Innovationen made in Schleswig-Holstein sehen und begreifen - dazu gibt es Gelegenheit am Mittwoch, 18. Januar, in der Messehalle Husum. Auf der Messe "Innovationen zum Begreifen - Made in Schleswig-Holstein", veranstaltet von der Landesregierung, präsentieren sich einen Tag lang von 10 bis 17 Uhr Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung mit 40 Projekten, dazu gehören viele Angebote zum Mitmachen.
Die Universität Flensburg beteiligt sich mit spannenden Projekten aus Mathematik und Naturwissenschaft.
Das Institut für Technik und ihre Didaktik präsentiert auf dieser Messe die Lütting-Schüler-Technik-Akademie "Wheelie".

Lustiges und Lehrreiches, Spannendes und Erholsames - das alles bot die CampusWelt 2011, genauer das Sommerfest von Universität und Fachhochschule Flensburg. Auf dem rund 50 Hektar großen Campusgelände luden die beiden Hochschulen am Sonntag, 19. Juni, zwischen 10 und 18 Uhr zum ersten Mal zu einem gemeinsamen Fest ein - der "CampusWelt".
Auch das Institut für Technik und ihre Didaktik öffnete seine Türen für die Besucher.
So konnte jeder Besucher, ob klein oder groß, sich sein eigenes Namensschild gravieren, sich einen Handyhalter herstellen oder einmal einen Automotor fachgerecht demontieren. Wer Interesse an einem Metallarmband hatte, konnte sich unter fachgerechter Anleitung sein eigenes, individuelles Armband selbst gestalten.
Anschließend konnte noch jeder einen "Wheelie" ausprobieren. |
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Bilder und Impressionen gibt es hier --> Bilder Campustag 2011
Im Beisein des Oberbürgermeisters der Stadt Flensburg, Herrn Simon Faber, informierte sich der Ministerpräsident über das Projekt „lüttIng Wheelie“, das vom Institut für Technik und ihre Didaktik gemeinsam mit der Comenius Schule in Flensburg realisiert wird. Nach einer Begrüßung durch die Präsidentin der Universität Flensburg, Frau Prof. Dr. Waltraud "Wara" Wende, erläuterten Prof. Dr. Andreas Hüttner als geschäftsführender Direktor des ITD und
Dr. Kai-Christian Tönnsen als Projektleiter die Intentionen technischer Allgemeinbildung und deren Konsequenzen für den Technikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen sowie für die Techniklehrerausbildung an der Universität.
Prof. Dr. Block, Vorstand der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein, informierte über Ziele und Organisationsstrukturen des „lüttIng“ Förderprogramms. Dabei kamen auch die Intentionen und die möglichen Konsequenzen solcher exemplarischen „Leuchtturmprojekte“ wie „lüttIng Wheelie“ für die technische Allgemeinbildung an den Schulen Schleswig-Holsteins zur Sprache. In den anschließenden Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten und den anwesenden Gästen wurde betont, dass es wichtig sei, die spezifischen Erfahrungen dieses Pilotprojektes wissenschaftlich zu sichern und damit für eine breite Nutzung im Rahmen des allgemeinbildenden Technikunterrichts sowie der Ausbildung zukünftiger Techniklehrer nutzbar zu machen.
Zur besonderen Freude aller Anwesenden ließ es sich Peter Harry Carstensen nicht nehmen die Wheelies einer Probefahrt zu unterziehen. Dabei wurde er von den Projektteilnehmern in die Funktion und die Bedienung des einachsigen, selbstbalancierenden Elektrorollers eingeführt. Schon nach wenigen Momenten der Eingewöhnung und kleineren Anfangsproblemen umkurvte er mit viel Routine die Hindernisse im Techniklabor.
Sehr viel Zeit nahm sich der Ministerpräsident für Gespräche mit den anwesenden Schülern der Comeniusschule. Dabei ging es ihm nicht nur um ihre Erfahrungen mit dem Wheelie-Projekt, sondern auch um mögliche Konsequenzen daraus für ihre zukünftige Berufswahl.
Insgesamt war es ein interessanter und spannender Vormittag für alle Beteiligten, der erst nach zwei Stunden zu Ende ging.
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Das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH) richtete mit dem Institut für Technik und ihre Didaktik der Universität Flensburg am Freitag, den 4. März, an der Universität den Landesfachtag Technik aus, der in diesem Jahr die Überschrift "Alles Technik! - Technik gemeinsam leben und erleben" trug. Rund 100 Teilnehmer nahmen an den Workshops und Vorträgen teil. Themen waren neben zeitgemäßen Inhalten des Technikunterrichts in der Sekundarstufe 1 der Fachunterricht in Grundschulen, die Berufsorientierung und die Ausbildung der Techniklehrerinnen und -lehrer an der Universität.
Vor allem Lehrerinnen, Lehrer und Referendare nutzten die Tagung, um sich über Entwicklungen im Technikunterricht zu informieren. In Schleswig-Holstein wird bis zur 10. Klasse das Fach Technik an Schulen, mit Ausnahme der Gymnasien, unterrichtet. Dabei ist der Technikunterricht breit gefächert. Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur den klassischen Umgang mit Holz, Metall und Kunststoff in Haushalt, Freizeit und Beruf kennen, sondern bekommen auch Einblicke in die Energie- und Informationstechnologie. Die Studierenden, die an der Universität dieses Fach belegen, eignen sich neben handwerklichem Know how auch fachspezifisches und fachdidaktisches Wissen an. Eines der Hauptthemen, so Dr. Kai-Christian Tönnsen vom Institut für Technik und ihre Didaktik, waren auf der Tagung Unterrichtsinhalte des Fachs Technik von der Grundschule bis zur 10. Klassenstufe. Die Bedeutung des Schulfaches "Technik" hat nach Einführung von Regional- und Gemeinschaftsschulen zugenommen, da immer mehr Schulen es von der 7. bis zur 10. Klasse anbieten.
Von Heide bis Flensburg, von Husum bis Lübeck: Landesweit arbeiten seit
September 2008 Schüler-Technik-Akademien, kurz “lüttIng.” genannt,
in
Schleswig-Holstein. Und mit ihnen rd. 500 Schülerinnen und Schüler, die
technikinteressiert sind und Spaß daran haben, an ferngesteuerten Autos
zu
basteln, an Plänen für schnelle Modellsegelschiffe zu tüfteln oder
solarbetriebene Ladegeräte für Handys zu entwickeln.
Das Institut für Technik und ihre Didaktik ist seit 2010 mit einem Angebot dabei.
Schülerinnen und Schüler der Flensburger Comeniusschule bauen einen einachsigen,
selbstbalancierenden Elektroroller, kurz "Wheelie" genannt.
Gefördert werden die Schüler-Technik-Akademien von der Innovationsstiftung
Schleswig-Holstein (ISH) und der NORDMETALL-Stiftung.
Hier geht es zur Titelseite, der Zeitschrift "onside", auf der das Projekt "Wheelie" vorgestellt wird.
Für die Klasse 8B der Käte-Lassen-Schule fand der Technik-Unterricht im November und Dezember 2009, sowie im April und Mai 2010
an einem außerschulischen Lernort statt.
Die Klasse besuchte in dieser Zeit unser Institut und arbeitete dort in Zusammenarbeit mit ihrem Techniklehrer, Mitarbeitern unseres Instituts
und einigen Studenten an einem Projekt.
Ziel war eine technische Lösung, mittels einer geeigneten Alarmanlage einen Schokoladen-Diebstahl zu verhindern.
Im Vordergrund stand dabei nicht nur die Fertigung des technischen Objektes, sondern alle Schritte von der Idee bis zum Produkt,
was insbesondere die Ideenfindung und den Entwicklungsprozess einschloß.
So entwickelten die Schüler in diesen Wochen den Lösungsansatz, erstellten eine elektrische Schaltung, entwarfen ein eigenes Platinenlayout
und gestalteten auf diese Weise ein individuelles Produkt, welches als Abschluss der Einheit seine fehlerfreie Funktion unter Beweis stellen musste.
Bilder und Impressionen gibt es in der Bildergalerie Nov. - Dez. 2009 sowie in der Bildergalerie April - Mai 2010
Hier geht es zum Pressebericht des Flensburger Tageblattes