Vergangene Ausstellungen
Art: Now and the Future
A Heart – Beat – Box and the Childhood Diamond
Brockmann aka Gerd Gustav Martin Barsch präsentiert
Projekt zur Erforschung künstlerischer Strategien der Zukunft. Innovative Konzepte in der Kunst führen zu Wertveränderungen in der Gegenwart und können omnipräsente Konventionen sprengen und so neue Freiräume oder auch gewünschte Distanz schaffen. Der Alltag bietet oft nur Vertrautes und Gewohntes, durch einen künstlerischen Prozess gelingt es allerdings diesem oft präsenten „Jetzt“ der Gegenwart auf andere Weise zu begegnen um eine neue Sichtweise auf die Welt zu erlangen. Weiterhin wird die künstlerische Wahrnehmung und die Fähigkeit zur differenzierten Beobachtung geschult.
Kunst und ökologische Prozesse, Urban Art, neue Raumstrategien, Freie
Konzeptgestaltung, Media-Art, Materialforschung und das entdecken neuer Visionen stehen bei dieser Art der Arbeit im Vordergrund.
„Wir brauchen keine Leute, die in geraden Linien denken. Wir brauchen Leute, die über ihren Tellerrand schauen, wir brauchen Leute die Verbindungen schaffen, überraschende Verbindungen. Das ist der Bereich, in dem die Künste überragend sind, in dem Kunst und Erziehung in jeder Beziehung mehr geben können als jede andere Disziplin.“
Simon Rattle, Querdenker auf Erfolgskurs /Art and Now, 2010
SCHÖNHEIT MEDIAL TRANSFORMIERT
Ausstellung im Modul 1 der Universität Flensburg
Selten war der Kult um den schönen Körper ausgeprägter als heute. Besonders in den Medien bieten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Anregungen für eine "Selbstoptimierung" zu bekommen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass ein schönes Erscheinungsbild zum unverzichtbaren Bestandteil der Identität des modernen Menschen geworden ist und der Körperkult fast ausschließlich eine Sache von Mode, Werbung, Produktdesign oder der Videoclips.
Studierende der Medienpraxis / Abteilung Kunst und visuelle Medien der Universität Flensburg zeigen ihre eigene Sicht des Themas in Bildern, Filmen und medialen Installationen.
Vernissage im Modul 11. April 2001, 19:00
Transformationen Teil1 - Beziehungen - Aktionskunst im MODUL1
Trina Jung und Christiane Limper bieten vom 14.03. bis zum 20.03.2011 eine Kunstaktionswoche im MODUL1 an und DU bist herzlich zur Mitgestaltung eingeladen.
Das Credo ist Transformationen. Inhaltlich geht es um Beziehungen und deren Veränderungen und Formverwandlungen. Kunstaktionswoche bedeutet, dass wir DICH einladen transformierende Gedanken und Dinge mitzubringen die zum Teil eines gemeinsamen Werkes werden.
Neben dieser wachsenden Collage, gibt es die Möglichkeit im Rahmen der Kunstaktion „U.A.w.g.“ von Christiane Limper offene Fragen zu stellen, Antworten zu finden und zu geben.
Beispiele für zu Transformierendes
- Dinglich: Fotos, Kleidung, Briefe (gesendet oder ungesendet)...Alles was DIR dazu einfällt!
- Gedanklich: Fragen, Wünsche, Ideen, Träume...Alles was DIR dazu in den Sinn kommt! Fotos, Kleidung, Briefe (gesendet oder ungesendet)... Alles was DIR dazu einfällt:Gedanklich: Fragen, Wünsche, Ideen, Träume...Alles was DIR dazu in den Sinn kommt!
Gestalterische Mittel:
- Grundsätzliche Materialien wie Papier, Stifte, Scheren, Klebe, Nägel und ein paar Farben sind zur freien Verfügung vorhanden. Womit DU darüber hinaus arbeiten möchtest, bringe einfach mit.
Öffnungs- und Arbeitszeiten sind von Montag, den 14.03. bis Samstag, den 19.03.2011 von 15:00-18:00. Die Finissage ist am Sonntag, den 20.03.2011 um 15:00. Die Kunstaktionswoche findet im Ausstellungsraum MODUL1 in der Roten Str. 17 in Flensburg statt.
Wenn Essen Kunst wird!
Mit dem Essen spielt man nicht. Diesen Satz hat man in der Kindheit oft gehört. Der „Foodtograph“ hat aber genau das zum Inhalt seiner neusten Fotoserie gemacht. Die besondere Leidenschaft vom Foodtograph ist es Alltagsdinge mit anderen Gegenständen in ungewöhnliche Beziehungen zu setzen und auf unterschiedlichste Art und Weise photographisch darzustellen. Für einen Tag ist der Foodtograph mit den Serien 'Nackte Früchtchen', 'Cherry Christmas' oder 'Alles Wurst?!?' in Flensburg zu Besuch. Herzhaft Interessierte können den bisher anonymen Foodtograph in der Ausstellung”Foodtography“
am 15.02.2011 auf der Vernissage von 17.30-20 Uhr in Flensburg im Modul 1 in der Roten Straße treffen.
weitere Informationen unter: foodtograph.wordpress.com
Kunst muss raus!
Kreuz und quer durch die Stadt entstand Kunst unterschiedlichster Art und Weise. Vom Kind zum Senior waren alle dabei sich in Flensburg kreativ zu beschäftigen. Studenten der Universität Flensburg suchten Kontakt zur Öffentlichkeit durch ihre Projekte – Malen mit Senioren, basteln mit Kindern, Begegnungen mit Obdachlosen, Bewegung und Tanz kreativ, Neugestaltung des Schifffahrtsmuseum oder freies Schreiben. Die Arbeiten, die im Rahmen eines Seminars des Faches Kunst und visuelle Medien im BA-Studiengang Vermittlungswissenschaften entstanden, sollen nun in einer gemeinsamen Ausstellung präsentiert werden.
Öffnungszeiten sind von Montag, den 7. Februar bis Montag, den 14. Februar von 14-16 Uhr, Samstag von 11-15 Uhr, Sonntags geschlossen
Die Ausstellungseröffnung ist diesen Freitag, den 4. Februar um 18 Uhr.
Die Studierenden beantworten hier auch gerne Fragen zum Studium und zu den jeweiligen Projekten.
„Aus mir raus“ – Tanz trifft Malerei
Vom 01. bis zum 02.02.2011 im MODUL 1
Das TriSoKa-Team, bestehend aus drei Kunststudentinnen, lädt ein: Im Rahmen eines Kunstseminars, in Kooperation mit der VHS wurde ein Tanzprojekt ins Leben gerufen, dessen Ergebnisse wir nun in Form einer Ausstellung präsentieren! In Zusammenarbeit mit einer neu gegründeten Tanzgruppe sind im Laufe der Zeit besondere Werke entstanden, die Malerei und Tanz vereinen: Gefühle wurden durch den Tanz „raus gelassen“ und haben durch Aktion mit Farbe ihre Spuren hinterlassen.
Bei ihrem Besuch können Sie gerne selbst probieren den Tanz auf Papier zu manifestieren. Es muss nicht, aber es darf getanzt werden!
Ausstellungseröffnung am Dinstag, den 01.02. um 18 Uhr
Ausstellung am Mittwoch den 02.02. von 11- 18 Uhr
Weitere Informationen über das Projekt: www.trisoka.wordpress.com
„in Farbe“ – Rückblicke, Gefühle, Erlebnisse
An drei Vormittagen arbeiteten die Mieter des AWO Servicehauses am Sandberg künstlerisch und kreativ mit Pinsel, Farbe und Kreide. Im Rahmen eines Seminarprojektes des Instituts für Kunst und visuelle Medien der Universität Flensburg entstanden Werke zu dem Thema „Erinnerungen“ auf verschiedenen Papieren und schließlich auf Leinwänden. Den Gedanken, Vorstellungen, Erinnerungen und Geschichten möchten wir nun die Möglichkeit geben auch von anderen betrachtet zu werden.
Vier Kunststudentinnen laden Sie hierzu in die Räumlichkeiten des MODUL1 in der Roten Straße zu einer Ausstellung vom 24. – 29. Januar 2011 ein.
Ausstellungseröffnung: Montag, den 24. Januar um 19 Uhr
Öffnungszeiten 25. – 29.01.2011
Dienstag – Freitag je 10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr
Samstag 12 – 14Uhr
Taschenkunst im MODUL1
Vom 13. bis zum 22.12.2010
Laminierte Originalkunstwerke in Visitenkartenformat werden im MODUL1 der Uni in der Roten Straße produziert. Es arbeiten neben der Uni Lehrbeauftragten Dany Heck Künstlerinnen bzw. Studentinnen vor Ort
Sie können zuschauen, mitmachen, mitnehmen
Öffnungszeiten von Montag bis Samstag 11 – 18 Uhr
Käthe Wenzel: Cartoonorama – interaktives Cartoon Mapping
CampusTour 2010 an der Uni Flensburg
Die Bilder aus dem Artist-in-Residence-Projekt an der Uni Flensburg (gefördert von der Heinrich Böll Stiftung, 2010 – im Rahmen von CampusTour 2010) wurden im MODUL1 ausgestellt.
Drei Tage lang war die Berliner Künstlerin Käthe Wenzel als Artist-in-Residence auf dem Campus der Universität Flensburg unterwegs, hat Stimmungen eingefangen, Atmosphäre wahrgenommen, Veranstaltungen besucht und mit Studierenden, Lehrenden und MitarbeiterInnen gesprochen. Die dabei entstandenen Bilder und Cartoons sind jetzt im MODUL1 in der Roten Straße zu sehen und käuflich zu erwerben:
Ausstellung und Verkauf: Do 18.– Do 25.11.2010
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 16–18.30 Uhr, Sa 12–16 Uhr
Eröffnung: Mittwoch, 17.11.2010, 18.30 Uhr
Zur Eröffnung sprachen die Präsidentin der Universität Flensburg, Prof. Dr. Wara Wende und Britta Leusing, eine Stipendiatin der Heinrich Böll Stiftung.
Kurzfilmtage & tricky 2010
Vom 4. bis zum 14. November wurde das MODUL 1 zum Festivalbüro der Flensburger Kurzfilmtage & tricky 2010
Die Flensburger Kurzfilmtage finden in diesem Jahr vom 10. bis zum 13 . November im Kino 51Stufen im Deutschen Haus statt.
Wie im vergangenen Jahr nutzen die Fachhochschule Flensburg und der Verein Flensburger Kurzfilmtage e.V. als Veranstalter das MODUL 1, um im Vorfeld über das Programm zu informieren und Begeisterung für den Kurzfilm als kulturelles, künstlerisches und informatives Element zu wecken.
Vom 04. bis 14. November im MODUL 1:
- Kartenvorverkauf
- Programminformationen
- Ausschnitte aktueller Kurzfilme
- Infos und Gespräche
- Workshops
Während des Festivals war das MODUL 1 zudem zum zentralen Treffpunkt und Lounge der Filmemacher und Gäste.
anfangen
Die Kunststudierenden des 1. Semesters haben mit ihren drei Dozenten zwei Tage auf dem Scheersberg in ersten künstlerisch experimentellen Übungen gearbeitet. Thematisiert wurden Materialien, Natur, Begriffe, Körper, Biografien, Orte. Ergebnisse dieser Prozesse werden transformiert und in das Modul1 transportiert und dort gezeigt.
Vom 25.10 - 30.10. konnten Besucher die Ausstellung besuchen.
Öffnungszeiten: jeweils 16 - 18 Uhr. Besucher konnten aber auch zu den anderen Zeiten Blicke durch die Schaufenster werfen ...
Besucher hatten zudem die Möglichkeit zu einem Gespräch mit unseren neuen Studierenden, die aus ganz Deutschland nach Flensburg gekommen sind, um hier Kunst zu studieren.
Campus-Umgestaltung
Wie sähe der Flensburger Campus aus, wenn der Künstler und Architekt Friedensreich Hundertwasser für die Gestaltung zuständig gewesen wäre?
Die Flensburger Universitätsgebäude werden im Kleinformat nachgebaut und mit Fensterrechten, Verschimmelungsmanifesten, Zwiebeltürmen und „ungeraden Linien“ versehen.
Die Idee des organischen Bauens soll hier weiterentwickelt und in experimenteller, praktischer Werkstattarbeit im Modul 1 von den Studentinnen erprobt werden.
Das Projekt entsteht im Rahmen des Seminars „Wohnen unter soziokulturellen Aspekten“ im Kultur-Sprache-Medien Master der Universität Flensburg; durchgeführt von den Studentinnen Christin-Charlott Fischer und Katharina Trumpf.
16.08. – 22.08.2010
Werkstattarbeit offen für Besucher: Mo (16.08.) – Fr (20.08.): 12-15 Uhr
Ausstellung:
Sa (21.08.): 14 – 16 Uhr
So (22.08.): 14 – 16 Uhr (Finissage: 17.00 Uhr)
Image Production
Eine Modemarke verkauft nicht nur Kleidung, sondern ein Image. Die Studenten Anna Lorscheider und Thomas Heyse thematisieren dieses Phänomen, indem sie ein Image für eine fiktive Marke entwerfen. Im Laufe einer Woche entstehen hierbei Werbefotografien, Logos, Werbeslogans und Videos.
Der Arbeitsprozess konnte vom 9.8.- 13.8. täglich von 11- 18 Uhr beobachtet werden. Die Arbeitsergebnisse wurden im Rahmen einer Finissage am Donnerstag den 12.8. ab 19 Uhr präsentiert.
Automobilausstellung
Vom 1.8. – 7.8. 2010 wurde das MODUL 1 in der Roten Straße 17 zum Showroom für ein Automobil der besonderen Art. Nach künstlerischer Bearbeitung ist dieses zwar nicht mehr unbedingt fahrtüchtig, hat dafür jedoch ein sehr reizvolles ästhetisches Erscheinungsbild zu bieten. Das besondere dabei: Das Auto möchte gerne verschenkt werden! Wer also einen liebevollen Umgang zu Automobilen pflegt und zufällig noch ein medienwirksames „Objekt“ für den Vorgarten oder das Firmengelände brauchte, konnte im MODUL 1 vorbei schauen.
Mehr Informationen und Bilder im Internet unter www.thomas-heyse.de
Get into the flow
"Get into the flow" beschreibt den Weg der Textil- und Kunst-Studentin Simona von Oepen, die anlässlich ihrer Bachelor-Arbeit das Phänomen Mode und Modejournalismus thematisierte. Dabei hat sie sich selbst auf die Spuren eine Designerin und einer Moderedakteurin begeben.
An drei Tagen – Mittwoch, 21. Juli bis Donnerstag, 22. Juli von 14-16 Uhr und am Freitag, 23. Juli 2010, von 12-14 Uhr waren alle dazu eingeladen diesen Weg nachzuvollziehen, ebenfalls zu gehen und dabei interessante Einblicke über die schillernde Modewelt und in kreative Flowprozesse zu erhalten.
Sprache, Zeichen, Bild
12. – 16.7.2010
Visuelle Poesie verbindet Bild und Schrift. Aber auch ein Bild ohne Schrift kann uns einen „poetischen Eindruck“ vermitteln. werden Notizzettel, Plakate und Zeitungen, Hinweisschilder, schriftliche Äußerungen an Wänden und andere Dinge unserer Umwelt zum Material. Eigentlich eignen sich alle "lesbaren Landschaften“, um poetisch verarbeitet zu werden. Studierende der Medienpraxis 2 stellen Ihre Ergebnisse in schwarzer Rahmung aus.
Vernissage Montag um 18.30 Uhr
Kontakt: Werner.Fuetterer@uni-flensburg.de
Klangerfindungen im Lärmlabor
5. – 11.07.2010 Klangprojekte mit Kindern
Das Düddeldabbel, die Knistertüte, die CD-Ständer-Angel, die Ordnergeige spielen mit in der Sinfonie der Klangerfindungen:
Die Ausstellung „Klangerfindungen im Lärmlabor“ entstand während des Klangkunstprojektes der Kunst-Studierenden des 6ten Semesters. Auf dem Kindertag 2010 wurden an einem Stand Klangkörper aus alltäglichen Gegenständen hergestellt. Die ungewöhnlichen Töne dieser Erfindungen wurden aufgenommen und in einer Symphonie vereint. Die Ergebnisse werden nun ausgestellt. Bei dieser Ausstellung können die einzelnen Objekte ausprobiert werden und Mitmachen ist ausdrücklich erlaubt. Vivien Tiedje, Maike Thießen, Sarah Erichsen, Sabrina Bartz
"Stell dir vor, du bist ploetzlich in einer fremden Welt und jemand ganz anderes ..." AVATARWELTEN
01. – 04.07.2010
Work in progress. Studierende zeigen Modelle im Rahmen eines Praxisprojektes, das gerade im Entstehen sind.
Die Avatarwelten sind leider nicht betretbar, weil sie nicht real sind. Deshalb kann man sie nur durch das Schaufenster betrachten. Die Aufgaben für die Studierenden eines Kunstpraxis-Seminars (Ltg.: Prof. Dr. Manfred Blohm) lauteten:
Aufgabe 1
Stellen Sie sich vor, Sie erwachen plötzlich in einer für Sie fremden Welt in einem völlig anderen Körper, der nur etwa 300 Pixel groß ist. Diese Welt befindet sich in den Kunsträumen und dem angrenzenden Flur der Universität Flensburg. Überlegen Sie, wie Sie aussehen, welche besonderen Fähigkeiten Sie haben und bauen Sie Basislager. Lernen Sie die anderen Avatare kennen und kooperieren Sie ggf. mit ihnen. Ihre größten Feinde sind die Haustechniker ....
Aufgabe 2
Stellen Sie sich anschliessend vor, Sie koennten aufgrund Ihrer guten Kooperationen mit den anderen Avataren Ihre enge Welt verlassen und sich auf dem gesamten Campus bewegen. Bauen Sie sich auf dem Campus-Gelaende neue Basislager...
Wesentliche Bereiche, die zum Gesamtprojekt gehören, befinden sich mehr oder minder versteckt in den Räumen der Kunst und auf dem Hochschul-Campus, ebenso gibt es Hinweise und Erläuterungen in einem Blog (http://kupra2010.wordpress.com/2010/04/). Und demnächst wird man die Wege der Avatare auf Youtube als kurze Filme nachverfolgen können. Erste Fotos vom Arbeitsprozess finden Sie unter
www.kunst-textil-medien.de/avatar1.html
Fotos: www.kunst-textil-medien.de/avatar1.html
Blog: kupra2010.wordpress.com/2010/04/
Unerhört - Klangkunstprojekte im Stadtraum von Flensburg
16. – 21.06.2010
"Die Stadt ist hörbar und das Hörbare geht von den Menschen aus, ohne die die Stadt keine Stadt wäre" – 11 Kunst-Studierende der Universität Flensburg haben mit Klang im Stadtraum von Flensburg gearbeitet. Jetzt sind die Ergebnisse ab Mittwoch, den 16. Juni im MODUL1 in der Roten Straße ausgestellt: Dokumentationen von Aktionen im öffentlichen Raum sowie Skulpturen oder Objekte, die nicht nur angesehen, sondern angehört oder sogar benutzt werden sollen. Kommen und hören Sie.
Insgesamt 9 Projekte sind ausgestellt: Der "Puls der Stadt" wurde hörbar und sichtbar gemacht. Und er ist auch in elektronischen Loops wieder zufinden. Ein Geräusch-Memory lädt Erwachsene zum auditiven Gedächtnis-Test ein und eine Spielelandschaft bietet geräuschvolle Spielzeugfiguren für Kinder. Lebens-Situationen werden zu künstlerischen Motiven, z.B. im Mapping "Playground", das die Geräuschkulisse von spielenden Kindern im Hinterhof nachvollziehbar macht, wie sie durch ein offenes Wohnungsfenster dringen, und ein "sprechender Kuchen" widerspricht den Geschmackserwartungen. Der für Flensburg berühmte "Plopp-Sound" wird mit Naturkräften kombiniert. Zwei bereits durchgeführte Aktionen im Stadtraum sind dokumentiert – "Klangkleider" und "Straßensounds" haben die Grenzen des "normalen" Verhaltens und der Klangerzeugung im öffentlichen Raum ausgelotet.
Ausstellende: Kristina Schulze, Valentin Rieger, Julia Kwitowski / Nina Kronenberg, Jonna Schumann, Maria Brockmöller / Kristina Rauno, Katarina Wollherr, Wojciech Kosciuk, Ariane Katins, Melanie Joppich
Kontakt: Dr. Christine Heil, heil(at)uni-flensburg.de
Eine Studienreise nach Ghana
Fotos aus Ghana von Sven Ellerbrock
31.05. – 13.06.2010
Ghana an der Elfenbeinküste gilt als eines der demokratischen Musterländer auf dem afrikanischen Kontinent. Im März 2010 fand erstmalig eine Studienreise von Angehörigen der Universität Flensburg dorthin statt. Geleitet von der Initiatorin der Exkursion Professorin Bea Lundt (Institut für Geschichte und Didaktik), reisten 12 Studierende und Doktoranden aus verschiedenen Studiengängen unter Begleitung von Ulrike Bischoff-Parker (Leiterin des International Office) die 5500 km in Richtung Äquator. Eine Ausstellung im Modul1 präsentiert jetzt Eindrücke und Ergebnisse dieser Exkursion.
Zweck der Reise war u.a. die konkrete Vorbereitung eines Praktikantenprogramms für Flensburger Lehramtsstudierende an Ghanaischen Schulen. Dabei führten die Studierenden auch verschiedene kleinere Projekte an Schulen in Winneba, an der Küste, und Wurupong, einem Dorf in der Voltaregion, durch. Nach dem offiziellen Exkursionsprogramm fand sich für die Studierenden noch die Möglichkeit, dieses faszinierende Land in Kleingruppen zu bereisen. Diese Erfahrungen werden jetzt in der Ausstellung mit Fotografien von Sven Ellerbrock zusammengetragen. Sie gliedert sich in die Bereiche „Eindrücke des Landes“, „Schulleben in Ghana“ und dokumentiert die Projektarbeiten an den verschiedenen Schulen.
Zwischen Modedesign und Kunst
18. – 30.05.2010
Im MODUL 1 in der Roten Straße 17 fiand vom 18.05.- 30.05. 2010 eine Ausstellung statt, die der Frage nachgeht wann und wie Modedesign mit Kunst zu tun bekommen kann.
Im Rahmen des „Baltic Fashion Awards“, der vor zwei Wochen in Heringsdorf auf Usedom stattfand, widmeten sich die Modedesigner in einer Kunstaktion der Malerei. Dabei entstanden 11 Arbeiten, die Bezug zu den jeweiligen Kollektionen haben, die dort präsentiert wurden. Inwieweit sich Designer auch als Künstler verstehen, wurde in Interviews sehr individuell verschieden beurteilt. In der Ausstellung kann jeder Besucher dieser Frage nachgehen und Fotos der dort präsentierten Modedesign-Kollektion betrachten.
Game Design
Einblicke in die Spiele-Werkstatt an der FH Flensburg
03. – 08.05.2010
Wer spielt nicht gern? Vielleicht sogar ein selbst entworfenes Spiel? Bereits zum dritten Mal können Studenten der Medieninformatik an der FH Flensburg innerhalb des Kurses „Game Design“ eigene Spiel-Ideen entwickeln und die benötigten Spiele-Utensilien gestalten. Die Ausstellung zeigt Karten-, Brett- und Computerspiele. Erleben Sie neue Variationen von Spiele-Klassikern wie „Memory“ oder „Malefiz“ oder Kartenspiel-Varianten bekannter Computerspiele! Als besonderer Höhepunkt werden die besten Spiele von den Betreibern des Flensburger Spiele-Portals "Spielen.DE" im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung prämiert.
Zudem wird eine Dokumentation über die Spiele-Werkstätten für Schüler und Jugendliche gezeigt. Die Projekt-Förderung durch den Verein Flensburg innovativ! e.V. ermöglicht es, in den Sommer- und Herbstferien des vergangenen Jahres mehrere Blockkurse zur Spiele-Entwicklung für Schüler ab 12 Jahren anzubieten. Natürlich können im Rahmen der Ausstellung auch Fragen interessierter Schüler, Lehrer oder Eltern beantwortet werden!
Die Finissage und eine Prämierung der besten Spiele fand satt am 6. Mai 2010 um 19 Uhr
Kontakt: Knut.Hartmann@FH-Flensburg.de
Pilotprojekte zu "Identität – Heimat – Kultur"
26.04. – 30.04.2010
Studierende des Master-Studiengangs KSM (Kultur-Sprache-Medien) nutzen den Projekt- und Austellungsraum der Universität Flensburg für künstlerische Experimente. Die Teilnahme von Passanten und allen Interessierten ist erwünscht!
Im MODUL1 in der Roten Straße 17 wird in der Woche von Montag, den 26.4. bis Freitag, den 30.4. zu bestimmten Zeiten insgesamt fünf öffentliche Kultur-Laboratorien eingerichtet:
SITZEN / Mo 26.4. / 14-16 Uhr / Die Besucher werden vor die Wahl EINER aus vier Sitzgelegenheiten gestellt. Darunter gibt es die Option eine Sitzgelegenheit selbst zu kreieren. Die Frage ist dann: Worauf werden Sie Platz nehmen?
MENETEKEL / Mi 28.4. / 10-13 Uhr / Inspiriert durch den deutschen Künstler Lothar Baumgarten wagt die Gruppe MENETEKEL den Versuch interessierte Besucherinnen und Besucher auf künstlerische Art durch Feder und Wort zu manipulieren.
MAL SCHAUN / Mi 28.4. / 13-17 Uhr / Golf? Tee? Musik? "Mal schaun"..was man tun kann oder einfach "mal schaun" was passiert.
MAN KENNT SICH VOM SEHEN / Do 29.4. / 14-18 Uhr / Wir begegnen ihnen regelmäßig, nur um sie gleich wieder zu vergessen. Unbekannt und doch vertraut, die Gesichter einer Stadt. ... Dennoch wecken diese Gesichter im Anderen stets das subtile Gefühl eines Déjà-Vu, von unbestimmter Vertrautheit, von Heimat.
KSM: KÖRPER – SPRACHE – MENSCHEN / Fr 30.4. / 10-14 Uhr / KSM heißt mehr als Kultur-Sprache-Medien. Drei Studentinnen erweitern den Bedeutungsraum und hinterfragen Grenzsetzungen. K kann auch für Kunst, Körper oder Konflikt stehen, S für Suche, System oder Sichtweise und M für Macht, Mensch oder Multikulturalität.
Textiles & KaffeeExperimente
Zwei Studentinnen der Universität Flensburg, Annika Hillers und Philine Niemann, arbeiteten in der Zeit vom 1.04. - 11.04. 2010 künstlerisch im Modul 1. Die Arbeitsfelder lassen sich bisher grob in zwei Bereiche gliedern:
Experimenteller Umgang mit textilem Material, sowie Auseinandersetzungen mit Kaffee auf unterschiedlichen inhaltlichen und formalen Ebenen.
Es gab keine festgelegten Verbindungspunkte zwischen den Themen. Der Arbeitsprozess war offen und ließ Freiraum für Ungeplantes.
Die Finissage fand am 11.04.2010 um 19 Uhr statt!
Die Konstellation im Raum
18. – 29.03.2010
In der Zeit vom 18.03 - 29.03 trafen sich zwei Studentinnen der Universität Flensburg, Maya Trampler und Franziska Timm, um das erste Mal an und in einem Raum zur gleichen Zeit künstlerisch zu arbeiten. Sie unterwarfen sich in dieser Zeit einem selbst auferlegten Takt: 2 Tage gemeinschaftliches Arbeiten an einem Thema und anschließend 2 Tage individuelles Arbeiten. Dabei werden sowohl drei verschiedene Themen (1. Farbe, 2. Faden, 3. Wort) gemeinsam erprobt, erfahren und ausgelebt, als auch der Raum des Modul 1 im Duo immer wieder verändert.
Ziel dieser Konstellation war, dass sich neue und inspirierende Situationen ergeben, die nicht nur das gemeinsame Arbeiten fördern sollen, sondern auch das jeweilige.
Der Ausgangspunkt des eigenständigen Wirkens warjedes Mal das Gemeinsame, um das Erlebte und Entstandene für sich zu nutzen und an diesem anzuknüpfen.
Ihr Zusammentreffen ist ein Experiment, das als ein rhythmisches Regelwerk angesehen werden kann.
Die Finissage fand am Montag den 29.03. um 19 Uhr statt.
Kontakt: KunstVerteiler(at)uni-flensburg.de
Kunst-Winter - Eine Ausstellung künstlerischer Arbeiten von Gasthörern an der Universität Flensburg
12. – 17.03.2010
Gasthörer des Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Uni Flensburg im Alter von Mitte 20 bis 70 erprobten, entwickelten und reflektierten unter der Leitung der Künstlerin Daniela Heck, die auch als Lehrbeauftragte in der Bildenden Kunst an der Universität Flensburg tätig ist, künstlerische Themen und Techniken. Ausgewählte Ergebnisse der künstlerischen Arbeiten, die in diesen Seminaren entstanden sind, werden im Ausstellungsraum der Universität Flensburg im Modul1 in der Roten Str. in Flensburg gezeigt.
Die Spanne der künstlerischen Auseinandersetzung in drei Seminaren von Frau Heck reichte vom Aktzeichnen- und malen über das Portraitzeichnen in unterschiedlichen Techniken bis hin zum klassischen Holzschnitt. Dieser wurde zudem ergänzt und teilweise kombiniert mit Monotypien, experimentellen Drucktechniken und Frottagen. Bezüge zu klassischen Themen der Kunst werden ebenso sichtbar wie experimentelle Anteile, die in der Kunst seit der 2. Hälfte des 20sten Jahrhunderts bedeutsam werden.
Auch im Sommersemester werden erneut im Rahmen von Seminarangeboten künstlerische Techniken und künstlerische Fragestellungen und deren kunstwissenschaftlichen Reflexionen für interessierte Gasthörer angeboten.
Ausstellungszeiten: 12. – 17.3.2010 im Modul 1 in der Roten Straße
Die Vernissage fand am Freitag, den 12.3.2010 um 17 Uhr statt.
Ausstellungsverantwortliche/Kontakt: Daniela Heck danyheck@foni.net
Weiterführende Links:
www.zww.uni-flensburg.de
www.danyheck-atelier.de
Bilder von der Ausstellungseröffnung
Holzweg Ausstellung "IKONOBLASTEN"
17.02. – 10.03.2010
Vernissage: Mi 17.02, 18:00 Uhr mit Begrüßungssekt und Diavortrag "Eine Holzwegetarische Reise um die Welt"
Der Holzweg feierte seinen 7. Geburtstag mit einer Ausstellung im Modul1. Seit 2003 verwöhnen die beiden Comic-Zeichner vom Holzweg Comic Magazin die Flensburger Szene mit ihren Werken im DIN A5-Format. Nun stellen sie erstmals eine größere Retrospektive der vergangenen Jahre im Modul1 aus. So können ab 17. Februar bis 10. März sowohl die ersten Comics der Gründerzeit, sowie zeitgenössische Werke auf Leinwand, großformatige Zeichnungen sowie filigrane Schaukästen bewundert werden.
Öffnungszeiten Mi/Fr/Sa 10-14 Uhr
Holzweg: Ein 20-40 seitiges Comic Fanzine, das in unregelmäßigen Abständen herauskommt und an der Uni FL, sowie in diversen Cafes kostenlos ausliegt. Gesponsort wird es vom AstA der Uni Flensburg, unterstützt vom Institut für Bildende Kunst,
gezeichnet von Stefan Röll & Björn Schmidt. Seit 2003 ca. 40 Ausgaben.
Gründungslegende: Es geschah irgendwann im Jahre 2003. Die beiden späteren Holzweg-Protagonisten lungerten an der Flensburger Hafenspitze herum, als plötzlich die Zeit stillzustehn schien. Und tatsächlich: Die Möwen hingen bewegungslos in der Luft, Busse und Autos waren wie festgefroren, alle Menschen waren zu Wachsfiguren geworden. Verwundert blickten sich die beiden um; sie waren offensichtlich die einzigen, die nicht von der Starre betroffen waren. Auf einmal tauchte ein rabenschwarzer Finnwal aus dem Hafenbecken und übergab den beiden einen leeren Wegweiser, bevor er leise plätschernd und freundlich mit der Flosse winkend wieder im Wasser versank. Sobald sich die Fluten über dem Ungeheuer wieder geschlossen hatten, ging auch das normale Leben weiter. Möwen segelten im Wind, Autos hupten, Menschen gingen ihren Geschäften nach. Die beiden Protagonisten aber beschrifteten den leeren Wegweiser mit "HOLZWEG" und beschlossen fortan unter diesem Banner Comics zu zeichnen.
Kunst zu Besuch. Ein Tiger kommt zum Tee
06. – 13.02.2010
Unerwartet und ohne Ankündigung, die tägliche Routine durcheinander bringend – wie Tiger pirschten sich die Kunststudenten des Projektkurses „Schnittstellen & Kontexte“ (Dozenten: Christine Heil und Rainer Prüß) an die unterschiedlichsten Institutionen an.
So galt es sowohl für die Studentinnen und Studenten wie auch für die Institutionen, ihren vertrauten Alltagsdschungel zu verlassen und sich auf eine gemeinsame Expedition einzulassen. Dabei mussten die Fremden, Wilden mutig sein – mutig um mit den Institutionen zu kooperieren, zu arbeiten, neue Wege zu erkunden und ihre manchmal exotischen und unberechenbaren Ideen umzusetzen. Die Tiger der Universität Flensburg besuchten auf ihrer Reise unterschiedliche Orte und Institutionen: die Phänomenta, das Schiffahrtsmuseum, den Power Park Artefact, das Landestheater, das Jugendzentrum AAK, Essen auf Rädern, Schloss Gottorf, die Linie 412 und die Kunsthochschule Kiel.
Wie diese Institutionen von den universitären Tigern beobachtet, mitgestaltet oder gar umgekrempelt wurden, sahen die Besucher in den zahlreichen Projektdokumentationen im MODUL1, natürlich bei einer Tasse Tee.
Kontakt: Dr. Christine Heil, heil@uni-flensburg.de
Bilder von der Ausstellungseröffnung
BUCHPRÄSENTATION
„Nicht zuhören kann ich gut, aber dafür hapert‘s am Sprechen“
Am Donnerstag, den 11. 02. 2010 um 18 Uhr stellte Hartwig Eckert sein im Januar 2010 im Ernst Reinhardt Verlag erschienenes Buch „Sprechen Sie noch oder werden Sie schon verstanden? Persönlichkeitsentwicklung durch Kommunikation“ im MODUL1 in der Roten Straße vor.
Prof. Dr. Hartwig Eckert lehrte von 1980 bis 2007 Anglistik an der Universität Flensburg und ist nach seiner Pensionierung erfolgreich in den Bereichen Rhetorik und Persönlichkeitsentwicklung tätig.
Hartwig Eckert: „Unsere Sprech- und Zuhörfähigkeiten sollten wir regelmäßig zum Wartungsdienst bringen, denn von unseren Mitmenschen werden wir in erster Linie nach unserem kommunikativen Verhalten beurteilt. Im Gespräch wird nicht nur mitgeteilt, sondern es werden auch Identitäten ausgehandelt und geformt. Viele Menschen verweigern sich einem solchen Prozess durch Sprechmuster der Stagnation. Andere fördern ihre Persönlichkeitsentwicklung durch die Sprach- und Denkmuster der Dynamik. Jeder und jede hat die Wahl, trifft sie aber selten bewusst.“
Wege nach Flensburg
26. – 29.01.2010
Familie, Ausbildung, Flucht, Fremde, Hoffnung, Frust, Ehrgeiz, Neugier, Liebe, Angst, Zukunft – Was veranlasst eigentlich Menschen das eigene Land zu verlassen? Wie verläuft solch ein Weg aus der Heimat in das fremde Flensburg? Und wie wird die Migration im Nachhinein reflektiert? Im Rahmen des Seminars „Geographische Regionalforschung“ haben Studierende des Instituts für Geographie und ihre Didaktik Menschen gebeten, von ihren Wegen nach Flensburg zu erzählen… Die Ergebnisse dieser Interviews und weiterer Nachforschungen werden in Form von Postern und Interviewtexten präsentiert.
Die Ausstellungseröffnung fand am Montag, den 25. Januar um 18:30 Uhr statt.
Kontakt: Prof. Dr. Holger Jahnke, holger.jahnke@uni-flensburg.de
Fehler, Error etc.
Im MODUL1, Rote Str. 17 in der Flensburger Innenstadt, war vom 18. bis zum 23. Januar 2010 die Ausstellung "Fehler, Error, etc." von Studierenden des Faches Kunst zu sehen.
Felher, äh...Fehler jetzt richtig geschrieben oder auch als Ausrutscher, Defizit, Delikt, Dummheit, Entgleisung, Error, Fauxpas, Inkorrektheit, Insuffizienz, Irrtum, Kehrseite, Lapsus, Laster, Macke, Makel, Mangel, Manko, Missgriff, Patzer, Schaden, Schnitzer, Schuld, Schwäche, Ungeschick, Unrichtigkeit, Unzulänglichkeit, Vergehen, Verfehlung,
Versagen, Versehen, Verstoß, Zuwiderhandlung bezeichnet. "Irren ist menschlich." oder "Intelligente Fehler zu machen ist eine große Kunst." Wir machen ständig Fehler, niemand ist perfekt.
Mit diesem facettenreichen Thema haben sich die Studierenden des Studiengangs Bachelor in Vermittlungswissenschaften (3. Semester) der Universität Flensburg in diesem Semester beschäftigt. Zu Beginn haben sich die Studierenden eine eigene Forschungsfrage gestellt und davon ausgehend Ideen für künstlerische und medienpraktische Arbeiten entwickelt. die in dieser Werkschau gezeigt werden.
*Eröffnung* Montag, 18. Januar 2010 um 18:30 Uhr
Ausstellung der Ergebnisse der Ästhetischen Werkstätten „Kunstbegegnung“ und „Kultplastik“
12. bis 16.01.2010
Vom 12. bis zum 16.01.2010 können sich interessierte Besucher im Modul 1 in der Roten Straße in Flensburg Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern der Ästhetischen Werkstätten „Kunstbegegnung“ und „Kultplastik“ ansehen. Innerhalb des 1. Schulhalbjahres wurden in der Zentralschule Harrislee überdimensionale Kultobjekte aus Plastiktüten, Sturmfluten im Schuhkarton und mehr entwickelt und gestaltet. Geleitet wurden diese beiden Werkstätten von jeweils zwei Studentinnen der Universität Flensburg.
Von Dienstag 14 Uhr bis Freitag kann die Ausstellung bereits durch die Fensterfronten betrachtet werden. Am Samstag, den 16.01.10, wird dann das Modul 1 zur Präsentation der Ergebnisse in der Zeit von 12 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Hierzu laden die Schülerinnen und Schüler sowie die Studentinnen alle Kunstinteressierten herzlich ein.
Was machen eigentlich die Kunststudierenden der Uni Flensburg? 02.01.2010 - 09.01.2010
Vom 02.01. - 09.01. 2010 arbeiten vier von ihnen in dem kleinen Atelier „Modul 1“ in der Roten Straße, gegenüber der Weinhandlung Braasch.
Sie beschäftigen sich eine Woche lang intensiv mit den Medien Film, Malerei, Video oder Performance und arbeiten zu selbst gewählten Themen.
Interessierte können während der Woche gerne vorbeikommen, um Arbeitsschritte zu beobachten oder den Studenten bei einem Kaffee Fragen zu stellen.
Die Ergebnisse dieses Experimentes werden am Samstag, den 09.01., im Rahmen einer kleinen Ausstellung im Modul 1 präsentiert. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.
SchenkARTikel
10. bis 18. Dez. 2009
Im MODUL 1, Rote Str. 17 in der Flensburger Innenstadt, war vom 10. bis zum 18. Dezember die Ausstellung SchenkARTikel der Studierenden des Faches Kunst zu sehen. Die Studierenden des Studiengangs Bachelor in Vermittlungswissenschaften (Fach Kunst, 1. und 3. Semester) der Universität Flensburg zeigen im Rahmen dieser Werkschau ihre künstlerischen Arbeiten und wagen zugleich den ersten Schritt in die Öffentlichkeit. Die Arbeiten zeichnen sich durch experimentelle und surrealistische Herangehensweisen aus. Entstanden sind unter anderem T-Shirts, Postkarten und verfremdete Alltagsobjekte, die im Sinne des Ausstellungstitels gegen eine Spende erworben werden können.
Eröffnet wurde die Ausstellung am Donnerstag, 10. Dezember um 19 Uhr
Fotografische Feldforschung
1.- 4. Dezember 2009
Studierende der Vermittlungswissenschaften planten, besprachen und präsentierten ihre Vorarbeiten zum Thema „Fotografische Feldforschung“
in einem „offenen Seminar“ am Dienstag, 1. Dezember, von 16.00-18.00 Uhr.
Die Ergebnisse waren anschließend bis zum 4.Dezember im Schaufenster des MODUL1 zu betrachten.
Vom 30. Oktober bis zum 21. November 2009 wurde das MODUL 1 zum Festivalbüro der Flensburger Kurzfilmtage & tricky 2009
Die Flensburger Kurzfilmtage fanden in diesem Jahr vom 18. bis zum 21. November bereits zum 9. Mal im Kino 51Stufen im Deutschen Haus statt.
Wie im vergangenen Jahr nutzten die Fachhochschule Flensburg und der Verein Flensburger Kurzfilmtage als Veranstalter das MODUL 1, um im Vorfeld über das Programm zu informieren und Begeisterung für den Kurzfilm als kulturelles, künstlerisches und informatives Element zu wecken.
Vom 30.10. bis 21.11. wurden hier Kurzfilme von Studierenden der Fh und -Ausschnitte aus dem aktuellen Programm präsentiert, Gespräche und Workshops zum Thema Kurzfilm angeboten, Programmhefte der Kurzfilmtage verteilt und Eintrittskarten verkauft. Während des Festivals wurde das MODUL1 zum zentralen Treffpunkt und Lounge der Filmemacher und Gäste.
28. Sept. - 4. Okt. 2009
„Küchengeräte“
Arbeiten aus einem Kunstpraxis-Seminar von Manfred Blohm
Die Ausstellung zeigt Ergebnisse eines Kunstpraxis-Seminars mit Studierenden des BA-Studiums Kunst & visuelle Medien. Aufgabe war es, ungewöhnliche Küchengeräte mit ungewöhnlichen Nutzungsmöglichkeiten und aus ungewöhnlichen Materialkonstellationen herzustellen. Die Geräte sollten schön, aber nicht unbedingt nützlich sein.
Und: Man kann die Küchengeräte käuflich erwerben!
Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 28. Sept.
„Aktzeichnen-Variationen“
Arbeiten aus dem Aktzeichnen-Seminar von Dany Heck
14. - 20. August 2009
Eine Ausstellung von Aktzeichnungen, die in mehreren Seminareinheiten entstanden sind. An jedem Ausstellungstag wird eine „Unterrichtseinheit“ unter Anleitung von Dany Heck, freischaffende Künstlerin mit Atelier in Flensburg, durchgeführt, die unterschiedliche Motive und Techniken behandelt.
Aktion: „Fast-Akt“, Aktion: „Portraitzeichnungen vor Ort“, Aktion: „Füße“, Aktion: „Hände“, Aktion: „Figurenbiegen“
Kitchentracks
Küchenspuren, Spuren der Küche, oder Spuren in der Küche?
Lisa Barkley und Thomas Heyse, Kunststudierende der Universität Flensburg, setzen sich in zwei großflächigen Arbeiten plastisch und fotografisch mit ihren Küchen auseinander.
Die fragmentarischen Arbeiten sind vom 20.07. bis zum 14.08. ausgestellt und können durch die Fensterfronten betrachtet werden.
"Absolut tierisch" Lesung mit Dr. Markus Pohlmeyer und Studierenden der Universität Flensburg am Dienstag, 14. Juli 2009, 20 Uhr
Tiere zwischen Gottheit und Kitsch. Wie und wo begegnen uns Tiere? Als Nahrungsmittel, Mitbewohner, Weggefährten, Märchenfiguren, Dämonen, Fossilien und Gottheiten ... Es kommen zu Wort: die Bibel, Echnaton, F. Kafka, H. Melville, Loriot, R. Gernhardt u.a. Diese Lesung gibt Einblick in eine Publikation, die 2008/2009 in Zusammenarbeit mit dem Völkerkundemuseum Hamburg entstanden ist. Präsentiert werden darum auch ausgewählte ethnologische Exponate aus aller Welt, die Geschichten erzählen, Geschichten über Menschen und (ihre) Tiere.
"Alltag verschieben"
07. Juli bis 11. Juli 2009
Was ist Alltag? Was ist alltäglich? Wie kann man mit den Mitteln der Kunst Alltag verändern oder Alltägliches neu erscheinen lassen? Mit diesen Fragen haben sich die Studierenden des Kunstpraxis-Seminars von Dr. Christine Heil ein Semester lang auseinandergesetzt und Arbeiten entwickelt, die im MODUL1 zu sehen sind. Ausgehend von der gegenseitigen Beobachtung wie man sich auf einen Stuhl setzt, wurden von den Studierenden Werke erarbeitet, die die Sicht auf Alltag und Alltägliches verändern.
In den Werken sind neue, ironische, befremdliche, gewöhnliche und vielleicht auch alte Perspektiven zum Thema Alltag entstanden. Frühstücken im Bett und das mitten in der Flensburger Innenstadt? Was geschieht, wenn man den privaten Raum in den öffentlichen Raum verschiebt? Mit diesen Fragen hat sich das Werk „Frühstück im Grauen“ auseinandergesetzt und wird in der Ausstellung zu sehen sein. Eine weitere Raumverwandlung findet man auch in der Fotodokumentation „metamorphosis“, in der sich das Badezimmer schrittweise zum Wohnzimmer verwandelt. Es stellt sich die Frage, was Alltag überhaupt ist. In einem der Werke geht es um die Möglichkeiten eines Blickes unter den Alltag und die Frage ob die Möglichkeit eines Nicht-Alltages existiert?
Von Fotografie über Malerei, bis hin zu Skulpturen und Performances setzen sich die künstlerischen Arbeiten mit dem Prinzip Alltag auseinander, durchbrechen alltägliche Grenzen, zeigen Alltag auf, bilden ihn ab oder sind alltäglich.
"GO OUT"
17. Juni - 2. Juli 2009
Zu sehen sind die Fotos der Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs des International Office der Universität Flensburg. Die Fotos zeigen Eindrücke von Studierenden während des Auslandsstudiums. Ausgestellt sind die jeweils besten vier Fotos aus den Kategorien "Eindrücke des Landes" und "Studentisches Leben". Verantwortlich für die Ausstellung: Lucila Morales de Mittag lucila(at)uni-flensburg.de
38° 7′ N, 13° 22′ O - Flens zilianische Erkundungen
Exkursionsausstellung 3.-13. Juni 2009
Wie fühlt es sich an, auf einem Vulkan zu stehen? Warum ist eine einzige Straße gleichzeitig der beste und schlechteste Ort Palermos? Oder … wie kommt der Fisch ins Glas? Wer am 02. Juni um 18:30 Uhr das MODUL1 in der Roten Straße 17 in Flensburg betritt, wird in einen Raum eintauchen, der von mediterranem Flair, Naturdarstellungen und den individuellen Besonderheiten Siziliens geprägt ist. Unter dem Titel 38° 7′ N, 13° 22′ O – Flens zilianische Erkundungen schaffen Studierende des Instituts für Geographie und ihre Didaktik der Universität Flensburg eine Ausstellung, welche nicht nur mit dem Auge erfahrbar ist. Anhand von Exponaten werden Erkundungen dargestellt, die während einer einwöchigen Exkursion nach Sizilien unter der Leitung von Prof. Dr. Jahnke gemacht wurden. Besucher können auf diese Weise die Erfahrungen der Studierenden zum Teil nacherleben und sich zu Themen wie z.B. Oliven-Öl-Baum, Vulcano - Aufstieg in schwefelige (L/D)üfte, Sizilianische Kachelei – Kacheln mal anders u.v.m… informieren.
Open Space: INTER-MEDIA-PERFORMANCES
5 Tage offenes Atelier 25.-29. Mai 2009
Christine Haase (Berlin)/ Tal Alperstein (Tel-Aviv, Israel)
In dieser Woche steht die Tür des MODUL1 offen. In dem leeren Projekt-Raum der Universität Flensburg werden Tal Alperstein (Tel-Aviv, Israel) und Christine Haase (Berlin) ihre Arbeiten präsentieren und in Abendveranstaltungen vorstellen. Und sie werden den Raum als offenes Atelier nutzen, in dem neue Ideen und Versuchanordnungen stattfinden. Bekannte alltägliche Abläufe werden genutzt, verschoben und weiterverarbeitet. Die Aktionen sind dialogisch und beziehen auch das Leben auf der Straße und den Stadtraum mit ein. Am ersten Tag beginnen die beiden Performerinnen sich gegenseitigen Geschichten zu erzählen und entwickeln Tag für Tag neue Reaktionen zu dem, was sich aktuell ereignen wird. Der Titel INTER-MEDIAPERFORMANCES weist auf die provozierte Interaktivität der verwendeten Medien. Medien werden die Körper der beiden Künstlerinnen sein und die Videoprojektionen, vor und mit denen sie zu experimentellen Handlungen finden. Das MODUL1 ist in dieser Woche ein Raum, der sich mehrmals täglich verändert, weil er abhängig von spontanen Ideen unterschiedlich genutzt wird. Er ist Arbeitsraum, lässt Erprobungen zu und bietet immer Raum für Diskussionen, an denen alle Interessierten eingeladen sind, teilzunehmen.
TEXTILDESIGN
11. - 24. Mai
Ein Projekt der Kunstakademie Istanbul, Studiengang "Textil und Mode" und der Universität Flensburg, Teilstudiengang "Textil".
Begrüßungen&Abschiede
22. April bis 9. Mai 2009
Kunststudierende der Universität Flensburg erkunden den Flensburger Bahnhof und dokumentieren Rituale, Gesten und Gebräuche der Begrüßung und des Verabschiedens.
Kontakt: Dr. Sara Burkhardt burkhardt(at)uni-flensburg.de
Flensburg University Press
Eröffnung und Lesung: Markus Pohlmeyer liest aus dem Buch "Als Anfang schuf Gott Echnaton" mit anschließendem Gespräch.
Die Flensburg University Press wurde Ende 2006 gegründet. Sie ermöglicht interessierten Hochschullehrenden der Universität Flensburg sowie Gastautoren Schriftenreihen und Einzelwerke zu publizieren.
unSICHTBAR
Foto-Arbeiten von Julia Müller
2. bis 15. März 2009
Wie kann man etwas Unsichtbares sichtbar machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Fotoserie, welche im Rahmen des Staatsxamens im Fach Kunst im Wintersemester 2008/09 entstanden ist. Die ausgestellten Fotografien zeigen eine Mischung aus Lichtkunst, Streetart und Interventionen im Flensburger Stadtraum.
Schnittstellen ausstellen - Institutionen sichtbar machen
Studierende des 5. Semesters BA Kunst der Universität Flensburg
Ausstellung vom 7. - 20. Februar 2009
Im Rahmen des Seminars „Schnittstellen/Kontexte“ an der Universität Flensburg sind Projekte entstanden, die die Öffentlichkeit mit ganz neuen Veranstaltungen überraschten. Sowohl die rund 30 Kunststudierenden als auch die begleitenden Dozenten Christine Heil, Sara Burkhardt und Rainer Prüß sind sich einig: In diesem Semester wurden eindeutig Schnittstellen zwischen Institutionen und der Öffentlichkeit geschaffen, und das mit besonderen, künstlerischen und kreativen Gedanken/Aktionen. „Es sind völlig unterschiedliche Umsetzungen von mutigen und anspruchsvollen Ideen entstanden. Wenn das die neue Generation der Kulturschaffenden und Lehrerinnen und Lehrern wird, können wir uns auf ein dynamisches öffentliches Leben der Zukunft freuen", loben die beiden Dozentinnen Burkhardt und Heil.
Während des Semesters wurden die Studenten mit der Literatur „Wie Institutionen denken“ von Mary Douglas konfrontiert, die sie in Hinblick auf ihre individuellen Projekte bearbeiten, untersuchen und diskutieren sollten. Zudem erhielten sie Tipps zu berufspraktischen Arbeitsweisen von Diplomdesigner und Unternehmensberater im Bereich Unternehmenskommunikation Rainer Prüß.
Bei vielen der Projekte handelte es sich um Ausstellungen, bei denen sich die Schwierigkeit darin bot, Flyer und Plakate zu entwerfen, sich mit den verschiedenen Institutionen auseinander zu setzen und Probleme bei der Organisation zu meistern. Dazu gehört die Ausstellung „Inhaftiert – wie es sich anfühlt“, die „Graffiti for life“-Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Breedland entstanden ist oder die Vernissage im Kaffeehaus, die eine Verknüpfung von Kunst und Café hergestellt hat. Etwas andersartig waren da schon die Abende, die zum Mitmachen der Besucher einluden, wie das Café Changé, bei dem gedichtet, gelesen, gezeichnet oder getauscht wurde, oder dem Literatur und Wein-Abend, bei dem selbstgeschriebene Werke präsentiert werden konnten. Mit nachhaltigen Projekten beschäftigten sich ebenfalls einige Gruppen: So ist ein Rätselheft entstanden, das Kindern spielerisch die Stadtbücherei näher bringt, oder ein Film über die Arbeit der Flensburger Diakonissen.
Text: Jana Winde
Sprachskulpturen
Arbeiten von Imke Hinrichsen
26. Januar - 1. Februar 2009
In der Bildhauerei wird oftmals davon gesprochen, dass eine Skulptur bereits im Stein verborgen ist und nur durch Wegnahme des Überflüssigen zum Vorschein kommt.
Der Dichter ist am ehesten dafür zuständig, Worte zu finden. Wenn nun der Dichter Worte in der Zeitung findet, sie ausschneidet und zu Textskulpturen neu zusammenfügt, dann wieder aufbricht, aufspricht, verzerrt und sie auf Schallwellen durch den Raum schickt, um dort Tonskulpturen zu bilden, die ein plastisches Erleben, ein Durchschreiten der Wortgebilde und das Entstehen einer Gedankenskulptur im Besucher ermöglichen, dann werden dadurch Sprachskulpturen geschaffen.
Der Besucher bekommt während der Ausstellung Einblicke in den Entstehungsprozess und hat die Möglichkeit, aktiv an der Suche nach Worten teilzunehmen oder mit seiner Stimme Tonskulpturen mitzuformen. Bei der Finissage am Samstag, dem 31.1.09, um 18.30, werden die neu entstandenen Skulpturen im Rahmen einer Lesung präsentiert, die gemeinsam mit den Künstlern Michael Struck und Gunnar Berndt abgehalten wird.
"Game Design" - Einblicke in die Spiele-Werkstatt an der FH Flensburg
16.-24. Januar 2009
Bereits zum zweiten Mal können Studierende der Medieninformatik an der FH Flensburg im 5. Semesters innerhalb des Kurses "Game Design" eigene Spiele entwickeln. Mittlerweile ist es eine gute Tradition geworden, die Ergebnisse auf einem Spiel-Fest / Fest-Spiel öffentlich vorzustellen. Als besonderer Höhepunkt werden erstmals die besten Spiele des aktuellen Kurses von den Betreibern des Flensburger Spiele-Portals "Spielen.DE" im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung prämiert. Die Ausstellung zeigt Karten-, Brett- und Computerspiele. Zudem wird eine Dokumentation über die erste Herbstschule Spiele-Entwicklung für Schülerinnen und Schüler im Oktober 2008 gezeigt. Die Projekt-Förderung durch den Versatel Multimediafonds e.V. ermöglicht es, im Jahre 2009 mehrere weitere Spiele-Werkstätten für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren anzubieten.
Kontakt: Knut Hartmann Knut.Hartmann(at)FH-Flensburg.DE
"Inhaftiert - Wie es sich anfühlt"
5.-10. Januar 2009
Unter der Fragestellung "Wie fühlt es sich an, inhaftiert zu sein?" stellten Insassen der Jugendanstalt Schleswig künstlerische Arbeiten her, die vom 5. - 10. Januar 2009 im MODUL1 zu betrachten sind.
Die Ausstellung ist das Resultat einer Projektidee der Studierenden Alexa Paul, Nanda Mauer, Nicole Stoppel und Thorsten Saager, die in Zusammenhang mit dem Praxisseminar "Schnittstellen/Kontexte" (BA Kunst 5. Semester, Universität Flensburg, Leitung: Christine Heil und Sara Burkhardt) im Wintersemester 2008/2009 entstand. Im Zuge des Seminars soll eine Schnittstelle zwischen einer Institution - hier der Jugendanstalt - und der Öffentlichkeit hergestellt werden.
Das Werk-Spektrum geht von Audio-Aufnahmen (selbstgeschriebene Rap-Texte) über Malereien, Zeichnungen und Texte bis hin zu Skulpturen aus Holz und Speckstein.
Kontakt: Nanda Mauer nanda.mauer(at)online.de
»Weihnachtsproduktion«
8. - 17. Dezember 2008
Kunststudierende des 1. Semesters der Uni Flensburg produzieren Weihnachtsdinge --- von der Normalität des Weihnachtswahnsinns abweichend, immer einen Tick daneben, über- und untertreibend, mit Abfallmaterialien, Gefundenem, Übersehenem...Kommen Sie herein, sehen Sie den Studierenden bei der Produktion zu, nehmen Sie gegen eine Spende die Dinge mit nach Hause, die Ihnen gefallen!
"graffiti for life"
Eine Ausstellung des Jugendzentrum Breedland in Zusammenarbeit mit der Bildenden Kunst/Uni Flensburg
01.-07.12. 2008
Gezeigt werden Arbeiten von Jugendlichen, die größtenteils zum ersten Mal mit Graffiti-Farben sprühten. Nicht das "normale" Graffiti -wie wir es aus dem Alltag kennen-, sondern vielmehr das Ausprobieren mit Formen und Farben stand im Vordergrund dieses Projekts. An die Stelle des vielfach umstrittenen "Sprühuntergrund Hauswand"; tritt in dieser Ausstellung die Leinwand. So wird der Besucher dieser Ausstellung nicht nur Zeuge davon, wie Jugendliche Graffiti-Farben als Ausdrucksmittel für ihre individuelle Bildgestaltung verwenden, sondern zugleich Zeuge des Versuchs, wie ein bisher auf den öffentlichen Raum beschränktes künstlerisches Ausdrucksmittel zum Bestandteil einer Bilderausstellung werden kann.
Verantwortlich: Hannah Kux, Manuela Diercks-Misch, Anna Uecker (5. Semester Kunst und visuelle Medien)
Kontakt: Anna Uecker (april8787(at)web.de)
"Gute Zäune machen gute Nachbarn?" - Nordirland unter der Oberfläche des Friedensprozesses
Fotografien von Sven Ellerbrock
24. - 29. November 2008
"Während meines Auslandssemesters in Belfast im letzten Jahr konnte ich mich sehr intensiv mit dem Thema auseinandersetzen und habe zusätzlich vielen Stunden, teilweise ganze Tage damit verbracht die Situation in den nordirischen Arbeitergegenden fotografisch zu dokumentieren." (Sven Ellerbrock)
Belfast, die Hauptstadt Nordirlands, erstrahlt heute in einem neuen Glanz. Nachdem der Friedensprozess zwischen der katholischen und protestantischen Bevölkerungsgruppe in vollem Gange ist, prägen moderne Architektur, stilvolle Geschäfte und schicke Restaurants das neue Stadtzentrum der Stadt. Doch nur wenige Minuten Busfahrt entfernt, in der katholischen Enklave Westbelfast und im gemischtkonfessionellen Norden, bestimmen backsteinrote Häuserreihen das Bild. Fast zwei Drittel der Nordiren leben in Vierteln, die zu 90 Prozent protestantisch oder katholisch sind. Es gilt nach wie vor das Sprichwort: "Gute Zäune machen gute Nachbarn".
"Die Sprache der Steine"
Temporäre Formen in der Natur
Examensausstellung von Sarah Gronau
17.-21. November 2008
"Universitätsstadt Flensburg"
3.-16. November 2008
Hat sich Flensburg zu einer Universitätsstadt entwickelt? Das haben sich Studierende der Geographie in einer semesterübergreifenden Projektarbeit gefragt. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Posterausstellung von den Studierenden im MODUL1 gezeigt.
Flensburg, die Stadt an der Förde im Norden Schleswig-Holsteins wächst. Und zwar an Studenten. In den vergangenen Jahren schrieben sich immer mehr Abiturienten an der Universität Flensburg ein und entschieden sich somit für ein Studium in der Fördestadt. Doch verdient Flensburg schon die Bezeichnung "Universitätsstadt"?
Diese Frage stellten sich die Geographiestudenten des zweiten Semesters in den von Prof. Dr. Holger Jahnke geleiteten Veranstaltungen Geographische Regionalforschung und Empirisches Arbeiten in der Geographie. Hierbei galt es, empirische Arbeitsmethoden mit einer praktischen Fragestellung zu verbinden. Welches Thema eignet sich dafür besser, als eines, mit dem sich alle Seminarteilnehmer identifizieren?! Das studentische Leben in der eigenen Universitätsstadt.
Mittels einer Online-Befragung von über 450 Studierenden und weiteren begleitenden Forschungsmethoden wurden viele Lebensbereiche Flensburger Studierender untersucht, beispielsweise das Freizeit- und Kaufverhalten, die Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel, die Wahrnehmung des Nachbarlands Dänemark oder die Beweggründe für die Studienortwahl.
Die Ergebnisse dieser semesterübergreifenden Arbeiten werden nun im Rahmen einer Posterausstellung von den Studierenden im MODUL1 gezeigt.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Holger Jahnke holger.jahnke(at)uni-flensbug.de
Flensburger Kurzfilmtage & Tricky
Festivalbüro und Präsentation 10. Oktober - 2. November 2008
Kurzfilmtage: 23.-25. Oktober 2008
Vom 23. bis zum 25. Oktober finden in diesem Jahr wieder die Flensburger Kurzfilmtage im Kino 51Stufen statt. Es ist bereits das achte Mal, dass in diesem Rahmen aktuelle Kurz- und Animationsfilme vom Feinsten präsentiert werden. Aber es ist das erste Mal, dass wir mit dem MODUL 1 ein Festivalbüro haben, das die Kurzfilmtage auch außerhalb der Festival-zeiten im Deutschen Haus dem kulturell interessierten Flensburger Publikum näher bringt.
Vom 10. Oktober bis zum 2. November wird das Organisations- und Präsentationszentrum der Flensburger Kurzfilmtage und tricky im MODUL 1 geöffnet sein. Neben dem Kartenvorverkauf und Informationen rund um das Festival werden auch Installationen zum Thema Kurz- und Animationsfilm geboten. Während des Festivals vom 23. bis 25. Oktober wird der Raum zudem zentraler Treffpunkt und Lounge für Gäste und Filmemacher sein.
Gläsernes Grafik-Büro: Ein Buch wird gestaltet
Öffentliches Atelier zur Grafik-Erarbeitung des Buches "Tatort Küche"
30.9.08-2.10.08
Im MODUL1 in der Roten Straße 17 findet eine öffentliche Werkstatt zur Erarbeitung des Layouts statt. Eingeladen sind alle, die sich für Buchgestaltung interessieren, um zu diskutieren und gemeinsam mit den Herausgebern zu gestalten: Vom Blickfang auf der Titelseite über die Schrift-Type, Schriftgröße, Zeilenabstand und dem Rhythmus der Seitenfolgen bis zur Qualität und Farbe des Papiers. Es werden auch Profis der grafischen Gestaltung anwesend sein und zu Fragen der Gestaltung Auskunft geben.
Das Buch "Tatort Küche"
Herausgegeben von Manfred Blohm, Sara Burkhardt, Christine Heil.
Die Küche zwischen Alltag, Familientradition, kauzigem oder gepflegtem Individualismus und Hochkultur, nationales und regionales wie auch globales Kochen, Gewürzhandel in der kolonialen "Vorkartoffelzeit", Kücheninszenierungen in der Kunst und Kulturvermittlung im Museum. Kurz: die Küche ist das essentielle Thema, das zu vielen kulturellen Ebenen einen Zugang eröffnet. Die Autoren des Buches sind Künstlerinnen und Künstler, Museumspädagoginnen und Museumspädagogen, Museumsleiter, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen wie auch Studierende aus den Gebieten der Kunstvermittlung, Kulturwissenschaft, Religionswissenschaft, Landesgeschichte und Ernährungswissenschaft.
"auto" - work in progress
Arbeiten von Jan Misdorf
22. - 28. September 2008
3. Arbeitsraumstipendium
FREIRAUM
In Anlehnung an den Leibbegriff des Französischen Philosophen Maurice Merleau - Ponty versucht der Kunststudent Bilder zu malen, die nicht konzeptuell motiviert sind, sondern einem leiblichen Stil Form geben. Er malt und zeichnet "automatisch". Während der Öffnungszeiten haben Sie die Möglichkeit, dem Entstehungsprozess der Gemälde und Zeichnungen beizuwohnen.
"Beukes Maschinen"
Arbeiten von Cornelius Beuke
10.-19. September 2008
Auf einer Getränkedose gespeicherte elektronische Informationen, ein Telefonhörer, der Wasserwellen statt Schallwellen überträgt oder eine mysteriöse Kiste, in der sich ungewisse Vorgänge abspielen - das und mehr war ab dem 10. September im Modul 1 in der Roten Straße 17 in Flensburg zu sehen. BEUKES MASCHINEN: TECHNIK IN DER KUNST - TECHNIK ALS KUNST war das Motto der Examensausstellung von Cornelius Beuke zu seiner Examensarbeit im Fach Kunst. Neben verrückten Maschinen waren auch Objekte ausgestellt, die technische Funktionen in ungewöhnlichen Zusammenhängen zeigen - und die Technik dadurch zu Kunst machen.
"Figur im Raum"
Arbeiten von Tanja Roschat
18. - 30. August 2008
2. Arbeitsraumstipendium
FREIRAUM
Atelierarbeit im MODUL1 und Ausstellung der Arbeitsergebnisse von Tanja Roschat
Während des Arbeitsaufenthaltes sind Malereien zum Thema "Figur im Raum" entstanden "mit dem Gedanken, digital bearbeitetes Bildmaterial malerisch umzusetzen. Während ich mich anfangs noch recht genau an der Vorlage orientierte, ging ich dann dazu über, nur noch freie Assoziationen zu realisieren, die während des Bearbeitens, Betrachtens der Bilder und auch während des Malprozesses entstanden" (Tanja Roschat). In einer Ausstellung wurden die Ergebnisse des Arbeitsaufenthaltes im MODUL1 in Anwesenheit von Tanja Roschat präsentiert.
"Kindertotenlieder"
4.-15. August 2008
Ausstellung mit Arbeiten von Michael Struck
1. Arbeitsraumstipendium
FREIRAUM
Bei den Kindertotenliedern handelt es sich um eine mehr als vierhundert Texte umfassende Gedichtsammlung von Friedrich Rückert, die dieser unter dem Eindruck des Todes seiner beiden Kinder Luise und Ernst schrieb. Eine kleine Auswahl dieser Texte erlangte zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts durch die Umsetzung Gustav Mahlers in einen Liederzyklus Bekanntheit. In der Ausstellung im MODUL1, die unter demselben Titel läuft, werden Malereien zu sehen sein, die Thematik und Stimmung der Kindertotenlieder Rückerts und Mahlers aufgreifen und darauf aufbauen.
"Wurzel - Denken - Ordnung"
25.-27. Juli 2008
Ausstellung mit Arbeiten von Frauke Lrhorfi (Examenspräsentation Bildende Kunst)
Die Ausstellung zeigt fotografisch Stationen des eigenen künstlerischen Arbeitsprozesses. Eine Installation mit fünf einzelnen, beweglichen Gipsobjekten lädt zu einer kreativen und individuellen Auseinandersetzung mit wurzelartigen Strukturen ein.
"MotivaRtion"
18. Juli - 23. Juli 2008
Kunst macht munter - Unter diesem Motto betreuen Studentinnen und Studenten der Universität Flensburg unter der Leitung von Robert Kühn Schülerinnen und Schüler der Unesco-Schule Flensburg-Weiche und verwirklichen gemeinsam mit diesen künstlerische Projekte. Beraten werden sie dabei durch den Flensburger Künstler Johannes Caspersen, der seinerseits auch einen Schüler in seinem Atelier betreut. Die Vielfalt der Arbeiten reicht von Action-Painting über Textilarbeiten bis hin zu Filmanimation.
"Finissage@EDMERF"
Für nur einen Abend am 24. Juli 2008 zeigten BA Studierende der Universität Flensburg ihre Semesterarbeiten aus dem Kunstpraxis-Seminar "Annäherung an das Fremde" (Dozentin: Dr. Christine Heil)
"GOOUT"
3. - 16. Juli 2008
Zu sehen sind die Fotos der Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs des International Office der Universität Flensburg. Die Fotos zeigen Eindrücke von Studierenden während des Auslandsstudiums. Ausgestellt sind die jeweils besten vier Fotos aus den Kategorien "Eindrücke des Landes" und "Studentisches Leben". Verantwortlich für die Ausstellung: Lucila Norales de Mittag lucila(at)uni-flensburg.de
"Streetart"
30. Juni - 2. Juli 2008
Ausstellung mit Arbeiten von Christina Clausen
Streetart - Codes, Zeichen und Bilder an den Wänden einer Großstadt. Sie verwandeln Wände, Hinterhöfe und Fassaden in spannende Orte, die den Betrachter zum Lesen auffordern. Manche Bilder drängen sich auf, andere muss man suchen. Diese Ausstellung will die Bandbreite und den ästhetischen Charakter von Streetart darstellen und den Betrachter in eine anonyme Welt aus bunten Stickern, lustigen Figuren und ernsthaftem Protest einladen.
"Weiß"
10.-28. Juni 2008
"Weiß" - das ist das Thema, um die Farbe Weiß dreht sich alles. Das Kunstseminar der Universität unter dem gleichnamigen Titel sieht nämlich nicht schwarz, sondern weiß. Kein Wunder, die "Weiße Nacht der Kultur" rückt mit jedem Tag näher.
Der Blick für das Weiße soll allerdings auch den übrigen Flensburgern nicht verborgen bleiben. Deswegen laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Unter der Leitung von Dr. Sara Burkhardt entwerfen die Kunststudierenden Postkarten, Fotos, Bilder, Performances, Installationen und Gegenstände, die der Stadt einen weißen Schleier überwerfen sollen. Knotenpunkt des Geschehens: Das Modul1 in der Roten Straße, Basis für künstlerische Eingriffe der Studierenden in den Stadtraum.
Alles läuft auf die Weiße Nacht am Samstag dem 28. Juni hinaus, dennoch soll auch jetzt das Modul 1 bereits weiß werden, und damit sind nicht die weißen Wände gemeint. Seit Anfang des Sommersemesters entwerfen die Studierenden Kreatives rund um das Thema Weiß und stellen dieses im Modul1 aus. Angefangen hat alles mit einem Brainstorming zum Thema Weiß wie Weißwurst, Schnee, Weißglut, Brautkleid, Gips bis hin zu Leere, unentdeckten Gebieten auf einer Landkarte oder auch der Konzentration auf das Wesentliche. Dann ging es ans Konkrete, nämlich die Praxis: Mit den unterschiedlichsten Materialien setzen sich die 23 Studierenden mit dem Thema Weiß auseinander, um dies auch vor allem den Besuchern der Weißen Nacht, aber im Voraus natürlich auch des Modul1 zugänglich zu machen. "Den Studierenden sind keine Grenzen gesetzt. Es geht um die inhaltliche Qualität und den innovativen Charakter der Arbeit, die Durchdachtheit des Konzeptes, Ortsbezogenheit, formale Ausführung und natürlich die Qualität der Präsentation", erklärt Dozentin Dr. Sara Burkhardt.
Die Ideen sprudelten nur so heraus aus den kreativen Köpfen der Studis: Von einem Auto im Modul1 bis hin zu weißen Anzügen, weißen Rätseln, weißen Tragetaschen mit Aufdruck und Postkarten in allen Formen und Farben - nein, natürlich nur in weiß! - ist im Modul1 ab dieser Woche alles zu finden. Doch das wird nur ein Vorgeschmack sein, denn zu ihren eigentlichen Höchstleistungen fahren die Studis erst bei der nuit blanche auf. Dort werden sie dann die Rote Straße in eine Weiße Straße verwandeln, eine Geheimperformance zum Besten geben, die Besucher zum Mitmachen animieren, die Queen of the White Night vorstellen, Dinge verschwinden lassen, Vergängliches sichtbar machen und vieles mehr.
Text: Jana Winde
"Flensburg kartieren"
9. bis 30. Mai 2008
Es sind Arbeiten von Studierenden aus drei Seminaren zu sehen, die einen neuen Blick auf die Flensburger Innenstadt werfen: "Flensburg kartieren - Studentisches Leben in Flensburg"
Die ausgestellten Karten und Objekte sind in zwei Kunstseminaren und einem Geografieseminar entstanden. Sie versuchen das studentische Leben in Flensburg sichtbar zu machen.
Die Studierenden im Kunstseminar von Dr. Christine Heil haben ausgehend von ganz unterschiedlichen Fragestellungen neue Blickweisen und befremdliche Perspektiven entwickelt. Ihre Kartierungen erforschen und zeigen studentische Wege, die innerhalb von drei Tagen zurückgelegt werden, das Profil von studentischen Ausgehlokalen bis zu den Vorurteilen über Studenten. Für einen gestalteten Spaziergang können während der Öffnungszeiten von MODUL1 gegen ein Pfand eine Hörführung entliehen werden, die Kommunikationswege von Studierenden hörbar machen.
Das Kunstseminar von Dr. Sara Burkhardt kooperiert dieses Semester mit Studierenden der Universität Giessen. Zu Anfang der Kooperation schickten sich die Studierenden Fotos der schönsten und hässlichsten Orte ihrer jeweiligen Städte. Die Flensburger Genuss- und Un-Orte sind im MODUL1 zu sehen.
Die Geografiestudierenden von Prof. Dr. Holger Jahnke beschäftigten sich mit "Kognitiven Karten", also den Formen, in denen sich die räumliche Wirklichkeit in unseren Köpfen abbildet. Die Studierenden versuchen, im Rahmen eines Seminars zur "Universitätsstadt Flensburg" herauszufinden, welche räumlichen Vorstellungen die Bewohner Flensburgs vom studentischen Leben in ihrer Stadt haben. Gleichzeitig soll eine Wandkarte entstehen, welche die Orte des studentischen Lebens sichtbar macht.





































































