da Silva, Alexander Rolfs und Focke Thielsen, das Amts- und Landgericht der Stadt Flensburg aus. In der institutionenkundliche Ausrichtung der Exkursion wurden der Aufbau des Gerichtswesens in der Bundesrepublik Deutschland, speziell die Zuständigkeiten des Amts- und des Landgerichtes, Richter und Schöffen, sowie die Unterschiede von Revision und Berufung thematisiert. Gleichzeitig konnte man durch den Gang durch das imposante Gerichtsgebäude und den eindrucksvollen Schwurgerichtssaal die Atmosphäre wahrnehmen. Die Exkursionen fanden im Rahmen des Seminares "Planung und Praxis des WiPo-Unterrichtes" (4.Semester) statt. In dieser Lehrveranstaltung wurden unterschiedliche Methoden des Politikunterrichtes thematisiert. Von den Studierenden und dem Dozenten wurde ausdrücklich gewünscht, die vorgestellten Unterrichtsmethoden nicht nur theoretischen zu diskutieren sondern auch praktisch durchzuführen. Die Organisatoren der Exkursionen machten unisono deutlich, dass die inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitungen einer Exkursion zeitintensiv sind. Würde jedoch die Vorbereitung und die inhaltliche Begleitung der Exkursion unterbleiben läuft man Gefahr, dass aus der Exkursion ein "inhaltlich beliebiger Klassenausflug" werden würde. Das didaktische Seminar "Planung und Praxis des WiPo-Unterrichtes" knüpfte an die Inhalte der fachwissenschaftlichen Veranstaltung "Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland" aus dem dritten Semester an. Die Seminarteilnehmerinnen und?teilnehmer, sowie Dozent Dr. Peer Egtved, danken Katarina Brinkmann, Gesa Jansen, Nino Da Silva, Alexander Rolfs und Focke Thielsen für die informativen Exkursionen. | |
Europäische Schuldenkrise: Politik und Wirtschaft-Studierende diskutieren mit Vertretern der Deutschen Bundesbank in Hamburg
28. August 2012 | Peer Egtved
Die Sicht der Deutschen Bundesbank auf die Finanz- und Wirtschaftskrise und die aktuelle europäische Schuldenkrise wollten 40 Studierende aus den Seminaren "Fiskalpolitik im Zeichen der europäischen Schuldenkrise" (Politikwissenschaft) und "Einführung in die Volkswirtschaftslehre 2" (Wirtschaftswissenschaften) des WiPo-Lehramtsstudienganges der Uni-Flensburg in Erfahrung bringen. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer verfolgten die durch Dr. Christian Hecker vorgetragene Position der Bundesbank zur Bankenkrise 2007-2008 und diskutierten ausgewählte Teilaspekte der Krise. Die Rolle der Eigenkapitalausstattung der Banken, die Verantwortung der Ratingagenturen und das moral hazard-Problem wurden u.a. thematisiert. Anschließend erläuterte Dr. Jörn Eckhoff die Position der Bundesbank zur aktuellen europäischen Schuldenkrise. Durch die Studierenden wurde unter anderem hinterfragt, ob die Bankenkrise der Verursacher oder nur der Auslöser der europäischen Schuldenkrise gewesen war. Die Veranstaltung fand am 23. Januar 2012 in den Räumen der Deutschen Bundesbank in Hamburg statt und wurde von Dr. Peer Egtved für das Institut für Politik und Wirtschaft und ihre Didaktik der Uni-Flensburg, organisiert. Die Flensburger Uni-Dozenten Sabrina Berg, Teita Bejidic und Alexander Langanka komplettierten das Instituts-Team. (Peer Egtved)
Fotos: Studierende und Dozenten der Uni-Flensburg verfolgen die Referate von Dr. Christian Hecker und Dr. Jörn Eckhoff über den Ausbruch der Finanzkrise und die europäische Schuldenkrise. Im Namen des IPW bedankt sich Dr. Peer Egtved bei den Referenten Dr. Jörn Eckhoff (re.) und Dr. Christian Hecker (li.) mit einem Bildband über die Uni-Flensburg.
Aneignungskompetenz bei Informationstechnologien - Universität Siegen
27. Juni 2012 |
Unter dem Titel "Genderspezifische Aspekte der Aneignung von IT" fanden sich Forscher und Praktiker jetzt an der Universität Siegen ein, um ihre Ansätze und Forschungsergebnisse vorzustellen und zu diskutieren.
"Warum Mädchen und Frauen sowohl im schulischen, universitären und beruflichen Umfeld einen eher zögerlichen Zugang zum Bereich der Informatik und beruflicher Selbständigkeit haben, dazu diskutierten die Konferenzteilnehmer mit Vorträgen und bei der Vorstellung von Projektergebnissen viele Themenbereiche, die heute im Augenmerk von Forschung und Praxis stehen."
"Trotz großer Bemühungen von Wissenschaft und Schule sind Mädchen in Kursen und Ausbildungsangeboten im Bereich Informatik noch immer unterrepräsentiert. So zeigen etwa Forschungsergebnisse zu IT-Nutzungsgewohnheiten von Jungen und Mädchen, dass der frühzeitigen Sensibilisierung von Schülerinnen große Bedeutung zukommt. Auf der Tagung wurden Konzepte vorgestellt, die einen leichteren Zugang zur Informationstechnologie verschaffen und zugleich eine Kultur der Selbstständigkeit fördern.[...]"
Link zum vollständigen Artikel ->
Interdisziplinäres Kolloquium im WiSe 2011/12
06. Dezember 2011 | David Röskamp
In guter Tradition findet auch in diesem Wintersemester ein interdisziplinäres Kolloquium an der Universität Flensburg statt, das interessante Einblicke in verschiedene Wissenschaftsdisziplinen bietet.
Das Kolloquium ist offen für alle Interessierten, auch für Nicht-Universitätsmitglieder.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Eine Übersicht der einzelnen Vorträge finden Sie hier.
WIPO-Studierende diskutieren mit Bildungspolitikern im Landeshaus
30. Juni 2011 | Peer Egtved
35 Studierende des Faches Wirtschaft/Politik der Universität Flensburg besuchten gemeinsam mit drei Dozenten am 30. Juni 2011 die Landtagsdebatte über den Atomausstieg. Anschließend diskutierten die angehenden Vermittlungswissenschaftlerinnen und -schaftler mit den Landtagsabgeordneten (Foto v.l.n.r.) Susanne Herold (CDU), Silke Hinrichsen (SSW), Rasmus Andresen (Grüne), Martin Habersaat (SPD) und Carsten-Peter Brodersen (FDP) über aktuelle Fragen in der Bildungspolitik. Die Exkursion wird jährlich von Markus Wladasch organisiert. Das Institut für Politik und Wirtschaft und ihre Didaktik (IPW) will durch die Exkursionen den landespolitischen Informationsfluss stärken. Zusätzlich sollen die angehenden Grund-, Gemeinschafts-, Regional- und Berufsschullehrerinnen und -lehrer motivieren werden, später Exkursionen im WIPO-Unterricht mit den Schülerinnen und Schülern zu organisieren.



