Wie Studierende Flensburg (er)leben
Studierende der Geographie sind in einer semesterübergreifenden Arbeit einer Frage nachgegangen, die sie selbst betrifft: Wie erleben Studierende Flensburg? Antworten darauf suchten und fanden sie bei ihren Kommilitonen. Die Ergebnisse der Befragung sind noch bis zum 16. November im Rahmen einer Posterausstellung im "Modul1" in der Roten Straße in Flensburg zu sehen.
In der von Prof. Dr. Holger Jahnke geleiteten Veranstaltungen "Geographische Regionalforschung und Empirisches Arbeiten in der Geographie" erarbeiteten die Geographiestudenten des zweiten Semesters eine Online-Befragung. Mittels dieser und weiteren begleitenden Forschungsmethoden untersuchten sie viele Lebensbereiche Flensburger Studierender, beispielsweise auch das Freizeit- und Kaufverhalten, die Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel oder die Wahrnehmung des Nachbarlands Dänemark.
Aus den Antworten von über 450 Studierenden, die im Wintersemester 07/08 an der Universität Flensburg eingeschrieben waren, ergaben sich beispielsweise folgende Beweggründe, die die Studienortwahl beeinflussten, geordnet nach fallender Bedeutung: der Studiengang, die Nähe des Studienortes zum Heimatort, die Gebührenfreiheit, die kleine, persönliche Universität und als fünft wichtigster Beweggrund: das Meer.
Vor dem Hintergrund einer generellen Sesshaftigkeit deutscher Studienanfänger ist jedoch beachtlich, dass etwa jeder dritte Studienanfänger weder aus Schleswig-Holstein noch aus Hamburg stammt, nahezu fünf Prozent sogar aus dem Ausland. Für eine junge Regionaluniversität wie Flensburg seien diese hohen Werte durchaus überraschend, sagt Professor Jahnke.
Geöffnet ist das Modul1 dienstags, donnerstags und freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 13 Uhr.


